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Fremdsprachen in der Grundbildung

22 Sep

„Es gibt einige Berufe, in denen Fremdsprachenkenntnisse vorausgesetzt werden. Jugendliche, die in der Oberstufe auf eine oder zwei Fremdsprachen verzichten möchten, sollten sich deshalb zuerst informieren, ob in ihrem Wunschberuf Fremdsprachen verlangt werden. Wichtig ist auch zu wissen, dass im Berufsmatura-Unterricht Englisch und Französisch verlangt werden.

Die ask! – Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf Aargau haben eine Liste (Pdf-Datei) zusammengestellt, auf der ersichtlich ist, in welcher beruflichen Grundbildung und in welcher Schule Fremdsprachen verlangt werden.“

Merci an Patrice Bachmann, Leiter Grundbildung III bei Swissmechanic für’s darauf aufmerksam machen…

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LB-Newsletter 2010/10

6 Okt

IN EIGENER SACHE & HILFESTELLUNGEN

1. Lehrstellenboerse.ch: Lehrstellenboerse mit 3050 Firmen & 5100 Jugendlichen
2. Grosse Umfrage: Welches ist Dein Traumberuf?
3. Merkblatt zur Berufswahl & Lehrstellensuche
4. Firmenprofil mit eigenem Video
VERANSTALTUNGEN
5. 10.10.10: „ACCOR BACKSTAGE“
6. 01.10.-10.10.2010: Schweizermeisterschaften der Gebäudetechnik in Martigny
7. 05.10.-10.10.2010: Salon des métiers et de la formation in Lausanne
8. 12.10.-16.10.2010: Fachmesse Holz in Basel
9. 14.10.-16.10.2010: 3. Basler Berufs- und Bildungsmesse
10. 30.10.2010: Lehrwerkstätten Bern – Tag der offenen Tür
11. BIZ Bern-Mittelland: Berufskundliche Informationsveranstaltungen
12. BIZ Bern-Mittelland: Elternkurse
13. Fachtagungen im Herbst 2010 zum Thema „Body, Style & Internet“
HERAUSGEPICKT
14. Handbuch Jugendparlament
15. Beobachter: „Frust in der Lehre – was tun?“
16. „Sara machts“ als Polymechaniker-Lernende
17. Portrait: Stiftung Chance Lehrbetriebsverbund
INFORMATIONEN LEHRSTELLENMARKT
18. BBT – So gelingt gefährdeten Jugendlichen der Einstieg in die Berufsbildung
19. BBT – Lehrstellensituation im August 2010
20. „Sans-Papiers dürfen Berufslehre machen“
21. „Der neue EVD-Chef kennt die Berufsbildung“
22. „Ein Drittel der KV-Lehrabgänger ist ohne Stelle“
23. „Junge Frauen schränken sich bei der Berufswahl ein“
24. Enterprize 2010: Die prämierten Projekte

IN EIGENER SACHE & HILFESTELLUNGEN


1. Lehrstellenboerse.ch mit 3050 Firmen & 5100 Jugendlichen
Wir danken unseren über 8000 Kunden für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Per 1. Oktober 2010 nutzen 3050 Firmen und 5100 Jugendliche die Plattform www.lehrstellenboerse.ch um gratis auf die eigene(n) Lehrstelle(n) oder das eigene Lehrstellengesuch aufmerksam zu machen.
Wir danken Ihnen für Ihre Treue und hoffen, Sie auch in Zukunft bei der Lernenden- bzw. Lehrstellensuche (oder während der Lehrzeit) unterstützen zu können.
Falls Sie weitere Firmen / Jugendliche kennen, denen wir helfen können, bitten wir Sie um eine Weiterempfehlung – z.B. via XING oder Facebook. So werden noch mehr Personen auf die aktuellen Lehrstellen & Gesuche aufmerksam. Merci vielmal!

2. Grosse Umfrage: Welches ist Dein Traumberuf?

Mach mit bei unserer grossen Umfrage und teile uns mit, welches Dein Traumberuf ist.
Und noch wichtiger: Schreibe Dein Gesuch bei uns aus, falls noch nicht gemacht.
Ein Gesuch alleine reicht natürlich nicht aus, um eine Lehrstelle zu finden. Aber ohne Gesuch können wir die Firmen auch nicht auf dich aufmerksam machen…

3. Merkblatt zur Berufswahl & Lehrstellensuche
Du bist auf Lehrstellensuche oder Sie begleiten Jugendliche bei der Berufswahl/Lehrstellensuche? Dann finden Sie hier ein Übersichtsblatt (Pdf-Datei) mit den wichtigsten Adressen.
Weitere Hilfestellungen gibt es in unserer Linksammlung, wo auch für Firmen nützliche Adressen aufgeführt sind.

4. Firmenprofil mit eigenem Video

Die Firma Sonova hats vorgemacht. Wenn Sie selbst über ein Firmenvideo verfügen, so haben Sie selbstverständlich die Möglichkeit, dieses auch in Ihr Firmenprofil zu integrieren.
Melden Sie sich bei uns, wenn Sie auch ein Firmenvideo haben und dieses in Ihr Profil integrieren möchten. Bitte beachten Sie, dass Sie das Video nicht hochladen können, sondern in die Plattform einbinden müssen.
Sie möchten ein eigenes Firmenvideo machen lassen? Es gibt bekanntlich viele verschiedene Anbieter, welche die Möglichkeit bieten, ein eigenes Firmenvideo zu produzieren. Dies ist nun zweifellos nicht unsere Kernkompetenz und wir können Ihnen nur schwer und unvollständig Empfehlungen geben, wo es das beste Preis-Leistungsverhältnis gibt. Dennoch erlauben wir uns, Ihnen zwei, drei Informationen zu geben.
  • Erstens zu Personen, mit welchen wir bereits gute Erfahrungen gemacht haben.
Wir durften im vergangenen Jahr einen Videoclip zur Lehrstellenbörse in diversen TV-Stationen und im Internet ausstrahlen. Produziert wurde der Videoclip vom uns befreundeten, jungen Berner Produktionsteam hiddenframe: www.hiddenframe.ch > ihre Referenzen
Weiter durften wir in den vergangenen Jahren in Design-Belangen auf Michel Frutig zählen, welcher unterdessen bei der Firma Web-Clip.ch tätig ist. Er gestaltete beispielsweise die Banner für den Ausbildungsverbund Login Berufsbildung oder der Volg Konsumwaren AG.
  • Zweitens zu Portalen, auf welchen Firmenvideos integriert werden können und zum Teil auch Videos in Auftrag gegeben werden können.
Wir hoffen, Ihnen mit obenstehenden Links ein paar erste Hilfestellungen zur Offertenanfrage geben zu können – im Wissen, dass unsere Auflistung nicht vollständig ist.

VERANSTALTUNGEN


5. ACCOR BACKSTAGE am 10.10.10
Accor führt am Sonntag, 10. Oktober 2010, den ersten Schweizer Hotelberufsinformationstag „ACCOR BACKSTAGE“ durch.
Angesprochen sind Jugendliche und Erwachsene, die an Hotelberufen und dem Innenleben von Hotels interessiert sind.
Am Sonntag, 10. Oktober 2010, von 10.10 bis 16 Uhr, findet in der Mehrheit der 42 Schweizer Accor Hotels mit Unterstützung von hotelleriesuisse der erste Schweizer Hotelberufsinformationstag „ACCOR BACKSTAGE“ statt. Angesprochen sind namentlich Jugendliche und ihre Eltern sowie Erwachsene, die an einer Ausbildung und an einer Karriere in der Hotellerie interessiert sind. Profitieren können zudem alle Menschen, die einen Blick hinter die Kulissen eines Hotelbetriebs werfen wollen. Dank eines interaktiven Berufsparcours, eines spannenden Rahmenprogramms und eines attraktiven Wettbewerbs wird „ACCOR BACKSTAGE“ für alle Besucherinnen und Besuch er zu einem unvergesslichen Tag. Es lohnt sich für alle Angesprochenen und Interessierten, den Sonntag, 10. Oktober 2010, in der Agenda vorzumerken.
Die Accor Hotellerie ist in der Schweiz mit 42 Hotels (rund 4‘600 Zimmern) präsent, die über 1‘000 Mitarbeitende beschäftigen: zwei exklusive Hotels mit dem Label MGallery in Genf und Zürich; fünf Novotel in Bern, Genf, Lausanne, Zürich (zwei); sechs Mercure in Basel, Biel, Leukerbad, Leysin, Martigny, Zürich; ein Suitehotel in Genf; ein Adagio City Aparthotel in Basel; neunzehn Ibis in Baar, Basel, Bern, Chur, Crissier, Freiburg, Genf (drei), Kriens, Lausanne, Locarno, Neuenburg, Rothrist, Sion, Winterthur, Zürich (drei); sieben Etap Hotel in Bern, Genf (zwei), Luzern, Pratteln, Winterthur, Zürich; das Formule 1 in Bussigny wird in ein Etap Hotel umgebaut.
Unter www.accorbackstage.ch können die laufend aktualisierten Informationen über „ACCOR BACKSTAGE“ abgerufen werden.
Medieninformation (PDF) / Flyer (PDF)

6. 01.10.-10.10.2010: Schweizermeisterschaften der Gebäudetechnik in Martigny

Am 1. Oktober 2010 fällt für 46 junge Berufsleute in Martigny VS der Startschuss zu den Schweizermeisterschaften der Gebäudetechnik. Während zehn Tagen misst sich in Halle 62 der Foire du Valais die Elite der Berufe Heizungsinstallateur/-in, Lüftungsanlagenbauer/-in, Spengler/-in und Sanitärinstallateur/-in. Erstmals findet auch eine Meisterschaft im Beruf Gebäudetechnikplaner/-in statt. Pressemitteilung

7. 05.10.-10.10.2010: Salon des métiers et de la formation in Lausanne
Berufsmesse in Lausanne: www.metiersformation.ch

8. 12.10.-16.10.2010: Fachmesse Holz in Basel
Alle drei Jahre ist die Fachmesse Holz ein Schreinermagnet, so auch in diesem Jahr!
Vom 12. bis 16. Oktober 2010 stellen die wichtigsten Zulieferer und Maschinenhänder ihre Leistungen vor. Der VSSM wird an seinem Stand (Halle 1.1, Stand A 71 / C 73) ebenfalls die ganze Palette seiner Dienstleistungen aufzeigen. Flyer Standbetreuung (Pdf-Datei)

9. 14.10.-16.10.2010: 3. Basler Berufs- und Bildungsmesse

Vom 14. Oktober 2010 bis 16. Oktober 2010 öffnet die Basler Berufs- und Bildungsmesse bereits zum dritten Mal ihre Türen. Besondere Highlights der diesjährigen Messe sind:
Weitere Infos finden Sie auf www.baslerberufsmesse.ch

10. 30.10.2010: Lehrwerkstätten Bern – Tag der offenen Tür
Am 30. Oktober 2010 öffnen die Lehrwerkstätten Bern ihre Tore für alle Interessierten. Lernende zeigen ihre Arbeitsplätze. Weitere Informationen (Pdf-Datei)

11. BIZ Bern-Mittelland: Berufskundliche Informationsveranstaltungen
Berufsmaturität I + II, Berufe im Detailhandel, Möglichkeiten für Jugendliche mit schulischen Schwierigkeiten, Alternativen zum Gymnasium, Brückenangebote: Zu diesen Themen organisiert das BIZ Bern-Mittelland im November 2010 berufskundliche Veranstaltungen.

12. BIZ Bern-Mittelland: Elternkurse
Als Eltern spielen Sie eine Hauptrolle beim Berufseinstieg Ihrer Kinder. Wie aber begleiten Sie Ihre Schützlinge, ohne ihnen die Verantwortung einfach abzunehmen? Der Workshop von BIZ Bern-Mittelland hilft Ihnen weiter – von der Lehrstellensuche bis zur Nutzung von Elternnetzwerken.
Sie wohnen nicht in Bern? Kein Problem. Erkundigen Sie sich im Berufsinformationszentrum Ihrer Region, ob auch dort entsprechende Kurse angeboten werden.

13. Fachtagungen Herbst 2010 zum Thema „Body, Style & Internet“
Body, Style & Internet – Zum Umgang mit visuellen Ausdruckssprachen bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund.
Angesprochen sind Fachpersonen, die in ihrer Arbeit mit Jugendlichen mit Fragen von Migration und jugendkultureller Identität konfrontiert sind und die ihre diesbezüglichen Kompetenzen verbessern möchten. Diese Fachpersonen arbeiten z.B. in der Sozialen Arbeit, in der Berufsbildung, in Schulen, in der Berufsintegration, in Ämtern und Behörden, in der Mediation, bei der Polizei, in Vereinen, etc.
In Zusammenarbeit mit: Infoklick.ch / Berufsbildner AG / IMPULSIS / Caritas Zürich / Amt für soziale Sicherheit, Fachstelle Integration des Kantons Solothurn / albamig – Büro für interkulturelle Kommunikation und Kulturförderung.

HERAUSGEPICKT


14. Handbuch Jugendparlamente
Für alle Jugendlichen, welche sich politisch engagieren, in einem Jugendparlament mitmachen oder selbst Eins gründen möchten, hat der Dachverband der Schweizer Jugendparlamente (DSJ/FSPJ) ein Handbuch herausgegeben.
Das «Handbuch Jugendparlamente – von der Gründung bis zur Umsetzung» ist seit Mitte August in Deutsch und Französisch auf dem Markt oder beim DSJ erhältlich. Es umfasst 136, durchgehend illustrierte Seiten. Das «Handbuch Jugendparlamente» beinhaltet Wissen, Anleitungen, Praxis-Beispiele und Checklisten. Es ist ein praktisches Hilfsmittel für GründerInnen, JugendarbeiterInnen, Anspruchsgruppen und Mitglieder bestehender Jugendparlamente. Geschrieben wurde es mehrheitlich von aktiven und ehemaligen Jugendparlamentarierinnen und Jugendparlamentarier sowie von Gründerinnen und Gründer bereits bestehender Jugendparlamente.
Bestellung und mehr Informationen unter www.dsj.ch.
Regulärer Verkaufspreis: 42.00, ab September 2010 im Buchhandel.

15. Beobachter: „Frust in der Lehre – was tun?“
Im Beobachter findet man einen ganz interessanten Artikel mit Tipps, wie es trotz Frust in der Lehre nicht zu Lehrabbruch kommt. Zum Artikel.

16. „Sara machts“ als Polymechaniker-Lernende
Du willst Polymechaniker/-in werden? – In der aktuellen Folge von „Sara machts“ ist Sara Bachmann zu Gast bei den Lernzentren LfW Baden, wo der Beruf als Polymechaniker/-in
vorgestellt wird. Unbedingt reinschauen!

17. Portrait: Stiftung Chance Lehrbetriebsverbund
Bilden Sie zusammen mit dem Lehrbetriebsverbund (LBV) der Stiftung Chance aus!
Zusammen geben wir praktisch begabten Jugendlichen eine Chance, sich in einer 2-jährigen eidg. Berufsausbildung (EBA) zu bewähren und bieten damit Hand für einen reibungslosen Einstieg in die Berufswelt.
Und so funktioniert’s
Der LBV verfügt über die Ausbildungsbewilligung und hat die Gesamtverantwortung für die Berufsausbildung der Lernenden. Wir kümmern uns um die gesamte Administration sowie Organisation und sind in Kontakt mit den Behörden, Berufsschulen und den Eltern. Zudem stehen wir den Betrieben und Lernenden mit Rat und Tat zur Verfügung. Dadurch können Sie sich vollumfänglich auf die Vermittlung des Fachwissens konzentrieren und haben schon bald eine produktive Arbeitskraft in Ihrem Betrieb.
Sind Sie ein Kleinunternehmen oder können nur einen speziellen Fachbereich der Ausbildung anbieten?
Kein Problem. Das Rotationsverfahren innerhalb unserer Verbundsbetriebe bietet die Flexibilität (je nach Beruf) nur ein Jahr auszubilden.
Für mehr Informationen kontaktieren Sie uns:
Christoph Meier-Krebs, Teamleiter LBV (christoph.meier-krebs@chance.ch) oder
lbv@chance.ch oder 044 384 86 86

INFORMATIONEN LEHRSTELLENMARKT


18. BBT – So gelingt gefährdeten Jugendlichen der Einstieg in die Berufswelt
Bern, 02.09.2010 – Bis 2015 wollen Bund und Kantone den Anteil Jugendlicher und junger Erwachsener ohne nachobligatorische Ausbildung von bisher 10% auf 5% reduzieren. Eine Massnahme zur Integration gefährdeter Jugendlicher in die Berufswelt ist das Case Management Berufsbildung. Innert weniger Jahre wurde es in 25 Kantonen eingerichtet. Eine Medienkonferenz in Luzern zog heute eine Bilanz und zeigte besondere Erfolge der institutionenübergreifenden Zusammenarbeit. Weitere Informationen


19. BBT – Lehrstellensituation im August 2010
Bern, 07.09.2010 – Zum Lehrbeginn 2010 präsentiert sich der Lehrstellenmarkt weitgehend stabil. Gemäss der monatlichen Umfrage des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie BBT bei den Kantonen ist die Lehrstellensituation auch im August 2010 mit der Vorjahresperiode vergleichbar. Weitere Informationen

20. „Sans-Papiers dürfen Berufslehre machen“
14.09.2010 – „Auch wer ohne Papiere in der Schweiz lebt, darf künftig eine Berufslehre machen. Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat einem entsprechenden Vorstoss zugestimmt. Das Gesetz muss nun geändert werden.“

21. Der neue EVD-Chef kennt die Berufsbildung
27.09.2010 – „Mit dem Volkswirtschaftdepartement hat der neue Bundesrat Johann Schneider-Ammann auch die Verantwortung für die Berufsbildung übernommen. Diese ist dem ehemaligen Präsidenten und Delegierten der Ammann Gruppe alles andere als fremd. Die Langenthaler Firma ist ein profilierter Lehrbetrieb für zehn technische Berufe und Kaufleute. Die rund 120 ständigen Lernenden entsprechen einem Anteil von deutlich über 10 Prozent der Belegschaft in der Schweiz. Schneider-Ammann ist zudem Initiant der Lehrlings-Initiative Langenthal, die die Schaffung von zusätzlichen Lehrstellen zum Ziel hatte, indem kleine Unternehmen durch Übernahme der administrativen Arbeiten entlastet werden.“
Ausbildungs- und Lernzentrum ALZ der Ammann Unternehmungen
Übrigens: Im persönlichen Gespräch mit Herrn Giuseppe Statti (Berufsbildner Anlagen- und Apparatebauer) an der Berufsinfo-Messe in Olten habe ich erfahren, dass sie insbesondere für den Beruf des Anlagen- und Apparatebauers noch Bewerbungen wünschen.

22. Ein Drittel der KV-Lehrabgänger ist ohne Stelle
29.09.2010 – „Trotz besserer wirtschaftlicher Lage stehen ein Drittel aller KV-Lehrabgänger/innen ohne Job da. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage des Kaufmännischen Verbandes Schweiz.“

23. Junge Frauen schränken sich bei Berufswahl ein
29.09.2010 – „Das Neuenburger „Office de la politique familiale et de l’égalité (OPFE)“ hat eine Studie zur Berufswahl veröffentlicht. Die Umfrage wurde bei 500 Jugendlichen im Kanton durchgeführt.“ Weitere Informationen

24. Enterprize 2010: Die prämierten Projekte
29.09.2010 – „Die Stiftung Enterprise und das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB haben am 21. September 2010 zum dritten Mal Projekte in der beruflichen Aus- und Weiterbildung prämiert. Gewinner des diesjährigen „Enterprize“-Wettbewerbs ist der Overall Lehrverbund aus Basel. Er bietet jungen Menschen trotz Schwierigkeiten die Chance auf eine Lehrstelle und unterstützt Unternehmen bei der Schaffung von neuen Ausbildungsplätzen.
Ebenfalls ausgezeichnet wurden das Basler Gründungszentrum für Migrantinnen Crescenda, das Frauen bei ihrem Weg in die Selbständigkeit unterstützt, und das Projekt „Förderung des interkulturellen Verständnisses“ der Uzwiler Bühler AG, das ausgewählten Lehrlingen einen Auslandaufenthalt in ihrer Niederlassung in China und so das Kennenlernen einer neuen Kultur und Arbeitsweise ermöglicht.“
Medienmitteilung (Pdf-Datei)

Die Lehrstellenboerse.ch wird unterstützt durch die Hauptförderer, die Stiftung Mercator Schweiz und die Volg Konsumwaren AG

und dem Medienpartner, das St. Galler Tagblatt



Verein lehrstellenboerse.ch
Sandstrasse 5
3302 Moosseedorf
Telefon: 031 850 10 27
Natel: 079 681 27 25info@lehrstellenboerse.ch
http://www.lehrstellenboerse.ch

IN EIGENER SACHE & HILFESTELLUNGEN

1. Lehrstellenboerse.ch: Lehrstellenboerse mit 3050 Firmen & 5100 Jugendlichen

2. Grosse Umfrage: Welches ist Dein Traumberuf?

3. Merkblatt zur Berufswahl & Lehrstellensuche

4. Firmenprofil mit eigenem Video

VERANSTALTUNGEN

5. 10.10.10: „ACCOR BACKSTAGE“

6. 01.10.-10.10.2010: Schweizermeisterschaften der Gebäudetechnik in Martigny

7. 05.10.-10.10.2010: Salon des métiers et de la formation in Lausanne

8. 12.10.-16.10.2010: Fachmesse Holz in Basel

9. 14.10.-16.10.2010: 3. Basler Berufs- und Bildungsmesse

10. 30.10.2010: Lehrwerkstätten Bern – Tag der offenen Tür

11. BIZ Bern-Mittelland: Berufskundliche Informationsveranstaltungen

12. BIZ Bern-Mittelland: Elternkurse

13. Fachtagungen im Herbst 2010 zum Thema „Body, Style & Internet“

HERAUSGEPICKT

14. Handbuch Jugendparlament

15. Beobachter: „Frust in der Lehre – was tun?“

16. „Sara machts“ als Polymechaniker-Lernende

17. Portrait: Stiftung Chance Lehrbetriebsverbund

INFORMATIONEN LEHRSTELLENMARKT

18. BBT – So gelingt gefährdeten Jugendlichen der Einstieg in die Berufsbildung

19. BBT – Lehrstellensituation im August 2010

20. „Sans-Papiers dürfen Berufslehre machen“

21. „Der neue EVD-Chef kennt die Berufsbildung“

22. „Ein Drittel der KV-Lehrabgänger ist ohne Stelle“

23. „Junge Frauen schränken sich bei der Berufswahl ein“

24. Enterprize 2010: Die prämierten Projekte


IN EIGENER SACHE & HILFESTELLUNGEN


1. Lehrstellenboerse.ch mit 3050 Firmen & 5100 Jugendlichen

Wir danken unseren über 8000 Kunden für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Per 1. Oktober 2010 nutzen 3050 Firmen und 5100 Jugendliche die Plattform www.lehrstellenboerse.ch um gratis auf die eigene(n) Lehrstelle(n) oder das eigene Lehrstellengesuch aufmerksam zu machen.

Wir danken Ihnen für Ihre Treue und hoffen, Sie auch in Zukunft bei der Lernenden- bzw. Lehrstellensuche (oder während der Lehrzeit) unterstützen zu können.

Falls Sie weitere Firmen / Jugendliche kennen, denen wir helfen können, bitten wir Sie um eine Weiterempfehlung – z.B. via XING oder Facebook. So werden noch mehr Personen auf die aktuellen Lehrstellen & Gesuche aufmerksam. Merci vielmal!


2. Grosse Umfrage: Welches ist Dein Traumberuf?

Mach mit bei unserer grossen Umfrage und teile uns mit, welches Dein Traumberuf ist.

zur Umfrage!

Und noch wichtiger: Schreibe Dein Gesuch bei uns aus, falls noch nicht gemacht.

Ein Gesuch alleine reicht natürlich nicht aus, um eine Lehrstelle zu finden. Aber ohne Gesuch können wir die Firmen auch nicht auf dich aufmerksam machen…


3. Merkblatt zur Berufswahl & Lehrstellensuche

Du bist auf Lehrstellensuche oder Sie begleiten Jugendliche bei der Berufswahl/Lehrstellensuche? Dann finden Sie hier ein Übersichtsblatt (Pdf-Datei) mit den wichtigsten Adressen.

Weitere Hilfestellungen gibt es in unserer Linksammlung, wo auch für Firmen nützliche Adressen aufgeführt sind.


4. Firmenprofil mit eigenem Video

Die Firma Phonak hats vorgemacht. Wenn Sie selbst über ein Firmenvideo verfügen, so haben Sie selbstverständlich die Möglichkeit, dieses auch in Ihr Firmenprofil zu integrieren.

Melden Sie sich bei uns, wenn Sie auch ein Firmenvideo haben und dieses in Ihr Profil integrieren möchten. Bitte beachten Sie, dass Sie das Video nicht hochladen können, sondern in die Plattform einbinden müssen.

Sie möchten ein eigenes Firmenvideo machen lassen? Es gibt bekanntlich viele verschiedene Anbieter, welche die Möglichkeit bieten, ein eigenes Firmenvideo zu produzieren. Dies ist nun zweifellos nicht unsere Kernkompetenz und wir können Ihnen nur schwer und unvollständig Empfehlungen geben, wo es das beste Preis-Leistungsverhältnis gibt. Dennoch erlauben wir uns, Ihnen zwei, drei Informationen zu geben.

  • Erstens zu Personen, mit welchen wir bereits gute Erfahrungen gemacht haben.

Wir durften im vergangenen Jahr einen Videoclip zur Lehrstellenbörse in diversen TV-Stationen und im Internet ausstrahlen. Produziert wurde der Videoclip vom uns befreundeten, jungen Berner Produktionsteam hiddenframe: www.hiddenframe.ch > ihre Referenzen

Weiter durften wir in den vergangenen Jahren in Design-Belangen auf Michel Frutig zählen, welcher unterdessen bei der Firma Web-Clip.ch tätig ist. Er gestaltete beispielsweise die Banner für den Ausbildungsverbund Login Berufsbildung oder der Volg Konsumwaren AG.

  • Zweitens zu Portalen, auf welchen Firmenvideos integriert werden können und zum Teil auch Videos in Auftrag gegeben werden können.

www.jobtv24.de / www.livejobs.ch / www.suche.ch / www.swissweb.tv / www.cityguide.ch

Wir hoffen, Ihnen mit obenstehenden Links ein paar erste Hilfestellungen zur Offertenanfrage geben zu können – im Wissen, dass unsere Auflistung nicht vollständig ist.


VERANSTALTUNGEN


5. ACCOR BACKSTAGE am 10.10.10

Accor führt am Sonntag, 10. Oktober 2010, den ersten Schweizer Hotelberufsinformationstag „ACCOR BACKSTAGE“ durch.

Angesprochen sind Jugendliche und Erwachsene, die an Hotelberufen und dem Innenleben von Hotels interessiert sind.

Am Sonntag, 10. Oktober 2010, von 10.10 bis 16 Uhr, findet in der Mehrheit der 42 Schweizer Accor Hotels mit Unterstützung von hotelleriesuisse der erste Schweizer Hotelberufsinformationstag „ACCOR BACKSTAGE“ statt. Angesprochen sind namentlich Jugendliche und ihre Eltern sowie Erwachsene, die an einer Ausbildung und an einer Karriere in der Hotellerie interessiert sind. Profitieren können zudem alle Menschen, die einen Blick hinter die Kulissen eines Hotelbetriebs werfen wollen. Dank eines interaktiven Berufsparcours, eines spannenden Rahmenprogramms und eines attraktiven Wettbewerbs wird „ACCOR BACKSTAGE“ für alle Besucherinnen und Besuch er zu einem unvergesslichen Tag. Es lohnt sich für alle Angesprochenen und Interessierten, den Sonntag, 10. Oktober 2010, in der Agenda vorzumerken.

Die Accor Hotellerie ist in der Schweiz mit 42 Hotels (rund 4‘600 Zimmern) präsent, die über 1‘000 Mitarbeitende beschäftigen: zwei exklusive Hotels mit dem Label MGallery in Genf und Zürich; fünf Novotel in Bern, Genf, Lausanne, Zürich (zwei); sechs Mercure in Basel, Biel, Leukerbad, Leysin, Martigny, Zürich; ein Suitehotel in Genf; ein Adagio City Aparthotel in Basel; neunzehn Ibis in Baar, Basel, Bern, Chur, Crissier, Freiburg, Genf (drei), Kriens, Lausanne, Locarno, Neuenburg, Rothrist, Sion, Winterthur, Zürich (drei); sieben Etap Hotel in Bern, Genf (zwei), Luzern, Pratteln, Winterthur, Zürich; das Formule 1 in Bussigny wird in ein Etap Hotel umgebaut.

Unter www.accorbackstage.ch können die laufend aktualisierten Informationen über „ACCOR BACKSTAGE“ abgerufen werden.

Medieninformation (PDF) / Flyer (PDF)


6. 01.10.-10.10.2010: Schweizermeisterschaften der Gebäudetechnik in Martigny

Am 1. Oktober 2010 fällt für 46 junge Berufsleute in Martigny VS der Startschuss zu den Schweizermeisterschaften der Gebäudetechnik. Während zehn Tagen misst sich in Halle 62 der Foire du Valais die Elite der Berufe Heizungsinstallateur/-in, Lüftungsanlagenbauer/-in, Spengler/-in und Sanitärinstallateur/-in. Erstmals findet auch eine Meisterschaft im Beruf Gebäudetechnikplaner/-in statt. Pressemitteilung


7. 05.10.-10.10.2010: Salon des métiers et de la formation in Lausanne

Berufsmesse in Lausanne: www.metiersformation.ch


8. 12.10.-16.10.2010: Fachmesse Holz in Basel

Alle drei Jahre ist die Fachmesse Holz ein Schreinermagnet, so auch in diesem Jahr!

Vom 12. bis 16. Oktober 2010 stellen die wichtigsten Zulieferer und Maschinenhänder ihre Leistungen vor. Der VSSM wird an seinem Stand (Halle 1.1, Stand A 71 / C 73) ebenfalls die ganze Palette seiner Dienstleistungen aufzeigen. Flyer Standbetreuung (Pdf-Datei)


9. 14.10.-16.10.2010: 3. Basler Berufs- und Bildungsmesse

Vom 14. Oktober 2010 bis 16. Oktober 2010 öffnet die Basler Berufs- und Bildungsmesse bereits zum dritten Mal ihre Türen. Besondere Highlights der diesjährigen Messe sind:

Weitere Infos finden Sie auf www.baslerberufsmesse.ch


10. 30.10.2010: Lehrwerkstätten Bern – Tag der offenen Tür

Am 30. Oktober 2010 öffnen die Lehrwerkstätten Bern ihre Tore für alle Interessierten. Lernende zeigen ihre Arbeitsplätze. Weitere Informationen (Pdf-Datei)


11. BIZ Bern-Mittelland: Berufskundliche Informationsveranstaltungen

Berufsmaturität I + II, Berufe im Detailhandel, Möglichkeiten für Jugendliche mit schulischen Schwierigkeiten, Alternativen zum Gymnasium, Brückenangebote: Zu diesen Themen organisiert das BIZ Bern-Mittelland im November 2010 berufskundliche Veranstaltungen.


12. BIZ Bern-Mittelland: Elternkurse

Als Eltern spielen Sie eine Hauptrolle beim Berufseinstieg Ihrer Kinder. Wie aber begleiten Sie Ihre Schützlinge, ohne ihnen die Verantwortung einfach abzunehmen? Der Workshop von BIZ Bern-Mittelland hilft Ihnen weiter – von der Lehrstellensuche bis zur Nutzung von Elternnetzwerken.

Weitere Informationen

Sie wohnen nicht in Bern? Kein Problem. Erkundigen Sie sich im Berufsinformationszentrum Ihrer Region, ob auch dort entsprechende Kurse angeboten werden.


13. Fachtagungen Herbst 2010 zum Thema „Body, Style & Internet“

Body, Style & Internet – Zum Umgang mit visuellen Ausdruckssprachen bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Angesprochen sind Fachpersonen, die in ihrer Arbeit mit Jugendlichen mit Fragen von Migration und jugendkultureller Identität konfrontiert sind und die ihre diesbezüglichen Kompetenzen verbessern möchten. Diese Fachpersonen arbeiten z.B. in der Sozialen Arbeit, in der Berufsbildung, in Schulen, in der Berufsintegration, in Ämtern und Behörden, in der Mediation, bei der Polizei, in Vereinen, etc.

In Zusammenarbeit mit: Infoklick.ch / Berufsbildner AG / IMPULSIS / Caritas Zürich / Amt für soziale Sicherheit, Fachstelle Integration des Kantons Solothurn / albamig – Büro für interkulturelle Kommunikation und Kulturförderung.

Flyer (Pdf-Datei) + Weitere Informationen/Anmeldung


HERAUSGEPICKT


14. Handbuch Jugendparlamente

Für alle Jugendlichen, welche sich politisch engagieren, in einem Jugendparlament mitmachen oder selbst Eins gründen möchten, hat der Dachverband der Schweizer Jugendparlamente (DSJ/FSPJ) ein Handbuch herausgegeben.

Das «Handbuch Jugendparlamente – von der Gründung bis zur Umsetzung» ist seit Mitte August in Deutsch und Französisch auf dem Markt oder beim DSJ erhältlich. Es umfasst 136, durchgehend illustrierte Seiten. Das «Handbuch Jugendparlamente» beinhaltet Wissen, Anleitungen, Praxis-Beispiele und Checklisten. Es ist ein praktisches Hilfsmittel für GründerInnen, JugendarbeiterInnen, Anspruchsgruppen und Mitglieder bestehender Jugendparlamente. Geschrieben wurde es mehrheitlich von aktiven und ehemaligen Jugendparlamentarierinnen und Jugendparlamentarier sowie von Gründerinnen und Gründer bereits bestehender Jugendparlamente.

Bestellung und mehr Informationen unter www.dsj.ch.

Regulärer Verkaufspreis: 42.00, ab September 2010 im Buchhandel.


15. Beobachter: „Frust in der Lehre – was tun?“

Im Beobachter findet man einen ganz interessanten Artikel mit Tipps, wie es trotz Frust in der Lehre nicht zu Lehrabbruch kommt. Zum Artikel.


16. „Sara machts“ als Polymechaniker-Lernende

Du willst Polymechaniker/-in werden? – In der aktuellen Folge von „Sara machts“ ist Sara Bachmann zu Gast bei den Lernzentren LfW Baden, wo der Beruf als Polymechaniker/-in
vorgestellt wird. Unbedingt reinschauen!


17. Portrait: Stiftung Chance Lehrbetriebsverbund

Bilden Sie zusammen mit dem Lehrbetriebsverbund (LBV) der Stiftung Chance aus!

Zusammen geben wir praktisch begabten Jugendlichen eine Chance, sich in einer 2-jährigen eidg. Berufsausbildung (EBA) zu bewähren und bieten damit Hand für einen reibungslosen Einstieg in die Berufswelt.

Und so funktioniert’s

Der LBV verfügt über die Ausbildungsbewilligung und hat die Gesamtverantwortung für die Berufsausbildung der Lernenden. Wir kümmern uns um die gesamte Administration sowie Organisation und sind in Kontakt mit den Behörden, Berufsschulen und den Eltern. Zudem stehen wir den Betrieben und Lernenden mit Rat und Tat zur Verfügung. Dadurch können Sie sich vollumfänglich auf die Vermittlung des Fachwissens konzentrieren und haben schon bald eine produktive Arbeitskraft in Ihrem Betrieb.

Sind Sie ein Kleinunternehmen oder können nur einen speziellen Fachbereich der Ausbildung anbieten?

Kein Problem. Das Rotationsverfahren innerhalb unserer Verbundsbetriebe bietet die Flexibilität (je nach Beruf) nur ein Jahr auszubilden.

Für mehr Informationen kontaktieren Sie uns:

Christoph Meier-Krebs, Teamleiter LBV (christoph.meier-krebs@chance.ch) oder

lbv@chance.ch oder 044 384 86 86

http://www.chance.ch


INFORMATIONEN LEHRSTELLENMARKT


18. BBT – So gelingt gefährdeten Jugendlichen der Einstieg in die Berufswelt

Bern, 02.09.2010 – Bis 2015 wollen Bund und Kantone den Anteil Jugendlicher und junger Erwachsener ohne nachobligatorische Ausbildung von bisher 10% auf 5% reduzieren. Eine Massnahme zur Integration gefährdeter Jugendlicher in die Berufswelt ist das Case Management Berufsbildung. Innert weniger Jahre wurde es in 25 Kantonen eingerichtet. Eine Medienkonferenz in Luzern zog heute eine Bilanz und zeigte besondere Erfolge der institutionenübergreifenden Zusammenarbeit. Weitere Informationen


19. BBT – Lehrstellensituation im August 2010

Bern, 07.09.2010 – Zum Lehrbeginn 2010 präsentiert sich der Lehrstellenmarkt weitgehend stabil. Gemäss der monatlichen Umfrage des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie BBT bei den Kantonen ist die Lehrstellensituation auch im August 2010 mit der Vorjahresperiode vergleichbar. Weitere Informationen


20. „Sans-Papiers dürfen Berufslehre machen“

14.09.2010 – „Auch wer ohne Papiere in der Schweiz lebt, darf künftig eine Berufslehre machen. Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat einem entsprechenden Vorstoss zugestimmt. Das Gesetz muss nun geändert werden.“


21. Der neue EVD-Chef kennt die Berufsbildung

27.09.2010 – „Mit dem Volkswirtschaftdepartement hat der neue Bundesrat Johann Schneider-Ammann auch die Verantwortung für die Berufsbildung übernommen. Diese ist dem ehemaligen Präsidenten und Delegierten der Ammann Gruppe alles andere als fremd. Die Langenthaler Firma ist ein profilierter Lehrbetrieb für zehn technische Berufe und Kaufleute. Die rund 120 ständigen Lernenden entsprechen einem Anteil von deutlich über 10 Prozent der Belegschaft in der Schweiz. Schneider-Ammann ist zudem Initiant der Lehrlings-Initiative Langenthal, die die Schaffung von zusätzlichen Lehrstellen zum Ziel hatte, indem kleine Unternehmen durch Übernahme der administrativen Arbeiten entlastet werden.“

Ausbildungs- und Lernzentrum ALZ der Ammann Unternehmungen

Übrigens: Im persönlichen Gespräch mit Herrn Giuseppe Statti (Berufsbildner Anlagen- und Apparatebauer) an der Berufsinfo-Messe in Olten habe ich erfahren, dass sie insbesondere für den Beruf des Anlagen- und Apparatebauers noch Bewerbungen wünschen.


22. Ein Drittel der KV-Lehrabgänger ist ohne Stelle

29.09.2010 – „Trotz besserer wirtschaftlicher Lage stehen ein Drittel aller KV-Lehrabgänger/innen ohne Job da. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage des Kaufmännischen Verbandes Schweiz.“

Weitere Informationen


23. Junge Frauen schränken sich bei Berufswahl ein

29.09.2010 – „Das Neuenburger „Office de la politique familiale et de l’égalité (OPFE)“ hat eine Studie zur Berufswahl veröffentlicht. Die Umfrage wurde bei 500 Jugendlichen im Kanton durchgeführt.“ Weitere Informationen


24. Enterprize 2010: Die prämierten Projekte

29.09.2010 – „Die Stiftung Enterprise und das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB haben am 21. September 2010 zum dritten Mal Projekte in der beruflichen Aus- und Weiterbildung prämiert. Gewinner des diesjährigen „Enterprize“-Wettbewerbs ist der Overall Lehrverbund aus Basel. Er bietet jungen Menschen trotz Schwierigkeiten die Chance auf eine Lehrstelle und unterstützt Unternehmen bei der Schaffung von neuen Ausbildungsplätzen.
Ebenfalls ausgezeichnet wurden das Basler Gründungszentrum für Migrantinnen Crescenda, das Frauen bei ihrem Weg in die Selbständigkeit unterstützt, und das Projekt „Förderung des interkulturellen Verständnisses“ der Uzwiler Bühler AG, das ausgewählten Lehrlingen einen Auslandaufenthalt in ihrer Niederlassung in China und so das Kennenlernen einer neuen Kultur und Arbeitsweise ermöglicht.“

Medienmitteilung (Pdf-Datei)


Die Lehrstellenboerse.ch wird unterstützt durch die Hauptförderer, die Stiftung Mercator Schweiz und die Volg Konsumwaren AG

und dem Medienpartner, das St. Galler Tagblatt



Verein lehrstellenboerse.ch
Sandstrasse 5
3302 Moosseedorf

Telefon: 031 850 10 27
Natel: 079 681 27 25

info@lehrstellenboerse.ch
http://www.lehrstellenboerse.ch

Berufsbildungsbrief 2/2010 (Kt. Bern)

1 Jul

Das Mittelschul- und Berufbildungsamt des Kantons Bern gibt 3 Mal jährlich einen sog. “Berufsbildungsbrief” heraus.
Heute war es wieder soweit.

***BerufsbildungsBrief***
BBB_2-2010_deutsch_def (PDF)

Inhalt
Seite 2 ı Ausbildung im Massnahmenvollzug: Zurück in die Gesellschaft
Seite 3 ı Lehrstellenmarkt: Folgt auf die Lehrstellenknappheit
der Fachkräftemangel?
Seite 5 ı Erziehungsdirektor Bernhard Pulver: «Einige Branchen
müssen bereits für ihre Lernenden kämpfen»
Seite 6 ı Aktion Fairplay: Berufswahl braucht Zeit
Seite 6 ı Neue Website: Schnell zur richtigen Info
Seite 6 ı BAM 2010: Auch für Erwachsene

Ausgabe 3/2010:
Erscheint in der Woche 46

************************************************************************************************************

***Lettre sur la formation professionnelle***
BBB_2-2010_franz_def (PDF)

Table des matières
Page 2 ı Se former dans un établissement d’exécution de mesures:
Préparer son retour dans la société
Page 3 ı Marché des places d’apprentissage: Se dirige t-on vers
un manque de main d’oeuvre qualifiée?
Page 5 ı Bernhard Pulver, Directeur de l’instruction publique: «Certains
secteurs doivent déjà se battre pour trouver des apprentis»

Numéro 3/2010:
A paraître la semaine 46

Herausgepickt: Workshops zum Forum „www.wasichwerdenwill.ch“

18 Jun

Im Rahmen ihrer Diplomarbeit hat Frau Susanne Lindau das Forum http://www.wasichwerdenwill.ch auf die Beine gestellt.

Der Verein „Freie Projektschule“ organisiert nun einen Workshop mit dem Thema „Berufswahl Jetzt“. Anmelden kann man sich noch bis am 27. Juni 2010.

Alle weiteren Informationen gibt’s hier im Flyer und unterhalb…

(Drauf klicken für die Vergrösserung)

Forum

Berufswahl immer noch oder immer wieder aktuell? Schau rein unter www.wasichwerdenwill.ch.

Diskutiere mit anderen Jugendlichen über das, was Dich zum Thema Berufswahl beschäftigt.

Was erwartet Dich schon jetzt?

Gut strukturierte Links und die Möglichkeit Dich für Lerngruppen zu vernetzen.

Workshops

Du willst Dich im mit deiner beruflichen Zukunft beschäftigen?

Wenn Du in einem dreier Team und mit Hilfe von zwei Studenten, selbstbestimmt etwas konkretes erarbeiten möchtes, wie zum Beispiel Schnupperlehren, eine Berwerbung, ein Portfolio, Lehrstellensuche etc. pp., dann melde Dich an einem oder mehreren der vier kostenlosen Workshop an.

Erster Workshop 1. bis 2. Juli, zweiter Workshop 5. bis 6. Juli,

dritter Workshop  8. bis 9. Juli und vierter Workshop 12. bis 13. Juli.

Die Workshops finden in Basel von 14-17 Uhr statt.

ACHTUNG: Du bist unter 18? Dann muss ein Elternteil mit mir Kontakt aufnehmen. Anmeldungen und Fragen an info@freieprojektschule.ch.

Alle Daten werden absolut vertraulich behandelt und nicht weitergegeben.

First come, first served.

Viel Spass und Erfolg im Berufsleben und auf dem Weg dahin wünscht euch

Susanne Lindau

FHNW HGK

1152 Gesuche: Diese Jugendlichen suchen noch eine Lehrstelle (13.04.2010)

13 Apr

Per 13.04.2010 sind auf der Plattform www.lehrstellenboerse.ch 1152 Gesuche von Lehrstellensuchenden einsehbar. Die Gesuche, welche man als angemeldeter Lehrbetrieb unter der Rubrik „Gesuche“ einsehen und nach Beruf, Kanton und Bezirk filtern kann, soll hier als PDF-Datei zur Verfügung gestellt werden.

Gesuche 13.04.2010 (Pdf-Datei)

Sie haben noch Kapazitäten?

Wir sind sicher, dass unter diesen Jugendlichen noch rohe Diamanten sind, die einsatzfreudig, höflich, selbstständig, teamfähig, zuverlässig, lernwillig, pünktlich, ausdauernd und verantwortungsbewusst sind. Jugendliche, die motiviert wären und alles daran setzen, einen Ausbildungsplatz zu ergattern – bisher aber zu selten die Möglichkeit hatten, in einem Vorstellungsgespräch oder Probe-Arbeiten von sich zu überzeugen.

Wenn Sie als Lehrbetrieb auf ein Profil gestossen sind, welches Sie genauer anschauen möchten, müssen Sie sich anmelden (resp. registrieren, falls noch nicht gemacht) und Sie können anschliessend die sog. „Quick-Search-ID“ eingeben, um auf das Profil zu gelangen. Sie können dann bei Interesse den oder die Jugendliche/-n direkt intern benachrichtigen und um ein Bewerbungsdossier bitten.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: info@lehrstellenboerse.ch

Sie sind bereits fündig geworden?

Dann leiten Sie diese Information doch bitte Ihren Geschäftspartner und Freunden weiter!

z.B. so können Sie uns  weiterempfehlen resp. auf die 1000 Jugendlichen hinweisen:
– via XING, via Facebook, via Twitter

(à propos Medienkompetenz auf Facebook, Twitter & Co.)

Vielen lieben Dank!
Die Lehrstellensuchenden (und fündig gewordenen Lehrbetriebe) werden es Ihnen danken!

Michael Ferreira
Verein Lehrstellenboerse.ch
Sandstrasse 5
3302 Moosseedorf

„Best Of“-Lehrstellenboerse.ch-Newsletter

19 Feb

Sie interessieren sich für Informationen und Hintergründe aus dem Schweizer Lehrstellenmarkt? Sie suchen Hilfestellungen bei der Berufswahl und Lehrstellensuche? Sie möchten weiterführende Informationen zu den verschiedenen Bildungsprojekten in der Schweiz und interessieren sich für Zahlen und Fakten aus dem Schweizerischen Berufbildungssystem?

In unserem regelmässig erscheinenden Newsletter erhalten Lehrbetriebe, Jugendliche und alle Helfer/-innen und Interessierte Tipps, Empfehlungen und Informationen rund um die verschiedensten Lehrstellenthemen.

Sie haben die vergangenen Newsletter verpasst? Kein Problem.

Folgend finden Sie ein kurzes „Best of“! Ich bin sicher, Sie können hier das eine oder andere Interessante und Nützliche herauspicken:

LB-Newsletter 2010/01

Lehrstellenbörse mit über 1700 vermittelten Lehrstellen im 2009

Umfrage: Wie viele Bewerbungen/Absagen mussten Sie schreiben?

Kritik an Bildungsniveau in der Schweiz: Sind unsere Jugendlichen zu schwach?


LB-Newsletter 2009/10

Tipps für alle Helfer/-innen und Jugendlichen


LB-Newsletter 2009/08

Empfehlungen/Tipps für die Lehrstellensaison 2010

Facebook, Twitter & Co.


LB-Newsletter 2009/07

Jährlich wiederholendes Szenario.

Bitte helfen Sie mit, Jugendliche u. Firmen aufeinander aufmerksam zu machen.

Ausblick: Lehrstellensaison 2010 (inkl. Verbesserungsvorschlägen)


LB- Newsletter 2009/06

Ratgeber für die Berufswahl und Lehrstellensuche

Medienmitteilung vom EVD zum Thema „Lehrstellensituation Heute – Herausforderungen an das Berufsbildungssystem“

Prognosen für Lehrabgänger/-innen

Anmerkungen zum Lehrstellenmarkt


LB-Newsletter 2009/05

Lehrstellenberichte / Lehrstellensituation BBT

Lehrstellen-Aktionen der Zeitungsmedien

Interkantonaler Radiotag, 14.05.09

MyBerufswahl.ch

Zwei Wünsche: Konstruktivere Absagen / vollständige Bewerbungsdossiers


LB-Newsletter 2009/03

Trotz Krise sind noch viele Lehrstellen zu vergeben

Bald 2’000 Lehrbetriebe und über 200 Lehrstellengesuche

Tipps für Lehrstellensuchende: Gut zu wissen…


LB-Newsletter 2009/02

Gesucht: 2480 Lehrstellensuchende!

Tipps für die Lehrstellensuche!

Fakten & Zahlen zur Berufsbildung


LB-Newsletter 2009/01

Meldungen aus dem Lehrstellenmarkt

Hilfestellungen für Jugendliche und Lehrbetriebe

Was weiss das Internet über Sie?


LB-Newsletter 2008/11

Herausforderung: Frühe Lehrstellenvergabe

LEVA – Lehrvertragsauflösungen

Hilfe bei der Selbsteinschätzung

Berufswahlordner


LB-Newsletter 2008/10

Vorwort

Helfen Sie mit!


LB-Newsletter 2007/12

Linkdatenbank

Noch keine Lehrstelle? Nicht verzweifeln! – Aber nutzt die Angebote!


LB-Newsletter 2007/11

Brav.ch – mehrZeit für die Lehrstellen-Suche

Lehrlingsrechte von A-Z

Lehrstellenbarometer August 2007

Aktuelles aus dem Lehrstellenmarkt


LB-Newsletter 2007/10

Neuigkeiten aus dem Lehrstellenmarkt

Weiterführende Informationen


LB-Newsletter 2007/08

Hilfestellungen / Weiterführende Informationen


LB-Newsletter 2007/06

“Last-minute-Angebote”

Weitere Hilfestellungen

Studie: “Lehrlingsselektion in KMU”

LB-Newsletter 2007/05

“Verzweifelt gesucht: Lehrstelle” – Fernsehbeitrag vom 24.04.07 im Dienstags-Club auf SF1

Hilfestellungen für Lehrstellensuchende / Eltern / Lehrbetriebe



LB-Newsletter 2010/01

Lehrstellenbörse mit über 1700 vermittelten Lehrstellen im 2009

Kritik an Bildungsniveau in der Schweiz: Sind unsere Jugendlichen zu schwach?

LB-Newsletter 2009/10

Tipps für alle Helfer/-innen und Jugendlichen

LB-Newsletter 2009/08

Empfehlungen/Tipps für die Lehrstellensaison 2010

Facebook, Twitter & Co.

LB-Newsletter 2009/07

Jährlich wiederholendes Szenario.

Bitte helfen Sie mit, Jugendliche u. Firmen aufeinander aufmerksam zu machen.

Ausblick: Lehrstellensaison 2010 (inkl. Verbesserungsvorschlägen)

LB- Newsletter 2009/06

Ratgeber für die Berufswahl und Lehrstellensuche

Medienmitteilung vom EVD zum Thema „Lehrstellensituation Heute – Herausforderungen an das Berufsbildungssystem“

Prognosen für Lehrabgänger/-innen

Anmerkungen zum Lehrstellenmarkt

LB-Newsletter 2009/05

Lehrstellenberichte / Lehrstellensituation BBT

Lehrstellen-Aktionen der Zeitungsmedien

Interkantonaler Radiotag, 14.05.09

MyBerufswahl.ch

Zwei Wünsche: Konstruktivere Absagen / vollständige Bewerbungsdossiers

LB-Newsletter 2009/03

Trotz Krise sind noch viele Lehrstellen zu vergeben

Bald 2’000 Lehrbetriebe und über 200 Lehrstellengesuche

Tipps für Lehrstellensuchende: Gut zu wissen…

LB-Newsletter 2009/02

Gesucht: 2480 Lehrstellensuchende!

Tipps für die Lehrstellensuche!

Fakten & Zahlen zur Berufsbildung

LB-Newsletter 2009/01

Meldungen aus dem Lehrstellenmarkt

Hilfestellungen für Jugendliche und Lehrbetriebe

Was weiss das Internet über Sie?

LB-Newsletter 2008/11

Herausforderung: Frühe Lehrstellenvergabe

LEVA – Lehrvertragsauflösungen

Hilfe bei der Selbsteinschätzung

Berufswahlordner

LB-Newsletter 2008/10

Vorwort

Helfen Sie mit!

LB-Newsletter 2007/12

Linkdatenbank

Noch keine Lehrstelle? Nicht verzweifeln! – Aber nutzt die Angebote!

LB-Newsletter 2007/11

Brav.ch – mehrZeit für die Lehrstellen-Suche

Lehrlingsrechte von A-Z

Lehrstellenbarometer August 2007

Aktuelles aus dem Lehrstellenmarkt

LB-Newsletter 2007/10

Neuigkeiten aus dem Lehrstellenmarkt

Weiterführende Informationen

LB-Newsletter 2007/08

Hilfestellungen / Weiterführende Informationen

LB-Newsletter 2007/06

“Last-minute-Angebote”

Weitere Hilfestellungen

Studie: “Lehrlingsselektion in KMU”

LB-Newsletter 2007/05

“Verzweifelt gesucht: Lehrstelle” – Fernsehbeitrag vom 24.04.07 im Dienstags-Club auf SF1

Hilfestellungen für Lehrstellensuchende / Eltern / Lehrbetriebe

News rund ums Thema “Lehrstellen”

75’000 Lehrstellensuchende für 2010 gesucht!

1 Sep

Wer bist du? Was suchst du für eine Lehrstelle?

Bereits über 2’500 Lehrstellen warten unter http://www.lehrstellenboerse.ch auf Dich! Stelle Dich den Lehrbetrieben vor und erfasse Deine Berufswünsche!

Was suchst du für eine Lehrstelle?

Es kann sein, dass deine gewünschte Lehrstelle noch nicht ausgeschrieben wurde.  Auch ist es so, dass ein Gesuch alleine noch nicht reicht, um eine Lehrstelle zu finden.

Wir empfehlen Dir aber trotzdem, dass  Du die Möglichkeit nutzst, um auf dich aufmerksam zu machen. Wir setzen alles daran, dass noch mehr Lehrbetriebe ihre Lehrstellen bei uns ausschreiben und so auch auf dich aufmerksam werden.

Weiter hoffen wir, dass wir dir mittels unseren umfangreichen Tipps und Empfehlungen via Blog und Newsletter weiterhelfen können, die richtigen Schritte zu machen und die richtigen Angebote zu nutzen.

Was du schon einmal machen kannst:

  1. Registriere dich kostenlos bei uns und erfasse deine Berufswünsche.
  2. Kontrolliere, ob du im Berufswahlfahrplan (PDF-Datei von Berufsberatung.ch) bist.
  3. Informiere dich beim Berufsinformationszentrum (BIZ), welche Berufe für dich in Frage kommen und ob du für diese Berufe die nötigen Qualifikationen mitbringst, resp. was du machen musst, um bessere Chancen zu erhalten, dass du den Beruf auch wirklich erlernen kannst.
  4. Teste dich selbst: Es gibt über 200 verschiedene Berufe. Da ist es ganz normal, dass man etwas überfordert ist. Nimm die Berufswahl aber nicht auf die leichte Schulter. Wenn du die Lehrstelle im ersten Lehrjahr bereits abbrechen musst, ist weder dir noch dem Lehrbetrieb geholfen. Um dich selbst etwas besser einschätzen zu können, gibt es z.B. folgende kostenlose Selbst-Tests: Fit für die Lehre /Interessen-Check /Kompetenz-Profile
  5. Versuche mit Hilfe von Lehrer/-innen, Eltern, Berufsberater/-innen, Jugendarbeiter/-innen, Mentor/-innen und weiteren Vertrauenspersonen abzuschätzen, wie realistisch deine Chancen auf deine gewünschte Lehrstelle sind. Gibt es genügend Lehrstellen in deiner Region? Wie gross ist die Konkurrenz? Bist du gezwungen ausserhalb deiner Region/deines Kantons zu suchen? Musst du flexibel sein und einen Zweit- oder Drittberuf wählen? Macht es wirklich Sinn, eine Praktikumsstelle zur Überbrückung zu wählen, oder stehen dir auch 1 Jahr später wieder 100 MitkonkurrentInnen gegenüber? Wie kannst Du herausstechen? Reicht es, wenn Du einfach eine schriftliche Bewerbung schreibst, oder würde es Sinn machen, dass du versuchst telefonisch ein Vorstellungsgespräch oder einen Schnuppertermin zu vereinbaren. Kannst du so besser auf Deine Stärken aufmerksam machen? Kurz: Versuche dich bereits auf alle möglichen Hürden einzustellen. Lass dir von den richtigen Personen helfen, die dir einen Weg zeigen können, wie du mit der Situation umgehen kannst und was es für Wege gibt, welche du einschlagen kannst, um die Hürden zu meistern.
  6. Es gibt fast für Alles Hilfestellen. Nutze diese Angebote! Eine etwas umfangreichere Zusammenstellung, wie man ein Lehrstelle suchen und finden kann, findest du hier:

https://blog.lehrstellenboerse.ch/2009/08/13/kein-geheimnis-so-wurde-ich-in-der-schweiz-nach-einer-lehrstelle-suchen/

Viel Erfolg!

Das Lehrstellenboerse.ch Team

PS. Wir „suchen“ rund 75’000 Lehrstellensuchende, weil in der gesamten Schweiz jährlich in etwa so viele Lehrverträge unterschrieben werden. Wir sind überzeugt, dass sich „unseren“ über 2000 treuen Lehrbetrieben in Zukunft noch viele weitere anschliessen werden, um kostenlos und am richtigen Ort (da wo die Lehrstellensuchenden sind) auf die eigene Lehrstelle aufmerksam zu machen. Dank dem eigenen „Account“ kann man selbst entscheiden, ab wann und wie lange die Lehrstelle im Internet ausgeschrieben werden soll und bis wann (und über welchem Weg) man Bewerbungen entgegennimmt. Alle interessierten Lehrbetriebe können sich hier kostenlos registrieren und die Lehrstelle(n) gratis erfassen.

Künftige Lehbetriebe informieren sich bitte zuerst bei den kantonalen Berufbildungsämtern betreffend den Voraussetzungen zur Ausbildungsberechtigung.

OBA – Ostschweizer Bildungs-Ausstellung (04.09.-08.09.2009)

21 Aug

OBA

OBA 2009 – Vorsprung durch Wissen

Die 16. OBA Ostschweizer Bildungs-Ausstellung findet vom 4. bis 8. September auf dem Olma-Gelände in St. Gallen statt. 158 Aussteller präsentieren während fünf Tagen rund 1’300 Aus- und Weiterbildungsangebote, davon über 120 Berufsbilder aus der Grundbildung. Rund um die Ausstellung finden 29 Events statt. Neben Anlässen der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung SG/AR/AI/TG wird auch der Besuch des Zürcher Musikers Bligg am Dienstag, 7. September ein Magnet für Schülerinnen und Schüler sein. Bligg spricht im Interview über seine Erfahrungen in der Berufswelt und nimmt sich im Anschluss Zeit für eine Autogrammstunde. Das Projekts «Handshake!» gibt Jugendlichen die Möglichkeit in realitätsnaher Situation ein Lehrstellenbewerbungsgespräch zu üben.

Weitere Informationen unter: www.oba.sg

OBA Ostschweizer Bildungs-Ausstellung 2009

4. – 8. September

Halle für Erwachsenenbildung 4. – 6. September

Olma-Gelände, St. Gallen

Öffnungszeiten

Freitag 09.00 – 17.00h

Samstag       10.00 – 17.00h

Sonntag       10.00 – 17.00h

Montag        09.00 – 17.00h

Dienstag 09.00 – 16.00h

Eintrittspreise

Schüler ab 12 Jahren/

Lernende/Studenten (mit Ausweis) CHF  5.-

Erwachsene                                CHF 10.-

Familienticket                            CHF 17.-

Kinder bis 12 Jahre                       gratis

1 Begleitperson pro 30 Schüler        gratis

Projekt «Handshake!»

Anmeldung über www.was-nun.ch

www.oba-sg.ch

Kontakt:

Natalie Wüst

OBA Ostschweizer Bildungs-Ausstellung

c/o IWIKO Institut für Wirtschafts-Kommunikation

Rosenbergstrasse 60

9001 St. Gallen

Tel. 071 226 11 26

Fax 071 226 11 22

oba@oba.ch

________________

Weitere Berufsmessen:

https://blog.lehrstellenboerse.ch/2009/02/24/berufs-und-ausbildungsmessen-2009/

Kein Geheimnis: So würde ich in der Schweiz nach einer Lehrstelle suchen…

13 Aug

(1) …wenn ich für 2010 eine Lehrstelle suche:

Jährlich, jeweils im September des Vorjahres öffnen in der Deutschschweiz die kantonalen Lehrstellennachweise ihre Listen mit den als offen gemeldeten Lehrstellen. Dann beginnt der grosse Ansturm auf die Lehrstellen. Auch auf anderen Internetportalen (s. Linksammlung) und bei uns (http://www.lehrstellenboerse.ch) werden dann die meisten Lehrstellen ausgeschrieben.

Die erste Adresse für die Lehrstellensuche sollten also die Lehrstellenportale sein.

(2)…wenn ich jetzt noch keine Lehrstelle hätte und auf obigen Portalen keine Lehrstelle mehr ausgeschrieben ist:

Ich möchte hier die Frage etwas detaillierter beantworten, was ich persönlich machen würde, wenn ich zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Lehrstelle hätte und weder im Lehrstellennachweis (LENA) noch in den anderen Lehrstellenbörsen fündig geworden wäre:

Dabei werde ich die Zusammenstellung wiefolgt gliedern:

Teil 1: Die systematische Suche nach Lehrstellen.

Teil 2: Das Erkennen der wirtschaftlichen Gegebenheiten und Herausforderungen am eigenen Standort

Teil 3: Kenntnisse über die eigenen Stärken und Schwächen

Teil 4: Wer kann helfen, sinnvolle Lösungen zu finden?

Teil 1:

Die systematische Suche nach Lehrstellen.

Ausgangslage:

1. Nicht alle Lehrbetriebe schreiben die Lehrstellen im Internet aus.

Ziel 1: Ausbildungsberechtigte Firmen finden, welche bereit und in der Lage sind, noch eine Lehrstelle anzubieten, obwohl diese nicht im Internet ausgeschrieben sind.

2.  Nicht alle Firmen, bilden Lernende aus.

Ziel 2: Firmen finden, welche sich bereit erklären das erste Mal Lehrstellen anzubieten. Dabei muss die Ausbildungsberechtigung vom Berufsbildungsamt erteilt werden. Wenn nicht alle Module in einem Betrieb angeboten werden können, gibt es auch die Möglichkeit der sog. Lehrbetriebsverbünde. (http://www.verbuende.ch/)

1. Kontaktaufnahme mit dem kantonalen Berufsbildungsamt

http://www.adressen.sdbb.ch/search.php?form=advanced&typ=9&go=1&lang=d

Dort wird in Zusammenarbeit mit den Berufsinspektoren und kantonalen Hilfsprogrammen und allfälligen Brückenangeboten versucht, eine Lösung zu finden.

2. Beim Berufbildungsamt oder dem regionalen Berufsinformationszentrum (BIZ) einen Auszug aus dem Lehrfirmenverzeichnis (LEFI) verlangen/einfordern.

Jeder Kanton prüft die Ausbildungsberechtigung eines Betriebs und stellt sicher, dass dieser auch wirklich ausbilden darf. Diese Betriebe werden dann im sog. „Lehrfirmenverzeichnis“ eingetragen.

Selbstverständlich gibt es viele Firmen, welche nur alle 3-4 Jahre eine Lehrstelle anbieten können. Zum Schutz der Firmen ist es in vielen Kantonen so, dass man nur für Schnupperplätze einen Auszug aus dem Lehrfirmenverzeichnis erhält. Gerade in einer so späten Phase ist es oftmals so, dass man mit dem vom Berufsbildungsamt zugeteilten Berater diese Liste nochmals durchgehen darf und abklärt, ob vielleicht der eine oder andere Lehrbetrieb in der Lage ist, eine zusätzliche Lehrstelle anzubieten resp. eine neue Lehrstelle zu schaffen.

Dies sind wie gesagt Firmen, welche bereits eine Ausbildungsberechtigung haben.

3. Ist es sehr zu empfehlen, dass man mit dem zuständigen Berufsverband, resp. der regionalen Sektion Kontakt aufnimmt.

Welcher Verband für den gewünschten Beruf in Frage kommt, das kann man im Berufsverzeichnis vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie ausfindig machen:

http://www.bbt.admin.ch/bvz/grundbildung/index.html?lang=de

Warum das?

Meistens verweisen die Berufsverbände auf die Lehrstellen im kantonalen Lehrstellennachweis. Manche führen aber eine eigene Lehrbetriebsliste oder gar eine eigene Lehrstellenbörse.

Man muss hier bedenken, dass nicht alle Firmen auf die Umfragen und Anfragen der Berufsbildungsämter reagieren (das ist je nach Kanton unterschiedlich gut). Es kann also sein, dass in einer Lehrbetriebsliste eines Berufsverbands ein Betrieb steht, welcher im Lehrfirmenverzeichnis zwar geführt (er ist ja anerkannter Lehrbetrieb), aber die Lehrstelle nicht im kantonalen Lehrstellennachweis ausgeschrieben hat.

Zweitens kann es sein, dass der Berufsverband keine eigene Lehrbetriebsliste oder Lehrstellenbörse führt. Sicher führt der Berufsverband aber eine Mitgliederliste.

Statt, dass man mühsam im Telefonbuch (www.directories.ch) nach Firmen sucht, ist es also nahe liegend, dass man gleich beim Berufsverband die Mitgliederliste abarbeitet. (Auch hier muss man natürlich sagen, dass nicht alle Firmen in einem Mitgliederverzeichnis geführt sind – die grosse Mehrheit aber schon)

Wenn man nun diese Mitgliederliste abarbeitet, wird man also auch auf Firmen stossen, welche bisher noch nie Lehrstellen angeboten haben, d.h. diejenigen, die nicht im Lehrfirmenverzeichnis (LEFI) vom Kanton geführt sind. Und genau das ist nun unsere zweite Zielgruppe.

Das Ziel: Eine Firma so von sich zu überzeugen, dass sie sich dazu bereit erklärt, erstmals eine Lehrstelle anzubieten.

Tipps für neu werdende Lehrbetriebe, was man als Lehrbetrieb mitbringen muss, welche Kurse man belegen muss, etc. erhält man beim kantonalen Berufsbildungsamt, resp. man kann sich unter der Informationsplattform vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie bereits vorinformieren:  http://www.berufsbildungplus.ch/index.php?id=100

4. Gewerbeverband

In der Schweiz gibt es über 500 Gewerbevereine, welche in Gewerbevereinsbezirken, kantonalen und schliesslich dem nationalen Gewerbeverband angeschlossen sind.

Viele kantonale und regionale Gewerbevereine sind Hauptverantwortlich für die lobenswerten Berufbildungsmessen und Gewerbeausstellungen.

Um das regionale Gewerbe zu stärken, gibt es Wirtschaftsförderungsstellen mit Kooperationen unter Berufs- und Branchenverbänden in den entsprechenden Regionen/Bezirken. In den Gewerbeverbänden findet man also einen Mix aus den in der Region dominierenden Firmen – verschiedenster Branchen.

Ideal wäre hier natürlich, wenn man eine Liste der angeschlossenen Gewerbevereinsmitglieder erhält, welche in der gewünschten Branche arbeiten. Der Gewerbeverein/-verband als Solcher kann aber vielleicht zusätzlich mittels Vereinsbroschüre, und Info-Mail an die Mitglieder mithelfen, auf eine gesuchte  resp. angebotene Lehrstelle aufmerksam zu machen.

Hier findet man die Adressen der Gewerbeverbände: http://www.sgv-usam.ch/verband/mitglieder.html

5. Medien nutzen

Die Listen der obgenannten Mitglieder durchzugehen, um (1.) bestehende Lehrbetriebe mit offenen Lehrstellen, und (2.) ausbildungswillige, neue Firmen zu finden, das ist das A und O jeder Lehrstellensuche.

Gerade um „neue Firmen“ zu finden, ist es aber auch empfehlenswert, wenn man die bestehenden Medien (1. Zeitungen, 2. Radio, 3. TV und 4. Internet) nutzt, um in der Öffentlichkeit auf sich aufmerksam zu machen.

Erinnern Sie sich noch an Frau Levnajic, die sich im 2007 auf einer Plakatwand um eine Lehrstelle bewarb? [Inzwischen konnte auch sie eine Lehrstelle finden]: https://blog.lehrstellenboerse.ch/2007/04/24/der-club-verzweifelt-gesucht-eine-lehrstelle-240407/

5.1. Zeitungen

  • St. Galler Tagblatt veröffentlicht wöchentlich offene Lehrstellen. Das St. Galler Tagblatt druckt wöchentlich Lehrstellen aus den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden in der samstäglichen Lehrstellenseite ab. Interessierte Lehrbetriebe wenden sich bitte an uns: info@lehrstellenboerse.ch

5.2. Radio

Radiostationen halfen in der Vergangenheit regelmässig mit und werden dies bestimmt auch in Zukunft tun:

http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/schauplatz-schweiz/2758.sh10027987.html

http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/espresso/2649.sh10028967.html

5.3. TV-Stationen / Video-Portale

Auch TV-Stationen und Webportale helfen oftmals mit, via Newsbeiträge auf aktuelle Meldungen zum Lehrstellenmarkt hinzuweisen.

Es kommt kaum vor, dass ein/-e Einzelne/-r übers Fernsehen resp. ein Videoportal auf sich aufmerksam machen kann.

http://www.sf.tv/sfwissen/dossier.php?docid=10102&navpath=wir

http://www.sf.tv/sendungen/myschool/listen/list_miniclips.php

Bewerbungsvideo im Internet

Weiter gibt es vermehrt Videoportale, bei welchen versucht wird, dass Jugendliche mittels Bewerbungsvideo auf sich aufmerksam machen können um sich etwas von der Masse abzuheben. Dies ist in der Schweiz aber noch nicht sehr verbreitet – zudem ist ein Bewerbungsvideo nicht immer sinnvoll.

http://www.it-job-blog.de/blog/bewerbung/bewerbungsvideo/

http://www.hobsons.ch/de/karriere/bewerbung/bewerbungsvideo.html

Zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch nicht möglich, dass auf unserem Portal Firmen und Jugendliche ein Firmenvideo oder Bewerbungsvideo hochladen können. Falls gewünscht, können wir anbieten, dass wir Bewerbungsvideos in unserem Videokanal auf Youtube.com verlinken – die Frage ist einfach die, ob es gewünscht wird, dass das Bewerbungsvideo für alle Youtube-Nutzer sichtbar ist?

Unser Videoclip:

5.4.  Internet

Nebst Zeitungen, Radio und TV-Stationen gibt es noch das Welt-Weite-Web, über welches man via verschiedensten Portalen auf sich aufmerksam machen kann.

Worauf man bei der Lehrstellensuche übers Internet achten sollte, dazu habe ich eine entsprechenden Beitrag zusammengestellt: Über Medienkompetenz und die Lehrstellensuche via Facebook, MySpace, Netlog, Twitter & Co.

Bei Online-Bewerbungen gibt es zudem zwei sehr, sehr wichtige Punkte, worauf man unbedingt achten sollte.

  1. „Normale“ E-Mail-Adressen und rufe diese regelmässig ab. Wäre „dumm“, wenn du eine Einladung verpasst.
  2. Falls du ein Bewerbungsfoto hochlädst/beilegst, dann ein Vorteilhaftes: Du musst das Foto nicht extra von einem Profi machen lassen, klick dich aber trotzdem einmal durch folgende Ratgeber-Seite, bevor du dein Foto hochlädst:

Focus.de: „Das perfekte Bewerbungsfoto“: http://www.focus.de/karriere/bewerbung/bewerbungsunterlagen/bewerbungsfoto/tid-6875/lebenslauf_aid_66963.html

Mit diesen Zeilen zur Lehrstellensuche über die verschiedenen Medienkanäle möchte ich nun „Teil 1: die systematische Suche nach Lehrstellen“ schliessen und die Tipps für die Lehrstellensuche an sich nochmals kurz zusammenfassen:

Zusammenfassung:

Bei der Lehrstellensuche geht es darum, dass man

(1.)   Firmen findet, welche die kantonale Ausbildungsberechtigung bereits haben.

(Darunter wird es Firmen geben, welche ihre Lehrstelle bereits vergeben haben, erst in 3-4 Jahren wieder eine Lehrstelle anbieten können oder momentan noch unschlüssig sind, ob sie wieder eine Lehrstelle anbieten können, und solche, die eine Lehrstelle anbieten, diese aber nirgends ausgeschrieben haben)

(2.)   Firmen findet, welche bisher noch keine Ausbildungsberechtigung haben, aber sich dazu bereit erklären, neu Lernende auszubilden.

(Hierfür empfiehlt sich die Suche via Mitgliederlisten von Berufs- und Gewerbevereinen und teils indem man mittels den verschiedenen Medienkanälen auf sich aufmerksam macht)

  1. Berufsbildungsamt / Lehrstellenportale
  2. Berufsinformationszentrum (BIZ) / Lehrfirmenverzeichnis (LEFI)
  3. Berufsverband
  4. Gewerbeverband
  5. Medien

ABER:

Auch wenn Sie diese 5 grundlegenden Kanäle bis aufs Letzte ausreizen, kann ich Ihnen aber leider doch noch nicht versprechen, dass auch wirklich ein Lehrabschluss zustande kommt.

Wissen, wie man ein Lehrstellenangebot „finden“ kann und auf sich aufmerksam machen, das ist das Eine. Es kann sein, dass man irgendwann einmal an einen Punkt gelangt, an welchem man erkennen muss, dass

a) man persönlich nichts dafür kann, dass man keine Lehrstelle findet, weil

Teil 2:

Das Erkennen der wirtschaftlichen Gegebenheiten und Herausforderungen am eigenen Standort

  • keine Lehrstelle in der gewünschten Region, für den gewünschten Beruf vorhanden ist.
  • die Konkurrenz/Anzahl Mitbewerber/-innen in der eigenen Region zu gross ist und es trotz guten eigenen Leistungen schwierig war sich durchzusetzen, weil auf 1 Lehrstelle z.B. 100 Bewerbungen kamen.
  • man gezwungen ist, mobiler zu sein / regionsübergreifend zu suchen oder gar einen Ortswechsel in Betracht zu ziehen
  • man gezwungen ist, flexibel zu sein – und einen anderen Beruf zu wählen

b) man die eigene Berufswahl oder die Art der Bewerbung überdenken muss, weil

Teil 3:

Kenntnisse über die eigenen Stärken und Schwächen

  • man persönlich für den Beruf schlicht nicht die richtigen Voraussetzungen mitbringt. Konsequenz: Abklären, welcher Beruf in Frage käme. Unbedingt geeigneten Beruf wählen – bei einem Lehrabbruch ist weder dir, noch dem Lehrbetrieb geholfen.
  • man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht den Anforderungen genügt, welche im Beruf abverlangt werden. Konsequenz: Überlegen, ob man das Nachholen kann, ein Praktikum bei der späteren Lehrstellensuche ein Vorteil ist, oder ob ein anderer Beruf besser geeignet ist -> sinnvollerweise holt man sich bei Berufsberater/-innen, Lehrkräften, Mentoren und Eltern die nötige Unterstützung.
  • man daran scheitert, weil man selbst nicht die Möglichkeit hat, sich von der besten Seite zu zeigen. Opfer von Vorurteilen ist. Konsequenz: Sich bewusst werden, wie man einen Lehrbetrieb am besten von sich überzeugen könnte. Reicht die schriftliche Bewerbung? Oder hat man so schlechte Noten, dass man realistischerweise davon ausgehen muss, dass das Bewerbungsdossier selbst mit zwei, drei Sätzen zu sich selbst nicht genügt, um dennoch positiv auf sich aufmerksam zu machen? Würde es Sinn machen, dass man beim potentiellen Lehrmeister persönlich mit Bewerbungsdossier vorbei geht? Wenn du nicht so kommunikativ bist, würde es Sinn machen, dass man einen „Götti“ / Mentor hat, welcher mithilft die Türe, den Kontakt zum Lehrbetrieb herzustellen? Würde es helfen, wenn man sich Unterstützung/eine Betreuungsperson sucht? Kann es helfen, wenn diese/r als Referenzperson bei Fragen des potentiellen Lehrmeisters zur Verfügung steht? Kann die Betreuungsperson ohne schlechtes Gewissen die Hand für dich ins Feuer legen? Bist du bereit, allfällige Defizite in Stützkursen aufzuarbeiten? Zeichne transparent deine weiteren Bestrebungen auf, welche den Lehrbetrieb dazu überzeugen sollen, dass er sich für dich entscheidet und gib dem Lehrbetrieb die Gewissheit, dass du eine Betreuungsperson im Hintergrund weißt, zu welcher du auch während der Lehrzeit regen Kontakt pflegst.

Ziel: Lehrbetrieb muss erkennen, dass du deine Schwächen kennst und du daran arbeitest und Lösungswege aufzeigen kannst. Wichtig ist für den Lehrbetrieb, dass du ihm das Gefühl vermitteln kannst, dass dir notfalls bei Problemen auch eine Betreuungsperson zur Seite steht. Wenn du das Gefühl hast, dass du ungerechtfertigt benachteiligt wirst, dann suche dir Hilfe.


c) man persönlich halt doch an sich arbeiten sollte, weil

  • man daran scheitert, weil das Bewerbungsdossier unvollständig/mangelhaft ist. Ernsthaft: Darf das sein?
  • man daran scheitert, weil die sozialen Kompetenzen in Frage gestellt werden. Anders gefragt: Würdest du dich selbst anstellen und möchtest du 4 Jahre mit dir zusammenarbeiten?
  • man daran scheitert, weil man schlicht zu spät mit der Lehrstellensuche begonnen hat, die Lehrstellensuche auf die leichte Schulter genommen hat? Ich habe einmal im Radio gehört, dass jemand zur Lehrstellensuche befragt wurde und antwortete mit „Mein Bruder hat auch eine Lehrstelle bekommen – dann werde ich sicher auch eine finden.“ Was soll ich dazu sagen?

Teil 4:

Wer kann helfen, sinnvolle Lösungen zu finden?

(1.)

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten um herauszufinden, wo es noch eine offene Lehrstelle hat. (s. Kapitel 1-5).

Wenn du für 2009 noch keine Lösung gefunden hast, empfehle ich die Kontaktaufnahme mit dem kantonalen Berufbildungsamt.

(2.)

Wichtig ist aber auch das Erkennen der wirtschaftlichen Gegebenheiten und Herausforderungen am eigenen Standort, für welche man persönlich nichts dafür kann. Wenn dich die Absagen deprimieren, so wirf doch bitte mal einen Blick auf folgenden Beitrag mit dem Titel „Was tun bei Absagen

(3.)

Weiter muss man sich bewusst werden, welche Stärken und Schwächen man hat und sich überlegen, ob es Dinge gibt, welche man im Bewerbungsprozess besser machen muss – und wer dir dabei helfen könnte.

(4.)

Wurdest du ungerechtfertigt Opfer von Vorurteilen und benötigst du Unterstützung, damit du als Person bei einem Betrieb fair und unvoreingenommen die Gelegenheit hast, dich vorzustellen und dich von deiner besten Seite zu zeigen?

(5.)

Es gibt Hilfestellen.

Diese zu nutzen, das liegt in deiner alleinigen Verantwortung. Die Hilfestellen können keine Lehrstelle herbeizaubern, sie können dir aber helfen, allenfalls eine sinnvolle Lösung zu finden, dich im Bewerbungsprozess unterstützen und helfen, mit der Situation umzugehen, wenn effektiv für den Moment keine Lösung gefunden werden kann.

Ein paar Beispiele:

Mentoringprojekte

Weitere Informationen/Linksammlung

Lehrstellenboerse.ch gibt Tipps

Ratgeber für die Berufswahl und Lehrstellensuche / Anmerkungen zu Herausforderungen im Lehrstellenmarkt

Ausblick Lehrstellensaison 2010

(6.)

Es gibt keine Garantie auf eine Lehrstelle

In Zeiten der Wirtschaftskrise kann ich leider nicht sagen, dass es für alle Jugendlichen genügend Ausbildungsplätze gibt. Unterschätze die Lehrstellensuche nicht und erachte es nicht als selbstverständlich, dass man einfach mal so eine Lehrstelle machen kann.

Ich bin aber überzeugt, dass sich überall in der Schweiz nette, hilfsbereite Menschen finden, welche deinen Einsatz anerkennen und so vielleicht das eine oder andere Telefon mehr für dich machen, um dir zu helfen oder helfen wollen, dass du aus deiner Situation das Beste machst. Glaub an dich und bleib dran. Irgendwann, irgendwo gibt es immer eine Lösung!

(fast) fertig

Danke für die Aufmerksamkeit und viel Erfolg!

Hast Du bereits ein Gesuch auf www.lehrstellenboerse.ch erfasst?

Nicht? Dann mach das doch noch – wir weisen regelmässig auf die Lehrstellensuchenden hin. Vielleicht hast du Glück und ein Lehrbetrieb wird auf dich aufmerksam?!

LB-Newsletter 2009/06

12 Jun


  1. Ratgeber für die Berufswahl und Lehrstellensuche
  2. Bluebenno, das soziale Netzwerk für Lehrlinge
  3. Medienmitteilung vom EVD zum Thema „Lehrstellensituation Heute – Herausforderungen an das Berufsbildungssystem“
  4. Prognosen für Lehrabgänger/-innen
  5. Anmerkungen zum Lehrstellenmarkt
  6. Sie suchen noch Lernende? – Bitte Lehrstellenangebot nicht reduzieren. Vielleicht können wir weiterhelfen…

1. Ratgeber für die Berufswahl und Lehrstellensuche

Du bist noch auf der Lehrstellensuche oder du willst dich bestmöglich für die Lehrstelle im nächsten Jahr vorbereiten?

Wirf doch einmal einen Blick auf den Berufswahl-Fahrplan. Bist du gut vorbereitet?

Es gibt viele Stellen, Plattformen, Merklisten und Bücher, die dich bei der Berufswahl(-vorbereitung) und der Lehrstellensuche unterstützen können. Wir haben hier eine kleine Auswahl zusammengestellt:

Beobachter-Ratgeber: So klappts mit der Lehre – Lehrstellensuche, Rechte am Arbeitsplatz

Wie eine Lehrstelle finden? Wie läufts im Betrieb? Einfach ist es nicht: Beim ersten Kontakt mit der Arbeitswelt stellen sich unzählige Fragen. Die aktualisierte Neuauflage des Beobachter-Lehrling-Ratgebers zeigt Jugendlichen, Eltern und allen, die mit Jugendlichen arbeiten, wie es einfacher geht. Mit vielen Checklisten, Mustervorlagen, Links und wertvollen Tipps. http://www.beobachter.ch/buchshop/arbeit/shop-produkt/so-klappts-mit-der-lehre/

Berufswahlordner

Nebst dem obligatorischen Gang zum/zur Berufsberater/-in empfehlen wir auch, den Blick auf die Plattform www.berufswahlordner.ch zu werfen. Dorf findet man Hilfestellungen zu Themen wie z.B.
  • Meine Lehrstellensuche
  • Telefonische Anfrage
  • Oft gestellte Fragen zum Thema Bewerbungen
  • Eignungsabklärungen
  • Bewerbungsbrief
  • Lebenslauf
  • Dein Bewerbungsdossier
  • Das Vorstellungsgespräch
  • Was tun bei Absagen?

Berufwahl-Portfolio für Berufsfindung und Lehrstellensuche

Der Medienverbund für die Berufswahl von A bis Z unterstützt und fördert die Kooperation zwischen Schule, Jugendlichen, Berufsberatung, Eltern und Lehrbetrieben. Ein Set für Schüler/innen und Eltern sowie ein Set für Fachleute sind erhältlich.

Das Berufswahl-Portfolio für die Jugendlichen: Das Schülerbuch Wegweiser zur Berufswahl führt durch alle Stationen des Entscheidungsprozesses. Ein Ringbuch mit Kapitelregister sorgt für Ordnung und Übersicht. Die Registerblätter enthalten Checklisten und zusätzliche Aufgaben.

Berufswahl-Portfolio für die Eltern:

Im Elternheft Berufswahl als Familienprojekt finden Eltern Hinweise und Tipps, wie sie zu motivierenden und fördernden Berufswahlbegleiter/innen werden. Sie erhalten Informationen über den Ablauf der Berufswahl und das Schweizer Bildungssystem.

Berufswahl-Portfolio für Berufsbildner/innen:

Auf der Website www.berufswahl-portfolio.ch sind Hinweise und Tipps zu finden, wie das Berufswahl-Portfolio zur Selektion von Lernenden genutzt werden kann. Das Login zu dieser Website ist Bestandteil des Sets für Fachleute.

MyBerufswahl.ch

Auf der mehrfach ausgezeichneten Plattform www.berufsberatung.ch gibt es eine neue, sehr empfehlenswerte Dienstleistung: MyBerufswahl.ch

Die Site informiert über Berufe und hilft Jugendlichen, ihre Fähigkeiten einzuschätzen. Zentrales Instrument sind aber Erinnerungsmails. Damit soll erreicht werden, dass keiner der sieben Schritte zur Berufswahl vergessen geht. Nicht nur Jugendliche erhalten die Erinnerungsmails, wenn sie sich registrieren. Auch Eltern und Lehrpersonen können sich informieren lassen, welcher Schritt im Berufswahlprozess gerade ansteht.

Weitere Informationen im BZ-Artikel (mit Videoclip) auf

Zur Berufwahl-Site: http://www.myberufswahl.ch

SVB-Medienshop
Der Verlag SVB führt in seinem Sortiment über 450 Medien (Bücher, Broschüren, Mappen, Faltblätter, Videos, CD-ROMs u.a.; siehe Medienshop) zu den Themen Berufswahl, Berufe und Ausbildungen in der Schweiz. Ergänzend zu diesen käuflich erwerbbaren Angeboten, bietet der SVB auch Online-Angebote und weiterführende Links, welche die Medien ergänzen.

Noch nicht genug Informationen?
Kein Problem. Ich bin sicher, Sie werden in unserer umfangreichen Linksammlung fündig:
resp. hier als Word-Datei zum herunterladen:

2. Bluebenno, das soziale Netzwerk für Lehrlinge

Bluebenno ist ein soziales Netzwerk für Lehrlinge und Lehrstellensuchende. Einerseits bietet bluebenno eine aktive Community mit Fotoalben, Foren und dem beliebten Bennometer, um sich entweder über Interessantes ausserhalb der Lehre oder Probleme vor und während der Lehre auszutauschen. Andrerseits sammelt ein ausgeklügelter Suchroboter auf verschiedensten Lehrstellenbörsen die offenen Lehrstellen zusammen. Das Ziel ist es, langfristig ALLE offenen Lehrstellen der gesamten Schweiz anzeigen zu können. Die Website wird von 3 jungen Herren betrieben, die stets daran arbeiten, die Plattform auszubauen und noch mehr auf die Bedürfnisse der Lehrlinge zuzuschneiden. Wollen Sie mehr wissen? Dann einfach hier klicken: www.bluebenno.ch

3. Medienmitteilung vom EVD zum Thema „Lehrstellensituation Heute – Herausforderungen an das Berufsbildungssystem

Am 8. Juni 09 fand ein Mediengespräch zum Thema “Lehrstellensituation heute – Herausforderungen an das Berufsbildungssystem” statt. Am Mediengespräch nahmen teil:

– Frau Bundesrätin Doris Leuthard, Vorsteherin EVD

– Herr Yves-André Jeandupeux, Mitglied der Konzernleitung und Leiter Personal Die Schweizerische Post

– Herr Regierungsrat Bernhard Pulver, Vorsteher Erziehungsdirektion Kanton Bern

– Frau Ursula Renold, Direktorin Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT

Die anschliessende Medienmitteilung vom EVD lautete wiefolgt:

„Bern, 08.06.2009 – Das Berufsbildungssystem in der Schweiz bewährt sich auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Das Lehrstellenbarometer April 2009 des Bundes zeigt eine mit der Vorjahresperiode vergleichbare stabile Situation auf dem Lehrstellenmarkt. Damit Lehrstellen suchende Jugendliche eine Lösung finden, hat Bundesrätin Doris Leuthard, Vorsteherin des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD), gemeinsam mit Vertretern der Kantone und der Wirtschaft bestehende Massnahmen der Berufsbildung dargelegt und erinnerte die Betriebe daran, Lehrstellen zu erhalten, um später nicht in einen Fachkräfteengpass zu geraten.“

Das EVD hat ein sehr umfangreiches Dossier mit weiterführende Informationen über die Lehrstellensituation und die Herausforderungen an das Berufbildungssystem zusammengestellt.

4. Prognosen für Lehrabgänger/-innen

„Den Abschlussjahrgang 2009 trifft die grösste Jugendarbeitslosigkeit seit Jahrzehnten: Bis 7,7 Prozent werden ohne Job sein.“ (Sonntagszeitung.ch)

Bundesrätin Leuthard geht davon aus, dass nächstes Jahr in der Schweiz mehr als 200’000 Menschen arbeitslos sein werden. Das ist mehr, als vom Seco prognostiziert. Bei den Lehrabgänger/-innen spricht man von 43’000 Jugendlichen, die im 2010 um den Berufseinstieg bangen müssen. Erschreckend.

Artikel SonntagsZeitung: „Die Leere nach der Lehre“

5. Anmerkungen zum Lehrstellenmarkt

Bekanntlich gibt es drei grundlegende Matching-Probleme, welche die Lehrstellenvermittlung erschweren:


Ort der Lehrstelle <-> Ort des Jugendlichen

Was nützt es einem Jugendlichen, wenn die gesuchte Lehrstelle 100km entfernt ist? Was nützt es einem Lehrbetrieb, wenn der Jugendliche nicht rechtzeitig am Ausbildungsort sein kann? Gibt es dort Lehrlingsheime, die dem Problem entgegenwirken können? Wer finanziert diese?

Angebotene Lehrstelle <-> Gesuchte Lehrstelle

Hier muss man zunächst sagen: Der Markt bestimmt, welche Lehrstellen angeboten werden. Das Angebot wird von den Firmen bestimmt, welche in der entsprechenden Region tätig sind. Zwar gibt es in vielen Regionen eine sehr grosse Fülle von verschiedenen Berufen. Wenn aber für eine Lehrstelle als Fachangestellte Gesundheit über 100 Bewerbungen eintreffen, andererseits auf schweizweit rund 280 Lehrstellen für Fleischfachfrauen/männer (Metzger/-in) nur etwa 50% der Lehrstellen vergeben werden können, dann ist das ein Problem.

Die Jugendlichen sind so oder so gezwungen „flexibel“ zu sein. Manche halten an ihrem Traumberuf fest, legen ein Zwischenjahr, ein Praktikum oder Sprachaufenthalt ein und kämpfen dann in der kommenden Lehrstellensaison um dieselbe Lehrstelle. Vielleicht mit mehr Erfolg. Vielleicht auch nicht.

Die geforderte Flexibilität der Jugendlichen darf aber nicht soweit gehen, dass sie einfach „irgendeine“ Lehrstelle nehmen (müssen), welche angeboten wird. Es ist richtig, dass viele Menschen nach einer Ausbildung dann oftmals einen ganz anderen Berufsweg einschlagen. Dennoch muss der alternativ gewählte Beruf sehr wohl überlegt sein. Die Quote der Lehrvertragsauflösungen in der Schweiz ist deutlich zu hoch. Einerseits ist es unfair gegenüber dem Lehrbetrieb und gegenüber dem/der Jugendlichen, der/die vielleicht besser für den Beruf geeignet gewesen wäre. Andererseits mach man sich selbst damit auch keinen Gefallen. Ein Jahr „überbrücken“ kann je nach Situation sinnvoll sein und es ist sicherlich nicht schlecht, wenn man „einfach mal eine Ausbildung“ machen will. Diesen „Umweg“ muss man sich aber trotzdem gut überlegen und auch „durchziehen“.

Lehrbetriebe mit „unbeliebten“ Berufen versuchen – gerade auch um den Berufsstand am Leben zu halten, verzweifelt Nachwuchskräfte zu finden. Wie im „normalen“ Arbeitsleben, wenn Arbeitskräfte fehlen, sind Firmen gezwungen im Ausland Nachwuchskräfte zu suchen – mal unabhängig davon, ob diese billiger seien. Gerade die Ausbildung von Jugendlichen aus dem Ausland ist für Lehrbetriebe mit Zusatzkosten verbunden. Evt. bedarf der Jugendliche wegen sprachlichen Hürden zusätzliche Betreuung und es muss auch eine Wohngelegenheit geschaffen werden.

Aufgrund der prekären Situation der Nachwuchskräfte gab es so denn sogar einmal (Oktober 2007) einen Vorschlag von Bundesrätin Calmy-Rey, Lehrstellen in der Schweiz mit Jugendlichen ausserhalb der EU zu besetzen. Verständlicherweise wurde dem Vorschlag doch mit einiger Skepsis (pdf-Datei) begegnet.

Anforderungen für den Beruf <-> Qualifikationen des Jugendlichen

Wenn die Lehrstelle am richtigen Ort ausgeschrieben ist und sich die Nachfrage mit dem Angebot in etwa die Waage hält, dann gibt es „nur“ noch eine Hürde. Der Jugendliche muss den Anforderungen gerecht werden, welche vom Berufsverband für den Beruf empfohlen werden und der Lehrbetrieb muss sagen können: „Ja, gerne darfst du bei uns 3-4 Jahre lang eine Ausbildung machen!“

Was sind die Anforderungen eines Lehrbetriebs an einen Jugendlichen?

Es gibt leider keine „Killerkriterien“. Es gibt aber z.B. Schlüsselkompetenzen, mit denen man nicht so ganz falsch liegen kann.


Wie sieht es mit Entscheidungshilfen für Lehrbetriebe aus? Wie können sie sich sicher sein, dass es der/die Richtige ist?

Zu Entscheidungshilfen gehören z.B. die intellektuellen Leistungsvoraussetzungen (Schulwissen u. Sprachkenntnisse, Intelligenz (Grundfähigkeit) sowie persönlichkeitsbezogene Kompetenzen (Berufliche Interessen, Arbeitsverhalten, Lernverhalten, Sozialverhalten).

Ergänzend dazu gibt es verschiedene Anbieter von Tests, wie z.B. dem Multicheck, Basic-Check, Stellwerk-Test oder Kompass.


Was gibt es noch?

Ein sehr wichtiger Faktor ist der erste Eindruck, welchen man beim Lehrbetrieb hinterlässt. Oftmals findet dieser in Form eines Bewerbungsdossiers statt. „Dumm“, wenn dort bereits wichtige Punkte verschenkt werden. Hierzu unbedingt folgenden Beitrag aus dem Karriereblog von Herrn Mai lesen: „Bewerbungsfehler – 60 Todsünden bei der Bewerbung (vermeiden)“:

Man könnte zum Matching-Problem „Anforderungen <-> Qualifikationen“ sehr, sehr lange Bücher schreiben.


Sie sehen, alleine wegen diesen drei Matching-Problemen sind die Herausforderungen auf dem Lehrstellenmarkt schon sehr gross. Man muss ja schon fast von einem Wunder sprechen, dass das Berufsbildungssystem überhaupt funktioniert. Möglich wird dieses Wunder immer wieder Dank Kompromissen, der Bereitschaft der Firmen, auch nebst der täglichen Arbeit zusätzliche Arbeit in den Lernenden zu investieren und der Flexibilität der Jugendlichen, was die Berufswahl anbelangt. Manchmal klappt es etwas besser – manchmal etwas schlechter.

Dank der Tatsache, dass in der Gesellschaft und hinter vielen Firmen, KMU, aber auch Grossformen „Menschen“ stehen, welche früher selbst eine Lehre absolvieren durften, z.T. selbst Eltern sind, selbst Kinder haben, die eine Lehrstelle such(t)en, wissen sie um die Wichtigkeit einer Lehrstelle und dem Druck, dem die Jugendlichen ausgesetzt sind.

Wenn man den Jugendlichen auf Jobsuche mit einem 55-60 jährigen Arbeitssuchenden vergleicht, so muss man doch offen sagen, dass den Jugendlichen tendenziell mehr Wohlwollen entgegengebracht wird. Die Jugendlichen haben so etwas wie „Welpenschutz“. Oder muss ich sagen: „hatten“?

Werfen wir mit Herrn Levy doch einmal einen Blick zurück. Zurück, wie die Lehrstellensituation vor 40 Jahren war: “Lehrstellensuche! Wie war das eigentlich vor 40 Jahren? Und Heute?”

Ich glaube, heute ist es schwieriger. Hinzu kommt, dass manche Jugendliche in der Öffentlichkeit negativ auffallen und es – verständlicherweise – von Lehrbetriebsseite her nicht mehr das uneingeschränkte Wohlwollen entgegengebracht wird. Die Bereitschaft Jugendliche zu unterstützen scheint manchmal etwas angekratzt zu sein. Schade, gibt es doch viele, viele Jugendliche, welche es verdient hätten, dass sie gefördert und unterstützt werden.


Ich muss offen sagen: Wenn ich als Mentor Jugendliche betreue, treffe ich manchmal auch auf Kandidat/innen, für welche ich nicht zu 100% die Hand ins Feuer legen kann. Das ist sehr bedauerlich. Ein Umdenken ist hier von Nöten. Wie sagt man in rechtlichen Fällen so schön: „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!“. So muss ich denn auch hier sagen. Es gibt viele, sehr viele Hilfestellen und Institutionen, die mithelfen wollen. Sei es, um einen Lebenslauf und Bewerbungsbrief richtig zu erfassen. Sei es um die oben genannten „Schlüsselkriterien“ wieder etwas zu fördern. Es ist nicht so schlimm, wenn man sich bei der ganzen Berufswahl und der Lehrstellensuche überfordert fühlt. Schlimmer ist, wenn man nichts dagegen macht!

Denn es gibt viele – ja sogar sehr viele – Stellen, die sich bemühen die Jugendlichen bei der Lehrstellensuche zu unterstützen. Dabei ist zu sagen, dass das BIZ selbst nicht die Aufgabe hat, bei der Lehrstellensuche zu helfen. “Nur” bei der Berufswahl(-vorbereitung). Vorbildlich, wenn das Berufsinformationszentrum in der Region trotzdem Veranstaltungen und sog. “Last-Minute-Angebote” zur Verfügung stellt, die weiterhelfen können. Auch wenn das BIZ lobenswerterweise direkt in die Schule geht um Beratungen durchzuführen, ist es aber doch so, dass es an den Jugendlichen ist, das Angebot auch zu nutzen. Ob man die verschiedenen “Angebote” (in welchem Bereich auch immer) nutzt, dass muss man sich selber lieb sein. Die Berufsberater/-innen fragen nicht nach, ob ihr bereits Bewerbungen abgeschickt und ob ihr etwas gefunden habt. Und aus meiner Sicht ist es auch nicht die Aufgabe der Lehrkräfte, sich darum zu kümmern ob ihr die Bewerbungen bereits geschrieben habt oder nicht. Auch wenn es bekanntlich überall Unterschiede gibt, gibt es doch sehr viele Lehrer und Lehrerinnen, die nebst den obligatorischen, vorgeschriebenen Unterrichtsstunden betreffend Berufswahlunterricht und Lehrstellensuche noch etliche Zusatzstunden aufwenden um die Schüler/-innen zu unterstützen.

6. Sie suchen noch Lernende? – Bitte Lehrstellenangebot nicht reduzieren.

Wie Sie der obigen Medienmitteilung entnehmen können, sei die Lehrstellensituation stabil. Das ist das Verdienst von Ihnen, weil Sie trotz wirtschaftlich schwierigen Zeiten weiterhin Lehrstellen anbieten. Ein grosses Dankeschön dafür.

Auch unser Verein hofft, dass Sie Ihr Lehrstellenangebot nicht reduzieren müssen oder wegen der Krise gar in Konkursnöte geraten. In vielen Berufsgruppen darf man aber sagen, dass sich die Ausbildung von Lernenden auch finanziell gesehen lohnt. Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat in einer Studie die entsprechenden Erkenntnisse zusammengetragen und versucht derzeit mit einer Plakatekampagne noch mehr Firmen zur Neuschaffung (und Erhaltung) von Lehrstellen und Attestausbildungen zu bewegen:


Wie sieht die Situation bei Ihnen aus?

Unser Verein selbst kann nicht alle Schwierigkeiten aus dem Weg schaffen. Wir können aber dazu beitragen, dass transparent kommuniziert wird, wo es noch offene Lehrstellen hat und wo es noch Jugendliche hat, die eventuell für die ausgeschriebene Lehrstelle in Frage kommen. Aber auch hier – damit noch mehr Jugendliche und Lehrbetriebe aufeinander aufmerksam werden – nutzt unser Angebot!

Schreiben Sie die Lehrstelle bei uns aus! Erfasse Dein Lehrstellengesuch, damit wir die Lehrbetriebe auf dich aufmerksam machen können!

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn wir mithelfen sollen, dass Sie eine/-n Lernende/-n finden. Aber reduzieren Sie das Lehrstellenangebot bitte nicht.


www.lehrstellenboerse.ch – Das Portal für offene Lehrstellen und Lehrstellengesuche!


Verein Lehrstellenboerse.ch

Sandstrasse 5

3302 Moosseedorf

Telefon: 031 850 10 27

info@lehrstellenboerse.ch

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