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LB-Newsletter 2013/11 – 10 Jahre Lehrstellenbörse

21 Nov

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LEHRSTELLENBOERSE.CH

1.     10 Jahre Lehrstellenbörse

2.     Offene Lehrstellen & Gesuche von Lehrstellensuchenden

3.     Lehrstelleninserat im St. Galler Tagblatt

AUSBLICK 2014

4.     LUGA 2014 – «Jugend – die beste Generation»: Zentralschweizer Lehrbetrieb als Tagessponsor gesucht

5.     Bannerwerbung

HILFESTELLUNGEN

6.     Handbuch betriebliche Grundbildung für Lehrbetriebe

7.     Merkblätter & Checklisten für Lehrbetriebe

8.     Adressen Berufsbildungsämter / BIZ / Berufsverbände

9.     Linksammlung für Lehrbetriebe & Jugendliche

10. Berufswahlordner.ch für Jugendliche & Lehrpersonen

11. Lehrstellenbörse auf Facebook, XING & Co.

12. PicBadges

13. Einblick MEM-Berufe

AKTUELLES AUS DEM LEHRSTELLENMARKT

14. ZH: KV-Lehrstelle (Reisebüro, Handel) gesucht! – Junge Frau erhält Absage nach bereits schriftlich erfolgter Zusage

15. ZH: Hunderte Jugendliche ohne Lehrstelle

16. BE: „Die Lehrwerkstätten Bern sollen ab 2015 die Ausbildungen für Metallbauer, Schreiner und Spengler nicht mehr anbieten.“

17. SBFI: „Der Lehrstellenmarkt funktioniert“ – unsere Anmerkungen

VERANSTALTUNGEN / PROJEKTE

18. Berufsmesse Zürich

19. Fachtagung: „Fachkräftemangel MINT – warum fehlen uns die Lernenden?“

20. BS/BL: Lehrling des Jahres 2013 – Voten Sie mit!

STUDIEN / BEFRAGUNGEN

21. Szenarien 2013-2022 für das Bildungssystem

22. ZG: Berufslehren für Unternehmen attraktiv

SOCIAL MEDIA

23. Was hat Facebook & Co. mit deiner Lehrstelle zu tun?


LEHRSTELLENBOERSE.CH


1.     10 Jahre Lehrstellenbörse

Im Oktober 2003 ging die erste Version der Lehrstellenbörse (www.lehrstellenboerse.ch) online


(Archiv Plattform 2003-2007)

Seit nun 10 Jahren vermittelt der gemeinnützige Verein Lehrstellenboerse.ch erfolgreich zwischen Lehrstellensuchenden und Lehrbetrieben. In diesen Jahren wurden nicht nur Tausende Lehrstellen vermittelt, sondern auch Lehrlingen und Lehrstellensuchenden in schwierigen Situationen Unterstützung, Vermittlung von Mentoren und wichtige Informationen geboten. Die ständig steigenden Zahlen bestätigen, dass dieses Angebot einem Bedürfnis entspricht. Ich hoffe, dass wir auch Ihnen persönlich eine Hilfe waren und sind.

Unser 10-jähriges Bestehen wäre nicht möglich ohne unsere langjährigen Partner wie die Volg Konsumwaren AG, die Stiftung Mercator Schweiz, dem St. Galler Tagblatt, einmaligen Stiftungszuwendungen und Sponsorenbeiträgen von Firmen und all unseren Gönnern und Gönnerinnen, welche auf freiwilliger Basis einen Beitrag geleistet haben. Herzlichen Dank dafür!

Die Lehrstellenbörse arbeitet mit minimalen Strukturen, die über kleine Zuwendungen Dritter abgedeckt werden und mit viel ehrenamtlichem Engagement.

Da wir nun auf neue Bedürfnisse reagieren und weiter Ausbauschritte planen, haben wir uns entschlossen, Sie um eine einmalige kleine Unterstützung anzufragen. Uns helfen schon kleine Beiträge ab 50 SFr., um in den nächsten Jahren die Lehrstellenbörse weiter voranzutreiben.

Jeder Beitrag wird verdankt und ist von den Steuern abzugsfähig. Es würde uns freuen, wenn Sie bei dieser freiwilligen Aktion mithelfen möchten. Auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne eine Spendenbestätigung zu.

Diesen kleinen Aufruf machen wir bewusst per Mail. So können unnötige Portokosten gespart und direkt wieder ins Projekt investiert werden.

Herzlichen Dank!
Unsere Kontoverbindung:

Einzahlung für:

Konto: 80-2-2

UBS AG, 8098 ZürichZugunsten von:

CH38 0025 4254 6827 1340 T

Verein Lehrstellenboerse.ch

Sandstrasse 5

3302 Moosseedorf


2.     Offene Lehrstellen & Gesuche von Lehrstellensuchenden

a)     Du suchst eine Lehrstelle?

Schreibe gratis – falls noch nicht gemacht – Dein eigenes Lehrstellengesuch aus und stöbere in den rund 2000 offenen Lehrstellen! (weiterlesen…)

b)    Sie suchen Lernende?

Schreiben Sie – falls noch nicht gemacht – gratis Ihre Lehrstelle(n) aus und stöbern Sie in den Gesuchen der Lehrstellensuchenden nach passenden Kandidaten. (weiterlesen…)


3.     Lehrstelleninserat im St. Galler Tagblatt

Sie haben noch eine freie Lehrstelle im Kanton St. Gallen, Thurgau, Appenzell Innerrhoden und/oder Appenzell Ausserrhoden?

Gerne reservieren wir Ihnen einen kostenlosen Eintrag in der Lehrstellenseite vom St. Galler Tagblatt. Hier finden Sie weitere Informationen zum Angebot: Ihre Lehrstellenseite im St. Galler Tagblatt – so funktioniert es! (PDF-Datei)

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Frau sabine.utiger@lehrstellenboerse.ch


AUSBLICK 2014


4.     LUGA 2014 – «Jugend – die beste Generation»: Zentralschweizer Lehrbetrieb als Tagessponsor gesucht

Die Zentralschweizer Bildungsmesse (ZEBI) ist vergangene Woche zu Ende gegangen und wir haben für Lehrbetriebe aus der Zentralschweiz ein weiteres Angebot, um sich den Jugendlichen zu präsentieren:

Passend zum 1. Mai 2014 werden wir von der Lehrstellenbörse als Veranstaltungspartner einen eigenen «Tag der Arbeit» durchführen. An diesem „Tag der Arbeit“ erhalten Unternehmen die Möglichkeit, mit jugendlichen Besuchern in Kontakt zu treten. Mit interaktiven Angeboten und Workshops, die Themen rund um die Berufsbildung und die Lehrstellensuche erlebbar machen sollen, setzen wir auf die Präsenz von regionalen und lokalen Organisationen und Unternehmen, welche sich diesen Themen annehmen.

Zum dritten Mal in Folge bietet die Sonderschau «Jugend – die beste Generation» (www.diebestegeneration.ch) verschiedenen Jugendprojekten die Möglichkeit sich an der Zentralschweizer Erlebnismesse LUGA 2014 einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. An einzelnen Thementagen stehen verschiedene Themen, welche Jugendliche beschäftigen, im Vordergrund.

Für diesen «Tag der Arbeit» sind wir nun noch auf der Suche nach einem in der Zentralschweiz tätigen Ausbildungsbetrieb, der an der LUGA 2014 im Rahmen der Sonderschau «Jugend – die beste Generation» vor gesamthaft über 110’000 Besucherinnen und Besuchern als Tagessponsor präsent sein und mit vielen jugendlichen Besuchern in Kontakt treten möchte.

Im Dossier «Jugend – die beste Generation»  und dem Sponsoringkonzept finden Sie alle Informationen über das Projekt und die Sponsoringleistungen, welche Sie von uns erwarten können. Falls Sie weitere Angaben benötigen, zögern sie nicht uns zu kontaktieren.


5.     Bannerwerbung

Für alle Unternehmen, die auf unserer Plattform zusätzlich mittels Bannerwerbung zielgerichtet ihre offenen Lehrstellen kommunizieren möchten, werden wir ab dem kommenden Jahr wieder Bannerwerbung ermöglichen. Der Preis pro 1000 Einblendungen liegt bei CHF 10.-. Die Grösse für den Banner resp. Skyscraper beträgt 195 x 492 Pixel, statisch oder animiert. Voranmeldung via info@lehrstellenboerse.ch


HILFESTELLUNGEN


6.     Handbuch betriebliche Grundbildung für Lehrbetriebe

Das „Handbuch betriebliche Grundbildung“ ist zusammen mit dem „Lexikon der Berufsbildung“ ein unentbehrliches Arbeitsinstrument für alle ausbildenden Betriebe, und zwar unabhängig von der Branche.

Merkblätter, Checklisten und Formulare aus dem Handbuch
Teil A und B des Handbuchs enthalten zahlreiche praktische Hilfsmittel wie Merkblätter, Checklisten und Formulare zur Unterstützung der betrieblichen Ausbildung von Lernenden.


7.     Merkblätter & Checklisten für Lehrbetriebe

Auf dem Portal zur Berufsbildung gibt es zahlreiche empfehlenswerte Merkblätter & Checklisten für Lehrbetriebe.

a)     Merkblätter zu allgemeinen Themen der Berufsbildung
Zweijährige berufliche Grundbildung / Drei- oder vierjährige berufliche Grundbildung / Berufsmaturität / Arbeitsrechtliche Grundlagen / Ferienregelung / Lehrbetriebsverbünde / Schnupperlehre / Militär / Kurzarbeit -> Weiter

b)    Merkblätter zum Thema «Gleiche Chancen und korrekter Umgang»
Gewalt / Gleichstellung / Krankheit und Unfall / Legasthenie und Dyskalkulie / Migration / Mobbing / Rassismus / Schwangerschaft und Mutterschaft / Sexuelle Belästigung / Sucht / Depression und Suizidgefährdung -> Weiter

c)     Merkblätter zum Qualifikationsverfahren
Qualifikationsverfahren für Erwachsene ohne berufliche Grundbildung / Qualifikationsverfahren für Erwachsene (Kaufleute Basisbildung und Kaufleute erweiterte Grundbildung) -> Weiter


8.     Adressen Berufsbildungsämter / BIZ / Berufsverbände

a)     BIZ / Berufsbildungsämter
In den BIZ (Berufsinformationszentren) findet man alle nötigen Informationen zu den Berufen.
Für Fragen zum Lehrvertrag oder Unterstützung bei der Lehrstellensuche oder während der Lehre ist das kantonale Berufsbildungsamt der richtige Ansprechpartner. Hier sind alle Adressen geführt.

b)    Adressen Berufsverbände

Bei Fragen zu Informationsveranstaltungen und Eignungstests oder allgemeinen Informationen zum Lehrberuf ist der Berufsverband der richtige Ansprechpartner. Manchmal führt der Verband nebst einer Mitgliederliste auch eine Lehrbetriebsliste oder eine eigene Lehrstellenseite.

Zu den Berufsverbänden


9.     Linksammlung für Lehrbetriebe & Jugendliche

Auf unserem Portal gibt es eine umfangreiche Linksammlung für Lehrbetriebe und Jugendliche. Wie z.B. das „1×1 der Lehrstellensuche“ oder die wichtigsten Adressen für „Berufswahl und Lehrstellensuche


10. Berufswahlordner.ch für Jugendliche & Lehrpersonen

Sehr empfehlenswert ist auch die Zusammenstellung im www.berufswahlordner.ch, der Schüler und Lehrpersonen bei Berufswahl und Lehrstellensuche begleitet.


11. Lehrstellenbörse auf Facebook, XING & Co.

Ob auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter,  Youtube oder beruflichen Netzwerken wir XING, Linkedin oder Google+ – wir bleiben dort gerne mit Ihnen in Kontakt und/oder versorgen Sie mit Neuigkeiten/Tipps aus dem Lehrstellenmarkt.

Hier geht’s zum Überblick: Lehrstellenbörse in beruflichen und sozialen Netzwerken


12. PicBadges für Facebook

a)     Auf Lehrstellensuche?
Füge deinem Facebook-Profilbild unser PicBadge-Button „Bildet mich aus!“ hinzu und animiere deine Freunde mitzuhelfen, um auf dich aufmerksam zu machen


b)    Sie bilden Lernende aus?

Fügen Sie Ihrem Facebook-Profilbild unser PicBadge-Button „Wir bilden Lernende aus!“ hinzu und animieren Sie Ihre Facebook- Freunde mitzuhelfen, um auf Sie aufmerksam zu machen.


13. Einblick MEM-Berufe

Du hast Interesse an einem MEM-Beruf?

Lernende in MEM-Berufe schildern, was ihnen an ihren Berufen gefällt und wo die Herausforderungen liegen. (MEM steht übrigens für „Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie“)



Zum Videoclip

Mehr Informationen zu MEM-Berufen auf www.tecmania.ch


AKTUELLES AUS DEM LEHRSTELLENMARKT


14. ZH: Lehrstelle als Kauffrau (Reisebüro, Handel) oder als Buchhändlerin gesucht! – Junge Frau erhält Absage nach bereits schriftlich erfolgter Zusage

Kürzlich kontaktierte uns eine junge Frau, welche eine Absage auf eine bereits schriftlich zugesagte Lehrstelle erhalten hat. Sie bieten im Raum Zürich eine KV-Lehrstelle (Reisebüro oder Handel) oder eine Lehrstelle als Buchhändlerin an?
Hier finden Sie weitere Informationen zur jungen Frau, welche sich über eine neue Chance und ein Vorstellungsgespräch freuen würde: ZH: KV-Lehrstelle (Reisebüro, Handel) gesucht! – Junge Frau erhält Absage nach bereits schriftlich erfolgter Zusage


15. ZH: Hunderte Jugendliche ohne Lehrstelle

In der Stadt Zürich sind für nächsten Sommer rund 100 Lehrstellen weniger vorhanden als in diesem Jahr. Insgesamt fehlen weit über 600 Ausbildungsplätze für Lehrlinge. (Weiterlesen…)


16. BE: „Die Lehrwerkstätten Bern sollen ab 2015 die Ausbildungen für Metallbauer, Schreiner und Spengler nicht mehr anbieten.“

In den Artikeln „Lädere wehrt sich gegen Sparpläne“ sowie „Kanton Bern will Lehrlinge auf die Strasse setzen“ finden Sie aktuelle Berichte zum Thema.

Es gibt sogar eine Facebook-Seite gegen diese Sparpläne: „Rettet die Lehrwerkstätten Bern


17. SBFI: „Der Lehrstellenmarkt funktioniert“ – unsere Anmerkungen

Anfang November ist eine neue Medienmitteilung zum Lehrstellenbarometer vom SBFI erschienen mit dem Titel „Der Lehrstellenmarkt funktioniert“. Wir haben da 1,2 Anmerkungen.


VERANSTALTUNGEN / PROJEKTE


18. Berufsmesse Zürich


Diese Woche ist es wieder soweit. Die Berufsmesse Zürich bietet bis am Samstag noch ein umfangreiches Angebot. Nicht verpassen! www.berufsmessezuerich.ch


19. Fachtagung: „Fachkräftemangel MINT – warum fehlen uns die Lernenden?“

Gerne möchten wir Sie über die kommende Fachtagung vom SGAB informieren, die gemeinsam mit dem Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB) organisieren wird. Die Tagung mit dem Thema „Fachkräftemangel MINT – warum fehlen uns die Lernenden?“ wird am 29.11.2013 in Bern stattfinden.

Anmeldung und Info / Programmflyer (pdf)


20. BS/BL: Lehrling des Jahres 2013 – Voten Sie mit!

Bereits im 5. Jahr wird in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Land der Lehrling des Jahres erkoren. Vom 18. bis 29. November 2013 haben Sie die Möglichkeit, für Ihre Favoritin oder Ihren Favoriten online abzustimmen.

Kandidaten / Weitere Informationen / Facebook


STUDIEN / BEFRAGUNGEN


21. Szenarien 2013-2022 für das Bildungssystem

Das BFS stellt die „Szenarien 2013-2022 für das Bildungssystem“ vor. Schwerpunkte sind die Entwicklungen der Schülerbestände, der Studierendenzahlen sowie der Abschlüsse der obligatorischen Schule, der Sekundarstufe II und der Hochschulen. Zum ersten Mal wurden auch Szenarien für die Lehrkräfte der Sekundarstufe II erarbeitet. Gemäss der Studie dürften die Schülerbestände des ersten Jahres der beruflichen Grundbildung (82’200 im Jahr 2011) zwischen 2012 und 2018 leicht abnehmen (-3%), um dann leicht anzusteigen (+2% von 2018 bis 2022).

Medienmitteilung

Quelle: PANORAMA.aktuell 2013-17


22. ZG: Berufslehren für Unternehmen attraktiv

Die „Charta Berufschance Zug“ hat sich 2013 unter anderem mit der Attraktivität von Berufslehren für Unternehmen befasst. Rund 370 Unternehmen aus dem Kanton Zug haben zu diesem Zweck an der diesjährigen Befragung teilgenommen. Knapp die Hälfte davon bildet Lernende aus. Der Hauptgrund für die Betriebe, Lernende auszubilden, ist für über 90% die Sicherung des eigenen Berufsnachwuchses. Lernende werden sowohl aus Gründen des Firmenimages ausgebildet, aber auch weil sie einen Beitrag zum Gewinn des Unternehmens leisten.

Quelle: PANORAMA.aktuell 2013-16


SOCIAL MEDIA


23. Was hat Facebook & Co. mit deiner Lehrstelle zu tun?

Du kannst dich vielleicht noch erinnern, als in den Medien folgende Schlagzeile die Runde machte: “Schülerin verliert Lehrstelle, weil sie die Lehrerin auf Facebook beleidigte“.

Im Berufswahlordner vom Berufsbildungsamt des Kantons Solothurn erinnert dich ein hilfreiches Merkblatt daran, wie man sich auf Facebook schützt und verhalten sollte.

Weiterlesen…



Merci für Ihre Aufmerksamkeit!

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Forschungsprojekt: Der Einstieg in die Berufswelt. Rahmenbedingungen und Voraussetzungen einer gelingenden Berufswahl

12 Dez

Im heutigen Newsletter der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung (SKBF) wurde auf folgende Publikation aufmerksam gemacht:

http://www.skbf-csre.ch/de/bildungsforschung/datenbank/projektsuche/projekt-detail/?id=206902

Forschungsprojekt / Projet de recherche

ID: 206902
Projektnummer / No de projet 11:097
Beginn / Début: 2003
Ende / Fin 2009

Titel, Thema / Titre, thématique

Der Einstieg in die Berufswelt. Rahmenbedingungen und Voraussetzungen einer gelingenden Berufswahl

Titel, Thema übersetzt / Titre ou thématique, traduction

L’accès au monde du travail. Conditions-cadre et aptitudes pour une intégration réussie

Forschende Institution(en) / Institution(s) de recherche

Universität Zürich – Psychologisches Institut – Abteilung Angewandte Psychologie, Zürich

Forschende(r) / Chercheur(s)

Marc Schreiber    
François Stoll    
Marco Vannotti    

Kontaktperson / Personne à contacter

Marco Vannotti  

Zusammenfassung

Die Konstruktion einer an Arbeit und Erwerb orientierten Identität ist eine der wichtigsten Aufgaben, die sich den Jugendlichen stellt, denn dieser Prozess ist es im wesentlichen, der sie zu Erwachsenen macht. Die hier vorgestellte Untersuchung beruht auf Datenerhebungen in den Jahren 2004 und 2005 und fragt nach der beruflichen Identität junger Erwachsener in der Schweiz. Die Hauptstichprobe bestand aus rund 47’000 jungen Schweizer Männern, ca. 95% der Stellungspflichtigen der erwähnten beiden Jahre. Dazu kamen drei ergänzende Stichproben: 1660 Schweizerinnen sowie 165 Ausländer und 130 Ausländerinnen, die damals in der Schweiz wohnhaft waren.
Die Ergebnisse zeigen etwa, dass die meisten der Jugendlichen, welche sich nach Abschluss der Pflichtschulzeit für eine berufliche Ausbildung entschieden, relativ leicht einen Ausbildungsplatz fanden. Für rund einen Drittel reichte eine einzige Bewerbung, wenn sie nicht gar gleich von ausbildenden Firmen oder Personen angeworben wurden. Ihnen stehen die 8% Schweizer und 12% Schweizerinnen gegenüber, die erst nach über 40 Bewerbungen einen Ausbildungsplatz fanden. Die grösste Gruppe (71% der Schweizer und 56% der Schweizerinnen) kam mit zwei bis zehn Bewerbungen zum Ziel. Die grosse Mehrheit der Befragten sind mit dem eingeschlagenen Weg zufrieden und planen bereits die nächsten Schritte auf ihrer beruflichen Laufbahn. Aus der Untersuchung geht hervor, dass die Jugendlichen, welche einen klaren Entscheid getroffen hatten (sei es dass sie sich eine berufliche Identität durch Nachdenken und Nachforschungen erworben hatten, sei es dass sie sich klar für die Übernahme eines vorgegebenen und ihnen passend erscheinenden Modells entschieden hatten), als deutlich zufriedener bezeichnen als jene, die sich über ihre Wünsche und Pläne nicht völlig klar sind. Eine klare Entscheidung, die nicht mehr in Frage gestellt wird, ist offensichtlich ein Faktor, der sich positiv auf das Befinden junge Erwachsener auswirkt.

Description du projet

La construction d’une identité professionnelle orientée vers le travail rétribué est un processus qui correspond à l’une des plus importantes tâches auxquelles les jeunes se voient confrontés; c’est elle qui les mène essentiellement à la vie adulte. L’enquête présentée ici a été menée en 2004 et 2005 et porte sur l’identité professionnelle des jeunes adultes en Suisse. L’échantillon principal comprend 47’000 jeunes Suisses, soit à peu près 95% des appelés, âgés de 19 ans lors des recrutements de 2004 et de 2005. Afin de rendre l’échantillon représentatif, trois autres groupes ont été inclus: (N = 1660) femmes suisses, (165) étrangers et (130) étrangères du même âge et vivant en Suisse.
Les résultats montrent notamment que la plupart des jeunes qui ont opté pour un apprentissage professionnel n’ont pas eu trop de problèmes à trouver une place d’apprentissage. Un tiers environ de ces jeunes n’ont contacté qu’une seule entreprise ou école ou a même été approché par ceux qui voulaient les former. À l’autre extrême, 8% des Suisses et 12% des Suissesses ont envoyé plus de 40 postulations. La majorité des jeunes Suisses ont trouvé une place d’apprentissage après l’envoi de 2 à 10 postulations. La grande majorité des répondants se sont déclarés satisfaits de la voie choisie et sont en train de planifier leurs futurs pas dans le monde du travail. Les jeunes qui ont su prendre une décision claire à travers; l’élaboration d’une identité propre, la solidité de leurs intérêts et de leurs aptitudes, le choix d’un modèle approprié sont nettement plus satisfaits que ceux qui hésitent sur leurs vœux et leurs aspirations. Le fait de prendre une décision nette et de ne plus la remettre en question semble contribuer de manière significative au bien-être.

Deskriptoren

*Berufswahl; *Übergang zur Arbeitswelt; *Entscheiden; Ausbildungswahl; Identität; Befriedigung im Beruf; Bildungslaufbahn

Descripteurs

*choix d’une profession; *passage à la vie active; *prise de décision; choix de la formation; identité; satisfaction professionnelle; parcours de formation

Publikationen / Publications

Stoll, François; Vannotti, Marco; Schreiber, Marc. Einstieg in die Berufswelt : Rahmenbedingungen und Voraussetzungen einer gelingenden Berufswahl. Chur; Zürich: Rüegger, 2011, 254 S. (Reihe Eidgenössische Jugendbefragungen)

Methodologie / Méthodes de recherche

schriftliche Befragung im Rahmen der Eidgenössischen Jugendbefragungen, einer Weiterentwicklung der früheren Eidgössischen Rekrutenprüfungen

Geographische Angaben / Délimitation géographique

Schweiz

Projekttyp / Type de recherche:

Auftragsforschung

Auftraggeber / Mandant de la recherche:

Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS)

Finanzierende Institutionen / Financement

VBS
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BBT – Lehrstellensituation im August 2011

8 Sep

Bern, 08.09.2011 – Zum Lehrbeginn 2011 präsentiert sich der Lehrstellenmarkt weitgehend stabil. Gemäss der monatlichen Umfrage des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie BBT bei den Kantonen ist die Lehrstellensituation auch im August 2011 mit der Vorjahresperiode vergleichbar.

Für die ausgeglichene Situation sind folgende Faktoren massgebend verantwortlich:

  • Rückläufige Zahlen der Schulabgehenden führen regional zu einer Entlastung des Lehrstellenmarktes.
  • Durch den Einsatz wirkungsvoller Instrumente zur Erhaltung und Schaffung von Lehrstellen seitens Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt ist die Zahl der Ausbildungsplätze weitgehend stabil.
  • Alle Kantone stützen das Lehrstellenangebot mit Massnahmen zur Lehrstellenförderung und stellen Brückenangebote bereit.

Die am Stichtag 15. August 2011 durchgeführte Umfrage bei den Kantonen bestätigt erneut, dass das Lehrstellenangebot trotz stabilem Lehrstellenmarkt in verschiedenen Berufsbereichen nicht immer der Nachfrage entspricht. Insbesondere Jugendliche mit sozialen oder schulischen Defiziten haben nach wie vor Mühe, einen Ausbildungsplatz zu finden. Für Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die auf Lehrbeginn 2011 keine Lösung gefunden haben, stehen in allen Kantonen Brückenangebote bereit. Diese dienen je nach Bedarf dazu, schulische Lücken zu schliessen, die Berufswelt kennen zu lernen oder sich gezielt auf eine berufliche Grundbildung oder weiterführende Schule vorzubereiten.

Lob für Schweizer Berufsbildung

Mit der konsequenten Ausrichtung auf den Arbeitsmarkt und dem starken Engagement der Wirtschaft in der Berufsbildung liefert das duale Berufsbildungssystem ein Erfolgsmodell, das auch international immer mehr in den Fokus rückt. Die vom BBT in Auftrag gegebene Studie Berufsbildung – Ein Schweizer Standort- und Wettbewerbsfaktor, die multinationale Unternehmen und Berufsbildungsexperten aus der Schweiz, Deutschland und Grossbritannien zur Wichtigkeit und Zufriedenheit der Berufsbildung bewerten liess, zeigt: für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes ist die Berufsbildung von hoher Wichtigkeit, die beruflichen Qualifikationen der Arbeitskräfte fliessen direkt in die Standortwahl der Unternehmen ein.

Als Garant für die weitere Stärkung der Schweizer Wirtschaft im internationalen Wettbewerb hebt die Studie insbesondere die Profilierung und Positionierung des qualitativ hochstehenden Berufsbildungssystems im In- und Ausland hervor. Das BBT sieht in den Erkenntnissen über die Leistungsfähigkeit und in den wegweisenden Elementen zur Internationalisierung der Schweizer Berufsbildung eine Grundlage für weiterführende strategischen Überlegungen und Massnahmen. Ziel ist es, die duale Berufsbildung national und international besser zur Anerkennung zu bringen und ihrem Wert entsprechend zu positionieren.

Adresse für Rückfragen:

Tiziana Fantini, Kommunikation, Tel. 031 323 04 59, tiziana.fantini@bbt.admin.ch

Herausgeber:

Bundesamt für Berufsbildung und Technologie
Internet: http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=41035

Kosten und Nutzen von zweijährigen beruflichen Grundbildungen aus Sicht der Betriebe

21 Jun

Kosten und Nutzen von zweijährigen beruflichen Grundbildungen aus Sicht der Betriebe: erste wissenschaftliche Datenerhebung liegt vor

Quelle: http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=33788

Bern, 21.06.2010 – Der produktive Nutzen von Lernenden einer zweijährigen beruflichen Grundbildung mit Eidgenössischem Berufsattest (EBA) übersteigt im Schnitt die Ausbildungskosten der Betriebe. Zwischen den untersuchten Berufen bestehen erhebliche Unterschiede im durchschnittlichen Kosten-Nutzen-Verhältnis. Grundsätzlich ist der Nettonutzen leicht tiefer als der für die drei- und vierjährigen beruflichen Grundbildungen mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) ermittelte Wert. Dies sind die Ergebnisse einer Studie, die das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB im Auftrag des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie BBT durchgeführt hat.

Anders als für die drei- und vierjährigen beruflichen Grundbildungen lagen zum Kosten-Nutzen-Verhältnis aus Sicht der Betriebe für die neuen zweijährigen beruflichen Grundbildungen bisher keine Zahlen vor. Die vorliegende Studie präsentiert erstmals wissenschaftlich fundierte Daten zu elf EBA-Berufen, die zwischen 2005 und 2007 eingeführt wurden. Die Analysen beruhen auf Angaben von 409 Betrieben in den ganzen Schweiz.

Die Resultate zeigen, dass ausbildende Betriebe bei Bruttokosten von CHF 54’746 und produktiven Leistungen der Lernenden von CHF 55’164 über zwei Jahre im Schnitt einen Nettoertrag von CHF 418 erzielen. Das jährliche Kosten-Nutzen-Verhältnis ist mit den drei- bzw. vierjährigen beruflichen Grundbildungen vergleichbar. Für Betreibe ist es grundsätzlich möglich, EBA-Lernende in betriebswirtschaftlich tragbarer Weise auszubilden. Zwischen den einzelnen EBA-Berufen zeigen sich jedoch grosse Unterschiede. Es gibt Berufe, die hohe Nettokosten aufweisen (Automobilassistent/in, Berufe im Gastgewerbe), aber auch Berufe, bei denen der Nutzen die Kosten klar übersteigt (Reifenpraktiker/in, Logistiker/in, Detailhandelsassistent/in). Die Differenzen sind hauptsächlich auf die Höhe der produktiven Leistungen sowie die unterschiedlichen Löhne der Lernenden zurückzuführen. Tendenziell dürften die Bruttokosten für die EBA-Ausbildungen in Zukunft etwas sinken, da für die Betriebe Startaufwände wie Planung und Koordination erstmaliger Ausbildungsgänge wegfallen.

Günstige Rahmenbedingungen schaffen

Die schweizerische Berufsbildung zeichnet sich durch einen hohen Arbeitsmarktbezug aus. Ausgebildet wird, wo eine Nachfrage nach entsprechenden Qualifikationen in der Arbeitswelt besteht. Der Ausbildungsbereitschaft der Betriebe kommt daher eine hohe Wichtigkeit zu. Das betriebliche Kosten-Nutzen-Verhältnis ist ein wesentlicher Faktor bei der Entscheidung eines Betriebs, sich in der beruflichen Grundbildung zu engagieren.

Das BBT setzt sich gemeinsam mit den Kantonen und den Organisationen der Arbeitswelt für eine hoch stehende Berufsbildung und ein ausreichendes Lehrstellenangebot ein. Seit dem Inkrafttreten des neuen Berufsbildungsgesetzes 2004 wurden bei den hauptsächlich praktisch ausgerichteten zweijährigen beruflichen Grundbildungen bis heute insgesamt 29 Berufsbilder geschaffen, die den Absolventinnen und Absolventen einen eidgenössisch anerkannten Abschluss ermöglichen und damit zur Integration von Jugendlichen in den Arbeitsmarkt beitragen.

Adresse für Rückfragen:

Dr. Hugo Barmettler, Leiter Berufsbildung BBT, Tel. 031 323 20 29, hugo.barmettler@bbt.admin.ch
Dr. Juerg Schweri, Leiter Forschungsschwerpunkt „Steuerung der Berufsbildung“ EHB, Tel. 031 910 37 82, Juerg.Schweri@ehb-schweiz.ch

Herausgeber:

Bundesamt für Berufsbildung und Technologie
Internet: http://www.bbt.admin.ch/

SF: „Lehrstellen-Frust bei Secondos“

15 Jun

Als Nachtrag zu der bereits im Newsletter und im Blogbeitrag hingewiesenen Studie, noch der Fernsehbeitrag der Tagesschau dazu.

Video-Link: http://videoportal.sf.tv/video?id=703512f5-1282-4ade-8c52-da094d2dad59

Studie: «Jugendliche mit Migrationshintergrund im Übergang ins Erwachsenenalter – eine biographische Längsschnittstudie»

8 Jun

Die Berufsfindung ausländischer Jugendlicher soziologisch untersucht

„Gebremste Secondos

Dank staatlichen Hilfsmassnahmen finden junge ausländische Erwachsene vermehrt Lehrstellen und Arbeitsplätze, freilich oft unten in der sozialen Hierarchie. Dazu kommen Stigmatisierungen im Alltag. Auch aufstiegswillige Secondos ziehen sich in der Folge enttäuscht in ihre private Lebenswelt zurück und wenden sich von der Schweiz ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Längsschnittstudie, die in Emmen durchgeführt wurde.

Der Übertritt von der obligatorischen Schulzeit ins Berufsleben ist für Jugendliche ein schwieriger Moment in der heiklen Adoleszenzphase. Viele finden keine Lehrstelle oder keinen Zugang zu einer weiterführenden Schule. Der Staat hat das Problem erkannt und Gegenmassnahmen ergriffen, etwa indem er den Betroffenen ein so genanntes Brückenangebot offeriert, das die Schule mit einem Berufspraktikum kombiniert.

Das Instrument wirkt auch bei ausländischen Jugendlichen, einer besonders von Arbeitslosigkeit bedrohten Gruppe. Doch mit der beruflichen Eingliederung ist es nicht getan. Unterstützt vom Schweizerischen Nationalfonds und vom Bundesamt für Migration, haben die Soziologinnen Eva Mey und Miriam Rorato (Hochschule Luzern) insgesamt 45 Jugendliche mit Migrationshintergrund vertieft zum Übertritt ins Erwachsenenalter befragt. Die zwischen 16 und 19 Jahre alten, in Emmen lebenden Secondos sind überwiegend in der Schweiz geboren und aufgewachsen, besitzen jedoch die Staatsbürgerschaft ihrer grösstenteils aus dem Balkan und Südeuropa eingewanderten Eltern. Die Ergebnisse der qualitativen Längsschnittstudie sind für Agglomerationsgemeinden mit einem hohen Ausländeranteil gültig.

Ernüchtert trotz beruflicher Eingliederung
Die Soziologinnen kommen zum Schluss, dass bei vielen Befragten die berufliche Eingliederung von Ernüchterung und Enttäuschung überschattet wird, obschon sie bereit sind, sich in die schweizerische Gesellschaft einzubringen. Noch im abschliessenden Schuljahr formulierten sie zuversichtlich ihre Berufswünsche. Drei Jahre später räumen sie ein, dass sie sich etwas anderes erhofft hätten. Selbst wenn sie grossen Einsatz zeigten und schulisch gute Leistungen erbrachten, mussten sie ihre Hoffnungen aufgeben. Sie wollten Verkäuferin oder Mechaniker werden und arbeiten jetzt als Pflegerin oder auf dem Bau. Das Brückenangebot funktioniert hier als Trichter: Es plaziert die Secondos auf dem Arbeitsmarkt dort, wo die wenig attraktiven Stellen frei geblieben sind.

Die Forscherinnen fanden bei den Jugendlichen unterschiedliche Anpassungsmuster: Während die einen sich in ihre Aussenseiterposition einfügen, zeigen andere einen grossen Willen, den sozialen Aufstieg zu schaffen und gesellschaftliche Anerkennung zu erhalten. Wenn dies nicht gelingt, ist die Enttäuschung um so grösser. Sie scheint frühere Demütigungen im Alltag zu bestätigen, etwa die aufreibende Lehrstellensuche, das lange Warten auf die Einbürgerung oder den verwehrten Zutritt zu gewissen Clubs und Diskotheken.

Politische Mitsprache auf Gemeindeebene
Statt dass die Secondos mit dem Eintritt ins Berufsleben mit Jugendlichen anderer Nationalitäten in Kontakt kämen, engagieren sie sich vermehrt im Kreis ihrer Familie, Verwandtschaft und ihren Communities. Sie wenden sich von der Schweiz ab, definieren sich ausschliesslich als Ausländer und möchten sich nicht mehr einbürgern lassen. Eva Mey sieht in dieser Entwicklung eine verpasste Chance, die Secondos für die Schweiz zu gewinnen. Wer in der ohnehin labilen Adoleszenzphase das Gefühl vermittelt bekomme, nicht gebraucht zu werden, verliere das Interesse an gesellschaftlicher Teilhabe. Diesen Knick im Integrationsprozess gelte es zu verhindern.

Eva Mey empfiehlt der Politik, vermehrt um die Secondos zu werben, etwa mit politischen Mitspracherechten auf Gemeindeebene. Damit die berufliche Eingliederung nicht in Aussenseiterpositionen führe, müsse schon beim Übertritt in die Sekundarstufe I die Chancengleichheit verbessert werden. Die Zuteilung auf verschiedene schulische Niveaus sollte deshalb konsequenter als bisher nach dem Prinzip «Leistung statt Herkunft» erfolgen.“

Quelle:

http://www.snf.ch/d/medien/medienmitteilungen/seiten/2010.aspx?NEWSID=1565&WEBID=22739AD6-FC54-4EC7-8825-3B708058CE3E

Studie:

Studie «Jugendliche mit Migrationshintergrund im Übergang ins Erwachsenenalter – eine biographische Längsschnittstudie» (PDF, 966 KB)

Zusammenfassung (3 Seiten)

Lehrstellenmangel und verstärkter Lehrlingsmangel – wenn das Lehrstellenangebot nicht der Nachfrage entspricht.

8 Apr

Im Vergleich zum Jahr 2008 (84‘258) nahm im Jahr 2009 (81‘858) die Zahl der Schulabgänger/-innen  um rund 2400 Schüler ab. Diese demographisch abnehmende Entwicklung wird voraussichtlich bis ins Jahr 2018 anhalten. [Bundesamt für Statistik, Juni 2009]

Die Folge davon ist, dass künftig nicht nur im Baugewerbe [s. Schweiz Aktuell, 06.11.09] von Lehrlingsmangel die Rede sein wird und auch andere Branchen verstärkt auf die Suche nach Lernende gehen müssen. Obwohl man trotz Wirtschaftskrise, mitunter Dank erfolgreichen Lehrstellenförderungsmassnahmen der Kantone, eine grössere Ausbildungsbereitschaft der Firmen feststellen darf, entspricht das Lehrstellenangebot in verschiedenen Branchen nicht immer der Nachfrage, wie man Heute der Meldung vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) entnehmen konnte. [Lehrstellensituation im März 2010]

Der gemeinnützige Verein zur Förderung der Lehrstellenvermittlung in der Schweiz hat sich dieser Herausforderung angenommen und bietet für alle Lehrbetriebe und Jugendlichen die noch nicht fündig wurden, eine Plattform, um transparent und kostenlos auf die eigene Lehrstelle und das Lehrstellengesuch aufmerksam zu machen.

Den über 2000 bisher unbesetzten Lehrstellen stehen aktuell noch über 1000 Gesuche von Jugendlichen gegenüber: http://www.lehrstellenboerse.ch

Bevor Lehrstellen mangels geeigneten Kandidatinnen zurückgezogen werden, ist von den Jugendlichen in den kommenden Jahren eine noch grössere Flexibilität und Mobilität gefordert – was aber nicht zu einer noch höheren Quote bei Lehrabbrüchen führen darf.

Für Lehrstellensuchende könnte man die abnehmenden Schulabgängerzahlen als Lichtblick sehen, weil sich nun auch die über 20‘000 Jugendlichen, die sich momentan auf der sogenannten „Warteschlange“ [s. PDF-Datei: Lehrstellenbaometer August 2009, S. 5] befinden (solche, die ein Brückenangebot, Motivationssemester, aber auch einen Sprachaufenthalt machen oder arbeitstätig sind) mehr Chancen auf einen Ausbildungsplatz ausrechnen könnten, da weniger Konkurrent/-innen auf dem Markt sind.

Es wird aber keineswegs einfacher. Manche Firmen werden sich die auszubildenden Nachwuchskräfte im grenznahen Ausland holen, vermehrt auf Jugendliche mit einer höheren Berufsbildung setzen und notfalls das Lehrstellenangebot reduzieren, wenn die Qualifikationen der Jugendlichen nicht ausreichen und man keinen Mehraufwand zur Unterstützung der auf der Warteliste verbliebenen Jugendlichen betreiben möchte.

Interessiert wird unser politisch neutrale Verein die kommenden politischen Diskussionen verfolgen, (Erinnern Sie sich noch an den Vorschlag zu den Lehrlingen aus Nicht-EU-Ländern?) und hofft derweil auf ein Umdenken bei manchen Jugendlichen, Eltern und Firmen (auch die, die bisher noch nie Lernende ausgebildet haben) um die hiesige Jugend bei Bedarf zurechtzuweisen – aber auch zu fördern.

Die nächste Chance, sich für das Berufsbildungssystem in der Schweiz stark zu machen, gibt es bereits am 05. Mai 2010, am 2. Interkantonalen Lehrstellentag!

„Best Of“-Lehrstellenboerse.ch-Newsletter

19 Feb

Sie interessieren sich für Informationen und Hintergründe aus dem Schweizer Lehrstellenmarkt? Sie suchen Hilfestellungen bei der Berufswahl und Lehrstellensuche? Sie möchten weiterführende Informationen zu den verschiedenen Bildungsprojekten in der Schweiz und interessieren sich für Zahlen und Fakten aus dem Schweizerischen Berufbildungssystem?

In unserem regelmässig erscheinenden Newsletter erhalten Lehrbetriebe, Jugendliche und alle Helfer/-innen und Interessierte Tipps, Empfehlungen und Informationen rund um die verschiedensten Lehrstellenthemen.

Sie haben die vergangenen Newsletter verpasst? Kein Problem.

Folgend finden Sie ein kurzes „Best of“! Ich bin sicher, Sie können hier das eine oder andere Interessante und Nützliche herauspicken:

LB-Newsletter 2010/01

Lehrstellenbörse mit über 1700 vermittelten Lehrstellen im 2009

Umfrage: Wie viele Bewerbungen/Absagen mussten Sie schreiben?

Kritik an Bildungsniveau in der Schweiz: Sind unsere Jugendlichen zu schwach?


LB-Newsletter 2009/10

Tipps für alle Helfer/-innen und Jugendlichen


LB-Newsletter 2009/08

Empfehlungen/Tipps für die Lehrstellensaison 2010

Facebook, Twitter & Co.


LB-Newsletter 2009/07

Jährlich wiederholendes Szenario.

Bitte helfen Sie mit, Jugendliche u. Firmen aufeinander aufmerksam zu machen.

Ausblick: Lehrstellensaison 2010 (inkl. Verbesserungsvorschlägen)


LB- Newsletter 2009/06

Ratgeber für die Berufswahl und Lehrstellensuche

Medienmitteilung vom EVD zum Thema „Lehrstellensituation Heute – Herausforderungen an das Berufsbildungssystem“

Prognosen für Lehrabgänger/-innen

Anmerkungen zum Lehrstellenmarkt


LB-Newsletter 2009/05

Lehrstellenberichte / Lehrstellensituation BBT

Lehrstellen-Aktionen der Zeitungsmedien

Interkantonaler Radiotag, 14.05.09

MyBerufswahl.ch

Zwei Wünsche: Konstruktivere Absagen / vollständige Bewerbungsdossiers


LB-Newsletter 2009/03

Trotz Krise sind noch viele Lehrstellen zu vergeben

Bald 2’000 Lehrbetriebe und über 200 Lehrstellengesuche

Tipps für Lehrstellensuchende: Gut zu wissen…


LB-Newsletter 2009/02

Gesucht: 2480 Lehrstellensuchende!

Tipps für die Lehrstellensuche!

Fakten & Zahlen zur Berufsbildung


LB-Newsletter 2009/01

Meldungen aus dem Lehrstellenmarkt

Hilfestellungen für Jugendliche und Lehrbetriebe

Was weiss das Internet über Sie?


LB-Newsletter 2008/11

Herausforderung: Frühe Lehrstellenvergabe

LEVA – Lehrvertragsauflösungen

Hilfe bei der Selbsteinschätzung

Berufswahlordner


LB-Newsletter 2008/10

Vorwort

Helfen Sie mit!


LB-Newsletter 2007/12

Linkdatenbank

Noch keine Lehrstelle? Nicht verzweifeln! – Aber nutzt die Angebote!


LB-Newsletter 2007/11

Brav.ch – mehrZeit für die Lehrstellen-Suche

Lehrlingsrechte von A-Z

Lehrstellenbarometer August 2007

Aktuelles aus dem Lehrstellenmarkt


LB-Newsletter 2007/10

Neuigkeiten aus dem Lehrstellenmarkt

Weiterführende Informationen


LB-Newsletter 2007/08

Hilfestellungen / Weiterführende Informationen


LB-Newsletter 2007/06

“Last-minute-Angebote”

Weitere Hilfestellungen

Studie: “Lehrlingsselektion in KMU”

LB-Newsletter 2007/05

“Verzweifelt gesucht: Lehrstelle” – Fernsehbeitrag vom 24.04.07 im Dienstags-Club auf SF1

Hilfestellungen für Lehrstellensuchende / Eltern / Lehrbetriebe



LB-Newsletter 2010/01

Lehrstellenbörse mit über 1700 vermittelten Lehrstellen im 2009

Kritik an Bildungsniveau in der Schweiz: Sind unsere Jugendlichen zu schwach?

LB-Newsletter 2009/10

Tipps für alle Helfer/-innen und Jugendlichen

LB-Newsletter 2009/08

Empfehlungen/Tipps für die Lehrstellensaison 2010

Facebook, Twitter & Co.

LB-Newsletter 2009/07

Jährlich wiederholendes Szenario.

Bitte helfen Sie mit, Jugendliche u. Firmen aufeinander aufmerksam zu machen.

Ausblick: Lehrstellensaison 2010 (inkl. Verbesserungsvorschlägen)

LB- Newsletter 2009/06

Ratgeber für die Berufswahl und Lehrstellensuche

Medienmitteilung vom EVD zum Thema „Lehrstellensituation Heute – Herausforderungen an das Berufsbildungssystem“

Prognosen für Lehrabgänger/-innen

Anmerkungen zum Lehrstellenmarkt

LB-Newsletter 2009/05

Lehrstellenberichte / Lehrstellensituation BBT

Lehrstellen-Aktionen der Zeitungsmedien

Interkantonaler Radiotag, 14.05.09

MyBerufswahl.ch

Zwei Wünsche: Konstruktivere Absagen / vollständige Bewerbungsdossiers

LB-Newsletter 2009/03

Trotz Krise sind noch viele Lehrstellen zu vergeben

Bald 2’000 Lehrbetriebe und über 200 Lehrstellengesuche

Tipps für Lehrstellensuchende: Gut zu wissen…

LB-Newsletter 2009/02

Gesucht: 2480 Lehrstellensuchende!

Tipps für die Lehrstellensuche!

Fakten & Zahlen zur Berufsbildung

LB-Newsletter 2009/01

Meldungen aus dem Lehrstellenmarkt

Hilfestellungen für Jugendliche und Lehrbetriebe

Was weiss das Internet über Sie?

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Herausforderung: Frühe Lehrstellenvergabe

LEVA – Lehrvertragsauflösungen

Hilfe bei der Selbsteinschätzung

Berufswahlordner

LB-Newsletter 2008/10

Vorwort

Helfen Sie mit!

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Noch keine Lehrstelle? Nicht verzweifeln! – Aber nutzt die Angebote!

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Brav.ch – mehrZeit für die Lehrstellen-Suche

Lehrlingsrechte von A-Z

Lehrstellenbarometer August 2007

Aktuelles aus dem Lehrstellenmarkt

LB-Newsletter 2007/10

Neuigkeiten aus dem Lehrstellenmarkt

Weiterführende Informationen

LB-Newsletter 2007/08

Hilfestellungen / Weiterführende Informationen

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“Last-minute-Angebote”

Weitere Hilfestellungen

Studie: “Lehrlingsselektion in KMU”

LB-Newsletter 2007/05

“Verzweifelt gesucht: Lehrstelle” – Fernsehbeitrag vom 24.04.07 im Dienstags-Club auf SF1

Hilfestellungen für Lehrstellensuchende / Eltern / Lehrbetriebe

News rund ums Thema “Lehrstellen”

Bildungsmonitoring Schweiz: Erster schweizerischer Bildungsbericht publiziert

4 Feb

Bern, 04.02.2010 – BBT/EDK. Bund (EVD/EDI) und Kantone (EDK) haben sich auf die Durchführung eines langfristig angelegten Bildungsmonitorings verständigt. Als erstes Produkt resultiert aus diesem Prozess ein nationaler Bildungsbericht. Er wurde am 4. Februar 2010 an einer Medienkonferenz in Bern den Auftraggebern von Bund und Kantonen übergeben.

Bildungsmonitoring Schweiz: Erster schweizerischer Bildungsbericht publiziert

Die Bundesverfassung verpflichtet Bund und Kantone zur Zusammenarbeit im Bildungsbereich: Sie sorgen gemeinsam für eine hohe Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraumes Schweiz. Ein Instrument für die Erfüllung dieser Aufgabe ist das Bildungsmonitoring Schweiz. Es wird verantwortet vom Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement EVD, dem Eidgenössische Departement des Innern EDI und der Schweizerischem Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK.

Erstes Produkt ist ein schweizerischer Bildungsbericht. Die Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung SKBF, vertreten durch den Projektleiter Prof. Dr. Stefan C. Wolter, präsentierte den Bericht im Rahmen einer Medienkonferenz im Haus der Kantone in Bern und übergab ihn dem auftraggebenden Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT und der EDK.

Der Bildungsbericht 2010 trägt auf über 300 Seiten das aktuelle Wissen über das Bildungssystem Schweiz zusammen. Er enthält Daten aus Forschung, Statistik und Verwaltung über das ganze Bildungssystem hinweg, von der Vorschule bis zur Weiterbildung. Sein Inhalt und seine evaluative Gesamtschau, die der Vielschichtigkeit des Bildungssystems umfassend Rechnung trägt, ist für weite Kreise von Interesse. Er stellt ein wichtiges Element des Bildungsmonitoringprozesses dar. Bei der Erstellung des ersten schweizerischen Bildungsberichts konnte von den Erfahrungen einer Pilotphase profitiert werden: 2006 war eine von Bund und Kantonen mandatierte Pilotfassung Bildungsbericht erschienen.

An der Medienkonferenz verwiesen die Direktorin des BBT, Ursula Renold, und der Generalsekretär der EDK, Hans Ambühl, auf das Neue am Bildungsmonitoringprozess: Zum ersten Mal würden sich Bund und Kantone über eine Strategie zur Weiterentwicklung des Bildungsraumes Schweiz verständigen und diese in ihrem jeweiligen Rechtskreis umsetzen.

Der Bildungsbericht enthält Befunde, aber keine direkten Handlungsanweisungen an die Adresse der Bildungspolitik. An die Publikation schliesst eine Auswertung an, die von EVD/EDI und EDK geführt wird und in Zusammenarbeit mit weiteren Bildungskreisen erfolgt. Daraus resultieren:

  1. Entscheide für die Weiterentwicklung des Bildungsraumes Schweiz. Der Bund integriert die Folgerungen in seine BFI-Botschaft (2013-2016), die Kantone in das Tätigkeitsprogramm der EDK soweit Koordinationsgeschäfte zwischen den Kantonen betroffen sind. Auf kantonaler Ebene fliessen die Erkenntnisse des Bildungsmonitorings in kantonale Vorhaben ein.
  2. Erkenntnisse für die Verbesserung der Datenlage: Bund und Kantone werden sich darauf verständigen, welche Wissenslücken über den Bildungsraum Schweiz in den kommenden Jahren prioritär geschlossen werden sollen. Umgesetzt wird dies im Rahmen von Forschungs- und Statistikvorhaben.

2014 wird ein neuer Bildungsbericht vorliegen. Er wird den Stand der Zielerreichung aufzeigen und einen neuen vierjährigen Auswertungszyklus lancieren.

Zusätzliche Informationen auf: http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=31470

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Zusätzliche Verweise:

Lehrlingsauswahl: Schlüsselkompetenzen bleiben bei der Lehre zentral

16 Okt

(df) Was vor Jahren für „Lehrlinge“ galt, ist auch für „Lernende“ von heute noch entscheidend: Klassische Schlüsselkompetenzen sind eine wichtige Grundlage für einen positiven Lernprozess und eine gute Integration in den Lehrbetrieb. Und: Lehrabgänger/innen haben gute Aussichten, wenn sie eine Stelle im erlernten Beruf suchen. Dies sind zwei Hauptergebnisse einer neuen Berner Studie, die in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift Panorama vom 16. Oktober vorgestellt wird. Bezug des Heftes und Abonnementsbestellungen

Quelle: Newsletter PANORAMA vom 13.10.09 ( PDF-Datei)

PS.

à propos Schlüsselkompetenzen:

https://blog.lehrstellenboerse.ch/2009/05/13/das-bewerbungs-abc-schlusselkompetenzen/

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