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ZH: Herausgepickt: Projekt „Migration = Chance“

4 Feb

Migration = Chance. Ein Projekt des Ausländerbeirats

Mit dem Projekt Migration=Chance will der Ausländerbeirat Ressourcen, die sich aus einem Migrationshintergrund ergeben, sichtbar und nutzbar machen. Er will sich intensiv dafür einsetzen, neue und bisher nicht genutze Arbeitsoptionen für Jugendliche – vom Kurz-Praktikum bis hin zu regulären Lehrstellen – bei Unternehmern mit Migrationshintergrund zu rekrutieren.

Artikel: Neue Zürcher Zeitung vom 04.02.2010: „Eine Lehrstelle für Mergim“

Broschüre Migration = Chance (PDF, 12 Seiten, 351 KB)

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Zürich: Lehrstelle für 2009 gesucht? – www.last-call.ch

16 Sep

Jugendliche, welche noch keine Lösung (sprich Lehrstelle o. ä.) für den Sommer 2009 haben, hier folgendes Info-Angebot:

www.last-call.ch

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Basel sucht den «Lehrling des Jahres 2009»

12 Sep

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Du absolvierst im Kanton Basel-Stadt eine Berufslehre und stehst in einem laufenden Lehrverhältnis? Du bist ehrgeizig
und möchtest Dich, Dein Wissen und Deine Fertig keiten mit anderen Basler Lernenden in einem spannenden Wettkampf messen? Bewirb Dich jetzt für den grossen Contest zum «Basler Lehrling des Jahres 2009». Teilnehmen
kannst Du, wenn Du einen im Kanton Basel-Stadt gültigen Lehrvertrag hast und durch Deinen Berufsbildner empfohlen wirst. An einer feierlichen Preisverleihung im SCALA BASEL werden Anfang November 2009 die Sieger verkündet – es winken tolle Preise!

Weitere Informationen:

Medienmitteilung (PDF)

– Internet: http://www.lehrlingdesjahres.ch

Die Anmeldefrist läuft noch bis zum 18. September 2009

Kein Geheimnis: So würde ich in der Schweiz nach einer Lehrstelle suchen…

13 Aug

(1) …wenn ich für 2010 eine Lehrstelle suche:

Jährlich, jeweils im September des Vorjahres öffnen in der Deutschschweiz die kantonalen Lehrstellennachweise ihre Listen mit den als offen gemeldeten Lehrstellen. Dann beginnt der grosse Ansturm auf die Lehrstellen. Auch auf anderen Internetportalen (s. Linksammlung) und bei uns (http://www.lehrstellenboerse.ch) werden dann die meisten Lehrstellen ausgeschrieben.

Die erste Adresse für die Lehrstellensuche sollten also die Lehrstellenportale sein.

(2)…wenn ich jetzt noch keine Lehrstelle hätte und auf obigen Portalen keine Lehrstelle mehr ausgeschrieben ist:

Ich möchte hier die Frage etwas detaillierter beantworten, was ich persönlich machen würde, wenn ich zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Lehrstelle hätte und weder im Lehrstellennachweis (LENA) noch in den anderen Lehrstellenbörsen fündig geworden wäre:

Dabei werde ich die Zusammenstellung wiefolgt gliedern:

Teil 1: Die systematische Suche nach Lehrstellen.

Teil 2: Das Erkennen der wirtschaftlichen Gegebenheiten und Herausforderungen am eigenen Standort

Teil 3: Kenntnisse über die eigenen Stärken und Schwächen

Teil 4: Wer kann helfen, sinnvolle Lösungen zu finden?

Teil 1:

Die systematische Suche nach Lehrstellen.

Ausgangslage:

1. Nicht alle Lehrbetriebe schreiben die Lehrstellen im Internet aus.

Ziel 1: Ausbildungsberechtigte Firmen finden, welche bereit und in der Lage sind, noch eine Lehrstelle anzubieten, obwohl diese nicht im Internet ausgeschrieben sind.

2.  Nicht alle Firmen, bilden Lernende aus.

Ziel 2: Firmen finden, welche sich bereit erklären das erste Mal Lehrstellen anzubieten. Dabei muss die Ausbildungsberechtigung vom Berufsbildungsamt erteilt werden. Wenn nicht alle Module in einem Betrieb angeboten werden können, gibt es auch die Möglichkeit der sog. Lehrbetriebsverbünde. (http://www.verbuende.ch/)

1. Kontaktaufnahme mit dem kantonalen Berufsbildungsamt

http://www.adressen.sdbb.ch/search.php?form=advanced&typ=9&go=1&lang=d

Dort wird in Zusammenarbeit mit den Berufsinspektoren und kantonalen Hilfsprogrammen und allfälligen Brückenangeboten versucht, eine Lösung zu finden.

2. Beim Berufbildungsamt oder dem regionalen Berufsinformationszentrum (BIZ) einen Auszug aus dem Lehrfirmenverzeichnis (LEFI) verlangen/einfordern.

Jeder Kanton prüft die Ausbildungsberechtigung eines Betriebs und stellt sicher, dass dieser auch wirklich ausbilden darf. Diese Betriebe werden dann im sog. „Lehrfirmenverzeichnis“ eingetragen.

Selbstverständlich gibt es viele Firmen, welche nur alle 3-4 Jahre eine Lehrstelle anbieten können. Zum Schutz der Firmen ist es in vielen Kantonen so, dass man nur für Schnupperplätze einen Auszug aus dem Lehrfirmenverzeichnis erhält. Gerade in einer so späten Phase ist es oftmals so, dass man mit dem vom Berufsbildungsamt zugeteilten Berater diese Liste nochmals durchgehen darf und abklärt, ob vielleicht der eine oder andere Lehrbetrieb in der Lage ist, eine zusätzliche Lehrstelle anzubieten resp. eine neue Lehrstelle zu schaffen.

Dies sind wie gesagt Firmen, welche bereits eine Ausbildungsberechtigung haben.

3. Ist es sehr zu empfehlen, dass man mit dem zuständigen Berufsverband, resp. der regionalen Sektion Kontakt aufnimmt.

Welcher Verband für den gewünschten Beruf in Frage kommt, das kann man im Berufsverzeichnis vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie ausfindig machen:

http://www.bbt.admin.ch/bvz/grundbildung/index.html?lang=de

Warum das?

Meistens verweisen die Berufsverbände auf die Lehrstellen im kantonalen Lehrstellennachweis. Manche führen aber eine eigene Lehrbetriebsliste oder gar eine eigene Lehrstellenbörse.

Man muss hier bedenken, dass nicht alle Firmen auf die Umfragen und Anfragen der Berufsbildungsämter reagieren (das ist je nach Kanton unterschiedlich gut). Es kann also sein, dass in einer Lehrbetriebsliste eines Berufsverbands ein Betrieb steht, welcher im Lehrfirmenverzeichnis zwar geführt (er ist ja anerkannter Lehrbetrieb), aber die Lehrstelle nicht im kantonalen Lehrstellennachweis ausgeschrieben hat.

Zweitens kann es sein, dass der Berufsverband keine eigene Lehrbetriebsliste oder Lehrstellenbörse führt. Sicher führt der Berufsverband aber eine Mitgliederliste.

Statt, dass man mühsam im Telefonbuch (www.directories.ch) nach Firmen sucht, ist es also nahe liegend, dass man gleich beim Berufsverband die Mitgliederliste abarbeitet. (Auch hier muss man natürlich sagen, dass nicht alle Firmen in einem Mitgliederverzeichnis geführt sind – die grosse Mehrheit aber schon)

Wenn man nun diese Mitgliederliste abarbeitet, wird man also auch auf Firmen stossen, welche bisher noch nie Lehrstellen angeboten haben, d.h. diejenigen, die nicht im Lehrfirmenverzeichnis (LEFI) vom Kanton geführt sind. Und genau das ist nun unsere zweite Zielgruppe.

Das Ziel: Eine Firma so von sich zu überzeugen, dass sie sich dazu bereit erklärt, erstmals eine Lehrstelle anzubieten.

Tipps für neu werdende Lehrbetriebe, was man als Lehrbetrieb mitbringen muss, welche Kurse man belegen muss, etc. erhält man beim kantonalen Berufsbildungsamt, resp. man kann sich unter der Informationsplattform vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie bereits vorinformieren:  http://www.berufsbildungplus.ch/index.php?id=100

4. Gewerbeverband

In der Schweiz gibt es über 500 Gewerbevereine, welche in Gewerbevereinsbezirken, kantonalen und schliesslich dem nationalen Gewerbeverband angeschlossen sind.

Viele kantonale und regionale Gewerbevereine sind Hauptverantwortlich für die lobenswerten Berufbildungsmessen und Gewerbeausstellungen.

Um das regionale Gewerbe zu stärken, gibt es Wirtschaftsförderungsstellen mit Kooperationen unter Berufs- und Branchenverbänden in den entsprechenden Regionen/Bezirken. In den Gewerbeverbänden findet man also einen Mix aus den in der Region dominierenden Firmen – verschiedenster Branchen.

Ideal wäre hier natürlich, wenn man eine Liste der angeschlossenen Gewerbevereinsmitglieder erhält, welche in der gewünschten Branche arbeiten. Der Gewerbeverein/-verband als Solcher kann aber vielleicht zusätzlich mittels Vereinsbroschüre, und Info-Mail an die Mitglieder mithelfen, auf eine gesuchte  resp. angebotene Lehrstelle aufmerksam zu machen.

Hier findet man die Adressen der Gewerbeverbände: http://www.sgv-usam.ch/verband/mitglieder.html

5. Medien nutzen

Die Listen der obgenannten Mitglieder durchzugehen, um (1.) bestehende Lehrbetriebe mit offenen Lehrstellen, und (2.) ausbildungswillige, neue Firmen zu finden, das ist das A und O jeder Lehrstellensuche.

Gerade um „neue Firmen“ zu finden, ist es aber auch empfehlenswert, wenn man die bestehenden Medien (1. Zeitungen, 2. Radio, 3. TV und 4. Internet) nutzt, um in der Öffentlichkeit auf sich aufmerksam zu machen.

Erinnern Sie sich noch an Frau Levnajic, die sich im 2007 auf einer Plakatwand um eine Lehrstelle bewarb? [Inzwischen konnte auch sie eine Lehrstelle finden]: https://blog.lehrstellenboerse.ch/2007/04/24/der-club-verzweifelt-gesucht-eine-lehrstelle-240407/

5.1. Zeitungen

  • St. Galler Tagblatt veröffentlicht wöchentlich offene Lehrstellen. Das St. Galler Tagblatt druckt wöchentlich Lehrstellen aus den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden in der samstäglichen Lehrstellenseite ab. Interessierte Lehrbetriebe wenden sich bitte an uns: info@lehrstellenboerse.ch

5.2. Radio

Radiostationen halfen in der Vergangenheit regelmässig mit und werden dies bestimmt auch in Zukunft tun:

http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/schauplatz-schweiz/2758.sh10027987.html

http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/espresso/2649.sh10028967.html

5.3. TV-Stationen / Video-Portale

Auch TV-Stationen und Webportale helfen oftmals mit, via Newsbeiträge auf aktuelle Meldungen zum Lehrstellenmarkt hinzuweisen.

Es kommt kaum vor, dass ein/-e Einzelne/-r übers Fernsehen resp. ein Videoportal auf sich aufmerksam machen kann.

http://www.sf.tv/sfwissen/dossier.php?docid=10102&navpath=wir

http://www.sf.tv/sendungen/myschool/listen/list_miniclips.php

Bewerbungsvideo im Internet

Weiter gibt es vermehrt Videoportale, bei welchen versucht wird, dass Jugendliche mittels Bewerbungsvideo auf sich aufmerksam machen können um sich etwas von der Masse abzuheben. Dies ist in der Schweiz aber noch nicht sehr verbreitet – zudem ist ein Bewerbungsvideo nicht immer sinnvoll.

http://www.it-job-blog.de/blog/bewerbung/bewerbungsvideo/

http://www.hobsons.ch/de/karriere/bewerbung/bewerbungsvideo.html

Zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch nicht möglich, dass auf unserem Portal Firmen und Jugendliche ein Firmenvideo oder Bewerbungsvideo hochladen können. Falls gewünscht, können wir anbieten, dass wir Bewerbungsvideos in unserem Videokanal auf Youtube.com verlinken – die Frage ist einfach die, ob es gewünscht wird, dass das Bewerbungsvideo für alle Youtube-Nutzer sichtbar ist?

Unser Videoclip:

5.4.  Internet

Nebst Zeitungen, Radio und TV-Stationen gibt es noch das Welt-Weite-Web, über welches man via verschiedensten Portalen auf sich aufmerksam machen kann.

Worauf man bei der Lehrstellensuche übers Internet achten sollte, dazu habe ich eine entsprechenden Beitrag zusammengestellt: Über Medienkompetenz und die Lehrstellensuche via Facebook, MySpace, Netlog, Twitter & Co.

Bei Online-Bewerbungen gibt es zudem zwei sehr, sehr wichtige Punkte, worauf man unbedingt achten sollte.

  1. „Normale“ E-Mail-Adressen und rufe diese regelmässig ab. Wäre „dumm“, wenn du eine Einladung verpasst.
  2. Falls du ein Bewerbungsfoto hochlädst/beilegst, dann ein Vorteilhaftes: Du musst das Foto nicht extra von einem Profi machen lassen, klick dich aber trotzdem einmal durch folgende Ratgeber-Seite, bevor du dein Foto hochlädst:

Focus.de: „Das perfekte Bewerbungsfoto“: http://www.focus.de/karriere/bewerbung/bewerbungsunterlagen/bewerbungsfoto/tid-6875/lebenslauf_aid_66963.html

Mit diesen Zeilen zur Lehrstellensuche über die verschiedenen Medienkanäle möchte ich nun „Teil 1: die systematische Suche nach Lehrstellen“ schliessen und die Tipps für die Lehrstellensuche an sich nochmals kurz zusammenfassen:

Zusammenfassung:

Bei der Lehrstellensuche geht es darum, dass man

(1.)   Firmen findet, welche die kantonale Ausbildungsberechtigung bereits haben.

(Darunter wird es Firmen geben, welche ihre Lehrstelle bereits vergeben haben, erst in 3-4 Jahren wieder eine Lehrstelle anbieten können oder momentan noch unschlüssig sind, ob sie wieder eine Lehrstelle anbieten können, und solche, die eine Lehrstelle anbieten, diese aber nirgends ausgeschrieben haben)

(2.)   Firmen findet, welche bisher noch keine Ausbildungsberechtigung haben, aber sich dazu bereit erklären, neu Lernende auszubilden.

(Hierfür empfiehlt sich die Suche via Mitgliederlisten von Berufs- und Gewerbevereinen und teils indem man mittels den verschiedenen Medienkanälen auf sich aufmerksam macht)

  1. Berufsbildungsamt / Lehrstellenportale
  2. Berufsinformationszentrum (BIZ) / Lehrfirmenverzeichnis (LEFI)
  3. Berufsverband
  4. Gewerbeverband
  5. Medien

ABER:

Auch wenn Sie diese 5 grundlegenden Kanäle bis aufs Letzte ausreizen, kann ich Ihnen aber leider doch noch nicht versprechen, dass auch wirklich ein Lehrabschluss zustande kommt.

Wissen, wie man ein Lehrstellenangebot „finden“ kann und auf sich aufmerksam machen, das ist das Eine. Es kann sein, dass man irgendwann einmal an einen Punkt gelangt, an welchem man erkennen muss, dass

a) man persönlich nichts dafür kann, dass man keine Lehrstelle findet, weil

Teil 2:

Das Erkennen der wirtschaftlichen Gegebenheiten und Herausforderungen am eigenen Standort

  • keine Lehrstelle in der gewünschten Region, für den gewünschten Beruf vorhanden ist.
  • die Konkurrenz/Anzahl Mitbewerber/-innen in der eigenen Region zu gross ist und es trotz guten eigenen Leistungen schwierig war sich durchzusetzen, weil auf 1 Lehrstelle z.B. 100 Bewerbungen kamen.
  • man gezwungen ist, mobiler zu sein / regionsübergreifend zu suchen oder gar einen Ortswechsel in Betracht zu ziehen
  • man gezwungen ist, flexibel zu sein – und einen anderen Beruf zu wählen

b) man die eigene Berufswahl oder die Art der Bewerbung überdenken muss, weil

Teil 3:

Kenntnisse über die eigenen Stärken und Schwächen

  • man persönlich für den Beruf schlicht nicht die richtigen Voraussetzungen mitbringt. Konsequenz: Abklären, welcher Beruf in Frage käme. Unbedingt geeigneten Beruf wählen – bei einem Lehrabbruch ist weder dir, noch dem Lehrbetrieb geholfen.
  • man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht den Anforderungen genügt, welche im Beruf abverlangt werden. Konsequenz: Überlegen, ob man das Nachholen kann, ein Praktikum bei der späteren Lehrstellensuche ein Vorteil ist, oder ob ein anderer Beruf besser geeignet ist -> sinnvollerweise holt man sich bei Berufsberater/-innen, Lehrkräften, Mentoren und Eltern die nötige Unterstützung.
  • man daran scheitert, weil man selbst nicht die Möglichkeit hat, sich von der besten Seite zu zeigen. Opfer von Vorurteilen ist. Konsequenz: Sich bewusst werden, wie man einen Lehrbetrieb am besten von sich überzeugen könnte. Reicht die schriftliche Bewerbung? Oder hat man so schlechte Noten, dass man realistischerweise davon ausgehen muss, dass das Bewerbungsdossier selbst mit zwei, drei Sätzen zu sich selbst nicht genügt, um dennoch positiv auf sich aufmerksam zu machen? Würde es Sinn machen, dass man beim potentiellen Lehrmeister persönlich mit Bewerbungsdossier vorbei geht? Wenn du nicht so kommunikativ bist, würde es Sinn machen, dass man einen „Götti“ / Mentor hat, welcher mithilft die Türe, den Kontakt zum Lehrbetrieb herzustellen? Würde es helfen, wenn man sich Unterstützung/eine Betreuungsperson sucht? Kann es helfen, wenn diese/r als Referenzperson bei Fragen des potentiellen Lehrmeisters zur Verfügung steht? Kann die Betreuungsperson ohne schlechtes Gewissen die Hand für dich ins Feuer legen? Bist du bereit, allfällige Defizite in Stützkursen aufzuarbeiten? Zeichne transparent deine weiteren Bestrebungen auf, welche den Lehrbetrieb dazu überzeugen sollen, dass er sich für dich entscheidet und gib dem Lehrbetrieb die Gewissheit, dass du eine Betreuungsperson im Hintergrund weißt, zu welcher du auch während der Lehrzeit regen Kontakt pflegst.

Ziel: Lehrbetrieb muss erkennen, dass du deine Schwächen kennst und du daran arbeitest und Lösungswege aufzeigen kannst. Wichtig ist für den Lehrbetrieb, dass du ihm das Gefühl vermitteln kannst, dass dir notfalls bei Problemen auch eine Betreuungsperson zur Seite steht. Wenn du das Gefühl hast, dass du ungerechtfertigt benachteiligt wirst, dann suche dir Hilfe.


c) man persönlich halt doch an sich arbeiten sollte, weil

  • man daran scheitert, weil das Bewerbungsdossier unvollständig/mangelhaft ist. Ernsthaft: Darf das sein?
  • man daran scheitert, weil die sozialen Kompetenzen in Frage gestellt werden. Anders gefragt: Würdest du dich selbst anstellen und möchtest du 4 Jahre mit dir zusammenarbeiten?
  • man daran scheitert, weil man schlicht zu spät mit der Lehrstellensuche begonnen hat, die Lehrstellensuche auf die leichte Schulter genommen hat? Ich habe einmal im Radio gehört, dass jemand zur Lehrstellensuche befragt wurde und antwortete mit „Mein Bruder hat auch eine Lehrstelle bekommen – dann werde ich sicher auch eine finden.“ Was soll ich dazu sagen?

Teil 4:

Wer kann helfen, sinnvolle Lösungen zu finden?

(1.)

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten um herauszufinden, wo es noch eine offene Lehrstelle hat. (s. Kapitel 1-5).

Wenn du für 2009 noch keine Lösung gefunden hast, empfehle ich die Kontaktaufnahme mit dem kantonalen Berufbildungsamt.

(2.)

Wichtig ist aber auch das Erkennen der wirtschaftlichen Gegebenheiten und Herausforderungen am eigenen Standort, für welche man persönlich nichts dafür kann. Wenn dich die Absagen deprimieren, so wirf doch bitte mal einen Blick auf folgenden Beitrag mit dem Titel „Was tun bei Absagen

(3.)

Weiter muss man sich bewusst werden, welche Stärken und Schwächen man hat und sich überlegen, ob es Dinge gibt, welche man im Bewerbungsprozess besser machen muss – und wer dir dabei helfen könnte.

(4.)

Wurdest du ungerechtfertigt Opfer von Vorurteilen und benötigst du Unterstützung, damit du als Person bei einem Betrieb fair und unvoreingenommen die Gelegenheit hast, dich vorzustellen und dich von deiner besten Seite zu zeigen?

(5.)

Es gibt Hilfestellen.

Diese zu nutzen, das liegt in deiner alleinigen Verantwortung. Die Hilfestellen können keine Lehrstelle herbeizaubern, sie können dir aber helfen, allenfalls eine sinnvolle Lösung zu finden, dich im Bewerbungsprozess unterstützen und helfen, mit der Situation umzugehen, wenn effektiv für den Moment keine Lösung gefunden werden kann.

Ein paar Beispiele:

Mentoringprojekte

Weitere Informationen/Linksammlung

Lehrstellenboerse.ch gibt Tipps

Ratgeber für die Berufswahl und Lehrstellensuche / Anmerkungen zu Herausforderungen im Lehrstellenmarkt

Ausblick Lehrstellensaison 2010

(6.)

Es gibt keine Garantie auf eine Lehrstelle

In Zeiten der Wirtschaftskrise kann ich leider nicht sagen, dass es für alle Jugendlichen genügend Ausbildungsplätze gibt. Unterschätze die Lehrstellensuche nicht und erachte es nicht als selbstverständlich, dass man einfach mal so eine Lehrstelle machen kann.

Ich bin aber überzeugt, dass sich überall in der Schweiz nette, hilfsbereite Menschen finden, welche deinen Einsatz anerkennen und so vielleicht das eine oder andere Telefon mehr für dich machen, um dir zu helfen oder helfen wollen, dass du aus deiner Situation das Beste machst. Glaub an dich und bleib dran. Irgendwann, irgendwo gibt es immer eine Lösung!

(fast) fertig

Danke für die Aufmerksamkeit und viel Erfolg!

Hast Du bereits ein Gesuch auf www.lehrstellenboerse.ch erfasst?

Nicht? Dann mach das doch noch – wir weisen regelmässig auf die Lehrstellensuchenden hin. Vielleicht hast du Glück und ein Lehrbetrieb wird auf dich aufmerksam?!

Mentoren gesucht! („incluso“, Caritas Zürich)

15 Jun

Wie ich soeben dem Beitrag auf Futura.TV entnehmen konnte, sucht das Mentoringprogramm „incluso“ (Caritas Zürich) noch engagierte Berufsleute. Sie sollen Schüler mit ausländischer Herkunft auf der Lehrstellensuche begleiten. Alle zwei Wochen treffen sich Schüler und Mentor und besprechen die nächsten Schritte. Der Mentoringeinsatz ist Ehrenamtlich.

Videoclip auf Futura.TV: http://www.futura.tv/index.cfm?CFID=14203492&CFTOKEN=14170404&page=107045&ausgabe_id=169&rubrik_id=25&artikel_id=1091

Website Caritas Zürich: http://www.caritas-zuerich.ch/p53001008.html

Andere Mentoring-Programme:

https://blog.lehrstellenboerse.ch/2007/11/01/mentoring-projekte-berufberatungsstellen/

Lehrstellenbörse-Aktion von der Aargauer Zeitung und dem Zofinger Tagblatt

20 Apr

Bereits zum 12. Mal bieten die Aargauer Zeitung und das Zofinger Tagblatt die Lehrstellenbörse für Jugendliche an. So auch in diesem Jahr!

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Zu finden auf: http://www.a-z.ch/medien/az/az-lehrstellenboerse

Wie bei der Lehrstellenbörse-Aktion der Luzerner Zeitung empfehlen wir “unseren” Lehrstellensuchenden aus dem dortigen Einzugsgebiet ihr Gesuch auch dort auszuschreiben und bitten “unsere” Lehrbetriebe, auch einen Blick auf die dort geführten Jugendlichen zu werfen!

Lehrstellenbörse-Aktion von der Neue Luzerner Zeitung AG

16 Apr

Wie in den Jahren zuvor, führt die Neue Luzerner Zeitung auch in diesem Jahr wieder eine Lehrstellenbörse-Aktion durch.

Dabei dürfen sich alle Lehrstellensuchenden aus den Kantonen Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden sowie aus dem Kanton Zug melden und ihre 3 Wunschberufe angeben.

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Derzeit suchen noch 242 Jugendliche eine Lehrstelle!

Helfen Sie mit, dass potentielle Lehrbetriebe auf die Jungen und Mädchen aufmerksam werden!

Wir empfehlen „unseren“ Lehrstellensuchenden, ihr Gesuch auch dort auszuschreiben und bitten  „unsere“ Lehrbetriebe, auch einen Blick auf die dort geführten Jugendlichen zu werfen!

Lehrstellenbörse-Aktion: http://www.zisch.ch/navigation/top_main_nav/marktplatz/lehrstellenboerse/detail.htm?client_request_className=AbstractPortalContent&client_request_contentOID=267792

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Anmerkung:

Nebst der Neuen Luzerner Zeitung AG, haben in der Vergangenheit auch die Aargauer Zeitung, die Basler Zeitung und die Berner Zeitung eine solche Lehrstellenbörse-Aktion durchgeführt. Wir werden Sie baldmöglichst darüber informieren, wenn wir mehr wissen, ob und wann diese Aktionen starten.

Gesucht: 2480 Lehrstellensuchende!

29 Jan

2480 Lehrstellensuchende!

Gesucht: 2480 Lehrstellensuchende!

Am Montag, den 02.02.2009 startet der Verein Lehrstellenboerse.ch die „Kampagne 2480“.

Auf der Plattform www.lehrstellenboerse.ch schreiben derzeit bald 1800 Berufsbildner ihre Lehrstellen aus. Per 22.01.2009 sind so insgesamt 2480 Lehrstellen zusammengekommen, die es zu vergeben gilt. Der Kampagnen-Titel liegt auf der Hand: Nötig sind (mindestens) 2480 Lehrstellensuchende, welche für die offenen Lehrstellen in Frage kommen. Dieser Aufruf ist bewusst so einfach formuliert.

Der gemeinnützige Verein bietet mit seiner Internetseite das nötige technische Werkzeug, auf welchem sich die 2480 Lehrstellensuchenden eintragen und ein Lehrstellengesuch ausschreiben können. Der Verein setzt alles daran, noch mehr Lehrbetriebe für die Ausschreibung der Lehrstellen auf der Plattform zu bewegen.

Um die Jugendlichen nicht nur auf der Plattform zu kommunizieren, sucht der Verein die Zusammenarbeit mit regionalen Medien und hofft auf deren Unterstützung.

Bei Bereitschaft die Jugendlichen als Mentor/-in zu unterstützen, nimmt der Verein gerne die Personalien auf und verweist die Personen an die bestehenden, regionalen Mentoring-Angebote.

Hauptziele der Kampagne werden sein:

1. Potentielle Lehrbetriebe und die Öffentlichkeit auf die Lehrstellensuchenden aufmerksam machen

Das erste Ziel der Kampagne wird sein, Jugendliche auf unsere Plattform zu bringen. Mit der neuen Funktion, dass Jugendliche auf unserer Plattform ein eigenes Lehrstellengesuch ausschreiben können, soll ihnen auch die Möglichkeit geboten werden, sich den potentiellen Lehrbetrieben zu präsentieren – wir möchten den Lehrstellensuchenden ein Gesicht geben.

2. Jugendliche auf die offenen Lehrstellen hinweisen

Dabei sollen sie die Möglichkeit haben, in den bestehenden Angeboten zu prüfen, ob sie den Anforderungen entsprechen.

3. Tipps und Empfehlungen geben, wo und wie man eine Lehrstelle finden kann, und worauf man achten sollte

Zweifellos wird es viele Jugendliche geben, die unter den bei uns offenen Lehrstellen nicht fündig werden. Wir wollen hier keine falschen Hoffnungen wecken. Darum ist es uns wichtig, dass wir den Jugendlichen aufzeigen können, wo man sonst suchen könnte und welche Unterstützungsangebote es gibt. Einige nützliche Informationen findet man z.B. unter der folgenden Zusammenstellung:

https://lehrstellenboerse.wordpress.com/2009/01/28/tipps-fur-die-lehrstellensuche/

4. Zusammenarbeit mit regionalen Medien

Wünschenswert ist auch eine Zusammenarbeit mit regionalen Zeitungen, um die Lehrstellensuchenden entsprechend zu kommunizieren und dadurch den einen oder anderen Lehrbetrieb für unsere Plattform gewinnen zu können oder ihn dazu zu animieren, eine zusätzliche Lehrstelle zu schaffen.

Am Montag, den 02.02.2009 werden wir ein weiteres Mal auf die bei uns aufgeführten Lehrstellengesuche hinweisen, wie wir dies bereits Anfang Januar auf der folgenden Seite gemacht haben: https://lehrstellenboerse.wordpress.com/2009/01/06/diese-jugendlichen-wollen-eine-lehrstelle/

5. Gerne zählen wir auf Ihre Unterstützung!

Wir danken Ihnen für Ihre Mundpropaganda – sei es, um Lehrstellensuchende auf unsere Plattform aufmerksam zu machen, oder sei es um weitere Lehrbetriebe dazu zu animieren ihre Lehrstellen kostenlos bei uns auszuschreiben!

Das Lehrstellenboerse.ch-Team

Verein Lehrstellenboerse.ch

Sandstrasse 5

3302 Moosseedorf

Telefon: 031 / 850 10 27

E-Mail: info@lehrstellenboerse.ch

http://www.lehrstellenboerse.ch

Herausgepickt: www.nachhilf.ch

5 Nov

www.nachhilf.ch ist eine neue Internetplattform für Schüler und Nachhilfelehrer. Ganz einfach kann Nachhilfe angeboten oder gesucht werden. Nach dem Einrichten eines Profils können Inserate in verschiedenen Fächern angelegt werden. Wer kein eigenes Inserat veröffentlichen will wählt einfach ein passendes Inserat im Fach seiner Wahl aus. Die Mitgliedschaft auf nachhilf.ch ist kostenlos.

Herausgepickt: „Job Caddie“

12 Aug

Job Caddie – ein neues Mentoringprojekt bei Schwierigkeiten in Lehre oder Beruf.

JOBcaddie

[offizielle Pressemitteilung]

Zürich, August 2008

Für Lehrlinge mit Schwierigkeiten oder für LehrabgängerInnen auf Jobsuche gibt es jetzt ein neues Hilfsangebot: Job Caddie.

Wer auf 079 377 77 44 anruft oder an mail@jobcaddie.ch schreibt, wird zu einem Erstgespräch eingeladen. Die Geschäftsstelle Job Caddie vermittelt dann einen nach Branche und Region geeigneten Job Caddie. Für den Lehrling ist Job Caddie kostenlos. Die Unterstützung kann von Aufgabenhilfe über gemeinsames Stellen-Anzeiger-Lesen bis zum Coaching bei Bewerbungsgesprächen gehen.

Oder der Job Caddie motiviert den Lehrling, Personen aus seinem Umfeld zu nennen, von denen er glaubt, dass sie ihm bei der Lösung seines Problems behilflich sein könnten. Bekannte oder Familienangehörige, ein Götti, der Lehrmeister, Berufschullehrer etc. Ziel ist eine Konferenz mit all diesen Personen. Die Gruppe soll gemeinsam mit dem Berufsanfänger einen Plan ausarbeiten, damit er seine Probleme selbst lösen kann.

Von Holland ausgehend existiert bereits ein Modell in verschiedenen anderen Staaten Europas, das nach diesen Grundsätzen vorgeht. Es handelt sich um das Projekt „Family Group Conference“, ein Programm, das nicht von hilfsbedürftigen Menschen spricht, sondern von mündigen BürgerInnen und Individuen, welche Dienste in Anspruch nehmen wollen/müssen und in der Lage sind, ihren Bedarf zu artikulieren.

Job Caddie ist ein Pilotprojekt der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft SGG.

Der Begriff Job Caddie ist der Golfsprache entlehnt. Ein Caddie berät den Spieler und hilft ihm, seine Gerätschaften zu tragen. Niemals aber übernimmt er das Spiel selbst.

Job Caddies sind ehrenamtlich tätige, eher ältere Führungs- und Fachkräfte aus der Wirtschaft. Sie verfügen über ein gutes Netzwerk und kennen die Regeln der Wirtschaft und des beruflichen Alltags. Für ihre ehrenamtliche Unterstützung werden sie von der Geschäftsstelle Job Caddie geschult und haben die Möglichkeit, sich mit anderen Job Caddies auszutauschen.

Kontakt:

Wer einen Job Caddie will oder selbst Job Caddie werden möchte:

Job Caddie

Schaffhauserstr. 7

8006 Zürich

mail@jobcaddie.ch

Telefon für Hilfesuchende: 079 377 77 44

Telefon für Mentoren: 044 241 77 44

Infos auch unter www.jobcaddie.ch

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