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KMU Portal – Newsletter 5/2008

25 Jun

KMU Portal – Newsletter 5/2008
Der Newsletter 5/2008 beinhaltet folgende Themen:


1. Trotz gestiegener Flexibilität bleibt die soziale Sicherheit in der Schweiz gross

Die Schweiz hat weiter eine ausgezeichnete soziale Sicherheit, und dies trotz der Zunahme von Temporärarbeit, Teilzeitarbeit und befristeten Arbeitsverhältnissen. Gemäss einer Studie des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) geht die Zahl der Arbeitsverhältnisse, die wirklich Probleme bereiten, insgesamt zurück: Die Scheinselbständigkeit betrifft ungefähr 45’000 Personen gegenüber 208’000 Personen in Arbeitsverhältnissen auf Abruf und 191’000 in Heimarbeitsverhältnissen. Die Zahl der Teilzeitarbeitverträge ihrerseits beläuft sich auf 1,3 Millionen, die Zahl der befristeten Arbeitsverträge auf 245’000 und diejenige der Temporärverträge auf 27’000.

2. Zahl der Firmengründungen um 2,3% gestiegen

Mit mehr als 15’000 neugegründeten Firmen im Jahr 2008 beträgt das Wachstum per 31. Mai im Vergleich zur Vorjahresperiode 2,3%. Vergleicht man gemäss Institut Creditreform nur die Mai-Monat 2008 und 2007, so unterschreiten die Werte 2008 (+2’868 eingetragene Firmen) diejenigen von 2007 um 3,3%. In den ersten fünf Monaten des Jahres 2008 sind rund 9’000 Firmen aus dem Handelsregister gelöscht worden, was 10,8% weniger sind als im Vorjahr. Im Mai allein beträgt die Zahl der Löschungen 1’666 (-14%). Dieser deutliche Rückgang lässt das Nettowachstum per 31. Mai um 25,1% auf 6’989 Firmen steigen.

3. Westschweizer Kantone und Bern legen ihre Wirtschaftsförderung zusammen

Die Neuigkeit kam überraschend. Die Development Economic Western Switzerland (DEWS), die bisher die gemeinsame Wirtschaftsförderung der Kantone Waadt, Wallis, Neuenburg und Jura besorgte, wird durch eine neue Organisation abgelöst, zu der auch Genf, Freiburg und Bern stossen. Der Entscheid wurde von der Volkswirtschaftsdirektorenkonferenz der Westschweiz (CDEP-SO) gefällt. Die Änderung ist beträchtlich: Bisher verfügten Genf und Freiburg ebenso wie der Kanton Bern über eine eigene Förderorganisation, die mit der DEWS in Konkurrenz stand.

4. Neue Szenarien für das Bildungssystem – 200’000 Studierende an den Hochschulen gegen 2012

Das Bundesamt für Statistik (BFS) stellt seine neusten Szenarien für das gesamte Bildungssystem vor. In den kommenden Jahren dürften die folgenden wesentlichen Entwicklungen zu erwarten sein: Wiederanstieg der Schülerzahlen auf der Vorschulstufe ab 2009 (ab 2013 auch auf der Primarstufe); kontinuierlicher Rückgang der Anzahl Schülerinnen und Schüler auf der Sekundarstufe (-10% auf der Sekundarstufe I und -7% auf der Sekundarstufe II von 2007 bis 2017); deutlicher Anstieg der Zahl der Studierenden an den Hochschulen (200’000 Studierende gegen 2012; +13% im Vergleich zu 2007). Was die Lehrkräfte anbelangt, werden die Pensionierungen auf der Ebene der obligatorischen Schule voraussichtlich stark zunehmen und die Gesamtzahl der Abgänge im Verlauf der nächsten zehn Jahre um 10 Prozent ansteigen lassen. Bis 2011 wird auch eine grosse Zahl der Professorinnen und Professoren der universitären Hochschulen in den Ruhestand treten (pro Jahr eine Pensionierung auf 30 Professoren).

5. Mehr Rechtssicherheit für Unternehmen und Konsumenten

Infolge der Ausweitung des Geltungsbereichs des revidierten Lugano-Übereinkommens auf die neuen EU-Staaten werden Unternehmen und Konsumenten in der Schweiz bei Geschäften in Europa mehr Rechtssicherheit geniessen. Der Bundesrat hat am Freitag die Vernehmlassung zur Genehmigung und Umsetzung des revidierten Lugano-Übereinkommens eröffnet.

6. Schweizerische Exportrisikoversicherung (SERV): erfolgreiches erstes Geschäftsjahr

Der Bundesrat hat am 30. Mai 2008 den Geschäftsbericht 2007 der Schweizerischen Exportrisikoversicherung (SERV) genehmigt. Die Nachfolgeorganisation der früheren Exportrisikogarantie (ERG) verzeichnet ein erfolgreiches erstes Geschäftsjahr und schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 127 Millionen Franken ab.

7. Einführung der neuen AHV-Nummer

Die heute 11-stellige AHV-Nummer wird aus technischen und datenschutzrechtlichen Gründen durch eine nichtsprechende 13-stellige AHV-Nummer abgelöst.

8. Unterzeichnung des Protokolls über die Ausdehnung des Freizügigkeitsabkommens auf Bulgarien und Rumänien

Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf hat am Dienstag in Brüssel das Protokoll zur Ausdehnung des Freizügigkeitsabkommens auf Bulgarien und Rumänien unterzeichnet. Seitens der EU-Präsidentschaft unterzeichnete der Staatssekretär Sloweniens, Matjaž Šinkovec. Beide Seiten zeigten sich zufrieden über die erzielte Einigung, welche anhand angemessener Übergangsfristen eine schrittweise und kontrollierte Öffnung der Arbeitsmärkte erlaubt.

9. Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zur Revision des öffentlichen Beschaffungswesens

Der Bundesrat will das Beschaffungsrecht des Bundes modernisieren, flexibilisieren und harmonisieren. Er hat dazu heute die Vernehmlassung zur Revision des Bundesgesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen eröffnet. Diese dauert bis Mitte September 2008.

10. Frankreichs EU-Ratspräsidentschaft will KMU überzeugend unterstützen

Die Kommission setzt großen Hoffnungen in Frankreich, unter den EU-Ländern eine Einigung über einen ‚Small Business Act‘ (SBA) für kleine und mittlere Unternehmen herbeizuführen, der als sehr wichtig für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Europas erachtet wird. Das Hauptziel Frankreichs in dieser Hinsicht ist die Verbesserung des Zugangs zu öffentlichen Ausschreibungen und die Erhöhung der Investitionen in Forschung und Entwicklung.

KMU Portal – Newsletter 4/2008

27 Mai

KMU Portal – Newsletter 4/2008

Der Newsletter 4/2008 beinhaltet folgende Themen:


1. Bundesrat setzt Unternehmenssteuerreform II auf Anfang 2009 in Kraft

Die Unternehmenssteuerreform II tritt auf den 1. Januar 2009 in Kraft, wie der Bundesrat am Mittwoch beschlossen hat. Die Kantone haben danach zwei Jahre Zeit, im kantonalen Recht die im Steuerharmonisierungsgesetz vorgesehenen Anpassungen vorzunehmen. Auch auf Bundesebene treten einige Bestimmungen erst später in Kraft, so jene zum Kapitaleinlageprinzip, zu den Liquidationsgewinnen, zum Beteiligungsabzug am 1. Januar 2011. Ab Anfang 2010 gilt bei der Verrechnungssteuer ein Zinsfreibetrag von 200 Franken auf allen Kundenguthaben. Bereits ab 1. Juli 2008 können keine steuerbegünstigten Arbeitsbeschaffungsreserven mehr gebildet werden.

2. Das SECO warnt vor Adressbuchschwindel

2007 wurden beim SECO rund 800 Beschwerden wegen unlauterer Geschäftspraktiken eingereicht, 530 davon wegen „Adressbuchschwindel“: Firmen werden dazu verleitet, sich in eine Art „Gelbe Seiten“ eintragen zu lassen. Der scheinbar kostenfreie Eintrag entpuppt sich dann als teurer Vertrag. Deshalb hat das SECO eine Informationsbroschüre „Achtung vor Adressbuchschwindlern“ erarbeitet, die den Unternehmen zeigt, wie sie sich vor diesen Geschäftspraktiken schützen können.

3. Den Strafregister-Auszug am Postschalter bestellen

Ab heute können Privatpersonen ihren Strafregister-Auszug in allen 2000 vernetzten Poststellen in der ganzen Schweiz bestellen und bezahlen. Die Daten werden am Schalter elektronisch erfasst und dem Schweizerischen Strafregister übermittelt, das innert weniger Arbeitstage den Auszug auf dem Postweg direkt dem Besteller zusendet.

4. Betreibungs- und Konkursstatistik 2007 – Mehr als 10’700 Konkurseröffnungen im Jahr 2007

Im Jahr 2007 wurden in der Schweiz 10’700 Konkursverfahren eröffnet und 10’500 Konkurse erledigt. Damit sind die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr relativ stabil. Die aus ordentlichen und summarischen Konkursverfahren entstandenen Verluste fielen 11 Prozent höher aus als 2006. Im Jahr 2007 wurden darüber hinaus 2,5 Millionen Zahlungsbefehle ausgestellt, das sind 3,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Soweit die jüngsten Ergebnisse der Betreibungs- und Konkursstatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS).

5. Schweizer KMU könnten ihr Geld besser anlegen

Die schweizerischen KMU nutzen die verschiedenen Anlagemöglichkeiten zur Optimierung ihrer Liquiditätsbewirtschaftung nur wenig. Gemäss einer Studie von Credit Suisse bewirtschaftet mehr als die Hälfte der Schweizer Unternehmen (55%) ihre freien Mittel ausschliesslich über Kontokorrent oder kurzfristig verfügbare Callgeld-Anlagen mit unbefristeter Laufzeit. Lediglich 13% der 8000 untersuchten Gesellschaften nutzen auch Festgelder, 8% Obligationen, 14% Aktien, 11% Fonds und 5% strukturierte Produkte.

6. Inflation erreichte 2,3% im April

Der Index der Konsumentenpreise hat im April einen vierten Monat mit starker Erhöhung verzeichnet. Die Erhöhung belief sich auf 0,8% im Vergleich zum Vormonat und auf 2,3% gegenüber dem Vorjahr. Gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) reflektiert dieser Anstieg hauptsächlich ein saisonales Phänomen: die Rückkehr zu regulären Preisen im Bekleidungssektor nach Abschluss des Ausverkaufs. Die Nahrungsmittelpreise nahmen hingegen nur um 0,1% zu. Die Preise der in der Schweiz hergestellten Güter nahmen um 0,2% zu, jene aus dem Ausland um 2,3%.

7. Unfälle kosten 15 Milliarden pro Jahr

Die Schweiz verzeichnet jährlich etwa 250’000 Berufsunfälle und Fälle von Berufskrankheiten. In mehr als 1400 Fällen werden die betroffenen Personen invalid. 175 verlieren ihr Leben. Die Gesamtkosten wegen Berufsunfällen und -krankheiten belaufen sich gemäss Gewerkschaft Unia, die sich auf Berechnungen der Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung (SSUV) beruft, auf 15 Milliarden Franken pro Jahr.

8. Revidiertes Patentgesetz tritt in Kraft

Der Bundesrat hat heute beschlossen, die Änderung des Patentgesetzes auf den 1. Juli 2008 in Kraft zu setzen. Gleichzeitig wird auch der Patentrechtsvertrag vom 1. Juni 2000 für die Schweiz wirksam. Das neue Recht ist für die Standortattraktivität des Forschungs- und Wissensplatzes Schweiz wichtig.

9. Statistik zu den Neugründungen – 11’600 neu gegründete Unternehmen im Jahre 2006

Im Jahr 2006 wurden in der Schweiz total 11’600 neue Unternehmen gegründet, fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Damit wurden 22’600 neue Arbeitsstellen geschaffen. Die grosse Mehrheit dieser Unternehmen startete ihre wirtschaftliche Tätigkeit als Einzelunternehmen, war im dritten Sektor aktiv und zählte im Durchschnitt zwei Beschäftigte. Dies geht aus den aktuellen Resultaten der Statistik zu den Neugründungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Veranstaltungskalender

Newsletter KMU Portal 1/2008

25 Feb

Der Newsletter 1/2008 beinhaltet folgende Themen:

– Keine „Kontrollitis“ in der Schweiz
– Der Schweizer Erweiterungsbeitrag in der Praxis
– PloneGov – und KMU sind ohne grosse Kosten fit fürs Internet
– „Wo bleibt das Geld?“ Mit gezielter Vorbeugung Zahlungsausfälle verhindern
– Leichter Rückgang der Unternehmenskonkurse in Europa
– Verlangsamung der Wachstumsperspektiven in der OECD
– Der Aussenhandel erreicht historischen Höchststand
– Neue Broschüre zur Neuen Regionalpolitik
– SHAB: Zum 125jährigen Jubiläum ein neuer Webauftritt
– Korruption vermeiden – Hinweise für im Ausland tätige Schweizer Unternehmen
– Veranstaltungskalender

Viel Vergnügen beim Lesen!

Die Redaktion
KMU Portal

Staatssekretariat für Wirtschaft


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KMU Portal – Newsletter 1/2008

28 Jan

Der Newsletter 1/2008 beinhaltet folgende Themen:

– KMU-Forum: neue Zusammensetzung
– Bundesrat für einfache Mehrwertsteuer mit Einheitssatz und wenig Ausnahmen
– Impulse zur Prävention sexueller Belästigung am Arbeitsplatz
– Überlebensraten der zwischen 2000 und 2004 gegründeten Unternehmen
– Frauen auf dem Arbeitsmarkt immer besser vertreten
– Die neue CO2-Abgabe: Gebrauchsanleitung für die KMU
– Rekordjahr für Unternehmensgründungen
– Arbeitslosigkeit erreicht 2007 ihr niedrigstes Niveau


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KMU Portal – Newsletter 1/2008 

(Herausgeber: Redaktion KMU Portal, Staatssekretariat für Wirtschaft)

Newsletter KMU Portal

26 Okt

Der Newsletter 8/2007 beinhaltet folgende Themen:

– Weiterhin vergleichsweise tiefe Steuerbelastung in der Schweiz
– Umfassende Revision des Gesellschaftsrechts in Kraft gesetzt (GmbH-Recht)
– Auf elektronischem Weg mit den Behörden verkehren; Bundesrat regelt die Modalitäten für Verwaltungsverfahren
– Weniger Erwerbslose, stabile Unterbeschäftigung
– Mehr Kontrollen gegen Lohndumping
– Das BIP-Wachstum könnte sich halbieren
– Modernisierung im Bereich der Unternehmensstatistik
– Synergy2007 im Zeichen der globalen Herausforderung für KMU
– Veranstaltungskalender

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Newsletter KMU Portal

27 Sep

Heute, den 27.09.07 ist der Newsletter des KMU-Portals erschienen. Die Themen sind:

– Verfassungsartikel über die Forschung am Menschen
– KMU-Staatssekretariat abgelehnt
– RP7: Welcher Fördersatz für KMU?
– Neuer Rekord bei der Eintragung neuer Firmen
– eGovernment-Anwendung des BAKOM prämiert
– Kriterien für Masterstudiengänge an Fachhochschulen
– Neue Karrierechancen für Frauen
– Veranstaltungskalender

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Newsletter KMU Portal

4 Sep

Newsletter KMU-Portal
Heute, den 04.09.07 ist der Newsletter des KMU-Portals erschienen. Die Themen sind:

– Die Schweiz steht bezüglich der administrativen Belastung im internationalen Vergleich gut da
– Ist Innovation zwingend technologisch? Freitag, 7. September – Market First @ Monthey
– Bürgschaften für KMU: Neue Schwungkraft mit der Jura-Agentur
– Verpflegung in KMU: Pilotprojekt des Kantons Luzern
– Export: sonniger Juli 2007
– Hochschulabsolventenbefragung 1991 bis 2005 – Generation Praktikum – Mythos oder Realität?
– Beschäftigungsbarometer im 2. Quartal 2007 – Anhaltend kräftiges Beschäftigungswachstum
– Die Kaufkraft steigt 2007
– Ersatunliche Studie zu Müttern und Arbeit
– Travail.Suisse legt Lohnforderungen fest
– Veranstaltungskalender

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