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Berufsbildung in den Medien (August 2013)

31 Aug

20 Minuten, 29.08.13 –

Kanton will Berufswahl verändern

Der Kanton (St. Gallen) will mit einem Projekt Mädchen für Männerberufe begeistern. Das stösst auf Skepsis. (Weiterlesen…)

Neue Zürcher Zeitung, 24.08.13 –

Lehrlinge aus Südeuropa – Das eigene Potenzial ausschöpfen

«Um es unmissverständlich zu formulieren: zuerst unsere Jugendlichen für die Berufslehre fit machen und dann erst aus Südeuropa importieren.» So reagierte die Berner Erziehungswissenschaftlerin Margrit Stamm auf die Pläne des Bundesrates, mit Jugendlichen aus EU-Ländern offene Schweizer Lehrstellen zu füllen. Bekanntgemacht hatte die Pläne Anfang Woche die Nachrichtensendung «Info 3» von Radio SRF. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation kläre zurzeit ab, wie sich die Schweiz für die zahlreichen erwerbslosen Jugendlichen in Europa einsetzen könne. Zur Diskussion stehe auch, Jugendliche aus Südeuropa in der Schweiz in dualen Berufslehren auszubilden. (Weiterlesen…)

Nachrichten.ch, 21.08.13 –

Schweizer «geschlechts-konservativ» bei Berufswahl

In der Schweiz üben die meisten Frauen typische Frauenberufe aus und die meisten Männer typische Männerberufe. Nur 1 Prozent der Jugendlichen hat einen für das Geschlecht nicht typischen Beruf gewählt. Das sind weniger als im übrigen Europa. (Weiterlesen…)

Tagesanzeiger, 21.08.13 –

Schweiz hätte genug eigenen Lehrlings-Nachwuchs

Der Bund will im Ausland Jugendliche holen, um offene Lehrstellen zu besetzen. Das Problem ist allerdings nicht ein Mangel, sondern die falsche Strategie der Lehrfirmen. Was läuft hier eigentlich schief? (Weiterlesen…)

20 Minuten, 20.08.13 –

Lehrlinge aus der EU – Können Spanier unsere Cervelats stopfen?

Der Bundesrat prüft, Lehrlinge aus der EU in die Schweiz zu holen, um den Lehrlingsmangel zu beheben. Die Idee stösst bei den meisten Betrieben auf wenig Begeisterung. (Weiterlesen…)

Tagesanzeiger, 19.08.13 –

Bundesrat will arbeitslose Jugendliche in die Schweiz holen

Stellensuchende Jugendliche aus europäischen Ländern sollen in der Schweiz eine Berufslehre absolvieren können. Der Vorschlag des Bundesrats stösst beim Dachverband Berufsbildung auf Zustimmung. (Weiterlesen…)

Neue Zürcher Zeitung, 19.08.13 –

Berufsbildung in den USA – Die Schweiz macht Schule

Fachkräfte sind in den USA rar. Das Schweizer Unternehmen Bühler bildet deshalb in seinem amerikanischen Hauptquartier eigene Lehrlinge aus. Doch diese mussten zuerst von der Berufslehre überzeugt werden. (Weiterlesen…)

Berner Zeitung, 16.08.13 –

«Betriebe können die Lehrlinge nicht mehr auswählen»

Gut die Hälfte der Berner Schulabgängerinnen und -abgänger schlägt den Weg der Berufsbildung ein. Weil derzeit ein Mangel an guten Lehrlingen besteht, buhlen die Unternehmen um die Jugendlichen. (Weiterlesen…)

Neue Zürcher Zeitung, 13.08.13 –

Duales Berufsbildungssystem bekannter machen – Zug internationalisiert die Berufslehre

Als Standort von zahlreichen internationalen Unternehmen führt Zug eine Lehre ganz auf Englisch ein. Der Kanton wird bei diesem Projekt unterstützt vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation. (Weiterlesen…)

Tagesanzeiger, 13.08.13 –

«Kaufmännische Berufe erfahren eine grössere Wertschätzung»

Am Lehrlingsmangel in technischen Berufen seien die Eltern schuld, kritisieren Berufsverbände. Die Gründe seien differenzierter, entgegnet Berufsberater Sergio Casucci. (Weiterlesen…)

Tagesanzeiger, 12.08.13 –

Technische Betriebe verlieren Lehrlinge ans Gymi

Informatik- und Mechanikerbetriebe haben Mühe, geeignete Lehrlinge zu finden. Schuld sei das Prestigedenken der Eltern, kritisieren die Berufsverbände. (Weiterlesen…)

Neue Zürcher Zeitung, 08.08.13 –

Bedrohungen des Berufsbildungssystems – Mehr sein als scheinen kann gefährlich sein

Ist das Schweizer Berufsbildungssystem durch eine zunehmende «Akademisierung» gefährdet? Aus Sicht der Bildungsforscherin Ursula Renold besteht die grösste Gefahr darin, dass man im Ausland dessen Qualität nicht erkennt. (Weiterlesen…)

Neue Zürcher Zeitung, 08.08.13 –

Rekrutieren von Lehrlingen – Hochsaison am Stellenmarkt für den Ausbildungsstart 2014

In vielen Betrieben der Schweizer Wirtschaft haben die «Erstlehrjahr-Stifte» Anfang Woche den ersten Arbeitstag gehabt, andere beginnen nach den Sommerferien, und bald wird sich klarer zeigen, wieweit Wünsche und Möglichkeiten der Jugendlichen wie auch der Firmen miteinander in Einklang gebracht wurden. In etlichen Branchen gab es laut dem Lehrstellenbarometer des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation Mitte April deutlich weniger Interessenten als Stellen, während Gesundheits- und Sozialberufe übermässig begehrt waren. (Weiterlesen…)

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Lehrstellensituation im März 2013

9 Apr

Bern, 09.04.2013 – Ähnlich wie 2012 spiegeln erste sich abzeichnende Tendenzen auch für 2013 einen stabilen Lehrstellenmarkt. Zwischen Angebot und Nachfrage zeigen sich regional und in verschiedenen Berufsbereichen Unterschiede. Mitte März ist es jedoch noch zu früh, um sich ein genaues Bild der Situation zu verschaffen. Bund und Kantone verfolgen die Tendenzen in der Lehrstellenentwicklung permanent. Aussagekräftigere Prognosen liefert im Juni 2013 das Lehrstellenbarometer.

Gemäss der Umfrage des Staatssekretariates für Bildung, Forschung und Innovation SBFI bei den Kantonen sind für die ausgeglichene Situation folgende Faktoren massgebend verantwortlich:

  • Die Anzahl Schulabgänger/innen ist seit 2009 rückläufig. Laut Bundesamt für Statistik BFS dürfte diese Abnahme bis 2018 anhalten und im Vergleich zu 2012 gesamtschweizerisch einen Rückgang von 7 Prozent betragen (2018: 76‘000 Abgänger/innen der obligatorischen Schule, das sind 6‘000 weniger als 2012).
  • Durch den Einsatz wirkungsvoller Instrumente zur Erhaltung und Schaffung von Lehrstellen seitens Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt ist die Zahl der Ausbildungsplätze in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen.
  • Mit geeigneten Massnahmen sowohl für schwächere als auch für leistungsstarke Jugendliche stützen die Verbundpartner das Lehrstellenangebot und setzen sich für eine attraktive Berufsbildung ein.

Die am Stichtag 15. März 2013 durchgeführte Umfrage bei den Kantonen bestätigt auch dieses Jahr, dass der Lehrstellenmarkt weitgehend stabil ist. Das Lehrstellenangebot entspricht jedoch in einzelnen Bereichen nicht immer der Nachfrage. Für Anbieter von Ausbildungsplätzen in beruflichen Grundbildungen mit hohen Anforderungsprofilen gestaltet sich die Rekrutierung von geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern zunehmend schwieriger. Jugendliche mit sozialen oder schulischen Defiziten haben zum Teil Mühe, einen Ausbildungsplatz zu finden.

Beobachtung des Lehrstellenmarktes

Das SBFI beobachtet – in Zusammenarbeit mit den Kantonen – die Entwicklung auf dem Lehrstellenmarkt aufmerksam. Ausreichende Mittel sind eingestellt, um bei einer sich abzeichnenden wesentlichen Veränderung Stabilisierungsmassnahmen zu ergreifen. Eine repräsentative Umfrage bei Unternehmen und Jugendlichen wird das SBFI Mitte April 2013 im Rahmen des Lehrstellenbarometers durchführen lassen. Die Publikation der Resultate erfolgt Mitte Juni 2013.

Informationen zur Berufsbildung liefert die soeben erschienene Broschüre „Berufsbildung in der Schweiz 2013 – Fakten und Zahlen“. Sie kann unter http://www.berufsbildungplus.ch bestellt oder als PDF-Version heruntergeladen werden.

Adresse für Rückfragen:

Philipp Theiler, Projektverantwortlicher Berufsbildung,
Tel. 031 323 22 72, philipp.theiler@sbfi.admin.ch

Herausgeber:

Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation
Internet: http://www.sbfi.admin.ch

Achte nationale Lehrstellenkonferenz 2012 in Martigny

23 Nov

Bern, 23.11.2012 – Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann lud heute in Martigny zur 8. nationalen Lehrstellenkonferenz. Mit Sozialpartnern und Akteuren aus Politik und Wirtschaft diskutierte er bildungspolitische Massnahmen mit dem Ziel, Unternehmen aller Branchen mit geeigneten Fachkräften zu versorgen. Am Nachmittag ehrte der Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements EVD im Rahmen des 10. Tages der Berufsbildung die Elite des Schweizer Berufsnachwuchses.

Die jährliche nationale Lehrstellenkonferenz wurde 2005 ins Leben gerufen, um dem damaligen Lehrstellenmangel zu begegnen. Inzwischen präsentiert sich der Lehrstellenmarkt deutlich stabiler und die Lehrstellenkonferenz hat sich als Plattform etabliert, um andere aktuelle Herausforderungen für die Berufsbildung zu erörtern. Heute standen in Martigny die Auswirkungen des Strukturwandels und die Gefahr einer schleichenden Deindustrialisierung im Fokus der Gespräche zwischen Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann, Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements EVD, und den Spitzen der Verbundpartner.

Wie andere Industrienationen hat sich auch die Schweiz in den letzten Jahren immer mehr zur Dienstleistungsgesellschaft gewandelt. Drei Viertel aller Erwerbstätigen sind heute im Dienstleistungssektor tätig. Wenn angesichts der weltweit schwierigen Wirtschaftslage Investitionen in der Schweiz ausbleiben, ist der Schweizer Wirtschaftsstandort mit seinem traditionell breiten Branchenmix gefährdet. Vor diesem Hintergrund verabschiedeten die Teilnehmenden der Lehrstellenkonferenz bildungspolitische Massnahmen, um diesen Herausforderungen zu begegnen und die Schweiz als breit diversifizierte Volkswirtschaft zu stärken. So sollen noch mehr Junge und insbesondere junge Frauen für technische Berufe motiviert und mit Nachholbildung mehr Fachkräfte rekrutiert werden. Zudem soll das Potenzial von Migrantinnen und Migranten gezielter genutzt werden. Die höhere Berufsbildung soll gestärkt und ihr Potenzial für den Werk- und Denkplatz Schweiz ausgeschöpft werden. Parallel dazu werden Lehrbetriebe durch schlanke Prozesse administrativ entlastet.

Neben dem Schwerpunktthema Deindustrialisierung liess sich die Lehrstellenkonferenz über den Stand der Folgearbeiten zum letztjährigen Thema Berufliche Mobilität informieren. Im Weiteren wollen die Verbundpartner an den bewährten Massnahmen festhalten, die Jugendliche beim Übergang in den Arbeitsmarkt unterstützen; namentlich Brückenangebote, Coaching/Mentoring, Case Management Berufsbildung, Lehrstellenförderung und Lehrbetriebsverbünde.

Im Anschluss an die nationale Lehrstellenkonferenz standen am Nachmittag junge Berufsleute im Rampenlicht, die hervorragende Leistungen erbracht haben. Im Rahmen des 10. Tages der Berufsbildung ehrten Bundesrat Schneider-Ammann und der Walliser Staatsrat Claude Roch die Medaillengewinnerinnen und -gewinner der Schweizer Berufsmeisterschaften und die Teilnehmenden der EuroSkills 2012.

Lehrstellenbarometer: Stabiler Lehrstellenmarkt

Das an der heutigen Lehrstellenkonferenz veröffentlichte Lehrstellenbarometer mit Stichtag 31. August 2012 zeichnet ein stabiles Bild des Lehrstellenmarkts: Das Angebot an Lehrstellen bei den Unternehmen übertrifft die Eintritte in die berufliche Grundbildung bei den Jugendlichen. Insgesamt wurden leicht weniger Lehrstellen angeboten als im Vorjahr; die Anzahl unbesetzter Lehrstellen blieb jedoch stabil. Im Vergleich zum Vorjahr traten mehr Jugendliche in eine berufliche Grundbildung ein. Die Zahl der Jugendlichen in der so genannten „Warteschlange“ ging weiter zurück.

  • Das Lehrstellenangebot der Unternehmen lag hochgerechnet bei 92’000 (2011: 93’500). Davon wurden 85’000 Lehrstellen vergeben (2011: 87’000); 7’000 Lehrstellen sind offen geblieben (2011: 6’500). Die meisten unbesetzten Lehrstellen finden sich in technischen Berufen, in der Baubranche oder im verarbeitenden Gewerbe.
  • Die Anzahl Jugendlicher mit Interesse an einer beruflichen Grundbildung betrug hochgerechnet 96’500 Personen (2011: 90’000). 80’500 Jugendliche haben eine berufliche Grundbildung begonnen (2011: 72’500).
  • Die Anzahl Jugendlicher, die sich im Jahr 2012 vor der Ausbildungswahl befanden und sich für das Jahr 2013 für eine Lehrstelle interessierten oder bereits eine Zusage für eine Lehrstelle für 2013 haben („Warteschlange“), ging gegenüber dem Vorjahr mit 17’000 leicht zurück (2011: 17’500). 95% aller Jugendlichen vor der Berufswahl haben laut Befragung im August eine Lösung in Aussicht; 5 Prozent bezeichneten sich als arbeitslos bzw. ohne Beschäftigung.

Adresse für Rückfragen:

Evelyn Kobelt, Pressesprecherin EVD, Tel. 079 301 71 72
Blaise Roulet, Geschäftsführender Vizedirektor BBT, Tel. 079 249 73 59

Herausgeber:

Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement
Internet: http://www.evd.admin.ch
Quelle: http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=46836
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BBT: Lehrstellensituation im August 2012

7 Sep

Bern, 07.09.2012 – Zum Lehrbeginn 2012 präsentiert sich der Lehrstellenmarkt weitgehend stabil. Laut Rückmeldungen der Kantone auf die monatliche Umfrage des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie BBT sind regional und in gewissen Berufsfeldern noch Lehrstellen offen. Genauere Angaben zum Stand der Lehrstellenvergabe per 31. August 2012 wird im November das Lehrstellenbarometer liefern.

Die am Stichtag 15. August 2012 durchgeführte Umfrage bei den Kantonen bestätigt erneut, dass sich Lehrstellenangebot und Nachfrage trotz stabilem Lehrstellenmarkt in verschiedenen Berufsbereichen nicht immer decken. Einerseits sind beispielsweise im Baugewerbe oder bei den technischen Berufen noch Lehrstellen offen. Andererseits haben insbesondere Jugendliche mit sozialen oder schulischen Defiziten nach wie vor Mühe, einen Ausbildungsplatz zu finden. Die Zahl der freien Lehrstellen ist je nach Branche und Kanton unterschiedlich. Generell sind Ausbildungsplätze im Gesundheits- und Sozialwesen, im Detailhandel und bei der kaufmännischen Grundbildung besonders begehrt. Für Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die auf Lehrbeginn 2012 keine Lösung gefunden haben, stehen in allen Kantonen Brückenangebote bereit. Diese dienen je nach Bedarf dazu, schulische Lücken zu schliessen, die Berufswelt kennen zu lernen oder sich gezielt auf eine berufliche Grundbildung oder weiterführende Schule vorzubereiten.

Prognosen und Erhebungen

Das BBT verfolgt die Entwicklung auf dem Lehrstellenmarkt mittels verschiedener Instrumente. Von Februar bis August melden die Kantone Tendenzen zur Lehrstellensituation. Daraus resultiert die vorliegende Trendanalyse, die das BBT monatlich veröffentlicht. Hinzu kommt zweimal pro Jahr das Lehrstellenbarometer: Dieses liefert aufgrund von Umfragen bei Unternehmen und Jugendlichen vor der Berufswahl genauere Prognosen zur Entwicklung des Lehrstellenmarkts. Die Ergebnisse des April-Barometers 2012 sind unter http://www.bbt.admin.ch/barometer aufgeschaltet. Ergebnisse der August-Erhebung werden anlässlich der 8. Nationalen Lehrstellenkonferenz am 23. November 2012 präsentiert.

Berufsbildung in der Schweiz – filmische Information

Das duale Berufsbildungssystem der Schweiz ist ein zentraler Erfolgsfaktor der Schweizer Wirtschaft. Dank seiner konsequenten Ausrichtung auf den Arbeitsmarkt rückt es national wie international immer mehr in den Fokus. Ab sofort stehen drei filmische Porträts zum dualen Ausbildungssystem den Berufsbildungsinteressierten aus dem In- und Ausland für Informations-, Präsentations-, und Promotionszwecke unter http://www.bbt.admin.ch/film zur Verfügung.

Adresse für Rückfragen:

Philipp Theiler, Berufsbildung, Tel. 031 323 22 72, philipp.theiler@bbt.admin.ch
Carmen Steimann, Kommunikation, Tel. 031 322 58 84, medien@bbt.admin.ch

Herausgeber:

Bundesamt für Berufsbildung und Technologie
Internet: http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=45606

BE: BerufsbildungsBrief 2/2012

15 Jul

***BerufsbildungsBrief***

Inhalt

Seite 2 ı Arbeitslos nach der Lehre? In der Not hilft das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum

Seite 3 ı Lehre und Migration: Beide Seiten profitieren – die Jugendlichen und die Wirtschaft

Seite 5 ı Prüfungsexpertinnen und -experten: «Die Stimme der Praxis»

Seite 6 ı Lehrvertragsumwandlungen: Räder am fahrenden Zug wechseln

Seite 6 ı Neue EBA-Berufe: Rund 300 Lehrstellen

Berufsbildungsbrief 2/2012 (deutsch)

 

***Lettre sur la formation professionnelle*** 

Table des matières

Page 2 ı Chef expert/cheffe experte: «La motivation de mes experts me donne une sacré énergie!»

Page 3 ı Apprentissage et migration: Un système gagnant pour les jeunes et l’économie

Page 5 ı Expert/Experte aux examens: «Il faut s’investir, par amour du métier!»

Page 6 ı Transformations de contrats d’apprentissage: Changement de cap en cours de route

Page 6 ı Nouvelles professions AFP: Déjà 300 contrats conclus

Lettre sur la formation professionnelle (pdf)

BBT: Lehrstellensituation im Juni

9 Jul

Bern, 09.07.2012 – Rund zwei Monate vor Lehrbeginn 2012 präsentiert sich der Lehrstellenmarkt stabil. Gemäss der monatlichen Umfrage des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie BBT bei den Kantonen ist die Lehrstellensituation auch im Juni 2012 mit der Vorjahresperiode vergleichbar. Zahlreiche Massnahmen zur Nachwuchssicherung auf allen Stufen und zur Förderung leistungsstarker Jugendlicher in der Berufsbildung stützen den Markt.

Die eingeholten Trendmeldungen spiegeln folgende Tendenzen:

  • Die Westschweiz und das Tessin befinden sich noch bis Ende August in der Rekrutierungsphase. In der Deutschschweiz wurde ein grosser Teil der Lehrstellen bereits vergeben.
  • Trotz ausgeglichener Lehrstellensituation entspricht das Lehrstellenangebot in verschiedenen Berufsbereichen nicht immer der Nachfrage.
  • Jugendliche mit sozialen oder schulischen Defiziten haben nach wie vor Mühe, einen Ausbildungsplatz zu finden.
  • Für Anbieter von Ausbildungsplätzen in beruflichen Grundbildungen mit hohen Anforderungsprofilen gestaltet sich die Rekrutierung von geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern zunehmend schwieriger.

Die Kantone begegnen den genannten Tendenzen mit gezieltem Lehrstellen-Matching, Lehrstellenmarketing, Lehrstellennachweisen, Brückenangeboten und individueller Begleitung von Jugendlichen (z.B. Case Management Berufsbildung). Kurz vor den Sommerferien unternehmen sie zusätzliche Anstrengungen, um die verbleibenden Lehrplätze an interessierte Jugendliche zu vermitteln. Beispiele sind die Projekte „Action Last-Minute und Win-Win 2012“ (Kt. FR) oder die Lehrstellenvermittlung „hotbiz“ (Kt. SH).

Parallel dazu verstärken die Kantone ihre Anstrengungen, um insbesondere auch leistungsstarke Jugendliche für die Berufsbildung zu gewinnen. Beispielsweise führt der Kanton Zürich unter dem Titel „Gymi und Lehre – beide Wege führen zum Erfolg“, in diesem Jahr Informationsanlässe zur Gleichwertigkeit von Berufsbildung und Gymnasium durch. Schulisch Starke für die Berufsbildung motivieren, will auch die Imagekampagne „Berufslehre plus Berufsmatur“ der beiden Basel. Geworben wird dafür mit Plakaten, Inseraten und anderen Werbemitteln, mit zahlreichen Anlässen bei Eltern, Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen und Unternehmen sowie auf http://www.berufsmaturbb.ch.

Quelle: http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=45330

 

BBT: „Gesamtschweizerisches Lehrstellenangebot entspricht der Nachfrage“ – Nein, das finde ich nicht…

21 Jun

Bern, 21.06.2012 – Der Lehrstellenmarkt präsentiert sich auch dieses Jahr ausgeglichen. Das zeigen die Hochrechnungen des Lehrstellenbarometers, die das LINK-Institut seit 1997 im Auftrag des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie BBT erhebt. Am Stichtag 15. April 2012 melden 80’500 Jugendliche Interesse an einer Lehrstelle an, während die Unternehmen 80’000 Lehrstellen anbieten. Im gleichzeitig veröffentlichten Bericht „Start ins Berufsleben“ zeigt das BBT auf, mit welchen Massnahmen Schulabgängerinnen und Schulabgängern der Einstieg in die Berufsbildung erleichtert wird.

Gemäss Resultaten des heute vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT veröffentlichten Lehrstellenbarometers ist der Lehrstellenmarkt weiterhin stabil. Während die Nachfrage nach Lehrstellen im Vergleich zu 2011 gestiegen ist, ist das Angebot leicht zurückgegangen. Damit halten sich gesamtschweizerisch Nachfrage und Angebot die Waage: Von 145’000 Jugendlichen vor der Ausbildungswahl (2011: 136’500) interessieren sich 80’500 Jugendliche (2011: 77’000) für eine Lehrstelle. Dem steht bei den Unternehmen ein Angebot an 80’000 Lehrstellen (2011: 81’000) gegenüber. Erfahrungsgemäss steigt das Lehrstellenangebot bis zum Lehrbeginn im August nochmals an.

72% der Jugendlichen mit Interesse an einer Lehrstelle haben im April bereits eine Lehrstelle und 2% eine andere Lösung zugesichert. Dies sind deutlich mehr als in den Vorjahren. Die Anzahl der Jugendlichen, die noch keine Zusage erhalten haben und sich ausschliesslich für eine Lehrstelle interessieren, ist gegenüber dem Vorjahr von 16’500 auf 15’000 gesunken. Mit hochgerechnet 22’000 (2011: 20’000) gemeldeten offenen Lehrstellen bei den Unternehmen übertrifft das Angebot die Nachfrage seitens der Jugendlichen.

Die detaillierten Ergebnisse des Lehrstellenbarometers vom April 2012 werden Anfang Juli auf http://www.bbt.admin.ch/barometer publiziert.

Bericht „Start ins Berufsleben“

Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt setzen sich gemeinsam für die Integration von Jugendlichen in die Berufsbildung und in den Arbeitsmarkt sowie für die Unterstützung von Betrieben bei der Ausbildung des Berufsnachwuchses ein. Im heute veröffentlichten Bericht „Start ins Berufsleben“ beschreibt das BBT, welche Massnahmen auf gesamtschweizerischer Ebene bereitstehen, um den Übertritt in die nachobligatorische Bildung zu erleichtern. Dazu gehören Brückenangebote, Coaching- und Mentoring-Programme, zweijährige berufliche Grundbildungen oder das Case Management Berufsbildung, die sich an Schulabgängerinnen und Schulabgänger richten, denen der Einstieg in die Arbeitswelt nicht ohne weiteres gelingt. Hilfestellungen für die Unternehmen zielen darauf ab, sie beim Anbieten von Lehrstellen zu unterstützen und für möglichst optimale Rahmenbedingungen zu sorgen. Der Einsatz von Lehrstellenförderern und die Möglichkeit für Lehrbetriebsverbünde haben dazu beigetragen, dass der Lehrstellenmarkt weitgehend stabil ist. Insgesamt steht auf allen Ebenen ein bewährtes Instrumentarium zur Verfügung, das regelmässig auf seine Wirksamkeit überprüft wird.

Adresse für Rückfragen:

Tiziana Fantini, Kommunikation BBT, Tel. 031 323 04 59, medien@bbt.admin.ch

Herausgeber:

Bundesamt für Berufsbildung und Technologie
http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=45035
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Anmerkung: Lehrstellenangebot entspricht der Nachfrage?

80´500 interessierte Jugendliche vs. 80´000 Lehrstellen. Schön, dass so viele Lehrstellen angeboten werden. Aber ist für den Jugendlichen aus Graubünden die gesuchte Lehrstelle dabei? Oder gibt es nur eine Lehrstelle in 250 anderen, „falschen“ Berufen und die gesuchte Lehrstelle ist nur in Basel verfügbar? Und wie sieht es mit den Qualifikation des Jugendlichen für den angebotenen Beruf aus? Entsprechen diese den Anforderungen des Lehrbetriebs? Nützt es einem Lehrbetrieb, der eine Informatikerlehrstelle anbietet, wenn sich nur Schüler bewerben, die den Anforderungen nicht genügen? Da kann die Nachfrage noch so gross sein.

Ich bitte um eine etwas differenzierte Aussage hinsichtlich Ausbildungsort und angebotenem/nachgefragtem Beruf und eben auch bezüglich der Eignung für den Beruf.

BBT – Lehrstellensituation im Mai 2012

6 Jun

Bern, 06.06.2012 – Gemäss der monatlichen Umfrage des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT) bei den Kantonen hat sich die Lehrstellensituation im Mai im Vergleich zum Vormonat nicht verändert. Die duale Lehre ist eine Erfolgsgeschichte, auch für die Betriebe. Dies bestätigt die dritte Studie zu „Kosten und Nutzen der Lehrlingsausbildung aus Sicht der Betriebe“, welche die Forschungsstelle für Bildungsökonomie an der Universität Bern durchgeführt hat.

Weiterhin zeichnen sich im Mai 2012 rund drei Monate vor Lehrbeginn folgende Tendenzen ab:

  • Wie bereits im April ist das Lehrstellenangebot auch im Mai mit der Vorjahresperiode vergleichbar. In der Deutschschweiz wurden bereits viele Lehrstellen vergeben. Die Westschweiz und das Tessin befinden sich noch bis Ende August in der Rekrutierungsphase.
  • Für Anbieter von Ausbildungsplätzen in beruflichen Grundbildungen mit hohen Anforderungsprofilen gestaltet sich die Rekrutierung von geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern zunehmend schwieriger.
  • Jugendliche mit sozialen oder schulischen Bildungsdefiziten haben nach wie vor Mühe, einen Ausbildungsplatz zu finden. Nach wie vor gross ist die Nachfrage auch nach Lehrstellen im niederschwelligen Bereich (2-jährige berufliche Grundbildungen mit eidgenössischem Berufsattest EBA).

Um letztgenannten Tendenzen entgegen zu wirken, stützen die Kantone das Lehrstellenangebot permanent mit Massnahmen zur Lehrstellenförderung. Beispielsweise sind seit mehreren Jahren Lehrstellenförderer im Einsatz, die Lehrstellen bei den zweijährigen beruflichen Grundbildungen (Attest-Lehrstellen) schaffen. Diese ermöglichen vorwiegend praktisch begabten Jugendlichen einen anerkannten eidgenössischen Abschluss mit einem eigenständigen Ausbildungsprofil.

Generell sind gemäss Kantonsangaben zum jetzigen Zeitpunkt noch in allen Berufsfeldern Lehrstellen offen. Besonders begehrt sind Ausbildungsplätze in den Bereichen Gesundheit (Fachfrau / Fachmann Gesundheit), Detailhandel und kaufmännische Grundbildung. Angebotsüberhänge verzeichnen insbesondere das Bauhaupt- und Baunebengewerbe sowie die Holz- und Metallindustrie.

Berufliche Grundbildung: Ausbilden lohnt sich

Die dritte Erhebung zu Kosten und Nutzen der Lehrlingsausbildung bestätigt die Ergebnisse der zwei Vorgängererhebungen und unterstreicht den volkswirtschaftlichen Nutzen der Lehrlingsausbildung. Die Forschungsresultate beziehen sich auf die Lehrverhältnisse aus dem Erhebungsjahr 2009. Sie stützen sich auf Angaben von rund 2’500 ausbildenden und 10’000 nicht ausbildenden Betrieben.

Aus den Bruttokosten in der Höhe von 5,4 Milliarden Franken und den produktiven Leistungen der Lernenden von 5,8 Milliarden Franken ergibt sich für die Betriebe ein Nettonutzen von rund einer halben Milliarde Franken. Rund zwei Drittel der Ausbildungsverhältnisse in der Schweiz schliessen aus der Sicht der ausbildenden Betriebe mit einem Nettonutzen ab. Bei dem Drittel der beruflichen Grundbildungen, die nach Beendigung des Lehrverhältnisses Nettokosten aufweisen, decken meistens kurz- und mittelfristige Erträge wie Einsparung von Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten die Ausbildungsauslagen. Dieser Nutzenaspekt der eigenen Lehrlingsausbildung dürfte bei dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel noch an Bedeutung gewinnen.

Die Ausbildungsquote der Schweizer Betriebe beträgt nach Abzug der theoretisch nicht ausbildungsfähigen Betriebe über 40 Prozent und ist im Vergleich zur letzten Erhebung um rund 5 Prozentpunkte angestiegen.

Breites Lehrstellenangebot

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) setzt sich gemeinsam mit den Kantonen und den Organisationen der Arbeitswelt für eine betriebswirtschaftlich betrachtet lohnende Ausbildung und ein ausreichendes Lehrstellenangebot ein. Die sehr guten Rahmenbedingungen führen auf der volkswirtschaftlichen Ebene zu effizienten Ergebnissen, weil sie eine genügende Zahl von Betrieben animieren, Lehrstellen in ausreichender Zahl und von guter Qualität anzubieten.

Ausbilden soll sich auch in Zukunft lohnen. Flankierende Massnahmen wie die individuelle Begleitung der Jugendlichen tragen dazu bei, dass diese den Anforderungen einer beruflichen Grundbildung gewachsen sind. Um dies wirksam zu fördern, stützen die Kantone das Lehrstellenangebot permanent mit Massnahmen zur Lehrstellenförderung. Gleichermassen stehen Absolventinnen und Absolventen einer beruflichen Grundbildung heute vielfältige Karrieremöglichkeiten offen: die Berufsmaturität, eidgenössische Prüfungen, Höhere Fachschulen, Fachhochschulen oder via Passerelle ein Hochschulstudium.

Adresse für Rückfragen:

Helen Stotzer, Leiterin Kommunikation BBT, Tel. 031 322 21 24, helen.stotzer@bbt.admin.ch
Prof. Dr. Stefan C. Wolter, Projektleiter und Co-Autor Studie, Forschungsstelle für Bildungsökonomie Universität Bern, Tel. 062 835 23 90/91, stefan.wolter@vwi.unibe.ch

Herausgeber:

Bundesamt für Berufsbildung und Technologie
Quelle: http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=44814

BBT – Lehrstellensituation im April 2012

7 Mai

Bern, 07.05.2012 – Wie bereits in den Vormonaten präsentiert sich die Lehrstellensituation auch im April stabil. Dies bestätigt die vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) durchgeführte Umfrage bei den Kantonen. Zahlreiche Lehrstellenförderungsmassnahmen wie beispielsweise der interkantonale Lehrstellentag vom 9. Mai 2012 stützen den Markt.

Trotz ausgeglichenem Lehrstellenmarkt zeichnen sich folgende Tendenzen weiterhin ab:

  • Für Anbieter von Ausbildungsplätzen in beruflichen Grundbildungen mit hohen Anforderungsprofilen gestaltet sich die Rekrutierung von geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern zunehmend schwieriger.
  • Das Lehrstellenangebot entspricht in verschiedenen Berufsbereichen nicht immer der Nachfrage.
  • Jugendliche mit sozialen oder schulischen Bildungsdefiziten haben nach wie vor Mühe, einen Ausbildungsplatz zu finden.

40 zweijährige berufliche Grundbildungen mit eidg. Berufsattest (EBA)

Um letztgenannten Tendenzen entgegen zu wirken, stützen die Kantone das Lehrstellenangebot permanent mit Massnahmen zur Lehrstellenförderung. Beispielsweise sind seit mehreren Jahren Lehrstellenförderer im Einsatz, die Lehrstellen bei den zweijährigen beruflichen Grundbildungen (Attest-Lehrstellen) schaffen. Diese ermöglichen vorwiegend praktisch begabten Jugendlichen einen anerkannten eidgenössischen Abschluss mit einem eigenständigen Ausbildungsprofil. Im Anschluss daran ist eine drei- oder vierjährige berufliche Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis jederzeit möglich. Gemeinsam mit den Kantonen und den Organisationen der Arbeitswelt hat das BBT von 2005 bis heute insgesamt 40 zweijährige berufliche Grundbildungen mit eidg. Berufstattest EBA neu geschaffen. In den nächsten zwei Jahren sollen 7 weitere Angebote folgen. Gemäss aktuellen Zahlen des Bundesamtes für Statistik BFS schlossen in der Zeit von 2006 bis 2010 rund 10’700 Jugendliche ihre Attest-Ausbildung erfolgreich ab.

9. Mai 2012: Aktionstag „Berufsbildung als Chance“

Vermehrt für Stellenwert und Chancen der Berufsbildung sensibilisieren, zusätzliche Lehrstellen schaffen. Mit diesem Ziel veranstalten die Kantone AG, BE, BL, BS, FR, JU, NE, SH, SO, VD, VS, ZG und ZH sowie das Fürstentum Lichtenstein zusammen mit 23 Lokalradios am Mittwoch, 9. Mai 2012 den 4. interkantonalen Lehrstellentag. Dabei richten die beteiligten Radiostationen ihr Tagesprogramm ganz auf Themen rund um die Berufsbildung aus. Jugendliche erfahren beispielswiese, wo sie Unterstützung bei der Lehrstellensuche erhalten, Unternehmen bekommen Informationen, wie sie Lehrbetrieb werden können. Gleichzeig kommen auch Lehrpersonen und Berufsbildner/innen aus unterschiedlichen Lehrbetrieben sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Sport zu Wort.

Adresse für Rückfragen:

Tiziana Fantini, Kommunikation, Tel. 031 323 04 59, medien@bbt.admin.ch

Herausgeber:

Bundesamt für Berufsbildung und Technologie
Internet: http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=44409
Lehrstellentag: www.lehrstellentag.ch

BBT: Lehrstellensituation im März 2012

10 Apr

Bern, 10.04.2012 – Gemäss der monatlichen Umfrage des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT) bei den Kantonen hat sich die Lehrstellensituation im März im Vergleich zum Vormonat nicht verändert. Der Lehrstellenmarkt präsentiert sich weiterhin weitgehend stabil und spiegelt folgende Tendenzen:

  • Wie bereits im Februar ist das Lehrstellenangebot auch im März 2012 mit der Vorjahresperiode vergleichbar. In der deutschsprachigen Schweiz wurden bereits viele Lehrstellen vergeben. Die Romandie und das Tessin beginnen traditionell erst später mit der Rekrutierung.
  • Für Anbieter von Ausbildungsplätzen in beruflichen Grundbildungen mit hohen Anforderungsprofilen gestaltet sich die Rekrutierung von geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern zunehmend schwieriger.
  • Jugendliche mit sozialen oder schulischen Bildungsdefiziten haben nach wie vor Mühe, einen Ausbildungsplatz zu finden. Auch entspricht das Lehrstellenangebot in verschiedenen Berufsbereichen nicht immer der Nachfrage.

Generell sind gemäss Kantonsangaben zum jetzigen Zeitpunkt noch in allen Berufsfeldern Lehrstellen offen. Angebotsüberhänge verzeichnen insbesondere das Bauhaupt- und Baunebengewerbe, die Holz- und Metallindustrie sowie die technischen Berufe. Besonders begehrt sind Ausbildungsplätze in den Bereichen Gesundheit (Fachfrau / Fachmann Gesundheit), Detailhandel und kaufmännische Grundbildung. Gefragt sind auch Lehrstellen im niederschwelligen Bereich (2-jährige berufliche Grundbildungen mit eidgenössischem Berufsattest EBA).

Breites Lehrstellenangebot

In der Schweiz entscheiden sich jährlich zwei von drei Jugendlichen für den Berufsbildungsweg. Sie setzen damit auf eine gute Karte. Das Spektrum an Berufen ist gross. Zur Auswahl stehen rund 230 berufliche Grundbildungen. Das Angebot reicht von Augenoptiker/in EFZ über Kunststoffverarbeiter/in EBA bis hin zu Wohntextilgestalter EFZ. Gleichermassen stehen Absolventinnen und Absolventen einer beruflichen Grundbildung heute vielfältige Karrieremöglichkeiten offen: die Berufsmaturität, eidgenössische Prüfungen, Höhere Fachschulen, Fachhochschulen oder via Passerelle ein Hochschulstudium. Weitere Informationen unter: http://www.berufsberatung.ch, http://www.berufsbildungplus.ch oder in der aktuellen Broschüre „Berufsbildung in der Schweiz 2012 – Fakten und Zahlen“, die unter http://www.bbt.admin.ch bestellt oder als PDF-Version heruntergeladen werden kann.

Quelle: http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=44070

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