Archiv | g) Zeitungsartikel RSS feed for this section

Alle Informationen zum 2. interkantonalen Lehrstellentag vom 5. Mai 2010

29 Apr

Am 5. Mai 2010 ist es soweit!

Drei Monate vor Ausbildungsbeginn führen die kantonalen Berufbildungsämter von 9 Kantonen in Zusammenarbeit mit 17 Privatradios den 2. interkantonalen Lehrstellentag durch. Deren Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. In diesem Beitrag finden Sie alle Informationen, die Sie benötigen!

Was sind die Hauptziele des Lehrstellentags?

1. Firmen dazu zu bewegen, erstmalig (oder zusätzlich) Lehrstellen / Attestausbildungen zu schaffen.

In erster Linie dient der Lehrstellentag als Aufruf an Firmen, die bisher noch keine Lernende ausgebildet haben – mit dem Hinweis, dass es noch etliche Jugendliche gibt, die bisher keine Lehrstelle gefunden haben.

[so sind z.B. auch bei uns noch über 1000 (!) Gesuche von Jugendlichen geführt, welche drei Monate vor Ausbildungsbeginn alles daran setzen würden, noch eine Lehre in Angriff nehmen zu dürfen!]

Es sollen insbesondere diejenigen Firmen angesprochen werden, welche bisher noch keine Lernenden angeboten haben. Die zuständigen kantonalen Berufbildungsämter werden an diesem Tag Red und Antwort stehen, welche Anforderungen an künftige Berufsbildner/-innen gestellt werden, wie man die Ausbildungsbewilligung erhält und was in den verschiedenen Branchen speziell beachtet werden muss.

Dabei werden auch Fragen bezüglich der Schaffung eines Lehrbetriebsverbundes geklärt und aufgezeigt, dass sich die Ausbildung von Jugendlichen in den meisten Fällen lohnt.

Informationen für Lehrbetriebe und Praktikaanbieter

Ungefähr 60’000 Unternehmen engagieren sich in der Schweiz für die Berufsbildung als Lehrbetriebe. Trotzdem suchen auf den Lehrbeginn 2010 immer noch Jugendliche nach einer Lehrstelle.

Der Lehrstellentag will Unternehmen senibilisieren, aber auch Berufe vorstellen, in welchen es an Nachwuchs fehlt.

Haben Sie Fragen oder möchten Sie einen neuen oder zusätzlichen Ausbildungsplatz anbieten?

2. Hilfestellungen für Eltern, Schulen, Jugendliche und Firmen

Zweitens sollen aber auch die Jugendlichen, Eltern, Lehrbetriebe und (noch)-nicht-ausbildenden Firmen Informationen zum Berufbildungssystem erhalten und sich Gehör verschaffen können – z.B. im Falle von Firmen, die zwar Lehrstellen anbieten – bisher aber noch keine Lernenden gefunden haben.

Info Eltern, Schule, Jugendliche

Wie komme ich bis im Sommer 2010 noch zu einer Lehrstelle?

Welche Berufe sind in der Zukunft gefragt? In welcher Branche fehlt der qualifizierte Nachwuchs?

Diese Fragen und einige mehr, werden während des Lehrstellentags beantwortet.
Je nach Kanton und Radio kann man auch ins Studio anrufen und die Fragen direkt stellen.

Die mitmachenden Kantone und Radiostationen:

1. Berufbildungsamt Kanton Aargau + Radio Argovia

2. Berufbildungsamt Kanton Bern + Radio Berner Oberland (*) + Canal3 + Capital FM + neo1 + neo zwei + Energy Bern + RJB

(* das freut mich als (ex-)Iseltwalder sehr…)

3. Berufbildungsamt Kanton Freiburg/Fribourg + Radio Freiburg/Fribourg

4. Berufbildungsamt Kanton Jura + RFJ

5. Berufbildungsamt Kanton Neuchâtel + RTN

6. Berufbildungsamt Kanton Schaffhausen + Radio Munot

7. Berufbildungsamt Kanton Solothurn + Radio 32

8. Berufbildungsamt Kanton Zug + Radio Sunshine

9. Berufbildungsamt Kanton Zürich + Radio 24 + Radio Top

Sie möchten wissen, was auf den Radiostationen läuft?

Unter www.lehrstellentag.ch -> On Air finden Sie alle nötigen Informationen.

Ihr Kanton ist nicht dabei?

Kein Problem – die Jugendlichen in Ihrem Kanton würden sich natürlich auch über zusätzliche Lehrstellen/Attestausbildungen freuen. Kontaktieren Sie für weitere Informationen zur Ausbildungsberechtigung das kantonale Berufbildungsamt und schreiben Sie die Lehrstelle(n) danach doch auch gleich bei uns aus.

Berufbildungsämter in den anderen Kantonen: AI / AR / BL/BS / GE / GL / GR / LU / NW / OW / SG / SZ / TG / TI / UR / VD / VS + FL


———————————————————————————————————————————————-

[persönliche Anmerkungen  – oder weshalb es einen interkantonalen Lehrstellentag braucht]

———————————————————————————————————————————————-

1. Das duale Berufbildungssystem ist eines der erfolgreichsten Ausbildungssysteme! Nur Dank der jahrelangen Bereitschaft der ausbildenden Betriebe ist es möglich, jährlich rund 75’000 Jugendlichen einen Ausbildungsplatz und einen qualitativ vorbildlichen Berufsabschluss zu ermöglichen, der sich auch im Vergleich mit dem Ausland zeigen darf.

2. Diese langjährige Bereitschaft der Ausbildungsbetriebe soll entsprechend gewürdigt werden – und gleichzeitig soll (noch)-nicht-ausbildenden (Gross-)Firmen aufgezeigt werden, dass sich die Ausbildung von Jugendlichen in den meisten Fällen lohnt.

3. Sollen sich die betroffenen Akteure „Berufsbildner/-in“ und „Jugendliche“ Gehör verschaffen dürfen. Denn Fakt ist, dass dass Lehrstellenangebot in manchen Branchen nicht der Nachfrage entspricht. (Es also je nach Region und Berufsfeld einen Lehrstellen- oder Lernendenmangel gibt)

4. Fakt ist auch, dass in verschiedenen Bereichen ein Umdenken nötig ist / Handlungsbedarf besteht. Dies betrifft z.T. Firmen, aber auch die Jugendlichen/Eltern selbst. Ein paar Stichworte: Fairplay bei der Lehrstellenvergabe, Diskriminierungen, unbegründete Absagen, ungenügende Schlüsselkompetenzen / Qualifikationen der Jugendlichen, zu hohe Quote bei den Lehrabbrüchen, fehlerhafte Standard-Bewerbungen.

5. Matching-Herausforderungen erschweren die Garantie auf eine Lehrstelle / einen Lernenden.

Fakt ist, dass es leider keine Garantie gibt, dass man alleine Dank guter Berufseignung eine Lehrstelle ergattern kann. Auch nützen 100 „überzählige“ Lehrstellen bei den kompetentesten Fleischfachmännern und-frauen nichts, wenn die Nachfrage fehlt (wie auch im Baugewerbe sichtbar).

Zu den drei grundlegenden Matching-Herausforderungen zähle ich:

(1) Ort der Lehrstelle <-> Ort des Jugendlichen

[Stichworte: Mobilität, Lehrlingsheime, etc.]

(2) Art/Anzahl der angebotenen Lehrstellen <-> Art/Anzahl der gesuchten Lehrstellen

[aufgezwungene Berufswahl/Flexibilität, Lehrvertragsauflösungen, Markt bestimmt Angebot, je nach Region und Beruf Mangel an Lernenden oder Lehrstellen, zusätzliche Herausforderung wegen abnehmenden Schülerzahlen bis ins Jahr 2018]

(3) Anforderungen für den Beruf <-> Qualifikationen für den Beruf

[Fehlende Berufseignung, mangelnde Schlüsselkompetenzen , zu hohe Anforderungen von Seiten der Berufsverbände?, fehlende Lehrstellen im niederschwelligen Bereich?, etc]

Weitere Informationen dazu unter diesem Link.

6. Kurz(sichtig)er Ausblick: Was passiert mit den Jugendlichen ohne Lehrstelle?

Was passiert mit den Lehrabgänger/-innen ohne Berufseinstiegsmöglichkeit?

In manchen Bereichen muss ein Umdenken stattfinden.

Es kann und darf nicht im Interesse der Schweizer Wirtschaft sein, dass „unsere“ Jugendlichen ohne Ausbildung bleiben oder keine Berufseinstiegsmöglichkeiten geboten werden. Müssen hier wirklich die Sozialwerke die Lösung sein?

Sicher – es darf auch nicht angehen, dass langjährige Ausbildungsbetriebe vergrault werden, dadurch, dass diesen Jugendliche aufgebürdet werden, welche nicht einmal Sie, geschätze/-r Leser/-in, einstellen und in den nächsten 3-4 Jahren beschäftigen/ausbilden würden.

Darum, liebe Eltern: Sorgen Sie dafür, dass auch Sie die Hand für Ihren Sohn/Ihre Tochter ins Feuer legen können.

Tue ich Ihnen Unrecht? Dann entschuldige ich mich und weise Sie darauf hin, dass es in der Schweiz eine Vielzahl an Möglichkeiten und kompetenten Beratungsstellen gibt, die helfen, auch in einer noch so aussichtslosen Situation eine sinnvolle Alternative oder Überbrückungsmöglichkeit zu schaffen. Helfen Sie mit die Absagen zu verdauen und auch dann, wenn Sie erkennen, dass die Nachfrage für einen bestimmten Beruf in Ihrer Region schlicht zu gross ist – und es besser wäre, einen anderen Weg einzuschlagen. Sie haben alles in Ihrer Macht stehende gemacht und kommen trotzdem nicht weiter?

Sie haben Recht, wenn Sie sagen, dass in manchen Fällen von Lehrstellenmangel oder gar Diskriminierung bei der Lehrstellenvergabe gesprochen werden muss. Aber dann nutzen Sie doch diesen Lehrstellentag und unterstützen Sie Ihren Sohn/Ihre Tochter, indem Sie aktiv werden – der Öffentlichkeit in Ihrer Region zeigen, dass er/sie eine Lehrstelle verdient hat.

Eine weitere Hilfe bieten wir Ihnen auf unserer Plattform www.bildet-mich-aus.ch – Da kann er/sie kostenlos auf sich aufmerksam machen. Das alleine reicht natürlich noch nicht aus – aber mit Ihrer Hilfe schaffen wir es, noch mehr potentielle Lehrbetriebe auf Ihre Tochter/Ihren Sohn aufmerksam zu machen.

Das „Schöne“ am Berufsbildungsystem ist, dass 97% der Lehrstellen in kleinen und mittelgrossen – also oft familiären – Lehrbetrieben angeboten werden. Viele der Berufsbildner/-innen haben selbst Kinder und drücken bei den 16-20 Jährigen oftmals ein oder zwei Augen zu. Bieten weitere Chancen. Irgendwo müssen aber berechtigterweise Grenzen gesetzt werden. Das ist verständlich.

Dennoch bitte ich Sie, liebe Berufsbildner/-innen, sich nicht zu stark vom Bild der Jugend in der Öffentlichkeit täuschen zu lassen. Es gibt in der Tat noch Jugendliche, die es mehr als verdient hätten, eine Lehrstelle zu ergattern. Vielleicht sind auch Jugendliche dabei, bei welchen der „Knopf“ noch nicht richtig aufgegangen ist oder sie haben noch private Probleme, die sie mit sich herumtragen müssen – aber dennoch/gerade deshalb haben auch diese Jugendlichen Hilfe verdient (wenn sie sich helfen lassen und im Elternhaus zu wenig Unterstützung erhalten).

Werfen Sie deshalb bitte regelmässig einen (oder mehrere) Blick(e) auf die bei uns geführten Jugendlichen – Ich bin überzeugt, dass es hier viele, sehr viele Jugendliche gibt, die einsatzfreudig, höflich, selbstständig, teamfähig, zuverlässig, lernwillig, pünktlich, ausdauernd und verantwortungsbewusst sind. Jugendliche, die motiviert wären und alles daran setzen, einen Ausbildungsplatz zu ergattern – bisher aber zu selten die Möglichkeit hatten, in einem Vorstellungsgespräch oder Probe-Arbeiten von sich zu überzeugen.

Überzeugen Sie sich selbst!

Klicken Sie auf http://www.lehrstellenboerse.ch und die Rubrik „Gesuche“

Werbeanzeigen

Nationale Integrationswoche «Blickwechsel»: Bundespräsidentin Doris Leuthard zu Besuch im Arbeitsintegrationsprojekt HEKS-KICK

26 Mrz

Beitrag 10vor10, 25.03.2010: Doris Leuthard trifft Jugendliche

Heute ergab sich für Bundespräsidentin und Wirtschaftsministerin Doris Leuthard die Gelegenheit, betroffene Jugendliche zu befragen, die keine Stelle finden. Der Anlass war die Aktion Blickwechsel, organisiert vom Hilfswerk Heks.

Weiterführende Informationen:

Pressemitteilung HEKS

Zeitungsartikel: Berner Zeitung

Empfehlungen von SAVOIRSOCIAL zu Praktika im Sozialbereich

19 Jan

Bern (ots) – Mit der Inkraftsetzung der beruflichen Verordnung zur Fachfrau Betreuung / Fachmann Betreuung 2005 wurde eine berufliche Grundbildung (Lehre) im Sozialbereich geschaffen, die Jugendlichen den Einstieg in einen sozialen Beruf unmittelbar nach der obligatorischen Schule ermöglicht. Bereits 2007 gehörte dieser neue soziale Beruf zu den meist gewählten Berufen in der Schweiz.

Quelle: http://www.presseportal.ch/de/pm/100016039/100596762/savoir_social

Obwohl bei der beruflichen Grundbildung zur Fachfrau bzw. zum Fachmann Betreuung weder ein Praktikum noch ein Alter von 18 Jahren vorausgesetzt werden (dürfen), halten viele Betriebe nach wie vor an den ehemaligen Zulassungsvoraussetzungen der altrechtlichen Vorgängerausbildungen Kleinkinderziehung, Behinderten- und Betagtenbetreuung fest.

SAVOIRSOCIAL erachtet diese Art der Rekrutierung von Lernenden als höchst problematisch und nicht mehr als zeitgemäss. SAVOIRSOCIAL lehnt diese Unabhängigen Praktika bzw. Praktika ohne Anschluss an eine weiterführende (berufliche) Ausbildung entschieden ab: Die Mehrheit der Jugendlichen, die nach der obligatorischen Schulzeit ein solch Unabhängiges Praktikum ohne Anschluss an eine weiterführende (berufliche) Ausbildung im Sozialbereich absolviert, findet nie eine Lehrstelle als Fachfrau / Fachmann Betreuung. Für diese Jugendlichen ist diese Art von Praktikum daher häufig nur eine unnötige und demotivierende Zwischenschlaufe. SAVOIRSOCIAL plädiert dafür, den interessierten Jugendlichen den Einstieg in die beruflichen Grundbildung unmittelbar an die obligatorische Schulzeit zu ermöglichen (Voraussetzung mittlere oder obere Schulstufe, bei mittlerer Schulstufe gute Noten): Es muss ihnen – bei entsprechender Eignung selbstverständlich – die Chance geboten werden, sich im Rahmen der beruflichen Grundbildung die notwendigen personalen, sozialen und berufsspezifischen Fachkompetenzen anzueignen.

Im Rahmen des schweizerischen (Berufs)bildungssystems stehen den Betrieben im Sozialbereich andere Möglichkeiten zur Schaffung von Praktika offen, namentlich die obligatorischen Ausbildungs- oder Vorpraktika im Rahmen der schulgestützten Grundbildung (vor allem in der Romandie), der Fachmittelschulen, der Höheren Fachschulen sowie der Fachhochschulen. Damit den Betrieben im Sozialbereich auch in Zukunft genügend gut qualifiziertes Fachpersonal zur Verfügung steht, ruft SAVOIRSOCIAL die Betriebe zur Schaffung Obligatorischer Praktika auf allen Niveaus der (beruflichen) Ausbildung auf.

Weiterführende Informationen zu den Empfehlungen von SAVOIRSOCIAL: www.savoirsocial.ch > Aktuell

ots Originaltext: SAVOIR SOCIAL
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Ulla Grob-Menges, Präsidentin
Tel.:    +41/44/212’24’53
E-Mail: ugm@kitas.ch

Karin Fehr, Geschäftsleiterin
Tel.:    +41/31/371’36’25
E-Mail: info@savoirsocial.ch

Herausgepickt: Engagement von Credit Suisse für Lehrstellensuchende und Berufseinsteiger

14 Dez

Credit Suisse präsentiert „Sorgenbarometer 2009“ und verstärkt Engagement zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und zur Förderung von KMU und Jungunternehmern in der Schweiz

  • Sorgenbarometer-Umfrage 2009:
    Arbeitslosigkeit mit Abstand die Hauptsorge der Schweizerinnen und Schweizer
  • Zunehmende Sorge um die Wirtschaftsentwicklung
  • Weiterhin starkes Vertrauen in die politischen und wirtschaftlichen Akteure

Die Credit Suisse verstärkt ihr langfristiges Engagement für den Bildungs- und Werkplatz Schweiz:

  • Die Credit Suisse schafft über den nächsten Ausbildungszyklus 150 neue Lehrstellen und erhöht damit ihr jährliches Lehrstellenangebot in der Schweiz um 25%
  • Zur Verbesserung der Berufschancen von Jugendlichen fördert die Credit Suisse entsprechende Ausbildungsprojekte mit 30 Millionen Franken
  • In Zusammenarbeit mit dem Swiss Venture Club stellt die Credit Suisse KMU und Jungunternehmern Risikokapital in Höhe von insgesamt bis zu 100 Millionen Franken zur Verfügung, dies unter anderem zur Förderung von neuen Arbeitsplätzen in der Schweiz

„Neben der Schaffung von Lehrstellen im eigenen Unternehmen ist es der Credit Suisse ein Anliegen, auch Schulabgängern eine Perspektive zu eröffnen, denen der Einstieg ins Berufsleben nur unter erschwerten Bedingungen möglich ist. Zu diesem Zweck investiert die Bank über die kommenden Jahre zusätzlich 30 Millionen Franken in Ausbildungsprogramme, welche Jugendlichen in der Schweiz bei der Lehrstellensuche und der Integration in den Arbeitsmarkt unterstützen. Zur Identifizierung und Umsetzung solcher Projekte strebt die Credit Suisse eine langfristige Partnerschaft an mit einigen ausgewählten, auf diesem Gebiet spezialisierten und anerkannten Non-Profit-Organisationen in der Schweiz.“

(Auszug Pressemitteilung vom 14.12.2009: https://www.credit-suisse.com/news/de/media_release.jsp?ns=41367 )

„Weissbuch zur Zukunft der Bildung Schweiz“/ Berufsweltmeisterschaften / NZZ Folio

25 Sep

Aus dem heutigen Newsletter (Pdf) von Jugendarbeit.ch möchte ich folgenden Teil herauspicken:

» » » BERUFSLEHRE

Die Akademien der Wissenschaften haben Anfang September ein „Weissbuch
zur Zukunft der Bildung Schweiz“ publiziert. Darin fordern sie deutlich mehr
schulische und berufliche Abschluesse auf Tertiaerstufe. Die Maturitaetsquote
in der Schweiz muesse erhoeht werden, fordert unter anderem der Professor
Walter Zimmerli. Die duale Berufsbildung (Berufslehre) sei ein „Auslaufmodell“.
<http://www.akademien-schweiz.ch>

Die Thesen des Weissbuches und von Professor Zimmerli haben scharfe Re-
aktionen von Bildungsbehoerden und Wirtschaftsverbaenden ausgeloest.
Das Bundesamt fuer Berufsbildung und Technologie (BBT) betont den Vorbild-
charakter der Schweizer Berufslehre fuer andere Laender. Die rein schulischen
Ausbildungen fuehren im Ausland oft zu hoher Jugendarbeitslosigkeit, weil sie
den Beduerfnissen des Arbeitsmarktes nicht gerecht werden.

Stimmen aus der Wirtschaft sprechen in Bezug auf die Weissbuch-Thesen von
„Provokationen aus dem Elfenbeinturm“ oder gar einem „getruebten Blick aus
dem Elfenbeinturm“. Der Direktor des Arbeitgeberverbandes, Thomas Daum,
wirft dem in Deutschland lehrenden Professor Zimmerli eine „erschreckende
Unkenntnis der heutigen Bildungslandschaft“ und „eine bedenkliche Ueberheb-
lichkeit“ vor. Gegen die These vom Auslaufmodell spreche, dass nach den
Sommerferien rund 80’000 Jugendliche in der Schweiz ihre berufliche Grund-
bildung in einem Lehrbetrieb aufgenommen haben.

Nur wenig Tage nach der Publikation der Thesen gegen die duale Berufsbil-
dung haben die Schweizer Berufsleute im kanadischen Calgary vierzehn
WM-Medaillen in der Berufsweltmeisterschaft gewonnen. Als beste Nation
Europas konnten 7 Gold-, 2 Silber- und 5 Bronzemedaillen sowie 18 Diplome
erzielt werden.
<http://www.worldskills.org> <http://www.swiss-skills.ch>

Die Wirtschaftskrise hat den Lehrstellenmarkt kaum beeintraechtigt. Im Kanton
Zuerich sind kurz vor den Sommerferien dennoch jedes Jahr rund 700-800 Ju-
gendliche ohne Lehrstelle bzw. Zwischenloesung. Rund 7’700 Jugendliche ma-
chen eine Lehre, rund 800 besuchen eine Mittelschule, rund 3’100 absolvieren
eine Schule oder eine praktische Zwischenloesung. Waehrend die Zahl der
Lehrlinge, Mittelschueler und der Jugendlichen ohne Loesung in den letzten
zehn Jahren erstaunlich stabil geblieben ist, hat sich die Zahl der Jugendlichen,
welche eine Zwischenloesung nach der Volksschule waehlen und ca. 25% er-
hoeht.

Und noch ein letztes zum Thema Berufslehre. Das NZZ Folio vom September
2009 widmet sich den Lehrlingen unter dem Titel „Probieren geht ueber Studie-
ren“ mit vielen interessanten Artikeln.
Online nachzulesen unter <http://www.nzz-folio.ch>

(Quellen: NZZ vom 03.09.09/05.-06.09.09/08.09.09)

Tagesanzeiger: „Schluss mit Fairplay bei der Lehrstellensuche“

23 Sep

Tagesanzeiger, den 23.09.09 –

„Schon seit August buhlen die Firmen um die besten Lehrlinge. Früher warteten sie damit freiwillig bis zum 1. November. Doch jetzt regiert der Markt.“

Hier gehts zum vollständigen Artikel:

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Schluss-mit-Fairplay-bei-der-Lehrstellensuche/story/27741738

Nebst Kommentaren zum Artikel findet man dort auch eine Kolummne mit dem Titel „Die Besten nicht bremsen“

http://www.tagesanzeiger.ch/meinungen/dossier/kolumnen–kommentare/Die-Besten-nicht-bremsen/story/30231719

Auch wir haben zu diesem Thema bereits vor einem Jahr eine entsprechende Zusammenstellung gemacht:

https://blog.lehrstellenboerse.ch/2008/11/04/fairplay-bei-der-lehrstellenvergabe/

Nicht verpassen: Berner Ausbildungsmesse (BAM) vom 28.08.-01.09.2009

27 Aug

Berner Ausbildungsmesse BAM

Ab Morgen ist es wieder soweit!

Die Berner Ausbildungsmesse (BAM) öffnet vom 28. August bis 1. September 2009 ihre Tore. Passend dazu hat die Berner Zeitung am 25. August eine Sonderbeilage für die BAM zusammengestellt. Abruf- und Lesbar ist die Beilage unter www.beilagen.bernerzeitung.ch

Berner ZeitungWeitere Ausbildungsmessen:

https://blog.lehrstellenboerse.ch/2009/02/24/berufs-und-ausbildungsmessen-2009/

Das Magazin „Der Arbeitsmarkt“ sucht 12 Jugendliche…

8 Jul

Jugendliche Arbeitslose gesucht.

Für das Magazin “Der Arbeitsmarkt” suche ich insgesamt 12 Jugendliche, die

a) eben die Schule beendet haben und eine Lehre suchen,

b) die Lehre beendet und nun einen Job suchen,

c) solche, die die Lehre nicht beendet haben oder

d) junge Menschen, die eine Stelle suchen.

Ich werde Euch 5 Fragen stellen (telefonisch). Die Antworten werden in ca. 3 Sätzen zusammengefasst im September erscheinen. Mit hochauflösendem Foto. Wir benötigen Jugendliche aus verschiedenen Kantonen, das Alter sollte zwischen 15 und 25 liegen. Danke für Eure Antworten. Herzlich, Esther.

Kontaktinformationen
E-Mail: esther.meyer@derarbeitsmarkt.ch
044 259 11 32

Alle wichtigen Informationen zum interkantonalen Lehrstellentag vom 14.05.09

13 Mai

Die Informationen zum Lehrstellentag vom 05. Mai 2010 gibt’s hier!

Am Donnerstag, den 14.05.09 findet der interkantonale Lehrstellentag statt. In den Kantonen Aargau, Bern, Fribourg, Solothurn und Zürich tragen 9 Radiostationen dazu bei, unter dem Motto „Berufsbildung als Chance“ für die Berufsbildung zu sensibilisieren und wollen noch mehr Lehrstellen schaffen.

Sie möchten neu Lernende ausbilden?

Alle Firmen, welche sich über die Berufsbildung informieren möchten und bereit sind neue Lehrstellen oder gar Attestausbildungen anzubieten, bitten wir, sich beim kantonalen Berufsbildungsamt zu melden. Dort kann dann abgeklärt werden, was es benötigt um Lernende ausbilden zu dürfen.

Untenstehend finden Sie alle nötigen Informationen zu den mitmachenden Kantonen und Radiostationen.

Du suchst noch eine Lehrstelle?

Als Jugendliche/r auf Lehrstellensuche, hat man ebenfalls die Möglichkeit sich bei den Radiostationen und Berufbildungsämter zu melden. Nutzt diese Gelegenheit.

Bei uns: Noch 350 Lehrstellengesuche und 1500 offene Lehrstellen!

Wir danken für jeden Lehrbetrieb, der sich beim Berufsbildungsamt meldet und bieten ihm an, zusätzlich zum kantonalen Lehrstellennachweis die Lehrstelle auch auf unserer Plattform http://www.lehrstellenboerse.ch kostenlos auszuschreiben. Vielleicht kommt ja jemand der bei uns geführten 350 Lehrstellensuchende/n in Frage?

https://blog.lehrstellenboerse.ch/2009/04/30/unsere-lehrstellensuchenden-per-300409-uber-300-gesuche/

Zudem bitten wir darum, alle Jugendlichen darauf aufmerksam zu machen, dass auch noch bei uns 1500 offene Lehrstellen warten – welche es zu vergeben gilt!

Alle nötigen Informationen zum Radiotag:

PDF-Datei: Medienmitteilung

http://www.ag.ch/vitaminl/shared/dokumente/pdf/mm-08-05-04-lehrstellentag_alle_d.pdf

Kanton Aargau
Informationen http://www.ag.ch/vitaminl/de/pub/
PDF-Datei Marc Aurel Hunziker – Projektverantwortlicher Lehrstellentag AG

Vom Vitamin L Tag zum 1.interkantonaler Lehrstellentag mit Privatradios

http://www.ag.ch/vitaminl/shared/dokumente/pdf/referat_hunziker_ag_d.pdf

Radio Argovia http://www.argovia.ch/
Kanton Bern
Informationen http://www.erz.be.ch/site/radiotag.htm
PDF-Datei Peter Sutter – Lehrstellenförderer, Mittelschul- und Berufsbildungsamt BE

Beteiligte Lokalradios

http://www.ag.ch/vitaminl/shared/dokumente/pdf/referat_sutter_be_d.pdf

Canal 3 Biel http://www.canal3.ch/index.php?lang=fr
Radio Berner Oberland http://www.radiobeo.ch/redaktion/redaktion_info.htm
Capital FM http://www.capitalfm.ch/page_41.html
Neo 1+2 http://www.neo1.ch/service/neo1-lehrstellentag.html
Kanton Fribourg
Informationen http://admin.fr.ch/sfp/de/pub/sfp_manif/sfp_manif_jp_09.htm

resp.

http://admin.fr.ch/sfp/de/pub/enteprise/promotion_places.cfm

Radio Fribourg http://www.radiofr.ch/de/home.html
Kanton Solothurn
Informationen http://www.so.ch/departemente/bildung-und-kultur/berufsbildung-mittel-und-hochschulen.html

resp.

http://www.bim-aareland.ch/content/home.php

PDF-Datei Urs Schmid – Lehrstellenförderer, Kantonal- Solothurnischer Gewerbeverband SO

Was sind die Inhalte / Schwerpunkte?

http://www.ag.ch/vitaminl/shared/dokumente/pdf/referat_schmid_so_d.pdf

Radio32 http://www.radio32.ch/index.cfm?srv=cms&rub=33&srub=33&prub=2&id=1355
Kanton Zürich
Informationen http://www.mehrlehrstellen.ch/
PDF-Datei Zbynek Fristensky – Leiter Berufsbildungsmarketing, Mittelschul- und Berufsbildungsamt ZH

Ziel/Idee des 1. Interkantonalen Lehrstellentags

http://www.ag.ch/vitaminl/shared/dokumente/pdf/referat_fristensky_zh_d.pdf

Radio 24 http://www.radio24.ch/content.php?navId=466

„Lehrstellen-Berichte“ im Mai

12 Mai

Der Kanton Luzern baut die Berufsmatura aus
Zisch – Luzern,Switzerland – 12.05.09
Die Berufsbildung droht für leistungsstarke Jugendliche unattraktiv zu werden. Das wäre fatal für die Wirtschaft.

Ungleiche Chancen

NZZ Online – Zürich – 10.05.09
der Türkei und Portugal bleiben 3-mal so häufig ohne abgeschlossene Lehre wie junge Erwachsene, deren Vater in der Schweiz geboren ist.

Abgasärmer duschen
St. Galler Tagblatt – St. Gallen – 09.05.09
Die Klimawerkstatt ist ein Wettbewerb, an dem sich Lehrlinge aus der ganzen Schweiz beteiligen können. 750 Lehrlinge aus 25 Berufsbildungsklassen nehmen …

3,5 Prozent der Schweizer sind arbeitslos
Cash – Zürich – 08.05.09
Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz steigt weiter. … Auf dem Lehrstellenmarkt macht sich die Wirtschaftskrise noch nicht bemerkbar.

Schweizermeister trainieren für die Berufs-WM
Jungfrau Zeitung – Interlaken – 07.05.09

Interessierte können sich vor Ort zudem über Ausbildungsmöglichkeiten bei den teilnehmenden Firmen login Berufsbildung, Ruag und Ascom (Schweiz) AG …

Die STFW investiert 15 Mio. in die berufliche Zukunft von jungen
news aktuell Schweiz (Pressemitteilung) – Zürich – 06.05.09

Die STFW investiert darum in die künftige Berufsbildung von technischen … Das duale Bildungssystem der Schweiz ist einzigartig und sehr erfolgreich. …

Claudias Bäckerei floriert, und Sulema träumt von einem Coiffeursalon
NZZ Online – Zurich,Switzerland / El Salvador – 06.05.09
Die Schweizer Entwicklungsorganisation Swisscontact unterstützt sie mit neuen Konzepten und hilft, die Berufsbildung zu den Leuten auf die lokale Ebene zu …

Kantone suchen Lehrstellen über Privatradios
Blick Online – Switzerland – 04.05.09
gibt es: Während der Schweizer Motorradfachhandel bestens läuft, fehlt es der Branche an … sich 2010 eine Mechaniker-Lehrstelle ergattern zu können.

Lehrstellensituation momentan stabil
Jungfrau Zeitung – Interlaken – 04.05.09
Gemäss der letzten Meldung des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT), ist die Lehrstellensituation in der Schweiz bis Ende März noch stabil. …

Der Tag der Arbeit als Tag gegen die Krise
Finanzplatz Zug Media AG – Zug,Switzerland – 04.05.09
… Präsident der schweizerischen Juso und Vizepräsident der SP Schweiz, … der Krise durch den Verzicht auf Entlassungen, Lehrstellen für Jugendliche, …

Generation ohne Job
NZZ Online – Zurich,Switzerland – 03.05.09
Viele der rund 60 000 Jugendlichen, die in diesen Wochen ihre Lehre abschliessen, können darum anders als zu guten Zeiten nicht bei ihrem Lehrbetrieb

Die Krise als Chance nutzen
infoWILplus – Switzerland – 02.05.09
Solange in der Schweiz täglich 200 Menschen ihre Arbeit verlieren, solange Lehrstellen gestrichen werden und Lehrabgänger stellenlos bleiben, …

Viele Tamilen ertränken ihre Verzweiflung im Alkohol
Basler Zeitung – Basel,Switzerland – 01.05.09
«Der Alkohol ist ein enormes Problem unter Tamilen auch in der Schweiz – in den … die jugendlichen Tamilen hier ihren Weg finden, eine Lehrstelle finden. …

__________________________________________________________________________

Archiv:

April: https://blog.lehrstellenboerse.ch/2009/04/30/lehrstellen-berichte-im-april/

März: https://blog.lehrstellenboerse.ch/2009/03/31/lehrstellen-berichte-im-marz/

Februar: https://blog.lehrstellenboerse.ch/2009/03/04/lehrstellen-berichte-im-februar/

Januar: https://blog.lehrstellenboerse.ch/2009/01/28/lehrstellen-berichte-im-januar/

Nov/Dez: https://blog.lehrstellenboerse.ch/2008/12/31/berichte-im-novemberdezember/

%d Bloggern gefällt das: