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Newsletter bbaktuell.ch (Ausgabe 229 / 25.11.2008)

25 Nov
Die grafisch gestaltete PDF-Version von bbaktuell finden Sie unter www.bbaktuell.ch/pdf/bbaktuell229.pdf , den aktuellen Veranstaltungskalender unter www.bbaktuell.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf

Top News

1. Zweijährige Grundbildung: Erfahrungen aus der Praxis

df. Die Bildungsverantwortlichen aller Lernorte setzen das neue Angebot motiviert um und kooperieren gut. Dies berichtet Romain Rosset, Leiter Bereich Bildung beim Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten (VSSM) in einem Interview mit bbaktuell im Anschluss an eine Tagung des VSSM. In der Westschweiz werde die zweijährige berufliche Grundbildung allerdings abgelehnt, die „Fachkundige individuelle Begleitung“ von vielen Kantonen ungenügend umgesetzt.
Interview: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4732a.pdf
Auch der SQUF zieht eine positive Bilanz: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4732b.pdf

2. Bundesgericht: Lehrvertragsauflösung ungerechtfertigt

jf. Das Bundesgericht hält in einem Urteil vom 23. Juli 2008 (4A 257/2008) fest, dass die fristlose Entlassung einer Lernenden wegen abfallender Leistungen und mangelnder Motivation nicht hinreichend begründet worden sei. In Arbeitsberichten wurde die Lernende als eher gut beurteilt. Deshalb entschied das Bundesgericht, dass die Lehrvertragsauflösung unzulässig sei. Die Lernende hat nun Anrecht auf ihren Lohn bis zum Ablauf des Lehrvertrags (es blieben noch 6 Monate) sowie eine Zahlung in Höhe von zwei Monatslöhnen als Wiedergutmachung.
Bundesgerichtsentscheid 4A 257/2008: www.bger.ch/fr/indes/jurisdiction/jurisdiction-inherit-template/jurisdiction-recht/jurisdiction-recht-urteile2000.htm (Suchbegriff: 4A 257)

Bund

3. Die Validierungsinstrumente für Allgemeinbildung liegen vor

df. Die Validierungsinstrumente für die Allgemeinbildung aus dem nationalen Projekt „Validierung von Bildungsleistungen“ stehen ab sofort zur Verfügung. Die Instrumente wurden an der Jahreskonferenz des Projekts vorgestellt. Am 2. und 9. Dezember 2008 finden in Bern weitere Informationsanlässe des BBT statt. Die wichtigsten Neuerungen: Die Kandidierenden stellen ihre beruflichen Handlungskompetenzen und ihre Allgemeinbildung in einem einzigen Dossier dar. Ein Beurteilungsgespräch wird von Expertinnen und Experten des entsprechenden Berufs und der Allgemeinbildung gemeinsam durchgeführt.
Mehr: www.validacquis.ch

Von Berufen und Verbänden

4. Swissmem hat Q-System für überbetriebliche Kurse entwickelt

df. Die SBBK hat im September entschieden, analog der Quali-Card für Lehrmeisterinnen und Lehrmeister auch einen Qualitäts-Katalog mit Standards für überbetriebliche Kurse zu etablieren. Für die MEM-Berufe hat Swissmem bereits ein solches Instrument entwickelt. Seine zehn Standards sind in den neuen Bildungsplänen dieser Berufe verbindlich festgelegt. In einem Beitrag für bbaktuell schildert Alfred Rudin, Entwicklung Swissmem Berufsbildung, das neue Instrument.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4855a.pdf ; Einleitung zum Leitfaden: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4855b.pdf

5. Neue Bildungsverordnungen

ao. Folgende neuen Grundbildungsverordnungen treten am 1. Januar 2009 in Kraft:
Automatiker/in EFZ; Automatikmonteur/in EFZ; Elektroniker/in EFZ; Konstrukteur/in EFZ; Mechanikpraktiker/in EBA; Polymechaniker/in EFZ; Produktionsmechaniker/in EFZ; Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ.
Text der Verordnungen später unter: www.bbt.admin.ch/themen/grundbildung/00470/
Die Vernehmlassungsfrist zum Verordnungsentwurf und zum Bildungsplan Dentalassistent/in EFZ laufen bis 19.2.09, Unterlagen: www.bbt.admin.ch/themen/grundbildung/00107/00158/

Berufs- und Laufbahnberatung

6. KBSB: Validierung von Kompetenzen, Weiterbildungsprogramm, Qualitätsmanagement, Online-Plattform, Eingangsportal

df. Die Schweizerische Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Berufs- und Studienberatung (KBSB) hat an ihrer Herbstversammlung unter Leitung von Präsidentin Isabelle Zuppiger verschiedene Beschlüsse gefasst:
Verabschiedung eines Verfahrensvorschlags für die Validierung anderweitig erworbener Kompetenzen (Mehr: www.kbsb.ch (>Projekte);
Verabschiedung der Weiterbildungsprogramme (Mehr: www.sdbb.ch );
Antrag erteilt zur Erarbeitung eines Konzepts für die Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems (Dokumente: www.kbsb.ch >Projekte);
Auftrag erteilt, die Grundlagen zur Einrichtung einer Online-Plattform für psychometrische Tests und Arbeitsmittel zu erarbeiten;
Prüfung des Bedarfs der Kantone nach Koordination der Eingangsportale für die Validierung von Bildungsleistungen (Innerschweizer Konzept des Eingangsportals: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4899a.pdf )

Nahtstellen

7. Nationalrat Fehr: Stopp der frühen Lehrlingsselektion

df. In der deutschen Schweiz ist der Zeitpunkt der Unterzeichnung von Lehrverträgen schon lange ein Politikum (vgl. Dossier von bbaktuell unter www.bbaktuell.ch/pdf/bba4879b.pdf ). Der Kaufmännische Verband stellt inzwischen fest, dass von den „Fairplay-Abkommen“ zwischen Berufsberatung, Schulen und Lehrbetrieben wenig übrig geblieben sei. Selbst öffentliche Arbeitgeber unterliefen den 1. November als frühesten Vergabetermin für Lehrstellen. Der Präsident des KV Schweiz, Nationalrat Mario Fehr, verlangt nun mit einer Motion, dass Lehrverträge frühestens ein halbes Jahr vor Lehrbeginn abgeschlossen werden dürfen.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4879a.pdf

Berufsfachschulen

8. Neuer Präsident der Direktorenkonferenz der Schulen für Gestaltung

jf. Nach sieben Jahren als Präsidentin der Schweizerischen Direktorenkonferenz der Schulen für Gestaltung (SDSfG) hat Dorothea Flury (Basel) ihr Amt am 31. Oktober 2008 abgegeben. Der neue Präsident heisst Frédy Hersperger. Er leitet die Ecole cantonale d’art de Sierre.
Mehr: www.swissartschools.ch
Kontakt: Fredy Hersperger, fredy.hersperger@ecav.ch

9. BM-Reform: Durchbruch und neue Arbeitsgruppe

df. Aufgrund verschiedener Hearings hat das BBT einen neuen Vorschlag für eine reformierte Berufsmaturitätsverordnung entwickelt. Dieser Vorschlag wurde am Montag, 17. November 2008 an einer Sitzung der Verbundpartner (SGV, SKKBS, BBT, SBBK, BCH) diskutiert und stiess auf ein sehr positives Echo. Nun wird eine verbundpartnerschaftlich zusammengestellte Expertengruppe eingerichtet, die den Vorschlag bis spätestens Ende Januar 2009 überarbeiten soll.
Auskunft: serge.imboden@bbt.admin.ch

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

10. Konferenz der Höheren Fachschulen definiert Arbeitsfelder

df. Die Konferenz der Höheren Fachschulen K-HF hat an ihrer Generalversammlung die Grundanliegen ihrer politischen Arbeit definiert. Handlungsbedarf ortet sie vor allem in drei Bereichen: Titel und Diplome der HF-Absolvent/innen, freie Wahl des Studienorts, Finanzierung der HF-Studiengänge. Gastredner Beat Kappeler betonte, wie wichtig die höhere Berufsbildung für eine Volkswirtschaft sei, vor allem deshalb, weil die HF-Abgänger/innen von ihrem beruflichen Werdegang her „anzupacken“ wüssten.
Medienmitteilung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4913a.pdf ; Positionspapier K-HF: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4913b.pdf

11. Neue Prüfungsordnungen in der Vernehmlassung

wt. Zwei neue oder geänderte Prüfungsordnungen wurden am 11. November im Entwurf eingereicht:
– Prüfungsordnung über die höhere Fachprüfung Diplomierter Arbeitsagoge/Diplomierte Arbeitsagogin.
– Prüfungsordnung über die Berufsprüfung Fashion Spezialist mit eidgenössischem Fachausweis/Fashion Spezialistin mit eidgenössischem Fachausweis.

Kantone

12. Zürich: 4-Punkte-Programm für starke duale Berufsbildung

wt. Die Regierungsrätinnen Regine Aeppli (Bildung) und Rita Fuhrer (Volkswirtschaft) haben an der ersten „Konferenz Berufsbildung Kanton Zürich“ zusammen mit hochkarätigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung ein 4-Punkte-Programm für die Berufsbildung verabschiedet. So soll die höhere Berufsbildung durch ein bedarfsgerechtes Angebot und kantonale Finanzierung gestärkt werden. Lehrbetriebe sollen bei der Rekrutierung und der Ausbildung von Lernenden unterstützt und der kantonale Berufsbildungsfonds praxisnah umgesetzt werden.
Medienmitteilung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4939a.pdf
4-Punkte-Programm: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4939b.pdf

Arbeitsmarkt

13. Management wünscht Abwechslung

vm. Interimsmanagement ist für Schweizer Finanzkader attraktiv. Über die Hälfte der Fach- und Führungskräfte im Finanz- und Rechnungswesen können sich vorstellen, freiberuflich zeitlich begrenzte Projekte in unterschiedlichen Unternehmen abzuwickeln. Die damit verbundene Abwechslung und die Freiheit, Projekte flexibel wählen zu können, sind für potenzielle Managerinnen und Manager auf Zeit eine echte Alternative zur Festanstellung. Zu diesem Resultat gelangt eine Befragung von 5219 Finanzprofis in 17 Ländern.
Pressemitteilung unter www.bbaktuell.ch/pdf/bba4785a.pdf

14. Arbeitsmarktintegration: Kritik an IV und RAV in der Region Aargau Süd

df. Die Zusammenarbeit mit dem RAV und der IV wird von vielen Menschen mit einer Behinderung oder Beeinträchtigung, aber auch von Vertretern der Gemeinden als schwierig erlebt. Dies zeigt eine Studie der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich (HfH) in der Region Aargau Süd. Sie nennt als Gründe für die Unzufriedenheit lange Entscheidungsprozesse (IV) und eine kaum stattfindende Information über einzelne Fälle durch die RAV. Die Studie zeigt zudem, dass der Arbeitsmarkt zu wenig niederschwellige Ausbildungs- und Arbeitsplätze bietet.
Mehr: www.hfh.ch/projekte_detail-n70-i844-sD.html?sprachcode=D oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4885a.pdf sowie www.bbaktuell.ch/pdf/bba4885b.pdf

Publikationen

15. Publikationen: CoRe (Kompetenzen-Ressourcen), neuer Bildungsführer Umwelt

jp. CoRe (Kompetenzen-Ressourcen) ist eines der Verfahren zur Entwicklung des Bildungsplans im Rahmen der Verordnungen über die berufliche Grundbildung.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4867a.pdf

Der neu herausgegebene Bildungsführer Umwelt und Nachhaltige Entwicklung von sanu bietet eine Übersicht über einschlägige Bildungsangebote.
Mehr: www.sanu.ch/html/medien/medienmitteilungen-de.cfm

Inserat

16. Master Of Advanced Studies EHB in Bildungsmanagement

Bringen Sie Ihre Karriere mit einem Abschluss MAS EHB in Bildungsmanagement (60 ECTS), MAS LIB oder MAS IFM voran. Das EHB bietet ein berufbegleitendes (2-6 Jahre) Weiterbildungsstudium für Berufsbildungsverantwortliche und Schulleiter/innen an, das zum „Master of Advanced Studies EHB in Bildungsmanagement“ führt.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mas.ehb-schweiz.ch oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4903a.pdf
Kontakt: mas@ehb-schweiz.ch, 031 910 37 57

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Newsletter bbaktuell.ch (Ausgabe 228 / 11.11.08)

11 Nov
Die grafisch gestaltete PDF-Version von bbaktuell finden Sie unter www.bbaktuell.ch/pdf/bbaktuell228.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter www.bbaktuell.ch/pdf/Veranstaltungen.pdfDas „Haus der Farbe“ ist ein Kompetenzzentrum der besonderen Art: Es vermittelt Gestaltungskompetenz an Handwerker/innen verschiedenster Berufe und zeigt auf, wie solche Kurse als höhere Berufsbildung attraktiv gemacht werden können. Im Rahmen von „bba-kontakt“ können Sie es am 12.12.08 über Mittag kennen lernen. Info und Anmeldung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4877a.pdf oder lunches@bbaktuell.ch

Top News

1. SBBK: Josef Widmer demissioniert als Präsident

ao. Josef Widmer, Leiter der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung des Kantons Luzern, tritt nach fünfjähriger Tätigkeit auf Ende Mai 2009 von seinem Amt als Präsident der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK) zurück. Gründe für seinen Entschluss sind u.a. eine geplante Weiterbildung und die Betreuung neuer Projekte im Kanton.
Website der SBBK: www.sbbk.ch

2. Parlamentarische Vorstösse – Stand Ende Herbstsession

In der Herbstsession wurden fünf Vorstösse zur Berufsbildung eingereicht:
Rossini Stéphane – Anfrage zu den privaten Höheren Hotelfachschulen (08.1113),
Postulat Schenker Silvia zum Mangel an Pflegepersonal(08.3739),
Interpellation Groupe PDC/PEV/PVL zur Förderung der Naturwissenschaften und der Technik (08.3565),
Interpellation Füglistaller: BBT-Reformen. Weiterer Klärungsbedarf (08.3612),
Postulat Burkhalter mit dem Titel „Neue Technologieinitiativen der EU. Die Schweiz riskiert, den Anschluss zu verpassen“ (08.3465).
Texte zu diesen Vorstössen: www.parlament.ch > Geschäftsnummer

Bund

3. Feierliche Ehrungen: Berufsmeisterschaften 2008

BBT. Der 6. Tag der Berufsbildung findet am 28. November 2008 in Uzwil SG statt. Im Nachmittagsprogramm werden rund 100 Medaillengewinner/-innen der schweizerischen und europäischen Berufsmeisterschaften 2008 durch Bundesrätin Doris Leuthard geehrt. Interessierte sind eingeladen, an der Feier teilzunehmen. Anmeldungen sind bis am 18. November 2008 möglich (die Anzahl Plätze ist limitiert. Anmeldungen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt).
Anmeldung: http://www.berufsbildungplus.ch/anmeldung (Passwort: bbaktuell)

Von Berufen und Verbänden

4. Grundbildung Formenbauer/in, Formenpraktiker/in, Grafiker/in in Vernehmlassung, Berufsverzeichnis in Überarbeitung

ao. Die Verordnungen über die berufliche Grundbildung Formenbauer/in EFZ, Formenpraktiker/in EBA und Grafiker/in EFZ sind in Vernehmlassung. Frist: 15. Februar 2009 bzw. 2. Februar 2009. Unterlagen: www.bbt.admin.ch/themen/grundbildung/00107/00158/index.html?lang=de

Das vom BBT geführte Berufsverzeichnis wird überarbeitet. Zurzeit sind die Angaben als Listen im pdf-Format aufgeschaltet: www.bbt.admin.ch/themen/berufsbildung/berufsverzeichnis/00696/index.html?lang=de

Berufs- und Laufbahnberatung

5. FAB: Neue Präsidentin und SBAP-Kooperationsangebot

df. Die FAB erhält mit Andrea Egli (BSLB Sursee) eine neue Präsidentin; sie wurde am vergangenen Freitag ohne Gegenstimme zur Nachfolgerin von Roland Jost gewählt. Für Befremden sorgte die Nachricht des ZHSF, dass man ein ergänzendes Psychologie-Studium (Abschluss: Psychologe/Psychologin FH BSc) für Berufsberaterinnen und -berater nur für Personen öffnen wolle, die die SVB-Ausbildung nach 2003 abgeschlossen haben. Für Gesprächsstoff sorgte auch ein Kooperationsangebot der Präsidentin des Schweizerischen Berufsverbands für Angewandte Psychologie (SBAP), Heidi Aeschlimann.
GV-Bericht: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4898a.pdf

6. Berufswahl-Portfolio gewinnt den Worlddidac Award 2008

wt. Das „Berufswahl-Portfolio für Berufsfindung und Lehrstellensuche“ von Reinhard Schmid und Claire Barmettler erhielt an der diesjährigen Lehrmittelmesse „Worlddidac“ in Basel einen Worlddidac Award 2008. Diese internationale Auszeichnung wird für innovative und pädagogisch wertvolle Lehr- und Lernmittel verliehen, die ein grosses Potenzial zur Verbesserung oder Erleichterung des Lernens oder des Lehrens haben.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4894a.pdf

7. Links: Bauingenieurwesen

df. Um Jugendliche vermehrt für eine Ausbildung im Bauingenieurwesen zu interessieren, hat die „Union suisse des sociétés d’ingénieurs conseils“ eine neue Internetseite geschaffen, welche die verschiedenen Berufe darstellt: www.les-ingenieurs-construisent-la-suisse.ch/ (französisch)

Berufsfachschulen

8. Berufsfachschulvereinbarung: keine Anpassung der Tarife auf das Schuljahr 2010/11

jf. Wie viel hat ein Kanton dem anderen zu bezahlen, wenn ein Lehrling die Berufsfachschule ausserhalb des Kantons besucht? Diese Frage regelt die Berufsfachschulvereinbarung, vgl. www.bbaktuell.ch/pdf/bba4508b.pdf.
Im März wurden die Tarife für das Jahr 2009/10 bestimmt (vgl. bbaktuell 214/8). Nun hat die Konferenz der Vereinbarungskantone BFSV beschlossen, diese Tarife für das Jahr 2010/11 beizubehalten.
Begründung: Die Einflüsse der Einführung der Bundespauschalen im Rahmen des neuen Finanzausgleichs und der neuen kantonalen Berufsbildungsgesetze können erst bemessen werden, wenn alle statistischen Daten des Jahres 2008/09 vorhanden sind.
Information: Jean-Daniel Zufferey, SBBK, zufferey@edk.ch

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

9. Travail.Suisse: Unterstützungsgruppe für Weiterbildungsgesetz

df. Die neue Bildungsverfassung sieht eine Gesetzgebung für die Weiterbildung vor. Der Arbeitnehmerverband Travail.Suisse hat eine Unterstützungsgruppe ins Leben gerufen, die dafür sorgen soll, dass die Arbeit an diesem Gesetz zügig vorangetrieben wird. Sie besteht aus Parlamentarierinnen und Parlamentariern verschiedener Parteien aus der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur sowie weiteren Personen, denen die Weiterbildung ein Anliegen ist.
Mehr: www.travailsuisse.ch/de/weiterbildungfueralle

10. Neue Berufsprüfungen für den Detailhandel und neue höhere Fachprüfung für Tierphysiotherapie in Vernehmlassung:

wt. Beim BBT wurden folgende Entwürfe für Prüfungsordnungen eingereicht:
Berufsprüfung Verkaufsfachmann/Verkaufsfachfrau mit eidgenössischem Fachausweis, Vertiefungsrichtungen Innendienst und Aussendienst
Höhere Fachprüfung Tierphysiotherapeut/in mit eidgenössischem Diplom.
Interessierte können die Entwürfe beim BBT, Effingerstrasse 27, 3003 Bern beziehen. Einsprachen beim BBT innert 30 Tagen ab 4. November 2008

Hochschulen

11. Zahl der Studierenden an der Fernfachhochschule Schweiz wächst um 19%

jp. Die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) mit Sitz in Brig und Regionalzentren in Zürich, Basel, Bern verzeichnet einen Rekord-Zuwachs: 210 Studierende haben sich diesen Herbst für ein Bachelor-Studium im kombinierten Fernstudium angemeldet. Damit klettert die Gesamtzahl der Diplom- bzw. Bachelor-Studierenden gegenüber dem Vorjahr um 19% auf 601.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4770a.pdf

Kantone

12. Lehrstellenrekord im Kanton Basel-Stadt

ao. Dank Wirtschaftswachstum und mehrjähriger gemeinsamer Anstrengungen der Berufsbildungspartner konnte im Kanton Basel-Stadt ein Rekord an neu besetzten Lehrstellen registriert werden: 2’039 Lernende haben eine Berufslehre begonnen, 9% mehr als im Vorjahr und so viele wie seit fast zwanzig Jahren nicht mehr.
Pressetext: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4878a.pdf
Infos: Christoph Marbach. Leiter Amt für Berufsbildung und Berufsberatung, christoph.marbach@bs.ch

13. JU: Berufsbildungsfonds ist aktiv

jf. Der kantonale Berufsbildungsfonds ist seit Jahresbeginn 2008 aktiv. Der „Conseil de direction“, das Entscheidungs- und Verwaltungsorgan, zusammengesetzt aus Vertretern des Arbeitgeberverbands, der Gewerkschaften und des Kantons – hat kürzlich die Zielvorgaben für die erste Umsetzungsphase definiert.
Pressemitteilung: www.afpr.ch/pdf/afpr4888a.pdf
Infos: Lionel Socchi, Administrator des Fonds, Service de la formation des niveaux secondaire II et tertiaire, lionel.socchi@jura.ch

Arbeitsmarkt

14. Ausländische Arbeitnehmende stützen Sozialwerke

vm. Die Behauptung, dass ausländische Arbeitnehmende die Sozialwerke plündern, sei falsch, erklärt Yves Rossier, Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV), im „Schweizer Arbeitgeber“ 18/2008. Rossier weist darauf hin, dass die AHV-Beiträge zu 25% von ausländischen Erwerbspersonen stammen. Diese würden demgegenüber nur 16% der Leistungen beanspruchen. Ähnlich verhalte es sich bei den Ergänzungsleistungen und der Erwerbsersatzordnung. Einzig bei der IV sei bei ausländischen Arbeitnehmenden das Verhältnis von Beiträgen und Leistungen negativ. Dieser Umstand könne jedoch durch branchenspezifische Invaliditätsrisiken erklärt werden, denen ausländische Erwerbstätige vermehrt ausgesetzt seien.

15. Sozialfirmen fördern

vm. Die im Mai 2007 gegründete Arbeitsgemeinschaft Schweizer Sozialfirmen (ASSOF) unterhält in Olten seit Kurzem eine Geschäftsstelle. Diese berät interessierte Personen und Institutionen beim Aufbau und Führen von Sozialfirmen. Zudem will die Geschäftsstelle regelmässig über spezifische Fragen rund um das Thema informieren.
Sozialfirmen verrichten niederschwellige Arbeiten im Grenzbereich zum 1. Arbeitsmarkt und beschäftigen meist Arbeitnehmende, welche von Sozialämtern zugewiesen werden in unbefristeten Arbeitsverhältnissen. Mindestens 50% der Aufwendungen werden durch eigene Einnahmen gedeckt.
Mehr zur ASSOF unter www.swisssocialfirms.ch

In eigener Sache

16. bbaktuell erscheint nur noch bis Ende Jahr …

… aber einen Newsletter mit Meldungen aus der Berufsbildung werden Sie weiterhin erhalten.

Das Schweizerisches Dienstleistungszentrum Berufsbildung | Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung SDBB wird unter der Bezeichnung „PANORAMA Bildung Beratung Arbeitsmarkt“ einen Fachmedienverbund publizieren. Er wird die Zeitschrift „PANORAMA Berufsbildung Berufsberatung Arbeitsmarkt“, die Newsletter bbaktuell und ActualitésFPr, das „bulletin“ (früher SVB) und die „Mitteilungen“ (früher AGAB) ersetzen.
Aus „bbaktuell“ wird „PANORAMA aktuell“, Schwerpunkt Berufsbildung. Weitere Versionen des Newsletters werden sich schwerpunktmässig mit der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung bzw. mit dem Arbeitsmarkt beschäftigen.

Näheres erfahren Sie in nächster Zeit in einem speziellen Mail, in dem Sie aufgefordert werden, den gewünschten Schwerpunkt anzugeben.
Damit es sicher bei Ihnen eintrifft, bitten wir Sie bereits heute, die Adresse „redaktion@panorama.ch“ in Ihre Mailadressen aufzunehmen. Dies verringert die Gefahr, dass die Mitteilung und der neue Newsletter im Spam-Ordner landen.

Emil Wettstein, Redaktion bbaktuell

Inserat

17. EB Zürich vermittelt Rüstzeug für Lehrlingsausbildner/in

Wie gut Schweizer Berufsleute künftig sein werden, hängt zu einem guten Teil von den Lehrmeisterinnen und Lehrmeistern ab. Dafür müssen die Berufsbildnerinnen und Berufsbildner heute mehr als nur fachlich auf der Höhe sein; auch in Bezug auf Methodik-Didaktik, Rekrutierung, Qualigespräche, Führungsverhalten und Sozialkompetenz müssen sie das nötige Rüstzeug mitbringen. Und: Wer in einem Betrieb Lehrlinge ausbildet, braucht einen eidgenössisch anerkannten Ausweis. Der fünftägige Kurs für Berufsbildnerinnen und Berufsbildner an der EB Zürich bildet die Basis für diese anspruchsvolle Aufgabe vor.

Weitere Infos: http://www.eb-zuerich.ch/kursprogramm/didaktik-und-bildungsmanagement/berufsbildungsverantwortliche/kurs-fuer-berufsbildnerinnen-und-berufsbildner.html

Newsletter bbaktuell.ch (Ausgabe 227 / 28.10.2008)

28 Okt
Die grafisch gestaltete PDF-Version von bbaktuell finden Sie unter www.bbaktuell.ch/pdf/bbaktuell227.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter www.bbaktuell.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf

Wollen Sie Ihr Projekt bekannt machen, über eine Neuerung berichten? „bbaktuell direkt“ (www.bbaktuell.ch > rechte Spalte) ermöglicht Ihnen, einschlägige Ereignisse beim Fachpublikum bekannt zu machen. Titel neuer Meldungen: 6. Schweizermeisterschaft der Informatikberufe – Schweizermeisterschaften Metzger 2008 – Ständerat setzt wichtiges Zeichen für die berufliche Weiterbildung.

Das „Haus der Farbe“ war einer der drei Finalisten des „EnterPrize 2008“. Am 12.12.08 können Sie es im Rahmen des bba-kontakts 16 (12.00-14.00 Uhr) in Zürich besuchen. Die definitive Einladung folgt bis Ende Woche.

Top News

1. Wie viele Stipendien beziehen Lernende in der beruflichen Bildung?

Von Berufen und Verbänden

2. Masterplan Berufliche Grundbildung – Zwischenbilanz
3. OdASanté nun auch in den Kantonen Freiburg und Genf

Nahtstellen

4. VD: Neues Konzept zur Steuerung der Nahtstellenprojekte 1

Betriebliche Bildung

5. Ausbildungsbereitschaft der Betriebe von 1995 bis 2005 analysiert

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

6. Neue Berufsprüfung und höhere Fachprüfung in Vernehmlassung: Informatiker/in

Hochschulen

7. Ausbildungsgänge für Lehrpersonen von Berufsfachschulen des ZHSF akkreditiert
8. Netzwerk Cinema CH bietet zwei neue Masterstudien an

Kantone

9. JU: Berufsbildung bei Novartis in Basel

Arbeitsmarkt

10. WEFA lanciert Stellenbörse für Wiedereinsteigerinnen
11. XtraJob integriert Menschen mit Behinderungen im Arbeitsmarkt

Blick über die Grenze

12. F: Berufsbildung wird heftig kritisiert
13. Tendenz zu längerer Ausbildungsdauer in den OECD-Ländern hält an

Link

14. Grafische Darstellung der kantonalen Bildungsangebote aktualisiert

Inserate

15. Master of Advanced Studies EHB in Bildungsmanagement
16. hep verlag: Persönliche Grenzen respektieren

Stelleninserat

17. Leiter/in Berufsberatung, Kanton Zug

Top News

1. Wie viele Stipendien beziehen Lernende in der beruflichen Bildung?

df. 15% der Stipendien, die im Jahr 2007 ausbezahlt wurden, gingen an Jugendliche in einer beruflichen Grundbildung (9’759 Personen). Weitere 9% an Jugendliche in einer vollzeitlichen Berufsfachschule (5’228 Personen). Diese Zahlen sind einer Zusammenstellung „Kantonale Stipendien und Darlehen 2007“ zu entnehmen. Auf Stufe Höhere Berufsbildung bezogen nur gerade 2’319 Personen Stipendien, diese aber mit durchschnittlich 7’781 Franken einen vergleichsweise hohen Betrag; das ergibt ein Total von rund 18 Mio. Franken. Zum Vergleich: Für Studierende an Universitäten und ETH wendeten die Kantone rund 88 Mio. Franken an Stipendien auf.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4818a.pdf

Von Berufen und Verbänden

2. Masterplan Berufliche Grundbildung – Zwischenbilanz

ao. Das BBT hat die neuste Zwischenbilanz des Masterplans Berufliche Grundbildung unter www.bbt.admin.ch/themen/grundbildung/00655/index.html?lang=de aufgeschaltet. Sie zeigt den Stand der bis jetzt in Kraft gesetzten Verordnungen über die beruflichen Grundbildungen sowie die geplanten Inkraftsetzungen per Anfang 2009-11. Neu aufgeführt ist die Liste der Berufe, welche das Ticket für die Inkraftsetzung per Anfang 2010 erhalten haben; die Liste der erteilten Vor-Tickets für Berufe mit Inkraftsetzung per Anfang 2011 wurde ergänzt.
Zwischenbilanz: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4851a.pdf

3. OdASanté nun auch in den Kantonen Freiburg und Genf

df. Nach der Gründung der Organisation der Arbeitswelt (OdA) Gesundheit-Soziales der Kantone Genf sowie Freiburg im September 2008 ist der Gesundheitsbereich in allen Regionen der Schweiz vertreten, vgl. www.odasante.ch/de/08_ueber-uns/08_02_kant-regionale-oda.htm
Aktuelle Projektübersicht der OdASanté: www.odasante.ch/de/01_aktuell/pdf/01.8%20Projekte%20OdASante_20.9.%202008_deutsch.pdf

Nahtstellen

4. VD: Neues Konzept zur Steuerung der Nahtstellenprojekte 1

jf. Der Waadtländer Staatsrat konstituierte ein „Organe de coordination interservice“, das die Effektivität sämtlicher Nahtstellenprojekte 1 (zwischen der obligatorischen Schule und der beruflichen Grundbildung) verbessern soll. Die Massnahmen werden auf das Schuljahr 2009/10 in Kraft treten. Im Zentrum der Beratung stehen Case management sowie die Bereitstellung von Angeboten wie „Opti“, Motivationssemester, Vorlehren und Institutionen.
Pressemitteilung: www.afpr.ch/pdf/afpr4862a.pdf, Bericht: www.afpr.ch/pdf/afpr4862b.pdf, Studie: www.afpr.ch/pdf/afpr4862c.pdf und Organigramm: www.afpr.ch/pdf/afpr4862d.pdf (französisch)

Kontaktperson: Séverin Bez, directeur général de l’enseignement postobligatoire, severin.bez@vd.ch

Betriebliche Bildung

5. Ausbildungsbereitschaft der Betriebe von 1995 bis 2005 analysiert

jp. Die Ausbildungsbeteiligung der Betriebe erreichte 1995 einen Tiefststand, stieg bis 1998 wieder an und blieb seither konstant. Laut der Studie lässt sich kein zu- oder abnehmender Trend in der Ausbildungsbeteiligung oder der Ausbildungsintensität in diesem Zeitraum erkennen. Die Berufsbildung macht heute gut 70 Prozent aller Eintritte in Ausbildungen der Sekundarstufe II aus. Der Anteil der beruflichen dualen Grundbildungen daran liegt bei über 85 Prozent.
Studie (77 Seiten): www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/publikationen.html?publicationID=3344 oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4868a.pdf, Zusammenfassung in Panorama 5/08: www.panorama.ch/pdf/2008/pan085d25.pdf

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

6. Neue Berufsprüfung und höhere Fachprüfung in Vernehmlassung: Informatiker/in

jp. Folgende Entwürfe über die Prüfungsordnung wurden beim BBT eingereicht: Berufsprüfung Informatiker/in (14. Oktober 2008) und höhere Fachprüfung Informatiker/in (14. Oktober 2008).
Interessierte können die Entwürfe beim BBT, Effingerstrasse 27, 3003 Bern beziehen. Einsprachen beim BBT innert 30 Tagen.

Hochschulen

7. Ausbildungsgänge für Lehrpersonen von Berufsfachschulen des ZHSF akkreditiert

jp. Auf Antrag der Eidgenössischen Kommission für Berufsbildungsverantwortliche hat das BBT Ende September 2008 alle drei Studiengänge des Zürcher Hochschulinstituts für Schulpädagogik und Fachdidaktik (ZHSF) für Berufsfachschullehrpersonen anerkannt. Die Schlussberichte der Expertinnen und Experten bescheinigen den Ausbildungen am ZHSF unter anderem hohe Praxisrelevanz und einen ausgeprägten Bezug zur Berufswelt. Hervorgehoben wird auch das „vorbildlich fundierte berufspädagogische Verständnis“ und die gute Vernetzung des ZHSF mit anderen Institutionen und Organisationen der Berufsbildung und Berufspädagogik.
Informationen zu den Studiengängen des ZHSF: www.zhsf-edu.ch/bb/ab

8. Netzwerk Cinema CH bietet zwei neue Masterstudien an

jp. „Wir können die erste Phase einer Erfolgsgeschichte in der schweizerischen Filmausbildung feiern“ freut sich Prof. Maria Tortajada, Projektchefin von Netzwerk Cinema CH. Mit dem neuen Semesterbeginn findet die zweijährige Pilotphase des Kooperationsprojekts ihren Abschluss. Netzwerk Cinema CH wird mit der Unterstützung der Schweizerischen Universitätskonferenz (SUK), dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) und den Beiträgen der Kantone weiterhin fortgeführt.
Pressemitteilung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4769a.pdf

Kantone

9. JU: Berufsbildung bei Novartis in Basel

jf. Um jungen Jurassier/innen ein breiteres Ausbildungsangebot anbieten zu können, wurden Kontakte mit Novartis aufgenommen. Die Firma stellt nun pro Jahr zwei bis drei Ausbildungsplätze für Jugendliche aus dem Kt. Jura zur Verfügung, sofern sie die notwendigen sprachlichen Fähigkeiten besitzen und den Leistungsanforderungen des Unternehmens entsprechen.
Mehr: www.afpr.ch/pdf/afpr4813a.pdf (französisch).
Auskünfte: Jean-Luc Portmann, adjoint au chef du Service de la formation des niveaux secondaire II et tertiaire, 031 420 71 62, jean-luc.portmann@jura.ch

Arbeitsmarkt

10. WEFA lanciert Stellenbörse für Wiedereinsteigerinnen

vm. Über 80 Prozent der Frauen sind heute mit unterschiedlichen Arbeitspensen berufstätig. Viele unter ihnen geben – insbesondere bei Familiengründungen – ihre Erwerbstätigkeit vorübergehend auf. Der Verein Weiterbildung für die Arbeitswelt (WEFA) hilft Frauen, den Wiedereinstieg bewusst zu gestalten und sorgfältig zu planen.
Stellenbörse für Wiedereinsteigerinnen: www.wiedereinsteigerin.ch

11. XtraJob integriert Menschen mit Behinderungen im Arbeitsmarkt

vm. Im Rahmen des Personalverleihs XtraJobs integrieren spezialisierte Personalvermittler Menschen mit Behinderungen im Arbeitsmarkt. Diese werden anschliessend weiterhin durch die Vermittler betreut. Während einer befristeten Anstellung beurteilt das Unternehmen die Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmenden. Spätestens nach einem Jahr soll – wenn immer möglich – eine Festanstellung erfolgen. Die IV trägt die durch die besonderen Bedürfnisse entstehenden Mehrkosten der Arbeitgebenden.
Informationen unter www.XtraJobs.ch

Blick über die Grenze

12. F: Berufsbildung wird heftig kritisiert

jf. Die Geschäftsprüfungskommission des französischen Parlaments kritisiert das Berufs- und Weiterbildungssystem heftig. Die Berufsbildung decke die Bedürfnisse der Lernenden und der Betriebe bei weitem nicht ab und die Weiterbildung helfe kaum bei Schwierigkeiten der Beschäftigten mit mangelhafter oder keiner Ausbildung.
Der 244-seitige Bericht enthält auch Empfehlungen zur Verbesserung der Situation: lesrapports.ladocumentationfrancaise.fr/BRP/084000627/0000.pdf oder www.afpr.ch/pdf/afpr4865b.pdf.
Zusammenfassung: www.ladocumentationfrancaise.fr/rapports-publics/084000627/somm.shtml oder www.afpr.ch/pdf/afpr4865c.pdf (französisch)

Das Cedefop – Centre européen pour le développement de la formation professionnelle – publizierte eine Darstellung der Berufsbildung Frankreichs: www.trainingvillage.gr/etv/Upload/Information_resources/Bookshop/511/5190_fr.pdf oder www.afpr.ch/pdf/afpr4865a.pdf (französisch, 106 Seiten).

13. Tendenz zu längerer Ausbildungsdauer in den OECD-Ländern hält an

df. Gemäss OECD hatte 1980 ein fünfjähriges Kind eine Ausbildungsdauer von 14,5 Jahren zu erwarten, 2006 waren es 17 Jahre. Steigende Bildungsbeteiligung ist auch in der Schweiz festzustellen. Dazu haben wachsende Vorschulbesuchsquoten und eine steigende Beteiligung an Hochschulstudiengängen geführt.
Im OECD-Durchschnitt stieg die Studienanfängerquote von 37% (1995) auf 56% (2006), in der Schweiz von 17% auf 38%. Dieses Wachstum ist primär auf den Aufbau der Fachhochschulen zurückzuführen. Dies sind einige Resultate aus der Ausgabe 2008 des jährlich erscheinenden Bildungsberichts der OECD.
Medienmitteilung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4771a.pdf
Bericht: www.oecd.org/bookshop oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4771b.pdf (570 Seiten!)

Link

14. Grafische Darstellung der kantonalen Bildungsangebote aktualisiert

jf. Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hat die Darstellung der Schulstrukturen und Bildungsangebote aktualisiert. Stand Schuljahr 2008/09: www.edk.ch/dyn/12318.php

Inserate

15. Master of Advanced Studies EHB in Bildungsmanagement

Bringen Sie Ihre Karriere mit einem Abschluss MAS EHB in Bildungsmanagement (60 ECTS), MAS LIB oder MAS IFM voran. Das EHB bietet ein berufbegleitendes (2-6 Jahre) Weiterbildungsstudium für Berufsbildungsverantwortliche und Schulleiter/innen an, das zum „Master of Advanced Studies EHB in Bildungsmanagement“ führt.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.mas.ehb-schweiz.ch oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4839a.pdf; Kontakt: mas@ehb-schweiz.ch | 031 910 37 57

16. hep verlag: Persönliche Grenzen respektieren

Module rund um das Thema sexuelle Belästigung für die Lernbereiche Gesellschaft, Sprache und Kommunikation. Das neue Lehrmittel bildet den Abschluss des zweijährigen Projekts der Fachstellen für Gleichstellung in den Kantonen Baselland, Bern und Zürich.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.hep-verlag.ch oder unter bbaktuell.ch/pdf/bba4852a.pdf

Stelleninserat

17. Leiter/in Berufsberatung, Kanton Zug

Das Amt für Berufsberatung ist die kantonale Fachstelle für Fragen zur Berufs-, Laufbahn- und Studienwahl. Infolge Pensionierung der bisherigen Amtsleiterin suchen wir per 1. Juli 2009 oder nach Vereinbarung eine erfahrene, kommunikative Führungspersönlichkeit als Amtsleiter/in Berufsberatung (Pensum 90%-100%).
Nähere Informationen finden Sie unter www.zug.ch/stellen oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4856a.pdf

Newsletter bbaktuell (Ausgabe 226 / 14.10.2008)

14 Okt
Die grafisch gestaltete PDF-Version von bbaktuell finden Sie unter www.bbaktuell.ch/pdf/bbaktuell226.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter www.bbaktuell.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf.

Top News

1. Berufliche Integration von Flüchtlingen – nun sind die Kantone am Zug

Bund

2. Leading Houses: Neuer Präsident des Leitungsausschusses gewählt

Von Berufen und Verbänden

3. Fotograf/in EFZ: Aufschub des BBT-Entscheids bis 2013
4. Berufliche Grundbildung in Vernehmlassung: Glasmaler/in, Vergolder/in und Tierpfleger/in
5. Validierungsprojekt Informatiker/in gestartet

Berufs- und Laufbahnberatung

6. Doch keine Dachorganisation Berufsberatung

Berufsfachschulen

7. Deutschschweizer Netzwerk für Validierungsverfahren gegründet

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

8. Neue Berufsprüfungen und neue höhere Fachprüfung in Vernehmlassung: PR, Finanz, Berufsbildung u.a.
9. QualiCarte den europäischen Anforderungen angepasst

Hochschulen

10. Bolognareform abgeschlossen

Kantone

11. GE: Prämie für Berufsbildner/innen lanciert
12. JU: Neues kantonales Berufsbildungsgesetz gutgeheissen
13. BL: Verdoppelung der Beiträge an überbetriebliche Kurse

Arbeitsmarkt

14. Personen mit geringen beruflichen Qualifikationen sollen in Firmen weitergebildet werden

Blick über die Grenze

15. D: Schweizer Berufsbildungssystem als Vorbild
16. D: Regierung führt Bildungsprämien ein

Inserate

17. SGAB Tagung: Leading Houses – Berufsbildungsforschung / 21. November 2008
18. hep verlag: Gemeinsam lernen im Netz

Stelleninserate

19. Berufs- und Laufbahnberater/in, 70%-Pensum
20. Fachspezialist/-in Beratung und Bildung

Top News

1. Berufliche Integration von Flüchtlingen – nun sind die Kantone am Zug

df. Die berufliche Integration von Flüchtlingen ist eine gute Sache, wenn man sie richtig macht. Dies ist die Erkenntnis aus einem Pilotprojekt, das 2006 vom Bundesamt für Migration (in Zusammenarbeit mit Wirtschafts- und Branchenverbänden) lanciert wurde. Über fünfzig Personen haben an Qualifizierungs- und Sprachförderungsmassnahmen im Hotel- und Gastrobereich, in der Logistikbranche, im Baugewerbe, im Haushalt und im Verkauf teilgenommen. Jede zweite von ihnen hat im Anschluss eine Stelle gefunden. Verschiedene Begleitstudien bringen nun neue Erkenntnisse und Empfehlungen, die den Kantonen für die weitere Umsetzung zur Verfügung stehen.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4701a.pdf

Bund

2. Leading Houses: Neuer Präsident des Leitungsausschusses gewählt

df. Der Leitungsausschuss der Leading Houses hat internationale Verstärkung erhalten. An die Stelle des bisherigen Leiters, Fritz Oser, tritt Frank Achtenhagen, Seminar für Wirtschaftspädagogik (Universität Göttingen). Neue Mitglieder sind zudem: Reinhold Nickolaus (Universität Stuttgart), Kerstin Pull (Universität Tübingen), Detlef Sembill, (Universität Bamberg), Christiane Spiel (Universität Wien) und Bernhard Weber (SECO, Bern). Sie ersetzen Gregor Häfliger (SECO) und Heinz Gilomen (BFS). Damit setzt sich der Leitungsausschuss neu aus neun Mitgliedern und zwei Experten zusammen.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4828a.pdf sowie www.bbaktuell.ch/pdf/bba4828b.pdf

Von Berufen und Verbänden

3. Fotograf/in EFZ: Aufschub des BBT-Entscheids bis 2013

jf. Weiterführung oder Aufhebung der 4-jährigen beruflichen Grundbildung Fotograf/in mit eidg. Fähigkeitszeugnis: Diesen wichtigen Entscheid sollte das BBT nach einer Vernehmlassung und der Anhörung der beteiligten Parteien treffen. Aufgrund der verteidigten unterschiedlichen Konzepte diesseits und jenseits des „Röschtigrabens“ verlangt das BBT von den interessierten Kreisen die Gründung einer neuen OdA, um die Reform der beruflichen Grundbildung bis 2013 umzusetzen.
Pressemitteilung des Kantons Waadt: www.afpr.ch/pdf/afpr4843a.pdf (französisch)
bbaktuell (Nr. 213/1) hat die Situation in einem Ergänzungsdokument im März 2008 dargestellt: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4442a.pdf

4. Berufliche Grundbildung in Vernehmlassung: Glasmaler/in, Vergolder/in und Tierpfleger/in

ao. Die Verordnungen über die berufliche Grundbildung Glasmaler/in – Kunstglaser/in EFZ und Vergolder/in – Einrahmer/in EFZ sind in Vernehmlassung. Frist: 31. Dezember 2008. Die Vernehmlassungsfrist für den Beruf Tierpfleger/in EFZ läuft bis zum 15. Januar 2009.
Unterlagen: www.bbt.admin.ch/themen/grundbildung/00107/00158/index.html?lang=de

5. Validierungsprojekt Informatiker/in gestartet

df. Das BBT hat I-CH, Informatik Berufsbildung Schweiz AG, grünes Licht gegeben für das Qualifikationsprofil und entsprechende Bestehensregeln für den Beruf Informatiker/in. Sie bilden die Grundlage für ein Validierungsprojekt, das am 2. Oktober 2008 im Kanton Zürich gestartet wurde. Acht Personen konnten bisher für den Prozess angemeldet werden. Auch der Kanton Genf wird die Umsetzung auf der Grundlage des neu bewilligten Qualifikationsprofils und der Bestehensregeln in den kommenden Monaten aufnehmen. Derzeit sind in vier Berufen der deutschen Schweiz Umsetzungsprojekte zur Validierung von Bildungsleistungen im Gang: Fachangestellte Gesundheit, Druckausrüstung, kaufmännische Bildung und Detailhandel.
Informationen: ugo.merkli@i-ch.ch

Berufs- und Laufbahnberatung

6. Doch keine Dachorganisation Berufsberatung

df. Die zuständige Projektgruppe ist zum Schluss gekommen, dass die Gründung einer neuen Dachorganisation für die Berufsberatung derzeit nicht sinnvoll sei. Stattdessen soll eine Konferenz der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung Schweiz (ohne eigene Rechtspersönlichkeit) geschaffen werden; sie soll ein erstes Mal im Januar 2009 zusammenkommen. Auf Ende Oktober 2008 ist zudem ein Newsletter geplant, an dem sich die interessierten Teilverbände beteiligen können. Die Fachvereinigung für Berufsberatung (FAB) hat die letzte gedruckte Ausgabe ihres Bulletins verschickt – künftig soll nur noch mit „Infomails“ über die Arbeit des Verbands informiert werden.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4825a.pdf

Berufsfachschulen

7. Deutschschweizer Netzwerk für Validierungsverfahren gegründet

df. Die Validierung von Bildungsleistungen ist eine kantonale Aufgabe. Nachdem in der Westschweiz seit einigen Jahren eine koordinierende „Commission CLPO validation des acquis“ (Leitung Grégoire Evéquoz) existiert, haben sich nun auch die Deutschschweizer Kantone mit Unterstützung der SBBK in einer Konferenz gefunden. Diese Konferenz „VdA D-CH“ wurde am 1. Oktober 2008 gegründet, ein nächstes Treffen findet am 16. Dezember statt. Die Gruppe wird präsidiert von Beat Schuler, Zug, Kontakte in die Westschweiz sind geknüpft. Ziel ist es, die Koordination unter den Kantonen und die Validierungsverfahren in geografischen „Angebotsräumen“ zu organisieren.
Infos: beat.schuler@vd.zg.ch

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

8. Neue Berufsprüfungen und neue höhere Fachprüfung in Vernehmlassung: PR, Finanz, Berufsbildung u.a.

jp. Folgende Entwürfe über die Prüfungsordnung wurden eingereicht :
Berufsprüfung: PR-Fachmann/-frau (30. September 2008), Fachmann/-frau für Management in gewerkschaftlichen Organisationen und Berufsbildungsfachmann/-frau (7. Oktober 2008).
Höhere Fachprüfung: PR-Berater/in und Dipl. Experte/in in Rechnungslegung und Controlling (30. September 2008).
Interessierte können die Entwürfe beim BBT, Effingerstrasse 27, 3003 Bern beziehen. Einsprachen beim BBT innert 30 Tagen.

9. QualiCarte den europäischen Anforderungen angepasst

jf. Die in der Schweiz entwickelte QualiCarte zur Evaluation der Ausbildungsqualität in den Betrieben (s. bbaktuell Nr. 178/2 und Nr. 202/4 sowie www.qualicarte.ch ) wurde den europäischen Bedürfnissen angepasst. Das Co-Pilotprojekt wurde zwischen Oktober 2006 und Juni 2008 mit Unterstützung durch das Leonardo da Vinci-Programm der europäischen Kommission von zehn Partnern durchgeführt. Ziel war es, auf europäischer Ebene eine Begleitstrategie für die „Tutoren“ bzw. Berufsbildner/innen im Lehrbetrieb zu entwickeln, die der Qualitätssicherung während der Ausbildungszeit dient.
Auszug aus der Revue „inffo flash“ Nr. 731: www.afpr.ch/pdf/afpr4842a.pdf (französisch)
Präsentation des Co-Pilotprojekts: www.copilote.org/index.php?p=projet > DE

Hochschulen

10. Bolognareform abgeschlossen

df. Die Umsetzung von Bologna ist in den Schweizer Hochschulen abgeschlossen. Zu Beginn des Studienjahres 2008/09 belegten knapp 85% der Studierenden (rund 130’000) des ersten und zweiten Studienzyklus einen „Bologna“-Studiengang (Bachelor und Master), praktisch alle Neueintretenden starteten einen Bachelorstudiengang. Diese Informationen werden laufend vom Bundesamt für Statistik aufbereitet: www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15/08.html > Andere Analysen > Bologna-Reform: Fragen-Antworten

Die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten CRUS hat ihrerseits einen Bologna-Schlussbericht verfasst und attestiert der Reform eine „erfolgreiche Umsetzung“: www.crus.ch/homenavigation/home/publikationen.html#Bologna > Bologna-Koordination / ECTS-Koordination oder www.afpr.ch/pdf/afpr4831a.pdf (f+d)

Kantone

11. GE: Prämie für Berufsbildner/innen lanciert

jf. Der „Conseil interprofessionnel pour la formation“ (CIF) plant, Berufsbildnerinnen und -bildnern eine Prämie von 500 Franken auszuzahlen, wenn sie Jugendlichen eine Ausbildung von hoher Qualität ermöglicht und diese zu einem erfolgreichen Bildungsabschluss geführt haben. Einerseits wird die Verbesserung und Anerkennung der Rolle der Berufsbildner/innen, anderseits eine Steigerung der Ausbildungsqualität im Lehrbetrieb angestrebt. Das Pilotprojekt startete im September 2008, wird durch den Genfer Berufsbildungsfonds (FFPC) finanziert und betrifft die zweijährige berufliche Grundbildung. Das Projekt wird nach der Pilotphase von zwei Jahren extern evaluiert.
Informationen: Grégoire Evéquoz, directeur général de l’OFPC, 022 388 44 25, gregoire.evequoz@etat.ge.ch

12. JU: Neues kantonales Berufsbildungsgesetz gutgeheissen

jf. Das Jurassische Parlament hat das Gesetz „sur l’enseignement et la formation des niveaux secondaire II et tertiaire et la formation continue“ am 1. Oktober 2008 gutgeheissen. Wegweisend für die Schweiz ist die Zusammenfassung der allgemeinen Bildung, der Berufs- und Weiterbildung auf der Sekundarstufe II und im Tertiärbereich in einem einzigen Gesetz. Es umfasst sämtliche Ausbildungsgänge mit den Abschlüssen in einem offenen, durchlässigen, kohärenten System. Der Kanton Jura erfüllt damit eine Pionierrolle in der Umsetzung der Empfehlungen der schweizerischen Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) im Hinblick auf die „künftige Sekundarstufe II“.
Pressemitteilung: www.afpr.ch/pdf/afpr4824a.pdf (französisch)
Informationen: Olivier Tschopp, chef du Service de la formation des niveaux secondaire II et tertiaire (SFO), 032 420 71 60, olivier.tschopp@jura.ch

13. BL: Verdoppelung der Beiträge an überbetriebliche Kurse

df. Die SBBK empfiehlt den Kantonen, den Trägern von überbetrieblichen Kursen 20% der Kosten zu erstatten. Der Kanton Basel Landschaft verdoppelt diesen Beitrag gemäss einem Beschluss des kantonalen Parlamentes. Zudem plant der Kanton neu die Abgeltung der Reisekosten für Berufslernende, die eine Berufsfachschule in einem anderen Kanton besuchen müssen. Solche Abgeltungen kennen einzelne andere Kantone bereits heute.
Informationen: hanspeter.hauenstein@bl.ch

Arbeitsmarkt

14. Personen mit geringen beruflichen Qualifikationen sollen in Firmen weitergebildet werden

jf. Die Reintegration in den Arbeitsmarkt von Personen ohne Arbeit mit geringen beruflichen Qualifikationen stellt die Behörden vor grosse Herausforderungen. Denn die Zahl der Arbeitsplätze, die für Personen ohne Ausbildung offen stehen, sinkt. Ein grenzüberschreitendes Projekt zeigt Chancen und Risiken für Geringqualifizierte um den Bodensee auf. Als Massnahmen sollen unter anderem arbeitslose Geringqualifizierte direkt in Firmen weitergebildet, Deutsch am Arbeitsplatz gefördert und ausländische Diplome vermehrt anerkannt werden.
Medienmitteilung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4844a.pdf
Schlussbericht: www.amosa.net/content-n114-sD.html oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4844b.pdf

Blick über die Grenze

15. D: Schweizer Berufsbildungssystem als Vorbild

df. Auf der Grundlage einer Studie „Steuerung der beruflichen Bildung im internationalen Vergleich“ schlägt die deutsche Bertelsmann Stiftung die Einrichtung eines Bundesamts für berufliche Bildung sowie entsprechende Landesämter vor. Bei der Reform der Berufsausbildung sollte sich Deutschland am Vorbild der Schweiz orientieren, heisst es in einem Papier. Die Schweiz verfüge trotz ihrer ausgeprägten föderalen Struktur und mit den drei Sprachregionen über ein gut koordiniertes duales Berufsbildungssystem. Zudem seien die Zuständigkeiten zwischen der nationalen, regionalen und lokalen Ebene so verteilt, dass nach dem Grundsatz der Subsidiarität eine gute Balance in der Wahrnehmung von strategischen und operativen Aufgaben gelungen sei.
Studie: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4819a.pdf

16. D: Regierung führt Bildungsprämien ein

df. Deutschland führt ab 1. Dezember 2008 eine Form von Bildungsgutscheinen ein. Personen mit einem steuerbaren Jahreseinkommen bis 17’900 Euro erhalten einen Prämiengutschein von maximal 154 Euro, wenn sie mindestens die gleiche Summe als Eigenanteil leisten. Damit sollen der Stellenwert der Weiterbildung und vorausgehender Beratungsleistungen erhöht und mehr Menschen für die berufliche Weiterbildung mobilisiert werden. Fachleute sehen die Massnahme kritisch: Marco Steegmann, Bildungsexperte des DGB Berlin-Brandenburg, nannte das Programm „plakativ“.
Richtlinien: www.bmbf.de/foerderungen/12891.php; Kritik: www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/847577/ oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4829a.pdf

Inserate

17. SGAB Tagung: Leading Houses – Berufsbildungsforschung / 21. November 2008

Was bringen die Leading Houses für die Praxis, was für die Wissenschaft? An den Beispielen Bildungsökonomie (Prof. Dr. Stefan Wolter) und Lernstrategien (Prof. Dr. Gerhard Steiner) werden Nutzen und Ergebnisse der Forschungsarbeit je in zwei Referaten, Ko-Referaten und Workshops vorgestellt und diskutiert.
Detailliertes Programm und Online-Anmeldung unter www.sgab-srfp.ch/aktuelles
Beschreibung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4822a.pdf

18. hep verlag: Gemeinsam lernen im Netz

Berufsbildungsverantwortliche aus Schule und Betrieb finden in diesem Praxishandbuch Inspirationen für die Weiterentwicklung ihrer Lehr- und Lernarrangements.
Weitere Informationen finden Sie unter www.hep-verlag.ch oder unter bbaktuell.ch/pdf/bba4835a.pdf

Stelleninserate

19. Berufs- und Laufbahnberater/in, 70%-Pensum

Das Amt für Jugend und Berufsberatung Kanton Zürich, Region Süd, sucht für das Team des Berufsinformationszentrums Urdorf per 1. Januar 2009 oder nach Vereinbarung einen/eine Berufs- und Laufbahnberater/in, 70%-Pensum.
Detaillierte Stellenausschreibung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4832a.pdf

20. Fachspezialist/-in Beratung und Bildung

Die Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf Aargau (BDAG) suchen zur fachlichen Unterstützung der Geschäftsleitung und des Vorstandes per 1. Januar 2009 oder nach Vereinbarung eine/n Fachspezialistin/Fachspezialisten für die neu geschaffene Stabsstelle Entwicklung. Die BDAG führen im Auftrag des Kantons an sechs Standorten Kompetenzzentren für Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung, für jugendpsychologische Beratung (Sek II) und für Lehrpersonenberatung. Inserat unter www.bbaktuell.ch/pdf/bba4833a.pdf

Newsletter bbaktuell.ch (Ausgabe 225 / 30.09.2008)

30 Sep
Die grafisch gestaltete PDF-Version von bbaktuell finden Sie unter www.bbaktuell.ch/pdf/bbaktuell225.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter www.bbaktuell.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf.

Haben Sie eine Stelle zu besetzen? Eine Veranstaltung oder eine neue Publikation anzukünden? Die Konditionen von bbaktuell und ActualitésFPr finden Sie unter www.bbaktuell.ch/anzeigen.

Top News

1. Der Kanton Zürich erhält einen kantonalen Berufsbildungsfonds

wt. Im Rahmen der Abstimmung über die Revision des Einführungsgesetzes zum eidg. Berufsbildungsgesetz haben die Stimmbürgerinnen und -bürger einer Variante des Gesetzes mit einem Berufsbildungsfonds den Vorzug gegeben. Vorgesehen ist die Äufnung eines Fonds von max. 20 Mio. Franken mit Beiträgen von max. 1 Promille der Lohnsumme. Daraus sollen Beiträge zur Senkung der Kosten der Berufsbildung ausgerichtet werden können.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4758a.pdf

2. Unternehmerisches Handeln in der Berufsbildung ausgezeichnet

wt. Die „Junior Teams“ von login sind Sieger des Wettbewerbs EnterPrize08. Weitere Preise erhielten das „Haus der Farbe“ in Zürich und die „Leseförderung an Berufsfachschulen“ des Instituts für Interkulturelle Kommunikation. Anerkennungsurkunden gingen an die Lehrwerkstatt für Modistinnen und Modisten „Caroline Hüte & Mützen GmbH“, Luzern und an das Laufbahncoaching der Berufsfachschule BBB (BerufsBildungBaden).
Die Preisverleihung fand am 30. September statt, ihre Teilnehmerliste liest sich fast wie ein „Who is who“ der Berufsbildung.

„EnterPrize“ ist ein Wettbewerb der Stiftung ENTERPRISE für Unternehmergeist in Wirtschaft und Gesellschaft, Fachpartner für ihr Wettbewerb EnterPrize ist die Fachzeitschrift PANORAMA. Es wird unternehmerisches Handeln in der beruflichen Aus- und Weiterbildung ausgezeichnet, vgl. www.enterprize.ch.
Vorstellung der Preisträger: vgl. www.panorama.ch/files/enterprize08.pdf
Medienmitteilung zur Preisverleihung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4721a.pdf

Von Berufen und Verbänden

3. Berufsbildung im Autogewerbe: „Nur wer sät kann einmal ernten“

jp. Im Autogewerbe gibt es 12’702 lernende Personen in der beruflichen Grundbildung (2006) und während der letzten vier Jahre absolvierten 1’215 Berufsleute Weiterbildungen in der tertiären Stufe. bbaktuell hat Jürg Fluri, Leiter der Berufsbildung beim Autogewerbeverband Schweiz (AGVS), zu seinen Aufgaben befragt.
Interview: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4710a.pdf

4. Alle drei Schweizer/innen erringen eine Medaille an den EuroSkills 2008

jp. Die kleine Schweizer Delegation kehrt erfolgreich nach Hause zurück: Einmal Silber und zweimal Bronze, dies ist die Bilanz an den ersten europäischen Berufsmeisterschaften EuroSkills 2008 (vgl. bbaktuell 224/7) in Rotterdam.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4798a.pdf

5. Berufliche Grundbildung in Vernehmlassung: Medizinische/r Assistent/in

jp. Die Verordnung über die berufliche Grundbildung Medizinische/r Assistent/in ist in Vernehmlassung (Frist: 22.12.2008).
Unterlagen: www.bbt.admin.ch/themen/grundbildung/00107/00158/index.html?lang=de

6. Berufliche Grundbildung in Kraft: Fachmann/frau Information und Dokumentation

jp. Die Verordnung über die berufliche Grundbildung Fachfrau/Fachmann Information und Dokumentation EFZ wird auf den 1. Januar 2009 in Kraft gesetzt. In einigen Wochen stehen die Verordnung unter www.bbt.admin.ch/themen/grundbildung/00470/index.html?lang=de, der Bildungsplan unter www.ausbildung-id/grundbildung/fachfrau-fachmann zur Verfügung.

7. Uhrenproduktion – fast die Hälfte des Personals ist ohne Abschluss

ja. Gemäss der von der „Convention patronale de l’industrie horlogère suisse CPIH“ (Arbeitgeberverband der Schweizer Uhrenindustrie CP) publizierten Statistik 2007 sind 48,3 % des Personals im Produktionsbereich sämtlicher Sektoren der Uhrenindustrie ohne Qualifikation. Im Administrativbereich beträgt der Anteil „nur“ 10,7%. Auch die Anzahl der Personen, welche über eine höhere Bildung verfügen, ist unterschiedlich: 10,8% in der Produktion, 30,4% in der Administration. Das Verhältnis der Lernenden im Administrativbereich ist etwas höher (235 Lernende, bzw. 2,3%) als in der Produktion (709, resp. 1,9%).
Betriebszählung 2007 der Schweizer Uhrenindustrie: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4806a.pdf

8. Schweizerische Dachorganisation der Arbeitswelt Soziales mit neuem Auftritt

jp. Die Schweizerische Dachorganisation der Arbeitswelt Soziales hat einen neuen Namen: Ab dem 1. Oktober 2008 heisst sie SAVOIRSOCIAL. Die Namensänderung geht einher mit einem neuen Erscheinungsbild und der Erneuerung des Internetauftritts: www.savoirsocial.ch.
Pressemitteilung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4810a.pdf

Berufs- und Laufbahnberatung

9. GE: „Cité des métiers“ mit französischem Label eröffnet

ja. Als Neuheit in der Schweiz hat der Kanton Genf eine „Cité des métiers et de la formation“ mit dem französischen Label „Cité des métiers“ eingerichtet. Damit gehört Genf zu den 28 weltweit anerkannten „Cité des métiers“. Das Genfer „Office pour l’orientation, la formation professionnelle et continue (OFPC)“ – in Zusammenarbeit mit dem „Office cantonal de l’emploi“ – hat nach strengen Richtlinien eine Infrastruktur eingerichtet, die Jugendlichen und Erwachsenen erlaubt, gratis und ohne vorherige Anmeldung Informationen über Berufswahl, Berufsbildung, finanzielle Unterstützung, Weiterbildung, Wiedereinstieg und Arbeitsplatz zu erhalten. In Genf stehen zwischen 10 und 17 Uhr acht Berater dem interessierten Publikum für Auskünfte zur Verfügung.
Mehr: www.citedesmetiers.ch oder Grégoire Evéquoz, directeur général OFPC, 022 388 44 25.
Pressedossier: www.afpr.ch/pdf/afpr4768a.pdf (in französisch)

Nahtstellen

10. Mehr Chancengleichheit dank anonymer Lehrstellenbewerbung

jp. Anonymisierte Bewerbungsverfahren für Lehrstellen erhöhen die Chancengleichheit. Sind Bewerberdaten anonym, hat die Herkunft keinen Einfluss mehr auf die Erfolgschancen. Dies zeigt – so der KV Schweiz – die Auswertung des Zürcher Pilotprojekts „smart selection“.
Medienmitteilung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4814a.pdf
Studie: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4814b.pdf
Referate: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4814c.pdf

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

11. Konferenz der Berufs- und Höheren Fachprüfungen gegründet

jp. Die Träger von Berufs- und Höheren Fachprüfungen schliessen sich zusammen. Mit der Gründung der Konferenz der Berufs- und Höheren Fachprüfungen wollen sie die Berufsbildung als entscheidenden Standortvorteil der Schweiz stärken.
Pressemitteilung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4815a.pdf

12. Übersicht „Bildungsgänge HF“ und „Nachdiplomstudien HF“ nach Kantonen

df. Das BBT hat eine Übersicht über Bildungsgänge Höhere Fachschule (HF) nach Kantonen sowie eine Übersicht Nachdiplomstudien HF nach Kantonen publiziert:
www.bbt.admin.ch/themen/hoehere/00161/index.html?lang=de > „Bildungsgänge/Nachdiplomstudien“ oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4764a.pdf sowie www.bbaktuell.ch/pdf/bba4764b.pdf

Kantone

13. BE: Die Vorlehre – ein Einstieg nach Mass

jp. Der Kanton Bern hat im Rahmen eines Projekts die Vorlehre, neben dem berufsvorbereitenden Schuljahr das zweite staatliche Brückenangebot, neu strukturiert und den entsprechenden Rahmenlehrplan überarbeitet. Während der Vorlehre arbeiten die Jugendlichen zwei Tage pro Woche in einem Betrieb und besuchen zusätzlich an drei Tagen pro Woche den Unterricht an einer Berufsfachschule. Sie lernen die praktische Seite ihres künftigen Berufs kennen, verbessern ihre persönlichen und schulischen Kompetenzen und können sich durch Engagement profilieren. Damit verbessern sie ihre Chancen bei der Lehrstellensuche.
Mehr: www.erz.be.ch/vorlehre

14. BE: Nach Lehrvertragsauflösung – drei Viertel der Jugendlichen versuchen es noch einmal

jp. Das Projekt „Lehrvertragsauflösung (LEVA)“ im Kanton Bern stellte fest, dass ein Fünftel aller neu abgeschlossenen Lehrverträge vorzeitig aufgelöst werden. Im neusten Bericht werden nun die „Chancen und Risiken für den weiteren Ausbildungsweg“ untersucht. Rund drei Viertel der Jugendlichen steigen irgendwann im Verlauf von drei Jahren nach der Lehrvertragsauflösung wieder in eine zertifizierende Sek. II-Ausbildung ein. Je länger die Vertragsauflösung zurückliegt, desto kleiner der Anteil Jugendlicher, die wieder eine Ausbildung aufnehmen.
Studie: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4800a.pdf
Zusammenfasung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4800b.pdf
10vor10-Bericht auf SF1 vom 18. Sept. 2008:
www.sf.tv/sf1/10vor10/index.php?docid=20080918 > Zu viele Lehrlinge scheitern > Play-Taste (4:14 Min.)

15. BL: Landrat bewilligt Kredit für Projekt „BerufsWegBereitung“

jp. Am 11. September 2008 bewilligte der Landrat des Kantons Basel-Landschaft einen Jahreskredit von über 900’000 Franken für das Projekt „BerufsWegBereitung“. Im Antrag stellte die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion fest, dass der grösste Teil der rund 2’100 Schulabgänger/innen der Sekundarschule den Übertritt in die berufliche Grundbildung schaffen. Trotz aller Anstrengungen gelingt etwa hundert Jugendlichen eines Jahrgangs der Weg ins Berufsleben nicht. Das Projekt „BerufsWegBereitung“ soll dazu beitragen, dass diese Jugendlichen erfasst werden. Sie sollen bereits in der Sekundarschule und über die verschiedenen Schnittstellen hinaus konsequent begleitet und – falls sie von sich aus nicht nach einer Lösung suchen – aktiv angegangen und unterstützt werden.
Antrag: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4802a.pdf
Studie „Strategien gegen Erwerbslosigkeit Jugendlicher im Kanton Basel-Landschaft“: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4802b.pdf

Arbeitsmarkt

16. Wie hat sich der Arbeitsmarkt in den vergangenen 5 Jahren entwickelt?

vm. Die vom Bundesamt für Statistik publizierten Arbeitsmarktindikatoren 2008 liefern einen Überblick über den Schweizer Arbeitsmarkt zwischen 2002 und 2007 (Erwerbstätigkeit, Arbeitsstunden, Arbeitslosigkeit, Löhne usw.). Infolge der Ereignisse des 11. Septembers 2001 stagnierte die Beschäftigung zu Beginn des Berichtszeitraums. Die Arbeitslosigkeit stieg stark an und machte 2003 zu einem schlechten Jahr für den Arbeitsmarkt. Zwischen Juni 2003 und Juni 2005 nahm die Zahl der Erwerbstätigen nur leicht zu. Erst Ende 2005 waren im Zuge eines starken wirtschaftlichen Aufschwungs wieder ein Rückgang der Arbeitslosigkeit und eine deutliche Zunahme der Beschäftigung zu beobachten.
Detaillierte Arbeitsmarktindikatoren: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4786a.pdf

Stelleninserate

17. Berufs- und Laufbahnberater/in, 60%-Pensum

Das Amt für Berufsbildung, Mittel- und Hochschulen (ABMH), Kanton Solothurn, tritt als Partner für die Organisationen der Arbeitswelt, Lernende, Eltern, Schulen, Bildungsorganisationen und Ratsuchende im Bereich der Berufs- und Studienberatung auf.
Wir suchen für das Team der Regionalstelle der Berufs- und Studienberatung in Breitenbach einen/eine Berufs- und Laufbahnberater/in, 60%-Pensum.
Detaillierte Stellenausschreibung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4799a.pdf

18. Führungspersönlichkeit als Leiter/in Amt für Brückenangebote (50%-60%)

Wir suchen per 1. Januar 2009 oder nach Vereinbarung eine Führungspersönlichkeit als Leiter/in Amt für Brückenangebote (50%-60%).
Sie verfügen über Führungserfahrung, eine Ausbildung als Lehrperson für die Sekundarstufe I oder II sowie über praktische Erfahrungen und Kenntnisse in der Organisationsentwicklung und im Qualitäts- und Projektmanagement. Sie führen als Leiterin/Leiter des neuen Amts der Volkswirtschaftsdirektion die Schulleitung mit den drei Prorektoren und entwickeln und optimieren mit ihnen die Angebote.
Nähere Informationen finden Sie unter http://www.zug.ch/stellen und www.bbaktuell.ch/pdf/bba4805a.pdf

19. KV Schweiz: RessortleiterIn Prüfungsorganisation 80-100%

Der Kaufmännische Verband Schweiz ist die grösste schweizerische Berufsorganisation der Angestellten in Büro sowie verwandter Berufe. Wir suchen für unser Zentralsekretariat Zürich eine RessortleiterIn Prüfungsorganisation. Das Tätigkeitsgebiet umfasst die Prüfungskoordination von Berufs- und höheren Fachprüfungen sowie die Führung eines kleinen Teams.
Nähere Angaben unter www.kvschweiz.ch/rlpo oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4807a.pdf

Newsletter bbaktuell.ch (Ausgabe 224 / 16.09.2008)

16 Sep

Top News

1. Die Berufsmittelschule wird 40 Jahre alt

jp. Im Herbst 1968 wurde in Aarau die erste Berufsmittelschule (BMS) mit 39 Lernenden eröffnet. Heute wird sie als einer der Schlüssel zum Erfolg der Berufsbildung betrachtet. Jährlich werden in der Schweiz über 10’000 Berufsmaturitätszeugnisse ausgestellt.
Rückblick: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4713a.pdf und bba-Meldungen zur BMS aus den letzten Jahren: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4713b.pdf (25 Seiten)

2. Hans Huber Stiftung ehrt Förderer der beruflichen Ausbildung

ao. Die „Hans Huber Stiftung zur Förderung der beruflichen Ausbildung“ hat zum 11. Mal Preise für die Förderung der Chancengleichheit in der Lehre verliehen. Anerkennungspreise erhielten der St. Galler alt Regierungsrat Hans Ulrich Stöckling und Fritz Leirer, Geschäftsführer der Garage Leirer AG in Stein AR. Zudem wurden vier Trainer, die ihre Kandidaten an den Berufsweltmeisterschaften zum Medaillengewinn geführt hatten, mit dem Förderpreis ausgezeichnet.
Medienmitteilung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4766a.pdf

Bund

3. Lehrstellensituation ist im August stabil

jp. Gemäss der monatlichen BBT-Umfrage bei den Kantonen präsentiert sich die Lehrstellensituation im August entspannt. Generell melden die Kantone, dass im Vergleich zum Vorjahr mehr Lehrstellen vergeben worden sind. Mehr: www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=21175 oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4774a.pdf

Kantone

4. BE: Christian Bürki neuer Vorsteher der Abteilung Berufsschulen

ao. Der Erziehungsdirektor des Kantons Bern hat Christian Bürki, 54-jährig, bisher Berufsschulinspektor, zum neuen Vorsteher der Abteilung Berufsschulen im Mittelschul- und Berufsbildungsamt ernannt. Bürki übernimmt sein Amt am 1. November 2008 als Nachfolger von Andreas Zysset, der neue Leiter der Lehrwerkstätten Bern.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4765a.pdf; Infos: T. Ninck, theo.nick@erz.be.ch

Von Berufen und Verbänden

5. Internationaler Verband für Hauswirtschaft feiert seinen 100. Geburtstag

jp. Im KKL in Luzern feierte Ende Juli 2008 der in der Schweiz gegründete Internationale Verband für Hauswirtschaft (IFHE) seinen 100. Geburtstag unter dem Motto „Die Vergangenheit reflektieren – die Zukunft gestalten“. Bundesrätin Doris Leuthard und Nationalrätin Lukrezia Meier-Schatz begrüssten Vertreter und Vertreterinnen aus 56 Nationen aus allen fünf Kontinenten. Diskutiert wurden Themen der Existenzsicherung und der Aktivitäten des täglichen Lebens rund um den Familienhaushalt und um die Hauswirtschaft im Kollektivbetrieb.
Für bbaktuell berichtet Franziska Gartmann-Maurer: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4744a.pdf

6. Bildungsverordnung Goldschmied/in EFZ in Vernehmlassung

ao. Die Verordnung über die berufliche Grundbildung Goldschmied/in EFZ mit den Fachrichtungen Goldschmieden, Silberschmieden und Edelsteinfassen ist in Vernehmlassung (Frist: 12.12.2008).
Unterlagen: www.bbt.admin.ch/themen/grundbildung/00107/00158/index.html?lang=de

7. Zwei Hufschmiede und eine Malerin gehen an die 1. Berufs-EM

df. Vom 18. bis 20. September finden in Rotterdam die ersten Berufs-Europameisterschaften (EuroSkills) statt. Die Schweiz entsendet neben diversen „Offiziellen“ nur drei Berufsleute – zwei Hufschmiede und eine Malerin. Der Grund für die sehr kleine Teilnehmerzahl liegt nach Auskunft von Isabel Suter, Swisscompetence, darin, dass die Meisterschaften in Rotterdam als Testlauf angesehen werden können. Auch würden viele Verbände bereits verbandseigene Europameisterschaften durchführen. Über eine Beteiligung der Schweiz an den EuroSkills 2010 in London wird nach der Rückkehr der Delegation entschieden.

Mehr: www.euroskills2008.eu

8. Die Zahl der Lernenden in der Gebäudetechnikbranche wächst stark

am. Über 6’500 Jugendliche haben sich 2007 in den Berufen der Gebäudetechnikbranche ausbilden lassen, wie der Schweizerisch-Liechtensteinische Gebäudetechnikverband (suissetec) mitteilt. Dies bedeutet eine Zunahme von 4,4% gegenüber dem Vorjahr. In den letzten elf Jahren seit 1997 konnte das Angebot damit um total 22,5% oder 1’194 Stellen ausgebaut werden.
Pressemitteilung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4754a.pdf

Berufsfachschulen

9. Hugo Nussbaumer ist gestorben

jp. Hugo Nussbaumer, seit Anfang 2003 Rektor am Gewerblich-industriellen Bildungszentrum Zug (GIBZ), ist am Dienstag, 9. September 2008 im Alter von 56 Jahren gestorben. Hugo Nussbaumer war über 33 Jahre in den verschiedensten Funktionen am GIBZ tätig und wurde im Januar 2003 als Nachfolger von Ernst Hügli zum Rektor dieses Berufsbildungszentrums berufen. In dieser anspruchsvollen Funktion und Aufgabe zeichneten ihn eine hohe Präsenz und ein überaus grosses Engagement in allen Bereichen aus.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4795a.pdf

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

10. SGB für Recht auf Weiterbildung für alle

jp. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) hat an der Medienkonferenz vom 8. September 2008 sein neues Weiterbildungskonzept vorgestellt. Laut Paul Rechsteiner muss das Weiterbildungsgesetz minimale Rechte verankern, z.B. das Recht auf Weiterbildung für alle und fünf Tage bezahlter Weiterbildungsurlaub pro Jahr.
Mehr: www.sgb.ch/homeframeset.html > die aktuellsten Meldungen oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4793a.pdf

11. Soll Weiterbildung subventioniert werden?

df. Für eine flächendeckende staatliche Unterstützung von Weiterbildungsanstrengungen gibt es aus bildungsökonomischer Sicht keine ausreichende Begründung, sehr wohl aber für die Förderung von spezifischen Personengruppen. Zu diesem Schluss kommt Stefan Wolter in einem Kurzgutachten im Auftrag der Eidgenössischen Steuerverwaltung. Wolter hält zudem das Postulat, dass Weiterbildung steuerabzugsfähig sein solle, für nicht zieladäquat, da von diesem Anreiz ausgerechnet jene Personen profitieren würden, die sich ohnehin schon intensiv weiterbildeten.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4763a.pdf;
Bericht mit Berechnungen: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4763b.pdf

12. SVEB fordert Bildungsgutscheine und Steuerabzüge für Weiterbildung

df. Im Rahmen des Lernfestivals fordert der Schweizerische Verband für Weiterbildung (SVEB) mit Hinweis auf viele Bildungskarrieren die Etablierung von Bildungsgutscheinen und Steuerabzügen für Bildungsmassnahmen. Während die Weiterbildungskosten von Hochschulabsolvent/innen und Kadermitgliedern in der Regel vom Arbeitgeber bezahlt würden, müssten wenig Qualifizierte, Migrant/innen und Wiedereinsteigende selber für ihre Weiterbildung aufkommen.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4775a.pdf

13. Neue Berufsprüfung in Vernehmlassung: Kommunikationsplaner/in

jp. Der Entwurf über die Berufsprüfung Kommunikationsplaner/in wurde eingereicht (9. September 2008). Interessierte können ihn beim BBT, Effingerstrasse 27, 3003 Bern beziehen. Einsprachen beim BBT innert 30 Tagen.

Hochschulen

14. Hochschulabschlüsse 2007: Bologna-Reform wirkt sich aus

wt. Die Bologna-Reform schlägt sich bereits in den Abschlüssen nieder: 2007 wurden von den universitären Hochschulen bereits mehr Bachelordiplome als Lizentiate/Diplome vergeben (7’168 vs 7’015). Im Gegensatz dazu waren es bei den Fachhochschulen noch fast ausschliesslich Diplome (9’649 gegenüber 1’874 Bachelor).
Das Bundesamt für Statistik hat die Abschlussstatistik der universitären Hochschulen und der Fachhochschulen publiziert. Download:
UHS: www.bfs.admin.ch/bfs/portal/fr/index/news/publikationen.Document.111218.pdf oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4776a.pdf
FHS: www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/publikationen.Document.110965.pdf oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4776b.pdf

15. 25 Jahre ABU-Studiengang an der Universität Zürich

ao. Am 22. August 2008 wurde an der Universität Zürich das 25-jährige Bestehen des Ausbildungsgangs für Berufsfachschullehrer/innen für den allgemein bildenden Unterricht (ABU) gefeiert. Seit der Einführung des „Zürcher Modells“ 1983 sind über 400 Diplome ausgestellt worden. Zurzeit haben sich rund 140 Student/innen immatrikuliert. Ihre Ausbildung führt zum Master of Advanced Studies in Secondary and Higher Education für das Erteilen von allgemein bildendem Unterricht an Berufsfachschulen.
Das Jubiläumsmagazin berichtet über die Entwicklung des ABU-Lehrgangs: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4761a.pdf
Pressemitteilung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4761b.pdf
ABU kurz erklärt: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4761c.pdf Infos: www.zhsf-edu.ch/baz

Blick über die Grenze

16. F: Sarkozy kümmert sich um die Berufsberatung

py. Im Arbeitsprogramm 2008 der Europäischen Union heisst es: „Die französische Ratspräsidentschaft wird sich intensiv mit der Berufsberatung befassen, um die Übergänge zwischen dem Ausbildungsweg und den Entwicklungen in der beruflichen Laufbahn zu erleichtern. Dieses Vorgehen dient der Verminderung von Schulabgängen ohne Abschluss.“ Frankreich organisiert dazu vom 17. bis 18. September in Lyon die Tagung „Übergänge meistern: Lebenslange Berufsorientierung im europäischen Raum“. Das Thema „Berufsausbildung und Sicherung der Berufswege“ wird an einer Konferenz vom 13. bis 14. November 2008 in Paris diskutiert.
Mehr: www.eu2008.fr Programme: http://www.afpr.ch/pdf/afpr4792a.pdf (französisch)

17. D: Förderung Jugendlicher – betriebliche Angebote sind wirksamer

wt. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg hat die Wirksamkeit von Trainingsmassnahmen für Jugendliche und junge Erwachsene verglichen. Dabei wurde festgestellt, dass betriebliche Trainingsmassnahmen wirksamer sind als nicht-betriebliche, wenn die Eingliederung in die Erwerbsarbeit beschleunigt werden soll, vgl. www.iab.de/de/185/section.aspx/Publikation/k080811n16
Download der Studie: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4778a.pdf

Inserate

18. „Blended Learning konkret“ – durchgeführt von Ectaveo und Ivaris

Kompetenzorientierung und Blended Learning – in vielen Bildungsinstitutionen eine aktuelle Herausforderung. In unserem Lehrgang werden Sie durch alle Schritte der Anpassung Ihrer Bildungsangebote in kompetenzorientierte und virtuell begleitete Lernangebote geführt und bei der Umsetzung eines konkreten Projekts begleitet.
Start im Januar 2009. Informationen und Anmeldung unter: www.ectaveo.ch/_page93.htm
Detaillierte Ausschreibung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4762a.pdf

Stelleninserate

19. Berufsbildungsfachfrau/mann als Leiter/in Berufsschule

Hotel & Gastro formation in Weggis ist die sozialpartnerschaftliche Bildungsinstitution des Schweizer Gastgewerbes. Sie betreut im Auftrag von GastroSuisse, hotelleriesuisse, Hotel & Gastro Union die Berufsbildungspolitik sowie die Aus- und Weiterbildung.
Auf Beginn des Schuljahres 2009/10 suchen wir eine/n Berufsbildungsfachfrau/mann als Leiter/in Berufsschule.
Detaillierte Stellenausschreibung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4767a.pdf

Newsletter bbaktuell.ch (Ausgabe 223 / 02.09.2008)

2 Sep
Eine PDF-Version des Newsletters, die speziell für den Ausdruck aufbereitet ist, finden Sie unter www.bbaktuell.ch/pdf/bbaktuell223.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter www.bbaktuell.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf.

Haben Sie eine Stelle zu besetzen? Eine Veranstaltung oder eine neue Publikation anzukünden? Die Konditionen von bbaktuell und ActualitésFPr finden Sie unter www.bbaktuell.ch/anzeigen

Top News

1. Was bringt das EDK-Tätigkeitsprogramm für die Berufsbildung?

df. Das revidierte Tätigkeitsprogramm der EDK 2008-2014 enthält zehn Entwicklungsschwerpunkte, von denen zwei die Berufsbildung berühren: Nahtstelle obligatorische Schule – Sekundarstufe II sowie Verbundpartnerschaft Berufsbildung. Darin ist u.a. die Zielsetzung zu finden, bis 2010 eine interkantonale Vereinbarung für die höhere Berufsbildung zu realisieren. Für die kantonalen Projekte „Case Management“ soll ein nationales Unterstützungsprojekt eingerichtet werden, bei dem der Erfahrungsaustausch und die Koordination im Zentrum stehen.
Für bbaktuell schildert Robert Galliker, Leiter Koordinationsbereich Sekundarstufe II & Berufsbildung, Generalsekretariat EDK, die Details: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4741a.pdf

2. Brückenjahre: Jugendliche vor Ort statt in Schulwerkstätten fördern

jp. Was tun mit Jugendlichen, die auf eine Tätigkeit in der Wirtschaft vorbereitet werden sollten, deren Verhalten aber einen Lehrbetrieb überfordern?
Oft wird dem Einsatz im Betrieb ein Praktikum in einer Schulwerkstätte vorgeschaltet. Impulsis hat einen anderen Weg vorgestellt: Beim Programm „Startbahn“ arbeiten Jugendlichen sofort in einem Betrieb. Ihre Vorgesetzte, ihr Vorgesetzter vor Ort ist aber während einer ersten Phase eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter von Impulsis mit dem nötigen beruflichen Know-how und einer sozialpädagogischen Ausbildung.
Informationen zu diesem Modell und Interview: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4555a.pdf vgl. auch www.impulsis.ch

Bund und Kantone

3. VD: Zahl neu abgeschlossener Lehrverträge steigt stark an

jf. Während sich die Schülerzahlen im obligatorischen Schulbereich des neuen Schuljahres leicht abwärts bewegen, sind die Spitzen des demografischen Bevölkerungsanstiegs auf der Sekundarstufe II jetzt spürbar. Am 14. August 2008 waren bereits 5’400 neue Lehrverträge unterzeichnet, in der gleichen Periode 2007 waren es 4’772. Diese Zunahme von 13% ist hauptsächlich den Förderprojekten des Staates zur Schaffung neuer Lehrstellen zuzuschreiben.
Pressemitteilung: www.afpr.ch/pdf/afpr4745a.pdf (französisch).
Infos: Alain Garnier, direction de la formation professionnelle vaudoise, alain.garnier@vd.ch

Von Berufen und Verbänden

4. Der SVB wird nun definitiv aufgelöst

df. An der Jahresversammlung des Dachverbandes der Schweizer Berufsberatungen (SVB) vom 20. August haben die Delegierten allen Anträgen des Vorstands zugestimmt und beschlossen, den SVB aufzulösen und zu liquidieren. Liquidator ist Heinrich Summermatter. Abschliessend wurde über die Ideen zur Neugründung einer nationalen Fachvereinigung für Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung informiert, die in den nächsten Monaten Gestalt annehmen soll. Die Neugründung soll wenn möglich im Januar 2009 stattfinden.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

5. Preisträger des Weiterbildungswettbewerbs werden am Lernfestival ausgezeichnet

df. Am Donnerstag 4. September 2008 startet das Lernfestival, das alle drei Jahre durchgeführt wird. Es dauert bis zum 14. September und präsentiert in allen Regionen der Schweiz über 1’000 Workshops und Events. Derzeit sind 22 Kantone involviert. Das Lernfestival will Bildung spielerisch und hautnah erleben lassen. Es steht weltweit unter dem Patronat der UNESCO. An der Eröffnung werden unter anderem die Preisträger des Weiterbildungswettbewerbs ausgezeichnet: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4751a.pdf.
Mehr: www.lernfestival.ch

6. KV Schweiz fordert mehr Geld für die höhere Berufsbildung

df. Der Kaufmännische Verband hat an einer Pressekonferenz eine Lanze für die höhere Berufsbildung gebrochen. Er fordert mehr Geldmittel für diesen Bereich, der mit weniger als 3% der Ausgaben an Hochschulen gefördert wird, obwohl die Zahl der Abschlüsse auf deren Niveau liegt. KV Schweiz regt an, dass Aus- und Weiterbildungen vermehrt steuerabzugsfähig werden. Dieses Anliegen wird derzeit von einer ständerätlichen Kommission diskutiert; eine neue Studie von Stefan C. Wolter, Leiter der Forschungsstelle für Bildungsökonomie an der Universität Bern, lässt laut NZZ allerdings an ihrer Wirkung zweifeln. KV Schweiz wehrt sich zudem gegen die Erhebung von Mehrwertsteuern im Bildungswesen.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4748a.pdf sowie www.bbaktuell.ch/pdf/bba4748b.pdf;
Bericht NZZ: www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/abzuege_fuer_weiterbildung_sind_kein_anreiz_1.818325.html

7. Neue Berufsprüfungen und neue höhere Fachprüfung in Vernehmlassung: Spezialist/in Zahntechnik u.a.

jp. Folgende Entwürfe für Prüfungsordnung wurden eingereicht (19. August 2008):
Berufsprüfung Finanzplaner/in,
Berufsprüfung Spezialist/in Zahntechnik (3 Fachrichtungen),
höhere Fachprüfung KMU-Finanzexperte/in.

Interessierte können die Entwürfe beim BBT, Effingerstrasse 27, 3003 Bern beziehen. Einsprachen beim BBT innert 30 Tagen.

8. Diplomstatistik 2007 – Nicht auf Bundesebene reglementierte höhere Berufsbildung

jp. Im Jahr 2007 haben 8’774 Personen (im Vorjahr 9’366) ein Diplom der nicht auf Bundesebene reglementierten höheren Berufsbildung erhalten. Den 6’185 Frauen, welche die Diplomstufe erreicht haben, stehen 2’589 Männer gegenüber. Der grosse Unterschied ist insbesondere auf das Ausbildungsfeld Krankenpflege (Frauen: 2’811, Männer 422 Diplome) zurückzuführen.
Diplome, Nachdiplome und Nachdiplomkurse 2007 nach Wohnkanton, Ausbildungsfeld und Beruf: www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15/22/publ.html?publicationID=3252 oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4691a.pdf

Blick über die Grenze

9. Internationale Mobilität der Berufslernenden soll gefördert werden

jf. Nur wenige Berufslernende nehmen an einem Austauschprogramm mit dem Ausland teil. Nun haben die Regionen Rhône-Alpes, Katalonien, die belgische Communauté française, Malopolska, Lombardei, Suisse Romande und Andalusien beschlossen, ihre Projekte zugunsten der internationalen Mobilität der Jugendlichen zu koordinieren.
Mehr: www.freref.eu (französisch und englisch)

10. D: „Gestreckte“ Lehrabschlussprüfung definitiv

df. In Deutschland werden die Lehrabschlussprüfungen in neun Berufen der Metall-, Elektro- und Kraftfahrzeugtechnik in zwei Teilen durchgeführt. Den ersten Teil absolvieren die rund 90’000 Lernenden bereits vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres; er kann mit bis zu 40% in die Gesamtbewertung am Ende der Ausbildungszeit einfliessen. Diese Regelung – bisher provisorisch – ist jetzt unbefristet möglich. Evaluationen der Prüfungsstruktur hatten insgesamt zu positiven Ergebnissen geführt: Die „Gestreckte Abschlussprüfung“ wird von den meisten der am Prüfungsgeschehen beteiligten Personen begrüsst.
Mehr: www.bibb.de/de/5720.htm

Links

11. Die Schweizer Forschung liegt über dem EU-Durchschnitt

jp. In der Schweiz sind von 1’000 Erwerbspersonen 12 in Forschung und Entwicklung (F+E) und 6 als Forscherinnen und Forscher tätig. Mit diesen beiden Werten liegt die Schweiz zwar über dem EU-Durchschnitt, kann jedoch nicht mit den nordischen Ländern sowie mit Japan und Frankreich mithalten. Die Schweiz gehört zu jenen Ländern, die verhältnismässig gesehen am meisten finanzielle Mittel für F+E bereitstellen (2,9% des BIP im Jahr 2004).
Indikatoren Wissenschaft und Technologie in der Schweiz: www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15/22/publ.html?publicationID=3242 oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4714a.pdf

12. OECD-Bildungsindikatoren sind online verfügbar

wt. Die OECD publiziert jedes Jahr ein rund 500-seitiges Jahrbuch über den Stand des Bildungswesens in den OECD-Staaten, „Bildung auf einen Blick“. Die Ausgaben 2006 und 2007 können als E-Book kostenlos vom Netz geladen werden, u.a. in Englisch, Französisch und Deutsch: www.oecd.org/bookshop -> Titelsuche nach „Bildung“ bzw. „Education“

Inserat

13. hep verlag – Der Kick zum effizienten Lernen

30 Fallbeispiele beruflichen Lernens für eine erfolgreiche und nachhaltige Ausbildung – dank lernpsychologischer Kompetenz. Wem am effizienten Lernen der Auszubildenden etwas liegt, sollte auf diese Lektüre nicht verzichten.
Weitere Informationen finden Sie unter www.hep-verlag.ch oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4724a.pdf

Stelleninserate

14. Fachreferentin oder Fachreferent Berufsbildungspolitik

Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) sucht – in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) – für das Informations- und Dokumentationszentrum IDES eine Fachreferentin oder einen Fachreferenten Berufsbildungspolitik (100%).
Mehr dazu: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4759a.pdf

15. Berufs- und Laufbahnberater/in, Solothurn

Das Amt für Berufsbildung, Mittel- und Hochschulen (ABMH) tritt als Partner für die Organisationen der Arbeitswelt, Lernende, Eltern, Schulen, Bildungsorganisationen und Ratsuchende im Bereich der Berufs- und Studienberatung auf. Wir suchen für das Team der Regionalstelle der Berufs- und Studienberatung in Solothurn einen/eine Berufs- und Laufbahnberater/in.
Detaillierte Stellenausschreibung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4729a.pdf

16. Fachspezialist oder Fachspezialistin für Ausbildung und Beruf

Die Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf Aargau (BDAG) suchen zur fachlichen Unterstützung der Geschäftsleitung und des Vorstands per 1. Dezember 2008 oder nach Vereinbarung eine/n Fachspezialistin/Fachspezialisten für die Stabsstelle Entwicklung. Die BDAG führen im Auftrag des Kantons an sechs Standorten Kompetenzzentren für Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung, für jugendpsychologische Beratung (Sek II) und für Lehrpersonenberatung.
Detaillierte Stellenbeschreibung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4753a.pdf

Newsletter bbaktuell.ch (Ausgabe 222 / 19.08.2008)

19 Aug
Die grafisch gestaltete PDF-Version von bbaktuell finden Sie unter www.bbaktuell.ch/pdf/bbaktuell222.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter www.bbaktuell.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf.

Der nächste bba-kontakt führt uns ins neue Schweizerische Dienstleistungszentrum Berufsbildung | Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung im soeben eröffneten „Haus der Kantone“ in Bern. Bitte reservieren Sie sich schon jetzt den 28.10.08 (mittags Durchführung in französischer, nachmittags in deutscher Sprache) oder den 29.10.08 (mittags, Durchführung in deutscher Sprache). Die definitive Einladung folgt nächste Woche.

Top News

1. Über 78’000 Lernende traten 2007 neu in eine Berufsbildung ein

Bund und Kantone

2. VD: Stipendien sollen Jugendliche ohne berufliche Bildung bei der Eingliederung unterstützen
3. GE: Neue Beratungsstelle für Jugendliche ohne Berufsabschluss startet
4. ZH: Soziale Berufe werden integriert
5. BS: Rekordangebot an Lehrstellen
6. BE: Kantonal geförderte Diplomausbildung für Erwachsene wird auf ein Institut konzentriert

Von Berufen und Verbänden

7. Wechsel in der Geschäftsleitung des Schweizerischen Arbeitgeberverbands

Nahtstellen

8. LU: Drei Unterstützungsangebote unter einem Dach vereint

Betriebliche Bildung

9. Kanton Zürich startet Ausbildung „Hofmitarbeiter“ für Menschen mit besonderen Bedürfnissen
10. Kosten und Nutzen der Lehrlingsausbildung und andere Themen der Bildungsökonomie – Sondernummer PANORAMA des LH Bildungsökonomie
11. Berufliche Grundbildung: Teilrevision Metallbauer/in EFZ in Kraft, Vernehmlassung Koch/Köchin EFZ eröffnet

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

12. SQUF plant Konferenz der Berufs- und höheren Fachprüfungen
13. Neue höhere Fachprüfungen und Berufsprüfungen in Vernehmlassung: Treuhand und andere

Berufs- und Laufbahnberatung

14. Unternehmerisches Handeln in der Berufsbildung – Wettbewerb 2008 entschieden
15. Rahmenlehrpläne für Berufsbildungsverantwortliche angepasst

Publikation

16. Abschlussbericht über die Evaluation der kaufmännischen Grundbildung

Link

17. Forum „Vision 3“ diskutiert die Berufsbildungsforschung

Inserate

18. Positionen in der Weiterbildung: eine neue Kursreihe an der Universität Bern
19. Last call EHB-Tag – Es hat noch letzte freie Plätze!

Stelleninserate

20. Persönlichkeit für die Koordination Berufsbildung, Basel-Stadt
21. Leiter/in Amt für Berufsbildung, Basel-Landschaft
22. BBT sucht Ressortleiter/in Projektförderung und Entwicklung
23. BBT sucht zwei Projektverantwortliche

Top News

1. Über 78’000 Lernende traten 2007 neu in eine Berufsbildung ein

df. Das Bundesamt für Statistik BFS hat die Statistik der beruflichen Grundbildung 2007 (bisher Lehrvertragsstatistik) publiziert. Für rund zwei Drittel der Jugendlichen führt der Weg in die Berufswelt über eine der rund 250 beruflichen Grundbildungen. Gemäss BFS befanden sich im Jahr 2007 insgesamt über 211’819 Jugendliche und junge Erwachsene in einer beruflichen Grundbildung (126’308 Männer und 85’511 Frauen). Über 78’000 traten neu in eine Berufsbildung ein. Die Berufswahl erfolgt noch immer stark geschlechtsspezifisch: Die Hälfte der Jungen in einer Lehre befindet sich in einem der 14 (bei Männern) beliebtesten Berufe – die Hälfte der Mädchen in einer Lehre dagegen nur in einer der fünf beliebtesten Frauenberufe (Kauffrau, Dentalassistentin, Fachangestellte Gesundheit, Fachfrau Betreuung EFZ, Detailhandelsfachfrau).
Mehr: www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15/22/publ.html?publicationID=3284 oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4718a.pdf

Bund und Kantone

2. VD: Stipendien sollen Jugendliche ohne berufliche Bildung bei der Eingliederung unterstützen

jf. Jugendliche, die von der Sozialhilfe abhängig sind, werden seit 2006 im Projekt FORJAD auf eine berufliche Bildung hingeführt. Positive Resultate veranlassen den Waadtländer Kantonsrat über das Pilotprojekt hinauszugehen und die betroffenen Jugendlichen statt durch die Finanzierung von Eingliederungsmassnahmen durch Stipendien zu unterstützen. Dazu läuft bis Ende September 2008 ein Vernehmlassungsverfahren zu einem Vor-Projekt zur Revision des Gesetzes „Loi sur l’organisation et le financement de la politique sociale (LOF)“.
Mehr: www.vd.ch/fr/suite-de-lactualite/consultations/ (französisch)

3. GE: Neue Beratungsstelle für Jugendliche ohne Berufsabschluss startet

jf. Am 1. September 2008 wird die neue Beratungsstelle „Service de l’orientation scolaire et professionnelle“ des „Office pour l’orientation, la formation professionnelle et continue (OFPC)“ des Kantons Genf eröffnet. Sie hat den Auftrag, jugendliche Arbeitssuchende unter 25 Jahren ohne Berufsabschluss abzuklären und Ausbildungsmöglichkeiten zu suchen, die ihren Fähigkeiten entsprechen.
Informationen: Grégoire Evéquoz, directeur général de l’OFPC, 022 388 44 25, gregoire.evequoz@etat.ge.ch

4. ZH: Soziale Berufe werden integriert

jp. Wenn heute die Ausbildungssituation im Sozialbereich mit grossen Veränderungen konfrontiert ist, so hat das vor allem mit der Revision des Berufsbildungsgesetzes zu tun. Dank dem neuen Gesetz können die sozialen Berufe ins Berufsbildungssystem integriert und damit eidgenössisch anerkannt werden. Thomas Jaun, FKK Fachschule für familienergänzende Kindererziehung, berichtet über die aktuelle Ausbildungssituation im Kanton Zürich.
Bericht: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4582a.pdf
Bildungsangebote: fachschule-ffk.ch

5. BS: Rekordangebot an Lehrstellen

jf. Dank grosser Bemühungen des Gewerbeverbands Basel-Stadt und des Amts für Berufsbildung und Berufsberatung (AfBB) konnte im Rahmen der Kampagne „Lehrstellen – Basels Zukunft“ zum Ausbildungsstart 2008 ein Rekordangebot an Lehrstellen erreicht werden: 2’002 Lernende haben Anfang August eine berufliche Grundbildung begonnen. Das bedeutet 10 Prozent mehr Lehrstellen als noch im letzten Jahr und so viele wie seit fast zwanzig Jahren nicht mehr.
Medienmitteilung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4739a.pdf
Infos: Christoph Marbach, Leiter Amt für Berufsbildung und Berufsberatung, christoph.marbach@bs.ch

6. BE: Kantonal geförderte Diplomausbildung für Erwachsene wird auf ein Institut konzentriert

ao. Der Berner Regierungsrat hat der Akademie für Erwachsenenbildung Schweiz (aeB Schweiz) die Führung einer Höheren Fachschule im Bereich Erwachsenenbildung ab Lehrgang 2009 übertragen. Damit konzentriert der Kanton die im Rahmen des regionalen Schulabkommens geförderte Diplomausbildung auf ein Institut. Die Schweiz. Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (SAEB) hat den Rahmenlehrplan für die 3-jährige Ausbildung „Dipl. Erwachsenenbildner/in HF“ beim BBT zur Genehmigung deponiert. In der Übergangszeit sind die EDK-Abschlüsse gemäss Art. 75 der Verordnung über die Berufsbildung (BBV) vom BBT anerkannt.
Mehr: www.aeb.ch , Infos: T. Ninck, Vorsteher Mittelschul- und Berufsbildungsamt, t.ninck@erz.be.ch
Ein ähnliches Angebot für das überregionale DIFA, Diplôme de formateur ou formatrice d’adultes, der Kantone Bern, Jura, Neuenburg, Freiburg ist noch offen. Mehr: www.cifom.ch/difa

Von Berufen und Verbänden

7. Wechsel in der Geschäftsleitung des Schweizerischen Arbeitgeberverbands

jf. Am 31. Juli 2008 hat lic. iur. Urs F. Meyer die Geschäftsleitung des Schweizerischen Arbeitgeberverbands, wo er für die Bereiche Ausbildung/Weiterbildung sowie Arbeitssicherheit/Gesundheitsschutz verantwortlich war, abgegeben. Seine Nachfolge wird ab 1. Oktober 2008 lic. oec. Jürg Zellweger, zurzeit Sekretär beim Verband der schweizerischen Zellstoff-, Papier- und Kartonindustrie, übernehmen. Jürg Zellweger verfügt über gute Kenntnisse der Ausbildungs- und Weiterbildungsszene; er leitete zwei Berufsreformen in der Verpackungsindustrie (Flexodrucker/in EFZ und Verpackungstechnologe/technologin EFZ).

Nahtstellen

8. LU: Drei Unterstützungsangebote unter einem Dach vereint

ao. Die Projektphasen der drei Angebote „Berufsintegrationscoaching“, „Mentoringprojekt Gotte/Götti“ und „Mentoringprojekt Incluso Luzern“ endeten am 31. Juli 2008. Die Inhalte aller drei Angebote werden seit 1. August 2008 von der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung Luzern unter dem Namen BIC (Berufsintegrationscoaching) betreut und weiterentwickelt. Neu werden im Rahmen des BIC sowohl schulisch schwache Jugendliche als auch Jugendliche mit Migrationshintergrund beim Übertritt von der Sek I zur Sek II begleitet und unterstützt.
Infos: Gabriela De Haas, 041 228 52 58, gabriela.dehaas@lu.ch
Mehr: www.bsbluzern.ch/berufsintegrationscoaching

Betriebliche Bildung

9. Kanton Zürich startet Ausbildung „Hofmitarbeiter“ für Menschen mit besonderen Bedürfnissen

df. Im Kanton Zürich startet in diesem Sommer eine Klasse von Lernenden im Beruf „Hofmitarbeiter“. Diese zweijährige, eidgenössisch nicht anerkannte Ausbildung richtet sich an Jugendliche mit einer IV-Verfügung und differenziert die Bereiche Pferdewirtschaft und Landwirtschaft. Im Unterschied zu anderen Ausbildungen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen besuchen die Jugendlichen während einem Tag pro Woche die Berufsschule. Gesamtschweizerisch startet in diesem Sommer zudem die Ausbildung Pferdewart/in EBA (mit drei Schulorten), im nächsten Sommer folgt Agrarpraktiker/in EBA.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4640a.pdf

10. Kosten und Nutzen der Lehrlingsausbildung und andere Themen der Bildungsökonomie – Sondernummer PANORAMA des LH Bildungsökonomie

jf. Deutsche Lehrbetriebe legen bei der beruflichen Grundbildung massiv drauf, während die Mehrheit der Schweizer Betriebe einen Nettonutzen erzielen kann. Der Unterschied liegt bei über 38’000 Franken pro Lehrverhältnis.
Dies ist eines der Resultate der Arbeit des Leading Houses „Bildungsökonomie: Betriebliche Entscheidungen und Bildungspolitik“, die in einer Sondernummer von PANORAMA vorgestellt werden. Die Leitung des Leading Houses will mit der Publikation das Interesse an einem Austausch mit der Praxis zum Ausdruck bringen.

Die Abonnenten erhalten die Sondernummer zusammen mit der August-Ausgabe von PANORAMA in den nächsten Tagen. Sie kann zudem beim Verlag bestellt werden: panorama@weberag.ch und 033 336 55 55.

Kurzbeschreibung der oben erwähnten Studie: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4720a.pdf

11. Berufliche Grundbildung: Teilrevision Metallbauer/in EFZ in Kraft, Vernehmlassung Koch/Köchin EFZ eröffnet

ao. Die Änderung der Verordnung über die berufliche Grundbildung Metallbauer/in EFZ ist seit dem 1. August 2008 in Kraft. Als dritte Fachrichtung wurde der Stahlbau eingefügt. Bisherige Fachrichtungen: Metallbau und Schmiedearbeiten.
Revidierte Verordnung und Bildungsplan: www.bbt.admin.ch/themen/grundbildung/00452/index.html?lang=de
Die Vernehmlassung der Entwürfe der Verordnung über die berufliche Grundbildung Köchin EFZ/Koch EFZ und des Bildungsplans ist eröffnet. Frist: 18. November 2008.
Unterlagen: www.bbt.admin.ch/themen/grundbildung/00107/00158/index.html?lang=de

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

12. SQUF plant Konferenz der Berufs- und höheren Fachprüfungen

df. Christine Davatz übernimmt für die nächsten beiden Jahre das Präsidium des SQUF (Arbeitgeber-Netzwerk für Berufsbildung). Als eine der nächsten Aufgaben plant SQUF die Gründung einer Konferenz der Berufs- und höheren Fachprüfungen, analog zur bereits erfolgten Gründung einer Konferenz der höheren Fachschulen (vgl. etwa: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4527a.pdf). In der Schweiz gibt es laut Christine Davatz etwa 900 Bildungsangebote für 300 Prüfungen, deren Finanzierung durch die öffentliche Hand ungewiss geworden ist.
Infos: c.davatz@sgv-usam.ch

13. Neue höhere Fachprüfungen und Berufsprüfungen in Vernehmlassung: Treuhand und andere

jp. Die Entwürfe für höhere Fachprüfungen Diplomierte/r Treuhandexperte/in (1. Juli 2008), Diplomierte/r Marketingleiter/in (22. Juli 2008), Polybau-Meister/in (22. Juli 2008) und Diplomierte/r Wirtschaftsprüfer/in (5. August 2008) wurden eingereicht.
Der Entwurf für die Berufsprüfung Marketingfachmann/frau mit eidgenössischem Fachausweis wurde eingereicht (29. Juli 2008).
Interessierte können die Entwürfe beim BBT, Effingerstrasse 27, 3003 Bern beziehen. Einsprachen beim BBT innert 30 Tagen.

Berufs- und Laufbahnberatung

14. Unternehmerisches Handeln in der Berufsbildung – Wettbewerb 2008 entschieden

wt. Unternehmerisches Handeln im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung ist das Thema von „EnterPrize“, einem Wettbewerb der Stiftung Enterprise und der Fachzeitschrift PANORAMA. Er wurde dieses Jahr zum zweiten Mal durchgeführt. 27 Bewerbungen sind eingetroffen, die Fachjury hat drei Projekte für die Endausmarchung nominiert (in alphabetischer Reihenfolge):
– Haus der Farbe
– Institut für interkulturelle Kommunikation
– Junior-Teams von login Berufsbildung

PANORAMA stellt die drei Projekte in der nächsten Ausgabe vor, die am 22. August erscheinen wird.

15. Rahmenlehrpläne für Berufsbildungsverantwortliche angepasst

jf. Die Inhalte der Rahmenlehrpläne für Berufsbildungsverantwortliche vom 1. Mai 2006 sind leicht modifiziert worden. Die Erfahrung hatte gezeigt, dass einzelne Stellen unterschiedlich verstanden wurden. Die neueste Ausgabe (Stand 1. Juli 2008) ist auf der Homepage des BBT aufgeschaltet:
www.bbt.admin.ch/themen/berufsbildung/00484/index.html?lang=de oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4738a.pdf

Publikation

16. Abschlussbericht über die Evaluation der kaufmännischen Grundbildung

jf. Das BBT hat den Abschlussbericht über die Evaluation der kaufmännischen Grundbildung publiziert. Insgesamt wird die Neue kaufmännische Grundbildung von allen Beteiligten mit einigen Kritiken im Detail verhalten bis wohlwollend positiv angenommen.
Abschlussbericht (Heft 5): www.bbaktuell.ch/pdf/bba4734a.pdf oder auf der Homepage „Neue kaufmännische Grundbildung“: www.rkg.ch/Data/Upload/Docs/De/Services/09_Evaluation/NKG5_deutsch_FINAL.pdf

Link

17. Forum „Vision 3“ diskutiert die Berufsbildungsforschung

jf. Am 17. Juni 2008 fand das 23. Forum „Vision 3“ in Genf statt, organisiert durch das Office pour l’orientation, la formation professionnelle et continue (OFPC) des Kantons Genf. Thema war die Frage „Berufsbildungsforschung, Falle für Illusionen und nutzlose Aufwendungen oder Grundlage für reelle Antworten?“. Die Zusammenfassung dieser Veranstaltung wurde als Newsletter publiziert: www.afpr.ch/pdf/afpr4719a.pdf oder www.ge.ch/ofpc/informer/ancien_forum.asp (jeweils französisch)

Inserate

18. Positionen in der Weiterbildung: eine neue Kursreihe an der Universität Bern

Diese Kurse der Koordinationsstelle für Weiterbildung thematisieren grundsätzliche aktuelle Entwicklungen, ihre Voraussetzungen und Folgen im Weiterbildungsbereich. Sie verstehen sich als Reflexionsgefässe und richten sich an Bildungs-, Fach- und Kaderleute. Der erste Kurs „Bildungsferne für die Weiterbildung gewinnen?“ findet am 7./8.11.08 statt.
Detaillierte Ausschreibung: www.kwb.unibe.ch/lenya/kwb/live/3/Positionen.html oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4692a.pdf

19. Last call EHB-Tag – Es hat noch letzte freie Plätze!

Am 10. September 2008 findet der erste EHB-Tag in Zollikofen/Bern statt. Thema: Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler in der Berufsbildung.
Wie werden leistungsstarke Schülerinnen und Schüler erkannt und wie werden sie während ihrer Berufsausbildung gefördert? Welche Erkenntnisse trägt die Wissenschaft zu dieser Thematik bei?
Programm: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4723a.pdf
Anmeldung: www.ehb-schweiz.ch -> Veranstaltungen

Stelleninserate

20. Persönlichkeit für die Koordination Berufsbildung, Basel-Stadt

Ist die Berufsbildung Ihr Fachgebiet und suchen Sie ein vielfältiges und anspruchsvolles Engagement im Dienste der Berufsbildung beim Arbeitgeber Basel-Stadt? Im Zentralen Personaldienst, Abteilung Personal- und Organisationsentwicklung, suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine selbstständige und kommunikative Persönlichkeit für die Koordination Berufsbildung (80%).
Detaillierte Stellenausschreibung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4726a.pdf

21. Leiter/in Amt für Berufsbildung, Basel-Landschaft

Das Amt für Berufsbildung und Berufsberatung (AfBB) ist eine Dienststelle der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion des Kantons Basel-Landschaft. Infolge Pensionierung des Stelleninhabers suchen wir eine initiative und engagierte Persönlichkeit als Leiter/in Amt für Berufsbildung und Berufsberatung
Detaillierte Stellenausschreibung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4735a.pdf

22. BBT sucht Ressortleiter/in Projektförderung und Entwicklung

Das BBT, Kompetenzzentrum des Bundes für Fragen der Berufsbildung, der Fachhochschulen und der Innovationsförderung, sucht im Leistungsbereich Berufsbildung per sofort oder nach Vereinbarung eine/n Ressortleiter/in Projektförderung und Entwicklung 80 – 100 %.
Detaillierte Stellenausschreibung www.bbaktuell.ch/pdf/bba4736a.pdf

23. BBT sucht zwei Projektverantwortliche

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT ist das Kompetenzzentrum des Bundes für die Berufsbildung, die Fachhochschulen und die Innovationsförderung. Für das Ressort „Globale und bilaterale Zusammenarbeit“ suchen wir zwei kompetente, verantwortungsbewusste und zuverlässige Persönlichkeiten als Projektverantwortliche/r (80-100 %).
Detaillierte Stellenausschreibung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4737a.pdf

Newsletter bbaktuell.ch (Ausgabe 221 / 08.07.2008)

8 Jul
Newsletter bbaktuell.ch
Die grafisch gestaltete PDF-Version von bbaktuell finden Sie unter www.bbaktuell.ch/pdf/bbaktuell221.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter www.bbaktuell.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf.

Haben Sie eine Stelle zu besetzen? Eine Veranstaltung oder eine neue Publikation anzukünden? Die Konditionen von bbaktuell und ActualitésFPr finden Sie unter www.bbaktuell.ch/anzeigen.

Der nächste Newsletter erscheint am 19. August. Wir wünschen Ihnen schöne Ferien.

Top News

1. Das Haus der Kantone in Bern wurde bezogen

jf. Im Juni 2007 fiel der Entscheid zum „Haus der Kantone“ in Bern. Inzwischen sind die letzten Umbauten beendet. Nach dem SDBB, das sich schon vor sechs Monaten im dritten Stock eingerichtet hat, sind nun sechs interkantonale Regierungskonferenzen (Bildung, Finanzen, Gesundheit, Justiz, Soziales und Kantonsregierungen) sowie mehrere Institutionen aus deren Umfeld an der Speichergasse 6 in Bern eingezogen. Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK und ihre Institutionen haben ihre Räume im 4. und 5. Stock.
Lageplan: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4697a.pdf
Faktenblatt zum Haus der Kantone: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4295b.pdf

2. Bundesrat will Bildung in die Mehrwertsteuerpflicht einbeziehen

df. Der Bundesrat hat für die Mehrwertsteuer einen Wechsel zu einem Einheitssatz vorgeschlagen und will dabei viele Ausnahmen aufheben – darunter die Aus- und Weiterbildung. Der Kaufmännische Verband Schweiz wehrt sich gegen den vom Bundesrat vorgeschlagenen Wechsel. Stark betroffen wäre insbesondere die höhere Berufsbildung, die weitgehend von den Absolventinnen und Absolventen privat finanziert wird. Mit der MWST-Unterstellung würden die bereits heute bestehenden steuerlichen Nachteile zusätzlich verstärkt.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4684a.pdf

3. Mit neuem ABU-Lehrplan ins neue Schuljahr starten

df. Die Umsetzungsarbeiten für die neuen Rahmenlehrpläne Allgemeinbildung in den Kantonen sind weit gediehen. Eine Bestandsaufnahme des EHB zeigt, dass in vielen Berufsfachschulen schon auf Beginn des Schuljahres 2008/2009 mit neuen Schullehrplänen gearbeitet wird. Der Unterricht an den Berufsfachschulen vieler Kantone wird damit standardisiert. Mehr Gewicht erhält der Fachbereich „Sprache und Kommunikation“. Auch das Qualifikationsverfahren wird vereinheitlicht.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4675a.pdf

Bund und Kantone

4. IV-Stellen haben noch Potential bei der beruflichen Eingliederung

df. Den IV-Stellen gelingt es gut, sich als Kompetenz- und Dienstleistungszentrum zu positionieren sowie die Wirksamkeit der beruflichen Massnahmen zu steigern. Dies sind Ergebnisse einer „Evaluation der Arbeitsvermittlung in der Invalidenversicherung“ des Büro BASS im Auftrag des Bundesamts für Sozialversicherungen BSV. Im Bereich der beruflichen Eingliederung sei noch Potential vorhanden; dafür müssten die Strukturen und Prozesse aber neu gestaltet werden. Zugleich müsse der Blick auch über das System der IV hinaus geweitet und Ergänzungen zu den Eingliederungsbestrebungen der IV etabliert werden, die die Arbeitgeber vermehrt in die Pflicht nehmen („Supported Employment“).
Studie: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4685a.pdf

Nahtstellen

5. Monatliche Umfrage des BBT: Lehrstellensituation entspannt

wt. Die positive Entwicklung auf dem Lehrstellenmarkt setzt sich fort: Nach dem Lehrstellenbarometer (vgl. bbaktuell 220) melden auch die Kantone nun eine entspannte Lehrstellensituation: Zum jetzigen Zeitpunkt seien noch in allen Berufsfeldern Lehrstellen offen. Mehr: www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=19988 oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4709a.pdf

Betriebliche Bildung

6. Berufliche Grundbildung: Verordnung Orthopädist/in in Kraft

ao. Das BBT hat die Verordnung über die berufliche Grundbildung Orthopädist/in EFZ auf den 1. Januar 2009 in Kraft gesetzt. In einigen Wochen stehen die Verordnung unter www.bbt.admin.ch, der Bildungsplan unter www.svot.ch zur Verfügung.

7. Wenn ein „Coiffeurinstitut“ Jugendliche ausbildet

df. In St. Gallen hat das Angebot eines „Coiffeurinstituts GmbH“ Anlass zu einer Interpellation im Grossen Rat gegeben. Das Institut beschäftige Lernende zu einem Lohn von durchschnittlich 150 Franken pro Monat (die St. Galler „Richtwerte“ von coiffuresuisse liegen bei durchschnittlich 500 Franken). Zudem bezahlten die meisten Lernenden für eine „Intensiv-Zusatz-Ausbildung“ pro Monat 500 Franken. In ihrer Antwort vergleicht die Regierung das Coiffeurinstitut mit einer Lehrwerkstätte. Es habe die Ausbildungsbewilligung unter der Voraussetzung erhalten, dass transparent informiert werde. Die Zusatzausbildung sei nicht Teil der Voraussetzungen für das EFZ.
Schriftliche Antwort der Regierung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4682a.pdf

Berufsfachschulen

8. Fachangestellte/r Gesundheit: FMS-Ausbildung führt zu EFZ und BM

df. In den Kantonen Luzern und Zug haben erstmals zwei Klassen der Fachmittelschule (FMS) im Beruf Fachangestellte/r Gesundheit einen Pilotlehrgang absolviert, der nach drei Jahren zum Erwerb eines Fachmittelschulausweises sowie – nach einem vierten, praktischen Jahr – eines eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses sowie der Berufsmaturität führt. Die Zentralschweizer Interessengemeinschaft Gesundheitsberufe ZIGG und das Luzerner Kantonsspital wollen auch künftig Lernende, die eine dreijährige FMS absolviert haben, im vierten Jahr in ein Praktikum aufnehmen.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

9. Versicherungen setzen ihre neue Bildungspolitik um

jp. Eine Studie des Schweizerischen Versicherungsverbands SVV über das System der überbetrieblichen Aus- und Weiterbildung in der Privatassekuranz sowie die sich abzeichnende Auflösung der BVF (Schweizerische Trägerschaft für Berufs- und höhere Fachprüfungen in Bank, Versicherung und Finanzplanung) im Jahr 2009 führten zur Neuausrichtung der Bildungspolitik. Peter Renfer, Beauftragter für Kommunikation beim Berufsbildungsverband der Versicherungswirtschaft VBV, berichtet über die Aufgaben des VBV und die im Herbst 2007 neu gestarteten Bildungsgänge.
Interview: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4636a.pdf
Informationen: www.vbv-afa.ch

10. Eva Desarzens wird erste Generalsekretärin der Konferenz HF

jf. Die 2007 gegründete Konferenz der Höheren Fachschulen (Konferenz HF) vertritt die politischen Interessen der rund 140 Höheren Fachschulen der Schweiz. Zur ersten Generalsekretärin wurde Eva Desarzens-Wunderlin gewählt. Sie wird ihre Arbeit am 1. Oktober 2008 aufnehmen.
Mehr: www.konferenz-hf.ch/index.cfm?rub=29

Hochschulen

11. Bundesrat genehmigt zweite private Fachhochschule

df. Der Bundesrat hat die Errichtung und Führung einer zweiten privaten Fachhochschule genehmigt. Die neue Fachhochschule Les Roches-Gruyère, mit Hauptcampus in Bulle FR, bietet ab 2009 einen Bachelorstudiengang in Hotellerie an.
Mehr: www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=19901 oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4698a.pdf
Der Antrag stellte die Gesthôtel SA, Randogne/VS, die u.a. auch Ausbildungen in der „Les Roches International Scool of Hotel Management“ in Bluche/VS anbietet: www.lesroches.edu.
Der Bundesrat anerkennt damit die wirtschaftliche und bildungspolitische Bedeutung des Privatschulsektors. Private Anbieter müssen die gleichen gesetzlichen Aufgaben erfüllen wie die sieben öffentlich-rechtlichen Fachhochschulen und werden vom Bund beaufsichtigt, sie erhalten aber keine Bundesbeiträge. Die erste Genehmigung erhielt 2005 die private Fachhochschule Kalaidos (Wirtschaft und Gesundheit): www.kalaidos-fh.ch

Berufs- und Laufbahnberatung

12. Wie viel ist die ehemalige SVB-Ausbildung Berufsberatung wert?

df. Der vom Schweizerischen Verband für Berufsberatung SVB während vielen Jahren durchgeführte Studiengang entspricht bezüglich Belastung und Niveau einer Höheren Fachschule mit 2-jähriger Vollzeitausbildung. Dies ist eine der Kernaussagen einer Arbeitsgruppe (ZHAW, KFH, FAB).
Absolventinnen und Absolventen dieses Studiengangs können voraussichtlich ab Herbst 2009 an der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften mit einem Ergänzungsstudium den Titel Psychologe/Psychologin FH BSc erwerben.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4687a.pdf

13. Vorbereitungen für neue Fachvereinigung für Berufsberatung laufen

df. Die Vorbereitungen für die Schaffung einer neuen Organisation für die Berufsberatung kommen voran. Am Donnerstag, 19. Juni 2008 haben sich die Vertreterinnen und Vertreter von sieben Fach- und Regionalgruppen getroffen. Sie haben eine Projektleitung eingesetzt, die fachlich von der Beratungsfirma B’VM in Bern (Christoph Gitz) begleitet wird. Die Vereinigungen AGAB, FAB, ffbb und die Nachfolgeorganisation des SVB planen, im Herbst 2008 ihre gemeinsame Geschäftsstelle zu eröffnen und einen Newsletter herauszugeben.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4686a.pdf

Publikation

14. Rudolf Strahm lobt die Berufsbildung

df. Rudolf Strahm (ehemaliger Nationalrat und Preisüberwacher) hat ein neues „Wirtschaftsbuch“ mit dem Titel „Warum wir so reich sind“ verfasst. Seine Antwort auf die gestellte Frage lautet: „Dank der Berufsbildung“. Strahms 300-seitiges Werk enthält über 100 Grafiken und soll helfen, die realen Zusammenhänge der schweizerischen Wirtschaft zu verstehen. Als Gefahr für die Berufsbildung bezeichnet Strahm unter anderem das Bologna-Modell.
Auszug aus dem Buch: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4683a.pdf

Links

15. SF1 Rundschau: Firmen bieten kaum „Attestlehren“ an – Alle Berufsfilme auf http://www.berufsberatung.ch

jp. SF1 hat in der Rundschau vom 25. Juni 2008 eine Reportage über die zweijährige berufliche Grundbildung ausgestrahlt. SF1 berichtet: Jugendliche mit schlechter Schulkarriere finden auch heute noch kaum eine Lehrstelle. Auf unzählige Bewerbungen erhalten sie oft nicht einmal eine Antwort. Ein möglicher Ausweg stellt die zweijährige berufliche Grundbildung dar – doch noch immer bieten Firmen diese kaum an.
Reportage: www.sf.tv/sf1/rundschau/index.php?docid=20080625 > Jugendliche ohne Lehrstelle: Kürzere „Attestlehre“ als Chance; Play-Taste im Bild anklicken (10:50 Min.).
Mehr über die zweijährige berufliche Grundbildung bei SF Wissen mySchool „Berufsbilder aus der Schweiz“: www.sf.tv/sf1/myschool/index.php?docid=reihe-attestberufe

Auf www.berufsberatung.ch/filme sind in einer alphabetischen Übersicht – nach Bildungsstufen geordnet – alle Berufsfilme aufgelistet. Neben den 50 „EinBlick auf“- Filmen, die in der Regel einen Grundberuf vorstellen, finden sich auch die bisher vier „Infos zu“-Filme, die den Berufsalltag nach einer „Attestausbildung“ zeigen.

16. KMU-Portal des SECO: Newsletter

jp. Auf dem Internet-Portal www.kmu.admin.ch für Klein- und Mittelbetriebe des SECO kann auch ein Newsletter abonniert werden. „Trotz gestiegener Flexibilität bleibt die soziale Sicherheit in der Schweiz gross“ ist ein Thema in der neuen Ausgabe 5/2008.
Mehr: www.kmu.admin.ch/aktuell/00493/00731/01146/index.html?lang=de

Inserat

17. Frey Akademie Zürich: DAS FH Management und Lehrgestaltung in Bildungsinstitutionen

Eine Bildungsinstitution führen oder eine Ausbildungseinheit leiten? Dieser Diplomlehrgang ist Teil des «MAS FH in Bildungsmanagement» und richtet sich an Ausbildungs-, Schulleiter/innen und Weiterbildungs-Verantwortliche mit eidg. FA Ausbilder/in, die sich intensiv mit ihrer Führungsaufgabe auseinandersetzen möchten. Der DAS startet im September 2008 – jetzt anmelden!
Weitere Informationen unter www.freyakademie.ch und www.bbaktuell.ch/pdf/bba4588a.pdf

Stelleninserat

18. Studien- und Laufbahnberater/in (50%), Bottmingen

Das Amt für Berufsbildung und Berufsberatung Basel-Landschaft sucht für die Berufs- und Studienberatung Bottmingen per 1. August 2008 oder nach Vereinbarung eine/n Studien- und Laufbahnberater/in (Beschäftigungsgrad 50%).
Ihre Tätigkeit umfasst die Beratung von Schülerinnen und Schülern bei der Entscheidfindung während oder nach dem Gymnasium in Fragen der universitären oder ausseruniversitären Aus- und Weiterbildung, des Berufseinstiegs und der Laufbahnplanung.
Detaillierte Ausschreibung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4703a.pdf

Newsletter bbaktuell (Ausgabe 220 / 24.06.2008)

24 Jun
Die grafisch gestaltete PDF-Version von bbaktuell finden Sie unter www.bbaktuell.ch/pdf/bbaktuell220.pdf und den aktuellen Veranstaltungskalender unter www.bbaktuell.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf Letzterer enthält u.a. die Einträge: Berufliche Grundbildung mit Attest: Angebot und Erfahrung (SVB S0824) und 1. Österreichische Konferenz für Berufsbildungsforschung.

Top News

1. Die neuen Landwirtschaftsberufe treten 2009 in Kraft

jf. Die Verordnung über die berufliche Grundbildung Berufsfeld Landwirtschaft und deren Berufe (Landwirt/in EFZ, Obstfachmann/frau EFZ, Geflügelfachmann/frau EFZ, Weintechnologe/in EFZ, Gemüsegärtner/in EFZ, Winzer/in EFZ) wird nach einer dreijährigen Entwicklungsarbeit auf den 1. Januar 2009 in Kraft gesetzt. Der Transfer der Ausbildung der landwirtschaftlichen Berufe vom Bundesamt für Landwirtschaft zum BBT findet damit seinen Abschluss.
bbaktuell hat Jean-Pierre Perdrizat, Präsident der OdA AgriAliForm, dazu befragt: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4676a.pdf

2. Der neue Standardlehrplan für Handelsmittelschulen steht

df. Das Projekt „Zukunft Handelsmittelschulen“ hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Eine Teilprojektgruppe unter der Leitung des Eidgenössischen Hochschulinstituts für Berufsbildung EHB hat einen Standardlehrplan „Bildung in beruflicher Praxis“ für die Handelsmittelschulen HMS erarbeitet, der im August in die Konsultation bei Kantonen, OdA und Schulen gehen wird. Der Vorstand der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz SBBK hat sich zudem für eine kantonsübergreifende Aktualisierung des Standardlehrplans „schulische Bildung“ ausgesprochen; diese ergänzenden Arbeiten sind in Planung. Die Projektleiterin Judith Renner-Bach stellt in einem Beitrag für bbaktuell die Merkmale des Standardlehrplans „Bildung in beruflicher Praxis“ dar.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4518a.pdf

Bund und Kantone

3. Parlamentarische Vorstösse – Stand Ende Sommersession

jp. In der Sommersession wurden fünf Vorstösse zur Berufsbildung eingereicht: Es geht um Unterstützung der Weiterbildung im Bereich Soziales und Gesundheit (Geschäftsnummer 08.3405), um Berufsbildung im Gesundheitswesen (08.3286), um Lehrvertragsabschluss für die Dauer des jeweiligen Bildungsteils (08.3430), um Geschichtsunterricht bei der Berufsmaturität (08.3295) und um Schweizerische Verhältnisse und ausländische Firmen (08.3306).
Texte zu diesen Vorstössen: www.parlament.ch > Geschäftsnummer
Übersicht über alle pendenten Vorstösse zur Berufsbildung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4652a.pdf

4. Rahmenlehrplan für Berufsbildungsverantwortliche: terminologische Anpassung

BBT. Im Rahmenlehrplan für Berufsbildungsverantwortliche wurden bei der Beschreibung der jeweiligen „Personengruppen“ terminologische Unstimmigkeiten festgestellt. Das BBT hat diese redaktionellen Fehler bereinigt. Der aktuelle Rahmenlehrplan für Berufsbildungsverantwortliche findet sich unter folgendem Link: www.bbt.admin.ch/themen/berufsbildung/00484/index.html?lang=de

5. Schweiz übernimmt neue EU-Richtlinie für Diplomanerkennung

df. Die EU hat seit Oktober 2007 eine neue Richtlinie über die Anerkennung von Berufsqualifikationen in Kraft gesetzt, die nun auch von der Schweiz übernommen wird. Die Inkraftsetzung wird auf spätestens Anfang 2010 angestrebt. Die neue Richtlinie vereinfacht das europäische System der gegenseitigen Diplomanerkennung. Dieses System ist nur auf „reglementierte Berufe“ anwendbar (Berufe, deren Ausübung in einem Land vom Besitz eines bestimmten Diploms abhängig gemacht wird).
Mehr: www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=19399 oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4671a.pdf

6. Subventionierte Integration von 50+ hat wenig Erfolg

df. Ist es möglich und sinnvoll, gut qualifizierte Erwerbslose im Alter über 50 in neu gegründete Unternehmen über Lohnkostenzuschüsse zu integrieren? Diese Fragen untersuchte das Pilotprojekt „Startinsel“ (2005-2007) im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO. Die Evaluation kommt zu einem ernüchternden Schluss; es seien in diesem recht teuren Projekt nur wenige der Ziele erreicht worden. So wurden von 14 Teilnehmenden letztlich nur drei Personen fest angestellt.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4674a.pdf
Studie: www.buerobass.ch/aktuell_d.php?

7. ZH: Luzi Schucan, Berufsbildungsmarketing, geht in Pension

jp. Luzi Schucan ist seit 1978 in verschiedenen Funktionen in den Bereichen Berufsberatung/Berufsinformation, Erwachsenenbildung und Berufsbildung tätig. Am 1. Juli 2008 geht der Leiter der Fachstelle Berufsbildungsmarketing des Kantons Zürich und Co-Leiter des Projekts Reform der Brückenangebote in Pension. Im Interview mit bbaktuell stellt er fest: „Am Wissen um tiefere Zusammenhänge besteht wenig Interesse“.
Interview: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4662a.pdf.
Neuer Leiter der Fachstelle Berufsbildungsmarketing im Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Zürich wird per 1. Juli Zbynek Fristensky: www.mba.zh.ch/bbm. Die neue Fachstelle Brückenangebote übernimmt per 1. Juli Ursina Gunsch: www.mba.zh.ch/brueckenangebote.

Von Berufen und Verbänden

8. Dachverband Hauswirtschaft Schweiz wird OdA Hauswirtschaft Schweiz

ao. Die 75. Generalversammlung des Dachverbands Hauswirtschaft Schweiz stand im Zeichen der Überführung des Dachverbands in eine Organisation der Arbeitswelt (OdA). Die neue OdA fokussiert ihre Tätigkeit unter anderem auf die beiden Grundbildungen Fachfrau/Fachmann Hauswirtschaft EFZ und Hauswirtschaftspraktiker/in EBA. Bis zur ausserordentlichen Generalversammlung im November 2008 wirkt Denise Flück Hunkeler als Interimspräsidentin.
Pressetext: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4664a.pdf
Organigramm: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4664b.pdf
Zusammensetzung Vorstand: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4664c.pdf
Strategische Ziele: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4664d.pdf

Nahtstellen

9. Lehrstellenmarkt entspannt sich – SGB fordert neue Ausbildungsplätze

jp. Die Lage auf dem Lehrstellenmarkt hat sich im April 2008 entspannt. Das zeigen die Hochrechnungen des Lehrstellenbarometers, das vom BBT beim LINK Institut in Auftrag gegeben wurde. Einer leicht erhöhten Anzahl Jugendlicher auf Lehrstellensuche (+1%) steht ein deutlich erhöhtes Angebot an Lehrstellen (+7%) gegenüber.
Mehr: www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=19261 oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4670a.pdf.

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund SGB ist mit der Einschätzung der Lehrstellensituation durch das BBT nicht einverstanden und fordert die unverzügliche Schaffung von 5’000 neuen Ausbildungsplätzen. 19’000 Jugendliche verfügen laut SGB im Moment noch über keine Lösung. Die Erfahrung zeige, dass mehr als die Hälfte von ihnen zu einem „Zwischenlösungsjahr“ gezwungen sein würden.
Pressemitteilung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4670b.pdf

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

10. Berufsprüfungsabschlüsse haben stark zugenommen

jp. Im Jahr 2007 wurden nach Berufsprüfungen insgesamt 11’723 Eidg. Fachausweise ausgestellt, 7’352 für Männer und 4’371 für Frauen. In den letzten 10 Jahren haben die Berufsprüfungsabschlüsse sehr stark zugenommen. Seit 1985 haben sie sich vervierfacht.
Eidg. Diplome erhielten 2’563 Personen, davon 2’108 Männer und 455 Frauen.
Eidg. Fachausweise und Diplome 2007 nach Wohnkanton, Ausbildungsfeld und Beruf: www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/publikationen.html?publicationID=3215 oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4680a.pdf

11. Bundesgericht entscheidet zwischen Ausbildung und Weiterbildung

jp. In der Steuererklärung können Weiterbildungskosten abgezogen werden, Ausbildungskosten hingegen nicht. Im Fall eines berufsbegleitenden, vierjährigen Studiengangs zum Bachelor of Science in Business Administration hat das Bundesgericht kürzlich einen Entscheid des Steueramtes des Kantons Zürich gestützt. Anstelle von Weiterbildungskosten von über 21’000 Franken wird nur eine Ausbildungspauschale von 400 Franken als Abzug zugelassen.
Bundesgerichtsentscheid: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4669a.pdf
Mehr: www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/ausbildung_oder_weiterbildung_1.760292.html

12. Berufsleute können sich neu zum „Ranger“ weiterbilden

ao. Am Bildungszentrum Wald in Lyss haben erstmals 18 Personen eine einjährige berufsbegleitende Ausbildung als dipl. Ranger BZWL abgeschlossen. Ihre Aufgabe ist die aktive Vermittlung zwischen Natur und Öffentlichkeit. Zur Ausbildung zugelassen sind Berufsleute aus der Forst- und Landwirtschaft, der Jagd, Fischerei, dem Naturschutz und der Landschaftspflege. Der Lehrgang wurde im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) entwickelt. Trägerschaft ist die Eidg. Forstliche Ausbildungskommission (EFAK). Die Ranger-Abschlussprüfung soll beim BBT angemeldet werden mit dem Ziel, einen eidgenössischen Fachausweis ausstellen zu können (Berufsprüfung).
Mehr: www.foersterschule.ch/asp/main.asp?l=d&m=bildung&s=bildungranger&c=bildungranger

13. Berufsprüfung und höhere Fachprüfung für technische Kaderleute

jp. Der Schweizerische Verband technischer Kaderleute (Anavant) hat den Entwurf der Prüfungsordnung über die Berufsprüfung Technischer Kaufmann/Technische Kauffrau mit eidgenössischem Fachausweis eingereicht.
Anavant hat auch den Entwurf der Prüfungsordnung über die höhere Fachprüfung Geschäftsführer mit eidgenössischem Diplom/Geschäftsführerin mit eidgenössischem Diplom eingereicht.
Die Entwürfe können beim BTT, Effingerstr. 27, 3003 Bern, bezogen werden.
Einsprachefrist bis 17. Juli 2008

Publikationen

14. Neue Broschüren geben Auskunft über EU-Förderprogramme

df. Die EU fördert die berufliche Grund- und Weiterbildung sowie die Hochschulbildung in verschiedenen Programmen. Auskunft, was beispielsweise im Rahmen von „Comenius“ wirklich passiert und welche Projekte im Rahmen von „Leonardo da Vinci“ während zehn Jahren gefördert wurden, geben die neuen EU-Broschüren (Erasmus, Grundtvig, Comenius, Leonardo da Vinci, Jean Monnet, EQR sowie Sprachen):
ec.europa.eu/education/index_de.html

15. KV Schweiz: „Beruflich wohin?“ – Valida: „Die Argumente“

jp. Die 20-seitige Broschüre „Beruflich wohin?“ des KV Schweiz gibt jungen Kaufleuten und Angestellten im Detailhandel konkrete Tipps, wie man sich gut vorbereitet auf Jobsuche macht und gezielt um eine Stelle bewirbt.
Einzelexemplare können kostenlos unter www.kvjugend.ch/broschueren > „Beruflich wohin?“ bezogen werden.

An der Generalversammlung vom 29. Mai 2008 hat der Verein Valida die neu erschienene Broschüre „Die Argumente“ vorgestellt. Valida will die Qualität im Bereich der Anerkennung und Validierung nicht formell erworbener Kompetenzen fördern und sicherstellen.
Mehr: www.valida.ch/de/actualite-br-et-br-information.html und www.bbaktuell.ch/pdf/bba4643a.pdf

Inserat

16. hep verlag: ABU an Berufsfachschulen

Profitieren Sie von den Vorteilen der hep-Lehrmittel. Unsere Lehr- und Lernmedien basieren auf dem aktuellen Rahmenlehrplan und sind dank den modernen didaktischen Ansätzen und dem übersichtlichen Layout nicht mehr aus dem ABU-Unterricht wegzudenken. Weitere Informationen finden Sie unter www.hep-verlag.ch oder unter www.bbaktuell.ch/pdf/bba4666a.pdf

Stelleninserat

17. Projektstelle Lehrstellenförderung in Aarau

Der Kanton Aargau sucht per 1. September 2008 oder nach Vereinbarung eine Person für die Herausforderung der befristeten Projektstelle Lehrstellenförderung. Ihre Aufgabe ist Beratung und Unterstützung von Lehrbetrieben bei der Schaffung von zusätzlichen und neuen Ausbildungsplätzen sowie das Berufsbildungsmarketing.
Detaillierte Stellenausschreibung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4668a.pdf

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