BBT: Lehrstellensituation im März 2011

8 Apr

Bern, 08.04.2011 – Gemäss der monatlichen Umfrage des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT) bei den Kantonen hat sich die Lehrstellensituation im März im Vergleich zum Vormonat nicht verändert. Der Lehrstellenmarkt präsentiert sich weiterhin stabil und spiegelt folgende Tendenzen:

* Wie bereits im Februar ist das Lehrstellenangebot auch im März 2011 mit der Vorjahresperiode vergleichbar. In der deutschsprachigen Schweiz wurden bereits viele Lehrstellen vergeben. Die Romandie und das Tessin beginnen traditionell erst später mit der Rekrutierung.
* Für Anbieter von Ausbildungsplätzen in beruflichen Grundbildungen mit hohen Anforderungsprofilen gestaltet sich die Rekrutierung von geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern zunehmend schwieriger.
* Jugendliche mit sozialen oder schulischen Bildungsdefiziten haben nach wie vor Mühe, einen Ausbildungsplatz zu finden. Auch entspricht das Lehrstellenangebot in verschiedenen Berufsbereichen nicht immer der Nachfrage.

Generell sind gemäss Kantonsangaben zum jetzigen Zeitpunkt noch in allen Berufsfeldern Lehrstellen offen. Besonders begehrt sind Ausbildungsplätze in den Bereichen Gesundheit (Fachfrau / Fachmann Gesundheit), Detailhandel und kaufmännische Grundbildung. Angebotsüberhänge verzeichnen insbesondere das Bauhaupt- und Baunebengewerbe, die Holz- und Metallindustrie sowie die technischen Berufe. Nach wie vor gross ist die Nachfrage nach Lehrstellen im niederschwelligen Bereich (2-jährige berufliche Grundbildungen mit eidgenössischem Berufsattest EBA).

Breites Lehrstellenangebot
Schweiz weit entscheiden sich jährlich zwei von drei Jugendlichen für den Berufsbildungsweg. Sie setzen damit auf eine gute Karte. Das Spektrum an Berufen ist gross. Zur Auswahl stehen über 200 berufliche Grundbildungen. Das Angebot reicht von Agrarpraktiker/in EBA über Laborant/in EFZ bis hin zu Zeichner/in EFZ. Gleichermassen stehen Absolventinnen und Absolventen einer beruflichen Grundbildung heute vielfältige Karrieremöglichkeiten offen: die Berufsmaturität, eidgenössische Prüfungen, Höhere Fachschulen, Fachhochschulen oder via Passerelle ein Hochschulstudium. Weitere Informationen unter: http://www.berufsberatung.ch, http://www.berufsbildungplus.ch oder in der aktuellen Broschüre „Berufsbildung in der Schweiz 2011 – Fakten und Zahlen“.

Herausgeber: Bundesamt für Berufsbildung und Technologie

http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=38528

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