LB-Newsletter 2009/05

12 Mai

  1. Aktuell: 1500 offene Lehrstellen / 350 Lehrstellengesuche
  2. Lehrstellenberichte / Lehrstellensituation BBT
  3. Lehrstellen-Aktionen der Zeitungsmedien
  4. Interkantonaler Radiotag, 14.05.09
  5. MyBerufswahl.ch
  6. Zwei Wünsche: Konstruktivere Absagen / vollständige Bewerbungsdossiers

1. Aktuell: 1500 offene Lehrstellen / 350 Lehrstellengesuche

Auf der Plattform http://www.lehrstellenboerse.ch sind derzeit noch immer über 1500 offene Lehrstellen ausgeschrieben. Denen gegenüber stehen 350 Lehrstellengesuche!
Einen Überblick über „unsere“ Lehrstellensuchenden finden Sie hier: https://blog.lehrstellenboerse.ch/2009/04/30/unsere-lehrstellensuchenden-per-300409-uber-300-gesuche/
oder natürlich auf der Plattform selbst – Registrieren Sie sich / melden Sie sich an, wenn Sie die Detailinformationen der Jugendlichen einsehen möchten.
Wir danken für jede Weiterverlinkung auf unsere Plattform, damit noch mehr Lehrbetriebe und Jugendliche auf die offenen Lehrstellen und Lehrstellengesuche aufmerksam werden.
Unser gemeinnützige Verein stellt die Plattform für Jugendliche und Firmen kostenlos zur Verfügung. Möglich wird unsere kostenlose Dienstleistung Dank den Hauptförderer, der Volg Konsumwaren AG, der Stiftung Mercator Schweiz und der Raiffeisen (Schweiz) AG. Zudem dürfen wir auf unsere Medienpartner (St. Galler Tagblatt, Jungfrau Zeitung) und weitere Gönner zählen. Es werden keine Steuergelder verwendet.

2. Lehrstellenberichte / Lehrstellensituation BBT

Nebst Meldungen zur Schweinegrippe findet man auch ab und wann Meldungen aus dem Lehrstellenmarkt. Generell sei der Lehrstellenmarkt noch nicht so stark von der Krise betroffen. D.h. im Vergleich zum Vorjahr melden viele kantonale Berufsbildungsämter, dass die Ausbildungsbereitschaft sogar gestiegen sei. Ein Dankeschön an die Berufsbildner! Dennoch sei die Situation – gerade für Schüler und Schülerinnen im niederschwelligen Bereich weiterhin sehr angespannt und es gibt viele Jugendliche, welche verzweifelt nach einer Attestausbildung oder einem Brückenangebot suchen.
Lehrstellenbericht vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie:
Weitere Berichte, Zeitungsartikel dem Lehrstellenmarkt findet man hier:


3. Lehrstellenbörse-Aktionen der Zeitungsmedien

Wie in den vergangenen Jahren, zeigen sich die Medien sozial verantwortlich und beweisen mit den Lehrstellen-Aktionen (mit Bildern von Lehrstellensuchenden), das auch ihnen viel an der Ausbildung der Jugendlichen in ihrer Region liegt:
a) Aktion der Luzerner Zeitung:
b) Aktion der Aargauer Zeitung und dem Zofinger Tagblatt
c) Aktion der Berner Zeitung
Mit nützlichen Informationen unter dem Link „Fit für den Berufseinstieg?“
d) Aktion der Basler Zeitung
Wir empfehlen allen Jugendlichen, auch diese Ausschreibemöglichkeiten zu nutzen. Ein Gesuch alleine reicht aber leider noch nicht aus, um auch wirklich eine Lehrstelle zu finden.
Damit ihr auch nach den Zeitungs-Aktionen euer Gesuch online ausschreiben könnt, empfehlen wir euch, das Gesuch doch auch bei uns auszuschreiben – sofern ihr das noch nicht gemacht habt.
Zudem sollen euch folgende Tipps etwas weiterhelfen:


4. Interkantonaler Radiotag, 14.05.2009 – „Berufsbildung als Chance“

Kantone: Fribourg / Bern / Solothurn / Aargau / Zürich
Radiossender: Canal 3 Biel, Radio Berner Oberland, Capital FM, Neo 1+2, Radio 24, Argovia, Radio Fribourg und Radio 32
Das Motto des Tages lautet „Berufsbildung als Chance“. Ziel ist es, eine breite Öffentlichkeit über die vielfältigen Möglichkeiten und die Bedeutung der Berufsbildung zu informieren und Betriebe für neue Lehrstellen zu gewinnen. Ausgestrahlt werden Portraits von Lehrbetrieben und Lernenden. Zudem können die Hörerinnen und Hörer den Berufsbildungsexpertinnen und -experten im Studio konkrete Fragen stellen. Jeder Betrieb, der während des 1. Interkantonalen Radiotags eine offene Lehrstelle für 2009 meldet, kann eine Produktion eines Radiowerbespots bei seinem Lokalradio gewinnen. Die Auslosung erfolgt live am Sendetag.

Auch die Jugendlichen können sich direkt beim Lokalradio melden, wenn sie noch auf der Suche nach einer Lehrstelle sind. Ihre Angaben werden im  Studio aufgenommen und durch das Mittelschul- und Berufsbildungsamt verarbeitet.


5. MyBerufswahl.ch

Auf der mehrfach ausgezeichneten Plattform http://www.berufsberatung.ch gibt es eine neue, sehr empfehlenswerte Dienstleistung: MyBerufswahl.ch
Entwickelt wurde «MyBerufswahl.ch» vom Schweizerischen Dienstleistungszentrum Berufsbildung, Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (SDDB), der Erziehungsdirektion des Kantons Bern und der Schweizerischen Post.
Die Site informiert über Berufe und hilft Jugendlichen, ihre Fähigkeiten einzuschätzen. Zentrales Instrument sind aber Erinnerungsmails. Damit soll erreicht werden, dass keiner der sieben Schritte zur Berufswahl vergessen geht. Nicht nur Jugendliche erhalten die Erinnerungsmails, wenn sie sich registrieren. Auch Eltern und Lehrpersonen können sich informieren lassen, welcher Schritt im Berufswahlprozess gerade ansteht.
Zur Berufwahl-Site: http://www.myberufswahl.ch


6. Kein Lehrbetrieb schreibt gerne Absagen…

Kein Lehrbetrieb hat Freude daran, Absagen zu schreiben. Einerseits hört man Stimmen von Jugendlichen, welche eine Standart-Absage erhalten haben, oder überhaupt keine Absage erhielten.
Auf der anderen Seite haben wir die Lehrbetriebe, welche auf eine angebotene Lehrstelle oftmals 20-30 oder mehr Bewerbungen erhalten haben. Da ist es zweifellos schwierig und gerade auch bei kleinen Betrieben recht zeitaufwändig, eine persönliche Absage zu schreiben, in welcher noch detaillierte Begründungen und Verbesserungsvorschläge und Tipps angebracht werden.
Zudem höre ich manchmal, dass die Bewerbungsdossiers unsorgfältig zusammengestellt, unbrauchbar seien – es gibt also auch auf Seiten der Jugendlichen Nachholbedarf.
Meine Wünsche sind also die Folgenden:
An Lehrstellensuchende: vollständiges Bewerbungsdossier
Bitte achtet darauf, dass Ihr im Bewerbungsdossier alle nötigen Unterlagen beilegt, welche vom Betrieb verlangt werden. Wenn ihr dann das Ganze noch kontrollieren lasst.
Es kann sein, dass ihr trotzdem eine Absage erhalten werdet. Wie ihr die Absage richtig einordnet und wie man sie zu seinem Vorteil nutzen kann, das seht ihr hier:
An Lehrbetriebsverantwortliche: konstruktivere Absagen
Ich bin sicher, dass Sie nicht gerne Absagen schreiben. Wie wäre es, wenn Sie künftig einen Hinweis auf unsere Plattform machen würden? Also die Absage konstruktiv umformulieren?
Bei uns finden die Jugendlichen eventuell einen anderen Lehrbetrieb, der in Frage kommen könnte. Zudem können sie ein kostenloses Gesuch ausschreiben, sie können in der Linksammlung schauen, was es für kantonale/regionale Hilfestellungen gibt, worauf man bei der Lehrstellensuche achten muss, wie man Absagen einordnen kann, etc.
Falls das Bewerbungsdossier unsorgfältig und unvollständig war, dann machen Sie doch diesbezüglich eine kleine Notiz – nicht, dass sich dann alle weiteren angeschriebenen Lehrbetriebe über dasselbe ärgern.

Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit und wünsche viel Erfolg beim Endspurt für die Lehrstellen/Attestausbildungen im August 2009!
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