Lehrstellensituation im April 2009 (BBT)

8 Mai

Bern, 08.05.2009 – Gemäss der monatlichen Umfrage des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT) bei den Kantonen präsentiert sich die Lehrstellensituation im April 2009 stabil. Der Wirtschaftsabschwung ist auf dem Lehrstellenmarkt bisher nicht spürbar. Wie bereits im März 2009 melden etliche Kantone im Vergleich zum Vorjahr sogar ein leicht grösseres Lehrstellenangebot.

Trotz stabiler Lehrstellensituation entspricht das Lehrstellenangebot in verschiedenen Berufsbereichen nicht immer der Nachfrage. Jugendliche mit sozialen oder schulischen Bildungsdefiziten haben nach wie vor Mühe, einen Ausbildungsplatz zu finden. Umgekehrt ist für Anbieter von Ausbildungsplätzen mit hohen Anforderungen die Rekrutierung von geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern zum Teil schwierig.

Die Kantone begegnen diesen Tendenzen mit einem verstärkten Lehrstellenmarketing, Brückenangeboten, individueller Begleitung von besonders gefährdeten Jugendlichen (Case Management Berufsbildung) und Unterstützung der Lehrstellensuchenden mittels Coaching / Mentoring. Mit der Durchführung des ersten interkantonalen Lehrstellentages ,Berufsbildung als Chance“ am Donnerstag, 14. Mai 2009 setzen sich die Kantone Aargau, Bern, Solothurn, Freiburg und Zürich gemeinsam mit 9 Lokalradios ausserdem für mehr Lehrstellen ein.

Lehrstellenbarometer April 2009

Neben den bei den Kantonen durchgeführten Umfragen publiziert das BBT zweimal pro Jahr den Lehrstellenbarometer. Dieser liefert aufgrund von Umfragen bei Unternehmen und Jugendlichen vor der Berufswahl genauere Prognosen zur Entwicklung des Lehrstellenmarktes. Die Ergebnisse des Barometers vom April 2009 werden anlässlich einer Medienkonferenz im Juni 2009 präsentiert.

Kampagne für die Berufsbildung

Mit der nationalen Plakatkampagne Berufsbildungplus.ch 2009, die am 25. Mai 2009 startet, wollen Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt vermehrt für den Stellenwert und die Chancen der Berufsbildung sensibilisieren. Die Ausbildung von Lernenden ist eine Investition in die Zukunft. Sie darf angesichts wirtschaftlicher Schwierigkeiten nicht kurzfristig ausgesetzt werden. Lücken im Berufsnachwuchs zeigen sich erst in einigen Jahren. Diese zu schliessen bedarf grosser Anstrengungen, die mit einer kontinuierlichen Ausbildungsbereitschaft vermeidbar sind.

Adresse für Rückfragen:

Hugo Barmettler, Berufsbildung, Tel. 031 323 20 29, hugo.barmettler@bbt.admin.ch
Helen Stotzer, Kommunikation, Tel. 031 322 21 24, helen.stotzer@bbt.admin.ch

Herausgeber:

Bundesamt für Berufsbildung und Technologie
Internet: http://www.bbt.admin.ch/

Quelle: Bundesamt für Berufsbildung und Technologie

http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=26787

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