PANORAMA.aktuell 2009-03

3 Feb

2009-03 Die PDF-Version des Newsletters finden Sie auf unserer Website wie auch die aktuelle Version des Veranstaltungskalenders
Die Website www.panorama.ch bringt darüber hinaus weitere einschlägige Informationen, beispielsweise über die Schweizermeisterschaften in verschiedenen Berufen sowie – bereits vor der Publikation im Newsletter – die neusten Stelleninserate.

Die Redaktion

Inhalt

Bildungspolitik

1. Qualität der Berufsbildung: Akteure sehen Verbesserungsbedarf bei den andern

2. Qualifikationsrahmen: Die Deutschen machen Ernst

Übergänge

3. Zug: Nahtstellenkonferenz mit konkreten Ergebnissen

4. FR: 200 Jugendliche machen ein 10. Schuljahr in der deutschsprachigen Schweiz

Berufliche Grundbildung

5. Zweijährige Grundbildung: Gutes Echo in Basel

6. Grundbildungsverordnung: BBT lädt zur Antragsstellung für Vor-Tickets ein

7. Qualitätssicherung in üK: Erstes Ausbildungszentrum zertifiziert

8. Grundbildung „Kaufmann/Kauffrau“ in der öffentlichen Verwaltung

9. Deutschland: Ausbildungs-Patenschaften für ausländische Unternehmen gesucht

10. Validierung von Bildungsleistungen: Die weiteren Schritte

Höhere Berufsbildung

11. Weiterbildungen im Gesundheitsbereich: OdASanté hält an Nachdiplomstudiengängen fest

Weiterbildung

12. GfS-Studie: Unternehmen investieren in die Weiterbildung

13. Volkshochschulen: Neue Generalsekretärin

14. Weiterbildung: Deutsche Betriebe zahlen jährlich 1000 Euro pro Mitarbeiter

Arbeitsmarkt

15. Stellenmarktindex: Den Arbeitsmarkt besser verstehen

16. VSAA: Ja zur Personenfreizügigkeit

Beratung und Vermittlung Arbeitsmarkt

17. Arbeitslosigkeit: RAV werden massiv ausgebaut

18. Ausländer: Bund fördert Integration

19. RAV: 101 neudiplomierte Personalberatende

Bestimmte Gruppen von Stellensuchenden

20. Aargau: Vitamin L gegen Jugendarbeitslosigkeit

21. Profora Bejune: Ausbildungen für Flüchtlinge, Asylsuchende, Migranten, Arbeitslose und Sozialhilfebezüger

Integration von Behinderten und sozial Schwachen

22. Solothurn: Case Management für Stellensuchende erfolgreich

23. Deutschland: Weniger Wiedereingliederungen

Print- und Online-Angebote

24. BBT publiziert neue „Fakten und Zahlen“ zur Berufsbildung

25. Publikationen: Bildungsstatistik 2008 erschienen

Personen und Institutionen (FP)

26. MBA Zürich: Neuer Leiter der Abteilung Betriebliche Bildung

Inserate, Stelleninserate

27. Universität Bern: „Den Lernerfolg optimieren“ – ein Kurs für Weiterbildner/innen mit projektbezogener, individueller Beratung

28. Neue/r Chefredaktor/in für PANORAMA gesucht

29. Master of Advanced Studies EHB in Bildungsmanagement

30. Berufs-, Studien- und Laufbahnberater/Laufbahnberaterin

31. medAss sucht Schulleiterin/Schulleiter

32. Berufs- und Laufbahnberater/in (80%)

Meldungen

Bildungspolitik

1. Qualität der Berufsbildung: Akteure sehen Verbesserungsbedarf bei den andern

(jf) Im Auftrag der Zentralschweizer Berufsbildungsämter-Konferenz (ZBK) hat DemoSCOPE eine Befragung über die Qualität der Berufsbildung durchgeführt. Befragt wurden Berufsfachschulen, Lehrbetriebe, kantonale Ämter für Berufsbildung und Berufsberatung sowie Volksschulen. Die Antworten zeigen interessante Differenzen. So finden die Berufsfachschulen, es fehle den Jugendlichen an elementaren Voraussetzungen für die berufliche Grundbildung. Vertreter der drei anderen befragten Gruppen beurteilen die Situation positiver. Handlungsbedarf für die Verbesserung der Berufsbildung sehen die Befragten jeweils bei den anderen Akteuren.
Zusammenfassung und Empfehlungen zur Studie „Qualität der Berufsbildung in der Zentralschweiz (Phase 2)“ hier
Information: Christine Huber, Geschäftsführerin ZBK, mailto:christine.huber@lu.ch

2. Qualifikationsrahmen: Die Deutschen machen Ernst

(df) Um berufliche Ausbildungen über die System- und Ländergrenzen vergleichbar zu machen, ist die Entwicklung von nationalen Qualifikationsrahmen notwendig. Diese sind in Kompetenzfelder und Niveaus unterteilt. Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) möchte mit Pilotversuchen die Praxistauglichkeit des deutschen DQR prüfen. Insbesondere sei sicherzustellen, dass „grundsätzlich alle Kompetenzniveaus des DQR auf schulischen, betrieblichen, hochschulischen und beruflichen Bildungs- und Karrierewegen erreichbar“ und „prinzipiell keine Reservierungen bestimmter Niveaus für bestimmte Qualifikationen möglich sind“.
Mehr auf der Website des BIBB und hier

Übergänge

3. Zug: Nahtstellenkonferenz mit konkreten Ergebnissen

(wt) Gut lesbare Zeugnisse, faire und transparente Selektion, bessere Koordination und mehr Dialog: Das sind einige der Folgerungen und Forderungen einer Tagung, die sich mit der Nahtstelle beim Übergang von der obligatorischen Schulzeit in die berufliche Grundbildung oder in eine weiterführende Schule beschäftigt hat. Vertreterinnen und Vertreter von Zuger Behörden, Schulen, Bildungspolitik, Arbeitnehmerorganisationen und Ausbildungsbetrieben erarbeiteten in sechs Teilprojekten konkrete Massnahmen und Vorschläge.
Kurzbericht

4. FR: 200 Jugendliche machen ein 10. Schuljahr in der deutschsprachigen Schweiz

(jf) Seit 1982 bietet der Kanton Freiburg Jugendlichen nach Abschluss Ihrer obligatorischen Schulzeit die Gelegenheit, ein Schuljahr im anderen Sprachgebiet des Kantons zu absolvieren. 1998 wurde das Projekt auf die Deutschschweizer Kantone BE, SO, AG, BS, BL, ZH und LU ausgedehnt. VS wird ab Herbst 2009 dazukommen. Das Jahr soll den Jugendlichen ermöglichen, die Kenntnisse in der deutschen Sprache zu vertiefen. Diese noch wenig bekannte Möglichkeit ist keineswegs ein „verlorenes“ Jahr. Es eröffnen sich anschliessend neue Chancen, da das Beherrschen von Sprachen in einem zweisprachigen Kanton einen Vorteil darstellt.
Weitere Informationen

Berufliche Grundbildung

5. Zweijährige Grundbildung: Gutes Echo in Basel

(df) Die zweijährige berufliche Grundbildung und die individuelle Begleitung stossen bei Lernenden und Bildungsverantwortlichen der beiden Basel auf grosse Zustimmung. Dies zeigt eine externe Evaluation. Die Jugendlichen erleben die Arbeit im Betrieb und den Unterricht in der Berufsfachschule als vielseitig, abwechslungsreich und mit einem gewissen Handlungsspielraum versehen. Der Bericht enthält eine Reihe von spannenden Empfehlungen. So sollten sich die Organisationen der Arbeitswelt darum bemühen, klare Profile von Arbeitsstellen zu schaffen, welche den Kompetenzen der Absolventinnen und Absolventen einer zweijährigen Grundbildung entsprechen.

6. Grundbildungsverordnung: BBT lädt zur Antragsstellung für Vor-Tickets ein

(df) Das BBT hat eine Reihe von Organisationen der Arbeitswelt eingeladen, im Hinblick auf die diesjährige Vor-Ticket-Vergabe durch die Arbeitsgruppe „Masterplan Berufliche Grundbildung“ Antrag auf ein Vor-Ticket zu stellen. Die entsprechenden Verordnungen sollen laut Planung im Jahr 2012 in Kraft treten. Der Einsendeschluss für die Vor-Ticket-Anträge ist der 30. April 2009.
Mehr Information auf der Website des BBT und hier.

7. Qualitätssicherung in üK: Erstes Ausbildungszentrum zertifiziert

(wt) In bbaktuell 229 haben wir darüber berichtet: Swissmem hat ein System zur Qualitätssicherung in überbetrieblichen Kursen entwickelt. Als erstes Zentrum der Schweiz ist nun das Regionale Ausbildungszentrum Au (RAU) durch die Société Générale de Surveillance (SGS) nach diesem neuen System zertifiziert worden.
Mehr dazu: Darstellung des neuen Systems durch Alfred Rudin, Swissmem Berufsbildung, Leitfaden, Medienmitteilung zur Zertifizierung des RAU

8. Grundbildung „Kaufmann/Kauffrau“ in der öffentlichen Verwaltung

(wt) In einer im Januar 2009 erschienenen Publikation gibt die akkreditierte Ausbildungs- und Prüfungsbranche „Öffentliche Verwaltung/Administration publique“ Einblick in die neusten Entwicklungen. Haben im Jahre 2003 noch 1349 Lernende ihre Ausbildung in einer Gemeinde, in einer kantonalen Verwaltung oder in einer öffentlich-rechtlichen Institution begonnen, waren es im Jahre 2008 bereits 1826. Die Anzahl der Lehrbetriebe ist auf 2377 gestiegen. Rund ein Sechstel aller Lernenden, die das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis „Kaufmann/Kauffrau“ anstreben, werden heute in der öffentlichen Verwaltung ausgebildet.
Weitere Informationen

9. Deutschland: Ausbildungs-Patenschaften für ausländische Unternehmen gesucht

(df) In Deutschland gibt es 280’000 Betriebe, die von Unternehmerinnen und Unternehmern ausländischer Herkunft geführt werden. Je nach Nationalität bilden davon lediglich zwischen 6 und 15% aus. Der Grund sind die oft fehlenden Kenntnisse über das deutsche Ausbildungssystem. Deshalb sollten Unternehmer/innen, die bereits langjährige Erfahrung in der dualen Berufsausbildung haben, die Patenschaft für einen solchen Betrieb übernehmen. Die „Aktion zusammen wachsen“ sucht Unternehmen, Wirtschaftsverbände und Kammern, die bereit sind, solch eine Patenschaft zu vermitteln oder zu übernehmen.
Weitere Informationen hier
Über eine Aktion der „Koordinierungsstelle – Ausbildung in ausländischen Unternehmen“ KAUSA mit gleicher Zielgruppe haben wir in bbaktuell 145 und 177 berichtet, vgl. bba3427a.pdf und bba3427b.pdf

10. Validierung von Bildungsleistungen: Die weiteren Schritte

(df) An der 4. Jahreskonferenz des Nationalen Projekts Validierung von Bildungsleistungen sind Ende 2008 die Resultate der Arbeiten des letzten Jahres präsentiert worden, darunter das Ergänzungsdokument zum nationalen Leitfaden. Zudem wurde über die weiteren Arbeiten im Hinblick auf den Projektabschluss Ende 2009 informiert. Ein Schwerpunkt liegt auf den Schnittstellen zwischen Kantonen und OdA. Insbesondere soll die interkantonale Vergleichbarkeit der Dossiers sichergestellt werden. Am 15. Dezember 2009 sind der Schlussbericht des nationalen Projekts und Resultate aus der übergeordneten Evaluation zu erwarten.
Dokumentation der 4. Jahreskonferenz und Termine 2009

Höhere Berufsbildung

11. Weiterbildungen im Gesundheitsbereich: OdASanté hält an Nachdiplomstudiengängen fest

(am) Das BBT revidiert die Verordnung über Mindestvorschriften für die Anerkennung von Bildungsgängen und Nachdiplomstudien der höheren Fachschulen. Dabei wird der Stellenwert der Nachdiplomstudiengänge (NDS HF) überprüft. Wie die OdASanté in ihrem Newsletter schreibt, schlägt das BBT für den Bereich Gesundheit vor, die höheren Fachprüfungen (HFP) als Alternative zu NDS vermehrt zu berücksichtigen. Dieses Ansinnen habe die betroffenen Kreise verunsichert. Der Vorstand OdASanté vertritt einstimmig die Meinung, dass NDS HF im Gesundheitsbereich unverzichtbar sind. Gleichzeitig seien die HFP für die Branche attraktiv und sollten allmählich Fuss fassen.

Weiterbildung

12. GfS-Studie: Unternehmen investieren in die Weiterbildung

(df) Die Schweizer Unternehmen flexibilisieren die Arbeit, investieren aber gleichzeitig in Weiterbildung und Gesundheit ihrer Mitarbeitenden. Dies ist das Ergebnis einer Befragung von 1098 Firmen durch das Forschungsinstitut gfs-Zürich. Die Flexibilisierung der Arbeit ist eine kostensenkende Massnahme. Über die Hälfte (62%) der Unternehmen setzt auf sie: 23% der Unternehmen nutzen Temporärarbeit, weitere 39% bevorzugen andere Formen flexibler Arbeit, meist Teilzeitarbeit oder flexible Arbeitszeitkalender. 61% der Unternehmen geben an, in die Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden zu investieren.
Mehr Informationen unter www.gfs-zh.ch

13. Volkshochschulen: Neue Generalsekretärin

(jf) Der Vorstand der Schweizerischen Volkshochschulen (AUPS/VSV) hat Denise Pochon-Jonin einstimmig zur neuen Generalsekretärin ernannt. Sie hat ihre Arbeit am 5. Januar 2009 aufgenommen. Die diplomierte Erwachsenenbildnerin (DIFA) hatte zuvor als Leiterin zweier Institutionen für Erwachsenenbildung gearbeitet: dem Weiterbildungs- und Informatikzentrum (WIZ, seit dem 1. Januar Interprofessionelles Weiterbildungszentrum IWZ) in Freiburg und Business Klubschule Migros des Kantons Waadt.
Kontakt: Denise Pochon, Generalsekretärin (VSV), 031 302 82 06 (direkt 39),
mailto:denise.pochon@up-vhs.ch

14. Weiterbildung: Deutsche Betriebe zahlen jährlich 1000 Euro pro Mitarbeiter

(am) 84 Prozent aller deutschen Unternehmen haben ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jahr 2007 an Weiterbildungen teilnehmen lassen. Gekostet hat sie das rund 27 Milliarden Euro, pro Mitarbeiter etwas mehr als 1000 Euro. Einer Erhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) lässt sich weiter entnehmen, dass es Firmen gibt, die mehr als drei Jahre keine Weiterbildung möglich gemacht haben. Es sind dies vor allem Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden. Besonders aktiv sind dagegen Banken und Versicherungen.

Arbeitsmarkt

15. Stellenmarktindex: Den Arbeitsmarkt besser verstehen

(vm) Erstmals wird der Stellenmarkt breit abgestützt und wissenschaftlich fundiert erfasst. Der Stellenmarkt-Monitor Schweiz der Universität Zürich hat in Kooperation mit Adecco Switzerland einen weltweit einzigartigen Stellenmarkt-Index entwickelt. Dieser gibt Auskunft über den gesamten Schweizer Stellenmarkt in Presse und Internet. Er informiert über den aktuellen Personalbedarf von Klein- und Grossfirmen aus allen Branchen und Regionen.

16. VSAA: Ja zur Personenfreizügigkeit

(sre) Die kantonalen Arbeitsmarktbehörden, die für den Vollzug der flankierenden Massnahmen verantwortlich sind, haben sich in einer Medienmitteilung klar für die Weiterführung und Ausdehnung der Personenfreizügigkeit Schweiz-EU ausgesprochen. Mit der Öffnung der Arbeitsmärkte wurde auch der Arbeitnehmerschutz verstärkt. Dank der flankierenden Massnahmen konnten negative Auswirkungen auf die Löhne und die Arbeitsbedingungen eingedämmt werden. Die Arbeitsmarktkontrollen sollen im Hinblick auf die Ausweitung der Personenfreizügigkeit auf Bulgarien und Rumänien weiter intensiviert werden.

Beratung und Vermittlung Arbeitsmarkt

17. Arbeitslosigkeit: RAV werden massiv ausgebaut

(vm) Die Wirtschaftskrise ist auf dem Arbeitsmarkt angelangt. Die meisten Kantone verzeichneten im letzten Quartal 2008 eine überdurchschnittliche Zunahme der Arbeitslosigkeit. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die PANORAMA.aktuell bei zwölf Kantonen der deutschen und lateinischen Schweiz durchgeführt hat. Zehn der befragten Kantone stellten zusätzliche RAV-Personalberatende ein. Sie rechnen mit einer Einarbeitungszeit von drei bis sechs Monaten. Aussagekräftig sind auch die durchschnittlichen Dossierzahlen. Je nach Kanton bearbeitet eine Beratungsperson zwischen 100 und 160 Dossiers.

18. Ausländer: Bund fördert Integration

(sre) Der Bundesrat hat kürzlich den ersten Bericht „Umsetzung Massnahmenpaket Integration“ zur Kenntnis genommen. Die 45 Massnahmen zur Förderung der Integration, welche von Bund und kantonalen Institutionen entwickelt wurden, werden planmässig umgesetzt. Dabei wird auch der Bereich Arbeit abgedeckt. Die Massnahme „Interkulturelle Aus- und Weiterbildung der RAV-Personalberatenden“ zielt darauf ab, die interkulturellen Kompetenzen der Personalberatenden zu fördern. Der Verband der Schweizerischen Arbeitsämter VSAA ist mit der Umsetzung beauftragt.

19. RAV: 101 neudiplomierte Personalberatende

(sre) Mit dem Lehrgang „Personalberater/-in mit eidgenössischem Fachausweis“ werden qualifizierte Fachpersonen ausgebildet, die in der Lage sind, Stellensuchende zu beraten und wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Am 17. Januar 2009 fand in Bern die Diplomfeier für die 101 Personalberatenden statt, die im Oktober 2008 die Abschlussprüfung für den eidg. FA bestanden hatten.
Informationen zum Ausbildungslehrgang Personalberater/-in mit eidg. FA unter www.eidgpersonalberater.ch

Bestimmte Gruppen von Stellensuchenden

20. Aargau: Vitamin L gegen Jugendarbeitslosigkeit

(vm) L wie Lehrstelle – das „Netzwerk Vitamin L“ war im Kanton Aargau auch 2008 erfolgreich. Diese departementsübergreifende Institution kämpft auf verschiedenen Ebenen gegen die Jugendarbeitslosigkeit. Im Rahmen des „Junior Mentoring“ unterstützten 67 Mentorinnen und Mentoren über hundert Jugendliche bei der Lehrstellensuche. In 78% der Fälle wurde eine Lehr- oder Attestausbildungsstelle gefunden. Regen Zuspruch hatte auch das Projekt „Lehrstelle JETZT“. Es handelt sich dabei um ein Beratungsangebot, welches 2008 von 562 Jugendlichen benutzt wurde.
Weitere Informationen über Vitamin L

21. Profora Bejune: Ausbildungen für Flüchtlinge, Asylsuchende, Migranten, Arbeitslose und Sozialhilfebezüger

(jf) Der Verein Profora Bejune ist in den Kantonen BE, JU und NE tätig. Unterstützt durch den Bund, entwickelt und verwaltet er Ausbildungsprogramme für Asylsuchende, Flüchtlinge, Migrant/innen und für Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger/innen. Der Direktor von Profora Bejune hat vor kurzem Zertifikate an 36 Personen ausgehändigt, die eine Ausbildung als Gesundheitshelferin, Bäckereigehilfe oder Kassierin abgeschlossen hatten. Die Ausbildungen dauern fünf bzw. zwei Monate; darauf folgt ein fünfmonatiges Praktikum im Gesundheitsbereich, zwei Monate in einer Bäckerei und ein Monat im Handel.
Weitere Informationen

Integration von Behinderten und sozial Schwachen

22. Solothurn: Case Management für Stellensuchende erfolgreich

(vm) Seit bald zwei Jahren unterstützt die Case Management (CM)-Stelle des Amts für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Solothurn schwer vermittelbare Stellensuchende auf dem Weg zurück in den Arbeitsmarkt. Es handelt sich um Menschen, welche von mehreren Problemen (z.B. Arbeitslosigkeit, Alkohol, Schulden) betroffen sind. Die CM-Stelle übernimmt die Fallführung sowie die Koordinationsaufgaben unter den jeweils beteiligten Institutionen, sodass die versicherte Person nur noch einen Ansprechpartner hat. Finanziell wird sie getragen von der Arbeitslosenversicherung (ALV) und den Einwohnergemeinden zu je 40 Prozent, sowie von der IV zu 20 Prozent. Dank dem CM haben bisher 22 Personen eine feste und 23 Personen eine temporäre Stelle gefunden.
Ausführlicher Beitrag hier

23. Deutschland: Weniger Wiedereingliederungen

(vm) Während 2002 mehr als 100000 Personen bei der Bundesagentur für Arbeit als berufliche Rehabilitanden (analog Wiedereingliederung bei der IV; Anm. V.M.) anerkannt wurden, waren es 2007 nur noch 68000. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Arbeitsmarktforscher weisen darauf hin, dass sich die Gesundheit der Deutschen in den letzten zehn Jahren generell verbessert habe. Einen weiteren Grund für den Rückgang sehen sie in der Tatsache, dass immer mehr Menschen an psychischen Problemen leiden, welche weniger offensichtlich seien und daher möglicherweise nicht oder erst spät diagnostiziert würden.

Print- und Online-Angebote

24. BBT publiziert neue „Fakten und Zahlen“ zur Berufsbildung

(df) Im Jahr 2008 traten 78100 Jugendliche in eine berufliche Grundbildung ein. Daran erinnert die überarbeitete BBT-Schrift „Fakten und Zahlen – Berufsbildung in der Schweiz“. Die Broschüre ist über Internet zugänglich und durchaus nützlich, auch wenn die meisten Angaben nicht jünger sind als aus dem Jahr 2006.
Mehr auf der Website des BBT und hier

25. Publikationen: Bildungsstatistik 2008 erschienen

(wt) Der handliche Faltprospekt mit den wichtigsten Ergebnissen der Bildungsstatistik ist neu herausgekommen. Es enthält in der gewohnten Aufmachung die Werte für das Schuljahr 2007/08, für die Abschlüsse 2007 und für die Ausgaben 2006. Download über die Website des BFS oder von PANORAMA . Bestellung der gedruckten Version beim Bundesamt für Statistik, 2010 Neuchàtel, Bestellnummer 417-0800, gratis.

Personen und Institutionen (FP)

26. MBA Zürich: Neuer Leiter der Abteilung Betriebliche Bildung

(dh) Die Bildungsdirektion hat dipl. Ing. ETH Andres Meerstetter zum neuen Leiter der Abteilung Betriebliche Bildung des Mittelschul- und Berufsbildungsamtes der Bildungsdirektion ernannt. Er wird seine neue Aufgabe am 1. August 2009 übernehmen.
Mehr

Inserate, Stelleninserate

27. Universität Bern: „Den Lernerfolg optimieren“ – ein Kurs für Weiterbildner/innen mit projektbezogener, individueller Beratung

Der Kurs vermittelt didaktisches Wissen zur Planung, Gestaltung und Entwicklung von kompetenz- und teilnehmerorientierter Weiterbildung und leistet so einen Beitrag zur Optimierung der Lehre und zur Verbesserung der Rahmenbedingungen von Weiterbildung. Bern, 24./25. April und 12. Juni 2009. Weitere Informationen: www.weiterbildung.unibe.ch (Bildung und Wissenschaft)

28. Neue/r Chefredaktor/in für PANORAMA gesucht

Das SDBB schreibt die Stelle der Chefredaktion für den Fachmedienverbund PANORAMA auf Herbst 2009 neu aus. Die neue Chefredaktorin, der neue Chefredaktor sorgt für den Betrieb, den reibungslosen Ablauf und die Weiterentwicklung dieser wichtigen Informationsdienstleistung für Fachleute der Berufsbildung, Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung sowie des Arbeitsmarkts.
Ausführliche Stellenausschreibung hier.

29. Master of Advanced Studies EHB in Bildungsmanagement

Fördern Sie Ihre Karriere mit einem Abschluss MAS EHB in Bildungsmanagement (60 ECTS). Das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung (ehemaliges SIBP) bietet ein berufsbegleitendes (2-6 Jahre) Weiterbildungsstudium für Berufsbildungsverantwortliche und Schulleiter/innen an, das zum „Master of Advanced Studies EHB in Bildungsmanagement“ führt.
Weitere Informationen im Stelleninserat und auf www.mas.ehb-schweiz.ch.
Kontakt: mas@ehb-schweiz.ch und Tel: 031 910 37 57

30. Berufs-, Studien- und Laufbahnberater/Laufbahnberaterin

Das Laufbahnzentrum der Stadt Zürich ist eines der grössten Kompetenzzentren für Laufbahnfragen in der Schweiz. Für die Abteilung JOB PLUS, welche Motivationsprogramme und Brückenangebote für Jugendliche im Übergang zwischen Schule und Beruf anbietet, suchen wir per 1. Mai 2009 oder nach Vereinbarung eine/n engagierte/n Berufs-, Studien- und Laufbahnberater/in. Auskünfte erteilt Christian Müller, Abteilungsleiter JOB PLUS, Direktwahl 044 278 80 61.
Nähere Informationen im Stelleninserat

31. medAss sucht Schulleiterin/Schulleiter

Die medAss AG ist die aus den bisherigen Bildungsanbietern neu entstehende Berufsfachschule für medizinische Assistenzberufe mit Standorten in Bern und Spiez, die Lernende in den Berufen medizinische Praxisassistent/in, Dentalassistent/in und tiermedizinische Praxisassistent/in im Kanton Bern ausbildet.
Für die Leitung dieser Berufsfachschule suchen wir eine initiative und motivierte Persönlichkeit. Sind Sie interessiert?
Mit einem Klick auf das Stelleninserat erhalten sie mehr Informationen.

32. Berufs- und Laufbahnberater/in (80%)

Das Amt für Berufsberatung des Kantons Zug, BIZ ZUG, sucht auf den 1. Juli 2009 oder nach Vereinbarung eine/n Berufs- und Laufbahnberater/in (80%). Im Zentrum der Aufgaben steht die Beratung von Jugendlichen und Erwachsenen. Sie verfügen über einen anerkannten Abschluss in Berufs- und Laufbahnberatung (SVB, Fachhochschule oder Universität/NABB) und haben – wenn möglich – bereits ein paar Jahre Erfahrung in der Berufs- und Laufbahnberatung. Für Auskünfte steht Ihnen die Amtsleiterin Bernadette Boog zur Verfügung, Telefon 041 728 32 18, oder bernadette.boog@dbk.zg.ch.
Mehr Informationen im Stelleninserat.

Impressum

Herausgeber: Schweizerisches Dienstleistungszentrum Berufsbildung /Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung SDBB und Bundesamt für Berufsbildung und Technolgie BBT.
Copyright: SDBB, ohne gegenteilige Angabe freie Verfügbarkeit

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