Newsletter bbaktuell.ch (Ausgabe 227 / 28.10.2008)

28 Okt
Die grafisch gestaltete PDF-Version von bbaktuell finden Sie unter www.bbaktuell.ch/pdf/bbaktuell227.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter www.bbaktuell.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf

Wollen Sie Ihr Projekt bekannt machen, über eine Neuerung berichten? „bbaktuell direkt“ (www.bbaktuell.ch > rechte Spalte) ermöglicht Ihnen, einschlägige Ereignisse beim Fachpublikum bekannt zu machen. Titel neuer Meldungen: 6. Schweizermeisterschaft der Informatikberufe – Schweizermeisterschaften Metzger 2008 – Ständerat setzt wichtiges Zeichen für die berufliche Weiterbildung.

Das „Haus der Farbe“ war einer der drei Finalisten des „EnterPrize 2008“. Am 12.12.08 können Sie es im Rahmen des bba-kontakts 16 (12.00-14.00 Uhr) in Zürich besuchen. Die definitive Einladung folgt bis Ende Woche.

Top News

1. Wie viele Stipendien beziehen Lernende in der beruflichen Bildung?

Von Berufen und Verbänden

2. Masterplan Berufliche Grundbildung – Zwischenbilanz
3. OdASanté nun auch in den Kantonen Freiburg und Genf

Nahtstellen

4. VD: Neues Konzept zur Steuerung der Nahtstellenprojekte 1

Betriebliche Bildung

5. Ausbildungsbereitschaft der Betriebe von 1995 bis 2005 analysiert

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

6. Neue Berufsprüfung und höhere Fachprüfung in Vernehmlassung: Informatiker/in

Hochschulen

7. Ausbildungsgänge für Lehrpersonen von Berufsfachschulen des ZHSF akkreditiert
8. Netzwerk Cinema CH bietet zwei neue Masterstudien an

Kantone

9. JU: Berufsbildung bei Novartis in Basel

Arbeitsmarkt

10. WEFA lanciert Stellenbörse für Wiedereinsteigerinnen
11. XtraJob integriert Menschen mit Behinderungen im Arbeitsmarkt

Blick über die Grenze

12. F: Berufsbildung wird heftig kritisiert
13. Tendenz zu längerer Ausbildungsdauer in den OECD-Ländern hält an

Link

14. Grafische Darstellung der kantonalen Bildungsangebote aktualisiert

Inserate

15. Master of Advanced Studies EHB in Bildungsmanagement
16. hep verlag: Persönliche Grenzen respektieren

Stelleninserat

17. Leiter/in Berufsberatung, Kanton Zug

Top News

1. Wie viele Stipendien beziehen Lernende in der beruflichen Bildung?

df. 15% der Stipendien, die im Jahr 2007 ausbezahlt wurden, gingen an Jugendliche in einer beruflichen Grundbildung (9’759 Personen). Weitere 9% an Jugendliche in einer vollzeitlichen Berufsfachschule (5’228 Personen). Diese Zahlen sind einer Zusammenstellung „Kantonale Stipendien und Darlehen 2007“ zu entnehmen. Auf Stufe Höhere Berufsbildung bezogen nur gerade 2’319 Personen Stipendien, diese aber mit durchschnittlich 7’781 Franken einen vergleichsweise hohen Betrag; das ergibt ein Total von rund 18 Mio. Franken. Zum Vergleich: Für Studierende an Universitäten und ETH wendeten die Kantone rund 88 Mio. Franken an Stipendien auf.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4818a.pdf

Von Berufen und Verbänden

2. Masterplan Berufliche Grundbildung – Zwischenbilanz

ao. Das BBT hat die neuste Zwischenbilanz des Masterplans Berufliche Grundbildung unter www.bbt.admin.ch/themen/grundbildung/00655/index.html?lang=de aufgeschaltet. Sie zeigt den Stand der bis jetzt in Kraft gesetzten Verordnungen über die beruflichen Grundbildungen sowie die geplanten Inkraftsetzungen per Anfang 2009-11. Neu aufgeführt ist die Liste der Berufe, welche das Ticket für die Inkraftsetzung per Anfang 2010 erhalten haben; die Liste der erteilten Vor-Tickets für Berufe mit Inkraftsetzung per Anfang 2011 wurde ergänzt.
Zwischenbilanz: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4851a.pdf

3. OdASanté nun auch in den Kantonen Freiburg und Genf

df. Nach der Gründung der Organisation der Arbeitswelt (OdA) Gesundheit-Soziales der Kantone Genf sowie Freiburg im September 2008 ist der Gesundheitsbereich in allen Regionen der Schweiz vertreten, vgl. www.odasante.ch/de/08_ueber-uns/08_02_kant-regionale-oda.htm
Aktuelle Projektübersicht der OdASanté: www.odasante.ch/de/01_aktuell/pdf/01.8%20Projekte%20OdASante_20.9.%202008_deutsch.pdf

Nahtstellen

4. VD: Neues Konzept zur Steuerung der Nahtstellenprojekte 1

jf. Der Waadtländer Staatsrat konstituierte ein „Organe de coordination interservice“, das die Effektivität sämtlicher Nahtstellenprojekte 1 (zwischen der obligatorischen Schule und der beruflichen Grundbildung) verbessern soll. Die Massnahmen werden auf das Schuljahr 2009/10 in Kraft treten. Im Zentrum der Beratung stehen Case management sowie die Bereitstellung von Angeboten wie „Opti“, Motivationssemester, Vorlehren und Institutionen.
Pressemitteilung: www.afpr.ch/pdf/afpr4862a.pdf, Bericht: www.afpr.ch/pdf/afpr4862b.pdf, Studie: www.afpr.ch/pdf/afpr4862c.pdf und Organigramm: www.afpr.ch/pdf/afpr4862d.pdf (französisch)

Kontaktperson: Séverin Bez, directeur général de l’enseignement postobligatoire, severin.bez@vd.ch

Betriebliche Bildung

5. Ausbildungsbereitschaft der Betriebe von 1995 bis 2005 analysiert

jp. Die Ausbildungsbeteiligung der Betriebe erreichte 1995 einen Tiefststand, stieg bis 1998 wieder an und blieb seither konstant. Laut der Studie lässt sich kein zu- oder abnehmender Trend in der Ausbildungsbeteiligung oder der Ausbildungsintensität in diesem Zeitraum erkennen. Die Berufsbildung macht heute gut 70 Prozent aller Eintritte in Ausbildungen der Sekundarstufe II aus. Der Anteil der beruflichen dualen Grundbildungen daran liegt bei über 85 Prozent.
Studie (77 Seiten): www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/publikationen.html?publicationID=3344 oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4868a.pdf, Zusammenfassung in Panorama 5/08: www.panorama.ch/pdf/2008/pan085d25.pdf

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

6. Neue Berufsprüfung und höhere Fachprüfung in Vernehmlassung: Informatiker/in

jp. Folgende Entwürfe über die Prüfungsordnung wurden beim BBT eingereicht: Berufsprüfung Informatiker/in (14. Oktober 2008) und höhere Fachprüfung Informatiker/in (14. Oktober 2008).
Interessierte können die Entwürfe beim BBT, Effingerstrasse 27, 3003 Bern beziehen. Einsprachen beim BBT innert 30 Tagen.

Hochschulen

7. Ausbildungsgänge für Lehrpersonen von Berufsfachschulen des ZHSF akkreditiert

jp. Auf Antrag der Eidgenössischen Kommission für Berufsbildungsverantwortliche hat das BBT Ende September 2008 alle drei Studiengänge des Zürcher Hochschulinstituts für Schulpädagogik und Fachdidaktik (ZHSF) für Berufsfachschullehrpersonen anerkannt. Die Schlussberichte der Expertinnen und Experten bescheinigen den Ausbildungen am ZHSF unter anderem hohe Praxisrelevanz und einen ausgeprägten Bezug zur Berufswelt. Hervorgehoben wird auch das „vorbildlich fundierte berufspädagogische Verständnis“ und die gute Vernetzung des ZHSF mit anderen Institutionen und Organisationen der Berufsbildung und Berufspädagogik.
Informationen zu den Studiengängen des ZHSF: www.zhsf-edu.ch/bb/ab

8. Netzwerk Cinema CH bietet zwei neue Masterstudien an

jp. „Wir können die erste Phase einer Erfolgsgeschichte in der schweizerischen Filmausbildung feiern“ freut sich Prof. Maria Tortajada, Projektchefin von Netzwerk Cinema CH. Mit dem neuen Semesterbeginn findet die zweijährige Pilotphase des Kooperationsprojekts ihren Abschluss. Netzwerk Cinema CH wird mit der Unterstützung der Schweizerischen Universitätskonferenz (SUK), dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) und den Beiträgen der Kantone weiterhin fortgeführt.
Pressemitteilung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4769a.pdf

Kantone

9. JU: Berufsbildung bei Novartis in Basel

jf. Um jungen Jurassier/innen ein breiteres Ausbildungsangebot anbieten zu können, wurden Kontakte mit Novartis aufgenommen. Die Firma stellt nun pro Jahr zwei bis drei Ausbildungsplätze für Jugendliche aus dem Kt. Jura zur Verfügung, sofern sie die notwendigen sprachlichen Fähigkeiten besitzen und den Leistungsanforderungen des Unternehmens entsprechen.
Mehr: www.afpr.ch/pdf/afpr4813a.pdf (französisch).
Auskünfte: Jean-Luc Portmann, adjoint au chef du Service de la formation des niveaux secondaire II et tertiaire, 031 420 71 62, jean-luc.portmann@jura.ch

Arbeitsmarkt

10. WEFA lanciert Stellenbörse für Wiedereinsteigerinnen

vm. Über 80 Prozent der Frauen sind heute mit unterschiedlichen Arbeitspensen berufstätig. Viele unter ihnen geben – insbesondere bei Familiengründungen – ihre Erwerbstätigkeit vorübergehend auf. Der Verein Weiterbildung für die Arbeitswelt (WEFA) hilft Frauen, den Wiedereinstieg bewusst zu gestalten und sorgfältig zu planen.
Stellenbörse für Wiedereinsteigerinnen: www.wiedereinsteigerin.ch

11. XtraJob integriert Menschen mit Behinderungen im Arbeitsmarkt

vm. Im Rahmen des Personalverleihs XtraJobs integrieren spezialisierte Personalvermittler Menschen mit Behinderungen im Arbeitsmarkt. Diese werden anschliessend weiterhin durch die Vermittler betreut. Während einer befristeten Anstellung beurteilt das Unternehmen die Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmenden. Spätestens nach einem Jahr soll – wenn immer möglich – eine Festanstellung erfolgen. Die IV trägt die durch die besonderen Bedürfnisse entstehenden Mehrkosten der Arbeitgebenden.
Informationen unter www.XtraJobs.ch

Blick über die Grenze

12. F: Berufsbildung wird heftig kritisiert

jf. Die Geschäftsprüfungskommission des französischen Parlaments kritisiert das Berufs- und Weiterbildungssystem heftig. Die Berufsbildung decke die Bedürfnisse der Lernenden und der Betriebe bei weitem nicht ab und die Weiterbildung helfe kaum bei Schwierigkeiten der Beschäftigten mit mangelhafter oder keiner Ausbildung.
Der 244-seitige Bericht enthält auch Empfehlungen zur Verbesserung der Situation: lesrapports.ladocumentationfrancaise.fr/BRP/084000627/0000.pdf oder www.afpr.ch/pdf/afpr4865b.pdf.
Zusammenfassung: www.ladocumentationfrancaise.fr/rapports-publics/084000627/somm.shtml oder www.afpr.ch/pdf/afpr4865c.pdf (französisch)

Das Cedefop – Centre européen pour le développement de la formation professionnelle – publizierte eine Darstellung der Berufsbildung Frankreichs: www.trainingvillage.gr/etv/Upload/Information_resources/Bookshop/511/5190_fr.pdf oder www.afpr.ch/pdf/afpr4865a.pdf (französisch, 106 Seiten).

13. Tendenz zu längerer Ausbildungsdauer in den OECD-Ländern hält an

df. Gemäss OECD hatte 1980 ein fünfjähriges Kind eine Ausbildungsdauer von 14,5 Jahren zu erwarten, 2006 waren es 17 Jahre. Steigende Bildungsbeteiligung ist auch in der Schweiz festzustellen. Dazu haben wachsende Vorschulbesuchsquoten und eine steigende Beteiligung an Hochschulstudiengängen geführt.
Im OECD-Durchschnitt stieg die Studienanfängerquote von 37% (1995) auf 56% (2006), in der Schweiz von 17% auf 38%. Dieses Wachstum ist primär auf den Aufbau der Fachhochschulen zurückzuführen. Dies sind einige Resultate aus der Ausgabe 2008 des jährlich erscheinenden Bildungsberichts der OECD.
Medienmitteilung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4771a.pdf
Bericht: www.oecd.org/bookshop oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4771b.pdf (570 Seiten!)

Link

14. Grafische Darstellung der kantonalen Bildungsangebote aktualisiert

jf. Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hat die Darstellung der Schulstrukturen und Bildungsangebote aktualisiert. Stand Schuljahr 2008/09: www.edk.ch/dyn/12318.php

Inserate

15. Master of Advanced Studies EHB in Bildungsmanagement

Bringen Sie Ihre Karriere mit einem Abschluss MAS EHB in Bildungsmanagement (60 ECTS), MAS LIB oder MAS IFM voran. Das EHB bietet ein berufbegleitendes (2-6 Jahre) Weiterbildungsstudium für Berufsbildungsverantwortliche und Schulleiter/innen an, das zum „Master of Advanced Studies EHB in Bildungsmanagement“ führt.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.mas.ehb-schweiz.ch oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4839a.pdf; Kontakt: mas@ehb-schweiz.ch | 031 910 37 57

16. hep verlag: Persönliche Grenzen respektieren

Module rund um das Thema sexuelle Belästigung für die Lernbereiche Gesellschaft, Sprache und Kommunikation. Das neue Lehrmittel bildet den Abschluss des zweijährigen Projekts der Fachstellen für Gleichstellung in den Kantonen Baselland, Bern und Zürich.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.hep-verlag.ch oder unter bbaktuell.ch/pdf/bba4852a.pdf

Stelleninserat

17. Leiter/in Berufsberatung, Kanton Zug

Das Amt für Berufsberatung ist die kantonale Fachstelle für Fragen zur Berufs-, Laufbahn- und Studienwahl. Infolge Pensionierung der bisherigen Amtsleiterin suchen wir per 1. Juli 2009 oder nach Vereinbarung eine erfahrene, kommunikative Führungspersönlichkeit als Amtsleiter/in Berufsberatung (Pensum 90%-100%).
Nähere Informationen finden Sie unter www.zug.ch/stellen oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4856a.pdf

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