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Achte nationale Lehrstellenkonferenz 2012 in Martigny

23 Nov

Bern, 23.11.2012 – Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann lud heute in Martigny zur 8. nationalen Lehrstellenkonferenz. Mit Sozialpartnern und Akteuren aus Politik und Wirtschaft diskutierte er bildungspolitische Massnahmen mit dem Ziel, Unternehmen aller Branchen mit geeigneten Fachkräften zu versorgen. Am Nachmittag ehrte der Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements EVD im Rahmen des 10. Tages der Berufsbildung die Elite des Schweizer Berufsnachwuchses.

Die jährliche nationale Lehrstellenkonferenz wurde 2005 ins Leben gerufen, um dem damaligen Lehrstellenmangel zu begegnen. Inzwischen präsentiert sich der Lehrstellenmarkt deutlich stabiler und die Lehrstellenkonferenz hat sich als Plattform etabliert, um andere aktuelle Herausforderungen für die Berufsbildung zu erörtern. Heute standen in Martigny die Auswirkungen des Strukturwandels und die Gefahr einer schleichenden Deindustrialisierung im Fokus der Gespräche zwischen Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann, Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements EVD, und den Spitzen der Verbundpartner.

Wie andere Industrienationen hat sich auch die Schweiz in den letzten Jahren immer mehr zur Dienstleistungsgesellschaft gewandelt. Drei Viertel aller Erwerbstätigen sind heute im Dienstleistungssektor tätig. Wenn angesichts der weltweit schwierigen Wirtschaftslage Investitionen in der Schweiz ausbleiben, ist der Schweizer Wirtschaftsstandort mit seinem traditionell breiten Branchenmix gefährdet. Vor diesem Hintergrund verabschiedeten die Teilnehmenden der Lehrstellenkonferenz bildungspolitische Massnahmen, um diesen Herausforderungen zu begegnen und die Schweiz als breit diversifizierte Volkswirtschaft zu stärken. So sollen noch mehr Junge und insbesondere junge Frauen für technische Berufe motiviert und mit Nachholbildung mehr Fachkräfte rekrutiert werden. Zudem soll das Potenzial von Migrantinnen und Migranten gezielter genutzt werden. Die höhere Berufsbildung soll gestärkt und ihr Potenzial für den Werk- und Denkplatz Schweiz ausgeschöpft werden. Parallel dazu werden Lehrbetriebe durch schlanke Prozesse administrativ entlastet.

Neben dem Schwerpunktthema Deindustrialisierung liess sich die Lehrstellenkonferenz über den Stand der Folgearbeiten zum letztjährigen Thema Berufliche Mobilität informieren. Im Weiteren wollen die Verbundpartner an den bewährten Massnahmen festhalten, die Jugendliche beim Übergang in den Arbeitsmarkt unterstützen; namentlich Brückenangebote, Coaching/Mentoring, Case Management Berufsbildung, Lehrstellenförderung und Lehrbetriebsverbünde.

Im Anschluss an die nationale Lehrstellenkonferenz standen am Nachmittag junge Berufsleute im Rampenlicht, die hervorragende Leistungen erbracht haben. Im Rahmen des 10. Tages der Berufsbildung ehrten Bundesrat Schneider-Ammann und der Walliser Staatsrat Claude Roch die Medaillengewinnerinnen und -gewinner der Schweizer Berufsmeisterschaften und die Teilnehmenden der EuroSkills 2012.

Lehrstellenbarometer: Stabiler Lehrstellenmarkt

Das an der heutigen Lehrstellenkonferenz veröffentlichte Lehrstellenbarometer mit Stichtag 31. August 2012 zeichnet ein stabiles Bild des Lehrstellenmarkts: Das Angebot an Lehrstellen bei den Unternehmen übertrifft die Eintritte in die berufliche Grundbildung bei den Jugendlichen. Insgesamt wurden leicht weniger Lehrstellen angeboten als im Vorjahr; die Anzahl unbesetzter Lehrstellen blieb jedoch stabil. Im Vergleich zum Vorjahr traten mehr Jugendliche in eine berufliche Grundbildung ein. Die Zahl der Jugendlichen in der so genannten “Warteschlange” ging weiter zurück.

  • Das Lehrstellenangebot der Unternehmen lag hochgerechnet bei 92’000 (2011: 93’500). Davon wurden 85’000 Lehrstellen vergeben (2011: 87’000); 7’000 Lehrstellen sind offen geblieben (2011: 6’500). Die meisten unbesetzten Lehrstellen finden sich in technischen Berufen, in der Baubranche oder im verarbeitenden Gewerbe.
  • Die Anzahl Jugendlicher mit Interesse an einer beruflichen Grundbildung betrug hochgerechnet 96’500 Personen (2011: 90’000). 80’500 Jugendliche haben eine berufliche Grundbildung begonnen (2011: 72’500).
  • Die Anzahl Jugendlicher, die sich im Jahr 2012 vor der Ausbildungswahl befanden und sich für das Jahr 2013 für eine Lehrstelle interessierten oder bereits eine Zusage für eine Lehrstelle für 2013 haben (“Warteschlange”), ging gegenüber dem Vorjahr mit 17’000 leicht zurück (2011: 17’500). 95% aller Jugendlichen vor der Berufswahl haben laut Befragung im August eine Lösung in Aussicht; 5 Prozent bezeichneten sich als arbeitslos bzw. ohne Beschäftigung.

Adresse für Rückfragen:

Evelyn Kobelt, Pressesprecherin EVD, Tel. 079 301 71 72
Blaise Roulet, Geschäftsführender Vizedirektor BBT, Tel. 079 249 73 59

Herausgeber:

Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement
Internet: http://www.evd.admin.ch
Quelle: http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=46836
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LB-Newsletter 2010/11

1 Dez

IN EIGENER SACHE
1.       Offene Lehrstellen / Gesuche von Lehrstellensuchenden
2.       Sind Ihre Angaben zu den Lehrstellen / Gesuchen noch aktuell?
3.       Inserat im St. Galler Tagblatt
NEUIGKEITEN AUS DER MENTORINGWELT
4.       Kanton Luzern: Mentorinnen und Mentoren gesucht
5.       Kanton Bern: „ALP Grauholz“ unterstützt Jugendliche in 15 Berner Gemeinden
6.       Kanton Zürich: „Incluso“, „Ithaka“ und „Job Caddie“
7.       Ausblick: Sammlung Mentoringstellen
VERANSTALTUNGEN
8.       13.01.2011 – Fribourg: Tagung “(A³) = Abgebrochen – ausgeschlossen – ausgestiegen”
9.       19.01.2011 – Oensingen: 2. Tischmesse “Von der Schule zum Beruf”
10.    27.01.2011 – Olten: Fachtagung „Offene Jugendarbeit und Bildung“
HERAUSGEPICKT
11.   Beesmart – Initiative
12.   Easy-Abstimmigsbüechli
13.   Tschau.ch
14.   Comics mit „Geschichten aus dem Internet“
15.   Tink.ch veröffentlicht Printmagazin zum Thema „Sucht“
16.   Facebook-Sucht?
MELDUNGEN AUS DEM SCHWEIZER LEHRSTELLENMARKT
17.   Lehrstellenkonferenz und Tag der Berufsbildung 2010
18.   Kanton Bern: Berufbildungsbrief + Lehrstellenbericht 2010
19.   Weitere Meldungen rund um den Schweizerischen Lehrstellenmarkt
 


 

IN EIGENER SACHE 


 

1.    Offene Lehrstellen / Gesuche von Lehrstellensuchenden

Auch diesen Monat sind auf unserer Plattform www.lehrstellenboerse.ch noch etliche offene Lehrstellen und Gesuche von Jugendlichen aufgeführt, welche eine Lehrstelle suchen.
Schauen Sie also wieder einmal vorbei – und, falls Sie bereits fündig wurden – helfen Sie mit, auf die offenen Lehrstellen und die Jugendlichen aufmerksam zu machen.
 


 

2.       Sind die Angaben zu den Lehrstellen / Gesuchen noch aktuell?

Bitte nutzen Sie die Gelegenheit um zu prüfen, ob Ihre Angaben noch aktuell sind. Es wäre schade, wenn unnötige Absagen geschrieben werden müssten und wenn ein Gesuch / eine Lehrstelle nicht mehr sichtbar ist, weil das Ausschreibungsdaum verstrichen ist.
Falls Sie das Passwort verlegt haben, können Sie hier ein Neues verlangen.
 


 

3.       Inserat im St. Galler Tagblatt

Seit September 2010 werden im St. Galler Tagblatt die offenen Lehrstellen für 2011 aus den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden abgedruckt. Diese Lehrstellenseite wird grosszügigerweise seit 2003 kosenlos vom St. Galler Tagblatt zur Verfügung gestellt. Melden Sie sich bei uns , falls Sie Ihre Lehrstelle bereits bei uns im Internet ausgeschrieben haben und diese auch im St. Galler Tagblatt veröffentlichen möchten.
 


 

NEUIGKEITEN AUS DER MENTORINGWELT 


 

4.       Kanton Luzern: Mentorinnen und Mentoren gesucht

Im Rahmen des Berufsintegrationscoachings der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung des Kantons Luzern unterstützen Mentorinnen und Mentoren Lehrstellensuchende.
Sie haben Interesse an der Jugend, verfügen über ein berufliches und privates Kotaktnetz und kennen sich in der Berufsbildung aus?
In dem Sie mit den Jugendlichen Vorstellungsgespräche üben, Kontakte zu Betrieben knüpfen und Bewerbungsdossiers optimieren, erhöhen Sie ihre Chancen auf dem Lehrstellenmarkt.
Wir bieten den Mentoren und Mentorinnen in Workshops die Gelegenheit, sich auszutauschen und weiter zu bilden.
Nähere Auskunft über diese ehrenamtliche Aufgabe erteilen:
Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung des Kantons Luzern
Priska Wyss und Thomas Jost
Berufsintegrationscoaching / Verantwortliche Mentoring
Leopoldstrasse 6
6210 Sursee
041 925 26 63
priska.wysslu.ch
 


 

5.       Kanton Bern: „ALP Grauholz“ unterstützt Jugendliche in 15 Berner Gemeinden

Die “Aktion Lehrstellen und Praktikumsplätze, ALP Grauholz“ will Jugendliche bei ihrer Suche nach einer geeigneten Lehrstelle oder einem Praktikumsplatz unterstützen.
In einem Erstgespräch werden die Bewerbungsunterlagen aktualisiert. Ein Coach analysiert die beruflichen Möglichkeiten, beurteilt die Kompetenzen, bespricht und unterstützt das weitere Vorgehen.
Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren aus den Gemeinden Bätterkinden, Bolligen, Bremgarten, Fraubrunnen, Ittigen, Jegenstorf, Kirchlindach, Mattstetten, Moosseedorf, Münchenbuchsee, Ostermundigen, Stettlen, Urtenen-Schönbühl, Vechigen und Zollikofen können diese Dienste kostenlos in Anspruch nehmen.
 


 

6.       Kanton Zürich: „Incluso“, „Ithaka“ und „Job Caddie“

Im Kanton Zürich sind beim Übergang „Schule-Lehre“ vor allem die beiden Mentoringstellen Incluso sowie „ Ithaka“ bekannt. Beim Übergang „Lehre-Berufseinstieg“ möchte ich das Angebot von „Job Caddie“ empfehlen.
Informieren Sie sich auf den entsprechenden Plattformen, ob man sich via BIZ oder gleich direkt für das Mentoringangebot anmelden kann.
Weitere Angebote in Zürich findet man auch unter www.info-shop.ch
 


 

7.       Ausblick: Sammlung Mentoringstellen

Ich habe diesen Monat die BIZ und Jugendarbeitsstellen angefragt, welche kantonalen oder privaten, regionalen Mentoringstellen ihnen bekannt sind. Langsam aber sicher tröpfeln die Antworten ein und ich werde das nächste Mal eine Zusammenstellung der verschiedenen Mentoringangebote präsentieren können.
Wie das obige Beispiel im Kanton Luzern zeigt, besteht immer Bedarf an weiteren, kompetenten Mentor/-innen, mit guten Kontakten in der Berufswelt und dem richtigen Händchen im Umgang mit den Jugendlichen. An mitmachenden Jugendlichen mangelt es oft nicht – Mentor/-innen dürften es aber oft 1-2 mehr sein.
Für den Moment bitte ich Sie, sich bei den BIZ in Ihrer Region zu erkundigen, ob es entsprechende Angebote gibt. Da werden Sie geholfen.
 


 

VERANSTALTUNGEN

 


 

8.       13.01.2011 – Fribourg: Tagung “(A³) = Abgebrochen – ausgeschlossen – ausgestiegen”

Das Leitthema dieser Tagung konzentriert sich auf die Frage, was hinter dem Phänomen «Abgebrochen – ausgeschlossen – ausgestiegen» steckt und wie es ausbildungs-, juristischer und volkswirtschaftlicher Perspektive angegangen werden könnte.
Eine (inter-)nationale Tagung für Praxis, Wissenschaft und Politik. Organisiert von der Universität Fribourg, Departement Erziehungswissenschaften. Weitere Informationen unter www.unifr.ch/pedg/a3/

9.       19.01.2011 – Oensingen: 2. Tischmesse “Von der Schule zum Beruf”

Am Mittwoch, 19.01.2011 findet die zweite Tischmesse im Bienkensaaal in Oensingen statt.
Auf ihrem Weg von der Schule zum Beruf und ins Erwerbsleben brauchen die Jugendlichen Begleitung und Unterstützung.   An der Tischmesse treffen sich die Institutionen und Beratungsstellen, die in diesem Bereich tätig sind, und stellen ihre Angebote aus.
Es sind das: Die Berufsberatung und andere Beratungsstellen, die Volksschule, 10. Schuljahre, Brückenangebote, Motivationssemester, Berufsfachschulen, das Berufsbildungsamt, Anbieter von Mentoringprogrammen.  Die Messe zeigt die breite Palette der Angebote und bietet Gelegenheit für den Informationsaustausch.
www.cm-bb.so.ch -> Rubrik: Tischmesse
 


 

10.   27.01.2011 – Olten: Fachtagung „Offene Jugendarbeit und Bildung“

Am 27. Januar findet in Olten die jährliche Fachtagung des DOJ statt. Fachleute aus der Schweiz und dem Ausland werden ihre Erfahrungen und Kenntnisse zum Thema “offene Jugendarbeit und Bildung” im Rahmen verschiedener Referate und Workshops teilen. Anmeldeschluss 17. Januar. Achtung TeilnehmerInnenzahl beschränkt!
 


 

HERAUSGEPICKT
 


 

11.   Beesmart.ch

beesmart bietet kostenlose, internetbasierte Trainingsmodule für Programme, die das produktive Arbeiten mit dem PC und dem Internet fördern.
beesmart hat zum Ziel, insbesondere jungen Erwachsenen den Berufseinstieg zu erleichtern und ihre Karrierechancen zu verbessern – darüber hinaus richtet sich das Angebot aber auch an Personen, die über wenig oder keine Erfahrung mit Computerprogrammen und Internet verfügen und ihre Arbeitsmarktchancen verbessern wollen.
beesmart ist eine Initiative von Microsoft und der Schweizerischen Post und wird unterstützt von Partnern aus der Wirtschaft, Politik, dem Schulungsumfeld sowie von Non-Profit-Organisationen. Es steht unter dem Patronat des eEconomy Board.
 


 

12.   Easy-Abstimmigsbüechli

Nach dem Abstimmungswochenende möchte ich die Gelegenheit nutzen und euch auf ein interessantes Angebot für Jugendliche Wähler/-innen aufmerksam zu machen: Das Easy-Abstimmigsbüechli.
„Diese Broschüre soll Jugendlichen bei Wahlen und Abstimmungen über die aktuellen Vorlagen informieren. Noch nicht Stimmberechtigte sollen auf verständliche Weise mitbekommen, was auf politischer Ebene bestimmt wird und mündige Junge sollen ermuntert werden, ihre Möglichkeit zur Urne zu gehen, auch wirklich zu nutzen. Das “Büächli” ist kurz, jugendgerecht und ohne viele Wiederholungen und soll deshalb zum Lesen animieren.“
 


 

13.   Tschau.ch

Du suchst Rat? Tschau.ch gibt Dir kompetente Antworten.
Auf der Plattform www.tschau.ch kannst Du anonym Fragen stellen zu Themen, welche dich derzeit beschäftigen. Sei das im Bereich Ausbildung & Job, Beziehung, Freizeit, Lebenswelt, Wohlfühlen & Gesundheit, Rechte & Pflichten, Umwelt & Natur oder Multimedia. Innert drei Tagen wird Deine Frage beantwortet.
Dabei empfehle ich u.a. die verschiedenen Themenblätter, wie z.B. Berufswahl, Ferienjob, Gefahren im Internet.
 


 

14.   Comics mit „Geschichten aus dem Internet“

Am 16.11.2010 hat das BAKOM in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Kriminalprävention und anderen Stellen Comics veröffentlicht, welche Geschichten aus dem Internet erzählen.
 


 

15.   Tink.ch veröffentlicht Printmagazin zum Thema „Sucht“

Das Jugend-Magazin Tink.ch gibt ergänzend zur Webauftritt neu 4 Mal pro Jahr ein Printmagazin zu einem Spezialthema heraus. Gestartet haben Sie diesen Monat mit dem Thema „Sucht“.
Tink.ch widmet sich Süchten wie z.B. Shopping-Sucht, Kokain-Sucht, Süchtig nach Liebe, Arbeits-Sucht, Drogen-Sucht, Kaffee-Sucht, Medien-Sucht, Handy-Sucht, Adrenalin-Sucht, DVD-Sucht, Mager-Sucht oder Alkohol-Sucht. Für einen 6-Liber kann man sich das einzelne Magazin, für vier 5-Liber ein Jahresabonnement ergattern: www.tink.ch/print

16.   Facebook-Sucht?

Wenn ihr schon auf Facebook seid, dann besucht uns doch auf unserer Seite.
Wir geben dort regelmässig Tipps für die Lehrstellensuche und berichten aus dem Lehrstellenmarkt.
 


 

MELDUNGEN AUS DEM SCHWEIZER LEHRSTELLENMARKT
 


 

17.   Lehrstellenkonferenz und Tag der Berufsbildung 2010

25.10.2010 – EVD – Lehrstellenkonferenz 2010: «Massnahmen zur Stärkung der höheren Berufsbildung»
25.10.2010 – «Tag der Berufsbildung 2010»
 


 

18.   Kanton Bern: Berufbildungsbrief + Lehrstellenbericht 2010

Am 24.11.2010 hat das Mittelschul- und Berufbildungsamt des Kantons Bern den dritten Berufbildungsbrief des Jahres versendet. Dabei möchte ich nebst dem kleinen ABC zur beruflichen Grundbildung insbesondere auf den Lehrstellenbericht 2010 hinweisen.
 


 

19.   Weitere Meldungen rund um den Schweizerischen Lehrstellenmarkt

28.11.2010 – Neue Zürcher Zeitung: «Bis 40 Bewerber auf eine Lehrstelle in der Pflege»
26.11.2010 – Zürcher Unterländer: Raphael Bichet ist Schweizer Meister bei den Polymechanikern im CNC-Drehen «Schwierig war vor allem die knappe Zeit»
25.11.2010 – Veranstaltung Swisscontact/Economiesuisse: «Berufsbildung – Ein Schweizer Exportschlager?»
24.11.2010 – Tagesschau (SF): «Maturanden sollen in die Berufslehre»
24.11.2010 – Der Bund: «Zukunft für Jugendliche ohne Lehrstelle»
22.11.2010 – Pressemitteilung Prodex 2010: «Erfolgreiche Leistungsschau der Metallbearbeiter»
19.11.2010 – Pressemitteilung Berufsmesse Zürich: «Lehrberufe: Tragende Pfeiler für die Schweizer Berufsbildung»
13.11.2010 – Der Sonntag/20 Minuten: «Ineichen will Jungen ans Portemonnaie»
02.11.2010 – Bieler Tagblatt: «Zuppiger: Harter Kampf um gute Lehrlinge»
25.10.2010 – Neue Zürcher Zeitung: «Bald Lehrlingsmangel statt Lehrstellenkrise?»
11.10.2010 – Tagesanzeiger: «Branchen wappnen sich gegen Lehrlingsmangel»
[Frühere Meldungen findet man in den vorangegangenen Newsletter]

Die Lehrstellenboerse.ch wird unterstützt durch die Hauptförderer, die Stiftung Mercator Schweiz und die Volg Konsumwaren AG

und dem Medienpartner, das St. Galler Tagblatt




Verein lehrstellenboerse.ch
Sandstrasse 5
3302 Moosseedorf 

Telefon: 031 850 10 27
Natel: 079 681 27 25

info@lehrstellenboerse.ch
http://www.lehrstellenboerse.ch

Tag der Berufsbildung: Festansprache von Frau Bundesrätin Doris Leuthard

26 Okt

Nach der Lehrstellenkonferenz von Heute Vormittag mit dem Bekenntnis den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen (Zusatzinfo: Radiobeitrag DRS) anzupacken, wurden Heute Nachmittag am Tag der Berufsbildung die Teilnehmer/-innen der Berufsweltmeisterschaften in Calgary gefeiert und Frau Bundesrätin Leuthard hielt folgende Festansprache

Entnommen aus: http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=29674

Sehr geehrte Damen und Herren

  1. Ich freue mich, mit Ihnen zusammen den Tag der Berufsbildung zu feiern. Selbstverständlich sind solche Feiern in der heutigen wirtschaftlichen Situation nicht. Aber wir wollen damit auf 3 Faktoren aufmerksam machen:
  2. Die Integration der Jugendlichen in den Arbeitsmarkt ist wichtig. Wir offerieren mit der Berufsbildung eine ganze Palette von Angeboten und zusammen mit den Unternehmen die entsprechenden Stellen. Gerade in der Krise ist es wichtig, diese Angebote aufrecht zu halten.
    Bildung ist ein wichtiges Element für den Wirtschafts-Standort Schweiz. Ohne Bildung gibt es keine praxisorientierten Kader.
  3. Die Schweiz ist Spitze! In Calgary hat das Schweizer Team an den Berufsweltmeisterschaften erneut Spitzenplätze belegt. 7 Gold-, 2 Silber-, 5 Bronzemedaillen, 16 Diplomen. Damit sind wir die weltweit zweitbeste Nation; in Europa sind wir die Besten!

Und das hat seine guten Gründe:

  • Das neue Berufsbildungsgesetz von 2002 hat zu einer eigentlichen Modernisierung der Berufsbildung geführt. Inzwischen sind bereits über 72 Berufe mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis reformiert worden. Es sind zahlreiche neue Berufsbilder entstanden. Besonders freut es mich, dass wir im niederschwelligen Bereich bereits über 23 zweijährige berufliche Grundbildungen anbieten können, bis 2012 werden es 42 sein.
  • In den letzten Jahren haben wir grosse Anstrengungen unternommen, um den Lehrstellenmarkt zu stabilisieren. Der Lehrstellenmarkt ist trotz Krise bei einem Angebot von 87`000 Stellen stabil geblieben. Heute verfügen alle Kantone über ein Instrumentarium an Massnahmen im Bereich der Lehrstellenförderung, des Coaching/Mentorings und des Case Management Berufsbildung. Damit können wir die Abschlussquote auf der Sekundarstufe II von heute knapp 90% bis 2013 auf 95% erhöhen.
  • Das lebenslange Lernen ist Realität. Mit der höheren Berufsbildung verfügen wir über eine Bildungsstufe auf Tertiärniveau, welche eine Fülle von Bildungsangeboten bereithält, die auf Fach- und Führungsfunktionen vorbereiten. Ausserdem verfügen wir heute über die Grundlagen, die gemachten Erfahrung als Ausbildungszeit anzurechnen. Ein Instrument, das es unter anderem ermöglicht, das Potenzial der Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger auszuschöpfen.

Dynamische Entwicklung – Herausforderungen für die Berufsbildung

Ich bin mir bewusst, dass die Berufsbildung nicht nur Fans, sondern auch Kritiker hat. Ich weiss auch, die Lehrmeister müssen sich ständig den neusten Entwicklungen anpassen. Aber deswegen die Berufsbildung über Bord zu werfen, wie das von professoraler Seite empfohlen wird, halte ich für übertrieben. Die Leistungen der Jugendlichen in Calgary und in den Betrieben, das Engagement der Eltern während der Lehrjahre ihrer Söhne und Töchter und die hohe Bereitschaft der Unternehmer, ihre Fachkräfte selber auszubilden, strafen diese Kritiker Lügen. Wer aus dem Elfenbeinturm herab die duale Berufsbildung als ,Auslaufmodell” abqualifiziert, verkennt unsere Realitäten.

Wer handwerkliches Können wissenschaftlich verbrämen und mit einer hohen Maturitätsquote universitarisieren will, der kennt die Bedürfnisse der Wirtschaft nicht. Oder brauchen wir in der Betreuung von Kranken oder in der Garage reine Akademiker? Ich meine Nein: Entscheidend ist nicht der Titel; entscheidend ist das Können, die Qualität der Ausbildung, die Motivation der Jugendlichen. Die Jugend muss von ihrem Beruf überzeugt sein und das Handwerk beherrschen. Denn die Berufsbildung ist ein wichtiger Eckpfeiler unserer Gesellschaft und Wirtschaft. Wer gründet die meisten Unternehmen in der Schweiz? Es sind in erster Linie jene Fachfrauen und Fachmänner, die sich nach einer Berufsausbildung kontinuierlich weiterbilden und etwa realisieren wollen.

Natürlich müssen wir uns auf Entwicklungen und Trends vorbereiten.

  • Die demographische Entwicklung wird uns, in Kombination mit dem Trend zur Hochschul-Bildung, vor grosse Probleme stellen. Einerseits werden wir aufgrund der geburtenschwachen Jahrgänge bis 2018 12% weniger Schulabgänger haben. Andererseits stelle ich eine ungesunde Entwicklung hin zu einer Erhöhung der Maturitätsquote fest. Das wiederum führt zu einer Lehrstellen-Selektion nach oben; die schulisch Schwächeren bleiben auf der Strecke.
  • In den letzten Jahren hat die Wirtschaft einen noch nie dagewesenen Wandel erlebt. Die technologische Entwicklung hat sich enorm auf die Berufsbildung ausgewirkt. Neue Berufe wie beispielsweise in der Informationstechnologie oder im Gesundheitswesen sind entstanden. An der Lehrstellenkonferenz von heute Morgen haben wir zum Beispiel beschlossen, dass bereits ab 2011 Pilotprojekte für die neue zweijährige Grundbildung ,Praktiker Gesundheit und Betreuung” durchgeführt werden sollen. Damit werden auch im niederschwelligen Bereich eidgenössisch anerkannte Berufe geschaffen, wo bis vor Kurzem die Leute individuell on the job ausgebildet worden sind. Wir werden in diversen Bereichen Lerninhalte an die neuen technologischen Entwicklungen anpassen müssen.
  • Eine stete Herausforderung für die Berufsbildung sind neue Märkte wie beispielsweise im Bereich der Umwelt. Die OECD investiert in greenjobs. Die Zukunft heisst CleanTech. Das Bundesministerium für Umwelt in Berlin rechnet in diesem Bereich mit einem weltweiten jährlichen Wachstum von 15% bis 30%. Deshalb scheint es mir wichtig, dass Fachwissen über Umwelt, Ressourcen und Energie verstärkt vermittelt und so der Teppich für ein Grundverständnis gelegt wird. Gelingt uns dies nicht, fehlen uns später die Fachleute und die Schweiz verpasst den Anschluss an zukünftige Märkte.
  • Die rasant vorwärts schreitende Internationalisierung führt zu einer höheren Mobilität der Arbeitnehmenden. Für unsere schweizerische Berufsbildung besteht die Gefahr, dass unsere Abschlüsse – insbesondere im Bereich der höheren Berufsbildung – international nicht die gebührende Anerkennung erhalten. Ich will die höhere Berufsbildung stärken. Ich will, dass diese Fachleute dieselbe Anerkennung erhalten wie Hochschul-Absolventen.
  • Bildungswege zu bekämpfen bringt nichts. Wir müssen vielmehr die verschiedenen Bildungskanäle optimieren. Wir brauchen ein System, das sowohl schulisch Schwächeren als auch Hochbegabten Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Wir brauchen die optimale Verknüpfung mit dem Arbeitsmarkt und eine bezahlbare, attraktive höhere Berufsbildung. Nur so kann jede und jeder den persönlichen Weg wählen. Nur so verfügt die Wirtschaft auch in Zukunft über adäquat ausgebildete Berufsleute auf allen Stufen.

Gemeinsam Lorbeeren von morgen sichern

Meine Damen und Herren, es ist mir bewusst, dass trotz unseres guten Systems viele Jugendliche derzeit nach der Lehre keine Anstellung finden. Die Konjunktur schlägt hier am meisten durch. Ich setze alles daran, den Unternehmen bessere Bedingungen zu verschaffen, damit die Auftragsbücher raschmöglichst wieder voll werden. Für diejenigen, die es trotzdem trifft, empfehle ich die Zeit zu nutzen für die Weiterbildung. Nach einem Hin und Her hat das Parlament die Gelder für Finanzhilfen gesprochen. Damit investiert ihr in die Zukunft, in die Verbesserung eurer Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Wir müssen uns besonders anstrengen, wenn wir weiterhin an der Spitze bleiben wollen. Andere Staaten holen auf. Wer wie Indien in der Lage ist, ein 1700-Euro-Auto zu bauen, der hat ebenfalls gute Berufsleute. Wer wie China ein hohes und nachhaltiges Wachstum erwirtschaftet, tut dies nicht nur auf dem Buckel der Wanderarbeiter – der braucht Fachkräfte. Noch sind wir besser: Also machen wir uns gemeinsam stark für die Berufsbildung. Zeigen wir den Jungen, was man alles erreichen kann, überzeugen wir die Professoren von der Qualität. Mit Ihren Höchstleistungen auf nationaler und internationaler Ebene und sind Sie meine besten Botschafter!

Es gilt das gesprochene Wort !

Herausgeber:

Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement
Internet: http://www.evd.admin.ch

Newsletter bbaktuell.ch (Ausgabe 230 / 09.12.2008)

12 Dez
Die grafisch gestaltete PDF-Version von bbaktuell finden Sie unter www.bbaktuell.ch/pdf/bbaktuell230.pdf , den aktuellen Veranstaltungskalender unter www.bbaktuell.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf

Dies ist der letzte Newsletter unter dem Namen bbaktuell. Nächstes Jahr erscheint er unter dem Namen PANORAMA.aktuell. Neu werden die Meldungen aus den drei Bereichen Berufsbildung, Arbeitsmarkt sowie Berufs-, Laufbahn- und Studienberatung in drei Ausgaben erscheinen. Sie werden nächste Woche ein Mail erhalten, in dem Sie angeben können, welche/n der drei Newsletter Sie künftig erhalten möchten.

Top News

1. Nationale Lehrstellenkonferenz diskutiert Fachkräftemangel

df. Die Lehrstellensituation hat sich nach Auffassung des BBT erfreulich entwickelt. Verglichen mit den Hochrechnungen des letzten Jahres stieg das Lehrstellenangebot um 11%. Anlass zu neuer Sorge geben diverse Anzeichen eines Fachkräftemangels. An der 4. nationalen Lehrstellenkonferenz haben Bundesrätin Doris Leuthard, Vertreter der Kantone und der Organisationen der Arbeitswelt dieses Thema diskutiert und die Einrichtung eines “Frühwarnsystems” beschlossen. Die Zeitschrift Panorama wird im Februar 2009 auf das Thema eingehen.
Mehr: www.bbt.admin.ch/index.html?lang=de oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4943a.pdf sowie www.bbaktuell.ch/pdf/bba4943b.pdf

Bund

2. BBT schliesst Leistungsauftrag mit SwissSkills ab

df. Das BBT hat einen Leistungsauftrag mit SwissSkills (künftiger Name für Swisscompetence) abgeschlossen. Die Organisation erhält damit eine verbindlichere Grundlage für ihr Engagement für die Schweizer Berufsmeisterschaften, die Europameisterschaften und die Weltmeisterschaften. SwissSkills wird auch für die Organisation des “Tags der Berufsbildung” verantwortlich sein.
Seit Oktober wird die Organisation von Ueli Müller (bisher Geschäftsführer Hotel und Gastro Union) geführt. Der Förderverein von SwissSkills hat mit Armin Lutz, Leiter Marktkommunikation beim Stahl- und Eisenwarengrosshändler Debrunner Koenig, ebenfalls einen neuen Leiter.
Mehr: www.support4skills.ch

3. Bundesverwaltung möchte vermehrt zweijährige Grundbildungen anbieten

df. Die Bundesverwaltung möchte vermehrt zweijährige Grundbildungen anbieten. Dies geht aus einer Mitteilung des Finanzdepartements hervor. Der Bund bietet derzeit 972 Ausbildungsplätze an – 855 Lehrstellen und 117 Ausbildungsplätze für Berufs- und BMS-Praktikanten und -Praktikantinnen. Damit erreicht er eine Ausbildungsquote von 4,3%. 2006 hatte die Quote noch 3,4% betragen. Ab Januar 2010 wird ausserdem die gesamte Aus- und Weiterbildung in der Bundesverwaltung neu organisiert und ausgestaltet.
Mehr: www.efd.admin.ch/00468/index.html?msg-id=22299&lang=de oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4872a.pdf und www.efd.admin.ch/00468/index.html?msg-id=23640&lang=de ; vgl. zudem www.bbaktuell.ch/pdf/bba1850.pdf

4. Kursangebot: Projektmanagement für Projektverantwortliche

BBT. Das Konzipieren, Eingeben, Durchführen und Abschliessen von Projekten ist eine Herausforderung. Die drei Bundesstellen EBGB (Eidgenössisches Büro für Gleichstellung von Menschen mit Behinderung), FRB (Fachstelle für Rassismusbekämpfung) und BBT (Bundesamt für Berufsbildung und Technologie) bieten daher ein modular aufgebautes Kursangebot an, um potenzielle und aktuelle Projektpartner zu unterstützen. Ebenfalls soll der Austausch und die Vernetzung unter den Projekteingebenden und Projektleitenden gefördert werden.
Mehr: www.edi.admin.ch/frb/index.html

Von Berufen und Verbänden

5. Zukunft Handelsmittelschulen: Gesamtpaket verabschiedet

df. Die Steuergruppe des Projekts “Zukunft der Handelsmittelschulen” hat am 4. Dezember 2008 die Richtlinien für die Organisation der beruflichen Grundbildung und des Qualifikationsverfahrens Kauffrau/Kaufmann und den Standardlehrplan Bildung in beruflicher Praxis für Handelsmittelschulen genehmigt (vgl. bbaktuell 220). Sobald die Unterlagen dreisprachig vorliegen, wird das Konsultationsverfahren eröffnet und auf www.zukunfthms.ch publiziert. Damit ist ein wichtiger Zwischenschritt im Projekt erreicht. Für bbaktuell beschreibt Projektleiterin Judith Renner-Bach die Details.
www.bbaktuell.ch/pdf/bba4926a.pdf

6. BE: 2-jährige berufliche Grundbildung EBA evaluiert

ao. Im Kanton Bern wurden Daten über die ersten abgeschlossenen Grundbildungen EBA zusammengestellt und kommentiert: Erhoben wurden unter anderem Beginn, Verlauf und Abschluss der Ausbildungen. Grundsätzlich erscheint die Entwicklung positiv, je nach Beruf sind jedoch grosse Unterschiede festzustellen, sei es hinsichtlich der Vertragsauflösungen, der Erfolgsquote bei den Abschlussprüfungen oder der Eintritte in eine verkürzte Grundbildung EFZ.
Bericht: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4928a.pdf

7. KBSB: Nun führt Jean-Daniel Zufferey das Sekretariat

df. Das Sekretariat der EDK-Fachkonferenz Berufsbildung (SBBK) führt seit 1. September 2008 auch das Sekretariat der Schweizerischen Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Berufs- und Studienberatung (KBSB). Es erhält dafür 30 Stellenprozente, in die sich Jean-Daniel Zufferey mit 20% und Diana Hausammann mit 10% teilen. Die Zusammenarbeit erlaubt eine verbesserte Koordination der beiden EDK-Fachkonferenzen SBBK und KBSB. Das Pflichtenheft des Sekretariats wird in den Statuten der KBSB beschrieben.
Statuten KBSB: www.edk.ch/dyn/11670.php

8. Validierung: Austausch unter den Kantonen sichergestellt

df. Die Validierung von Bildungsleistungen wird auch langfristig nur bei einer kleinen Gruppe von Berufen möglich sein. Diese Einschätzung macht Beat Schuler, Präsident der neuen Konferenz “Validierung von Bildungsleistungen in der deutschen Schweiz” im Gespräch mit bbaktuell. Die Konferenz sorgt für den Informationsaustausch unter den Kantonen, die sich in die neue Aufgabe teilen. Das Projekt Validierung von Bildungsleistungen befindet sich bis 2010 in Erprobung. Die Einführung in den Kantonen soll 2012 abgeschlossen sein.
Interview: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4948a.pdf

9. Neue Bildungsverordnungen in den verschiedensten Fachgebieten

ao. Folgende neuen Grundbildungsverordnungen treten am 1. Januar 2009 in Kraft: Hufschmied/in EFZ; Agrarpraktiker/in EBA; Buchhändler/in EFZ; Kunststoffverarbeiter/in EBA. Die Texte der Verordnungen finden sich später unter: www.bbt.admin.ch/themen/grundbildung/00470/
Verordnungen und Bildungspläne für die Grundbildung Polydesigner/in 3D EFZ, für das Berufsfeld “Steinbearbeitung” sowie Geomatiker sind in die Vernehmlassung geschickt worden. Fristen: 2. bzw. 14. resp. 15. März 2009. Unterlagen unter www.bbt.admin.ch/aktuell/vernehmlassung

Nahtstellen

10. Motivationssemester: Die Vielfalt soll bleiben

vm. “Junge Menschen, die schulisch schwach und sozial belastet sind, wird es auch in Zukunft geben.” Bernhard Bächinger, der neue Deutschschweizer Koordinator für Motivationssemester, ist überzeugt, dass diese Programme weiterhin ein wichtiges Angebot sein werden. Im Gespräch mit bbaktuell spricht er sich für eine bessere Vernetzung mit kantonalen Brückenangeboten aus. Einen hohen Stellenwert hat für ihn auch die Vielfalt an Konzepten, denn “es braucht Arbeits- und Übungsplätze im ersten Arbeitsmarkt ebenso wie geschützte Lernorte.” Gerade deshalb, so Bächinger, gelte es die Zusammenarbeit unter den verschiedenen Anbietern zu intensivieren.
Interview mit Bernhard Bächinger: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4954a.pdf

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

11. Prüfungsordnungen: Verkaufsleitung, Berater/in Atembehinderung

Folgende Entwürfe für Prüfungsordnungen wurden eingereicht:
Höhere Fachprüfung Diplomierter Verkaufsleiter/Diplomierte Verkaufsleiterin (19.11.08)
Berufsprüfung Berater/in für Atembehinderungen und Tuberkulose mit eidgenössischem Fachausweis (25.11.08)
Die Entwürfe können beim BBT bezogen werden. Einsprachen sind innert 30 Tagen möglich.

Kantone

12. Projekt LOK: Höhere Qualität dank Zusammenarbeit

ao. Das Berufsbildungsgesetz verlangt eine enge Zusammenarbeit zwischen den Anbietern der praktischen Bildung (Betriebe), der schulischen Bildung (Berufsfachschulen) und den überbetrieblichen Kursen (Organisationen der Arbeitswelt). Deshalb werden die Zentralschweizer Kantone – mitfinanziert vom Bund – gemeinsam das Projekt LOK (Lernortkooperation) durchführen. Es sollen Instrumente für die bessere Lernortkooperation entwickelt werden. Das Projekt startet am 1. Januar 2009. Projektleiter ist Emil Widmer, betrieblicher Ausbildungsberater bei der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung Luzern.
Infos: Emil Widmer, 041 228 52 33, emil.widmer@lu.ch

13. AG: Viele Jugendliche gehen direkt in eine berufliche Grundbildung

df. Im Kanton Aargau wechselten 2008 20% der Schulabgänger/innen direkt an eine Mittelschule, 54% begannen nahtlos eine Ausbildung in einem Lehrbetrieb (in der gesamten Schweiz lagen die entsprechenden Werte im Jahr 2007 bei 27% bzw. 44%). Diese Angaben sind einer Befragung zur Situation der Schulabgängerinnen und -abgänger im Kanton Aargau (STEP I 2008) zu entnehmen. Die Untersuchung belegt auch die bekannten Geschlechter- und Migrationseffekte: Männliche Jugendliche stehen häufiger ohne Anschlusslösung da als weibliche; Migrant/innen haben weniger Chancen, eine Lehrstelle zu bekommen.
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4884a.pdf ; Zahlen ganze Schweiz: www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15/02/key/ind5.indicator.50310.513.html

14. FR: Innert zehn Jahren 40% mehr Lernende

jf. Wie viele andere Kantone stellt Freiburg für das Jahr 2008 eine Zunahme der Anzahl Lernender fest (+ 454 bzw. 6% gegenüber dem Vorjahr). Insgesamt absolvieren 8’020 Personen eine Berufsausbildung. Das sind 40% mehr als vor zehn Jahren. In einer Pressemitteilung kommentiert das Amt für Berufsbildung die Situation von den Brückenangeboten bis zu den Abschlussprüfungen.
Unterlagen deutsch-französisch: www.afpr.ch/pdf/afpr4955a.pdf

In eigener Sache

15. Annemarie Abbondio bei 230 Ausgaben von bbaktuell dabei

Die erste Ausgabe dieses Newsletters erschien 1999. Heute erscheint die 230. und letzte Ausgabe. Von der ersten bis zur letzten Ausgabe war Annemarie Abbondio dabei. Sie war mitverantwortlich für den “DBK-Mediendienst” aus dem der Newsletter hervorgegangen ist, sie hat ein Netz von Informationsverantwortlichen bei den kantonalen Berufsbildungsämtern der Deutschschweiz aufgebaut, sie hat Meldungen verfasst, übersetzt, korrigiert. Sie ist mitverantwortlich für den Erfolg des Newsletters, der heute gegen 10’000 Leserinnen und Leser haben dürfte.
Die letzte Ausgabe fällt zufälligerweise mit der letzten Arbeitswoche von Annemarie zusammen. Wir danken ihr herzlich für Ihre Arbeit und wünschen ihr Alles Gute in der neuen Lebensphase.
Auch der Newsletter tritt in eine neue Phase – wir haben es bereits mitgeteilt: Nach den Festtagen erscheint die erste Ausgabe von “PANORAMA.aktuell”, in neuer Aufmachung und in verschiedenen Versionen. Wir werden Sie, sehr geehrte Leserinnen und Leser, nächste Woche darum bitten, die gewünschte Version zu wählen.
Für Redaktion und Produktion
Emil Wettstein

Inserate

16. Handbuch Kompetenzen

Das Handbuch Kompetenzen des hep verlag wird neuesten pädagogischen und didaktischen Erkenntnissen gerecht, es fokussiert die Förderung überfachlicher Kompetenzen als zentraler Aspekt heutiger Bildung. Das Handbuch bietet den Lernenden Hilfe und Unterstützung in den Bereichen Selbst- und Sozialkompetenz sowie Methoden- und Sprachkompetenz. Weitere Informationen unter www.hep-verlag.ch oder www.bbaktuell.ch/pdf/bba4959a.pdf

17. Master of Advanced Studies EHB in Bildungsmanagement

Bringen Sie Ihre Karriere mit einem Abschluss MAS EHB in Bildungsmanagement (60 ECTS), MAS LIB oder MAS IFM voran. Das EHB bietet ein berufbegleitendes (2-6 Jahre) Weiterbildungsstudium für Berufsbildungsverantwortliche und Schulleiter/innen an, das zum “Master of Advanced Studies EHB in Bildungsmanagement” führt.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mas.ehb-schweiz.ch ;
Kontakt: mas@ehb-schweiz.ch, Tel. 031 910 37 57
Mehr: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4961a.pdf

Stelleninserate

18. Einführung des Case Managements Berufsbildung: Leitungsposition (100%) und Fachleute (60-100%) gesucht

Der Kanton Aargau führt per Frühjahr 2009 das Case Management Berufsbildung ein. Die Abteilung Berufsbildung und Mittelschule des Departements Bildung, Kultur und Sport sucht nach Vereinbarung eine/einen Leiter/in Fachstelle Case Management Berufsbildung sowie mehrere Case Managerinnen / Case Manager Berufsbildung.
Die detaillierten Stelleninserate finden Sie auf der Homepage www.ag.ch

19. Rektorin/Rektor (Pensum 60%)

Auf Beginn des Schuljahres 2009/10 sucht die Berufsfachschule in Davos Platz eine/einen Rektorin/Rektor bzw. eine Schulleiterin oder Schulleiter (Pensum 60%). Das Arbeitspensum kann durch Übernahme von Lektionen auf 100% aufgestockt werden.
Gesucht wird eine kommunikative, zielorientierte und initiative Persönlichkeit. Nebst Führungs‐ und Unterrichtserfahrung wird ein abgeschlossenes Universitätsstudium mit Diplom für das höhere Lehramt oder eine gleichwertige Ausbildung erwartet. Für Fragen steht Robert Ambühl, Schulratspräsident, Tel. 079 261 55 58, zur Verfügung.
Detaillierte Stellenausschreibung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4958a.pdf

20. BL: Berufs- und Laufbahnberater/in

Das Amt für Berufsbildung und Berufsberatung Basel-Landschaft sucht für die Berufs- und Studienberatung Bottmingen per 1. April 2009 oder nach Vereinbarung eine/n Berufs- und Laufbahnberater/in (Beschäftigungsgrad 80%). Gesucht wird eine initiative, belastbare Persönlichkeit mit einer vom Bund anerkannten Fachausbildung in Berufs- und Laufbahnberatung, einem Hochschulabschluss oder einer gleichwertigen Ausbildung mit Beratungserfahrung.
Für weitere Auskünfte steht Ihnen der Leiter der Berufs- und Studienberatung Bottmingen, Roger Frei, unter Telefon 061 426 66 61 gerne zur Verfügung.
Detaillierte Stellenausschreibung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4957a.pdf

21. SO: Berufs- und Laufbahnberater/in

Für das Team der Berufs- und Studienberatung in Olten wird ein/e Berufs- und Laufbahnberater/in gesucht, idealerweise 100%-Pensum. Die Besetzung der Stelle mit Teilzeitpensen ist möglich. Erwartet wird eine abgeschlossene oder fortgeschrittene Ausbildung in Berufs- und Laufbahnberatung, Teamfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft, selbständiges und unternehmerisches Denken und Handeln. Stellenantritt per 1. März 2009 oder nach Vereinbarung.
Auskünfte erteilt Stellenleiter Pius Blümli, Telefon 062 311 28 00, pius.bluemli@dbk.so.ch.
Detaillierte Stellenauschreibung: www.bbaktuell.ch/pdf/bba4960a.pdf

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