LB-Newsletter 2009/1

7 Jan
  1. Dankeschön
  2. Meldungen aus dem Lehrstellenmarkt
  3. Herausgepickt: Bildungspool.ch
  4. Diese Jugendlichen suchen eine Lehrstelle!
  5. Hilfestellungen für Jugendliche und Lehrbetriebe
  6. Was weiss das Internet über Sie?

1. Dankeschön

Ein herzliches Dankeschön an alle unsere Abonnentinnen und Abonnenten für Ihr Interesse am Lehrstellenboerse.ch-Newsletter. Wir wünschen Ihnen im 2009 – und auch in den kommenden Jahren – viel Freude, Erfolg und gute Gesundheit!


2. Meldungen aus dem Lehrstellenmarkt

Im 2008 informierten wir unsere Blog-Leserinnen und -Leser mittels externen Quellen zu Themen rund um die berufliche Grundbildung. Dazu gehörten:
In dieser Woche ist der neue, der 1. Newsletter von den bbaktuell.ch-Redaktoren erschienen. Unter dem neuen Namen „PANORAMA.aktuell“ finden sich z.B. die folgenden Beiträge:
4. Lernendenselektion: Instrument gegen Diskriminierung
(jf) Travail.Suisse und KV Schweiz haben mit http://www.zukunftstattherkunft.ch ein neues Instrument entwickelt, mit dem Lehrbetriebe einfach und mit wenig Aufwand sicherstellen können, dass sie Jugendliche ausländischer Herkunft bei der Lehrlingsselektion nicht diskriminieren. Beide Organisationen fordern Bund und Kantone auf, in ihren Verwaltungen und Betrieben eine Quote von mindestens 25% an Lehrverträgen mit Jugendlichen ausländischer Herkunft anzustreben.
Pressemitteilung: http://www.edudoc.ch/record/30116
Mehr: http://zukunftstattherkunft.ch
10. BE: Lehrstellenkonferenz und Lehrstellenbericht 2008
(jf) Mit dem Lehrstellenbericht 2008 legt der Kanton Bern zum zweiten Mal eine Gesamtschau zur Lehrstellensituation und zur Jugendarbeitslosigkeit vor. Der Bericht zeichnet ein vorwiegend positives Bild. Handlungsbedarf besteht bei der Nachwuchssicherung und bei der beruflichen Integration von Sozialhilfe empfangenden Jugendlichen.
Mehr Informationen im Bericht (D/F): http://www.erz.be.ch/lehrstellenbericht oder http://www.edudoc.ch/record/30121
Kurzfassung im Berufsbildungsbrief Nr. 3/2008 (http://www.erz.be.ch/site/index/fachportal-bildung/fb-berufsbildung/fb-berufsbildung-lehrbetriebe/fb-berufsbildung-berufsbildungsbrief.htm)
11. Stadt Zürich: Zehn Jahre Unterstützung für Berufsbildner
(am) Berufsbildnerinnen und Berufsbildner sehen sich immer wieder mit Jugendlichen konfrontiert, die nicht motiviert sind, häufig fehlen oder Drogen konsumieren. Seit zehn Jahren bietet die Jugendberatung, ein Angebot der Sozialen Dienste Stadt Zürich, deshalb den Kurs “Krisen in der Lehre – Früherkennung und Bewältigung” an. Berufsbildner werden im Umgang mit Lernenden in Krisensituationen gestärkt und werden über die Angebote der Jugendberatung informiert.
Mehr: http://www.edudoc.ch/record/30122
Wir werden auch in diesem Jahr unseren Blog nutzen, um Sie mittels obenstehenden Quellen bestmöglich über Meldungen und Aktualitäten im Lehrstellenmarkt auf dem Laufenden zu halten. Wenn Sie keinen Blogeintrag verpassen möchten, dürfen Sie gerne unseren Newsfeed abonnieren.

3. Herausgepickt: Bildungspool.ch

Als erstes Bildungsportal (unseres Wissens in ganz Europa) ermöglicht der Bildungspool® die gezielte Präsentation/Abfrage von hindernisfrei zugänglichen Bildungsangeboten. Diese neue Dienstleistung wurde in Zusammenarbeit mit BKZ entwickelt, der Behindertenkonferenz des Kantons Zürich, der Dachorganisation für Menschen mit Behinderung, deren Organisationen und Institutionen.
Eine Rollstuhlfahrerin kann direkt auf der Homepage vom Bildungspool® z.B. nach Callcenter-Kursen suchen, die für sie zugänglich sind. Der Bildungspool® unterstützt solche Abfragen für sechs verschiedene Arten von Behinderungen:
Abbildung: Verwendete Symbole im Bildungspool® für Mobilitätseinschränkungen
Wie das genau funktioniert, ist in diesem PDF-Dokument bebildert und beschrieben:
[…Die Bedeutung hindernisfrei zugänglicher Bildungsangebote…]
Rund 10% aller Menschen leben mit Behinderung. Eine gezielte Abfragemöglichkeit zugänglicher Bildungsangebote macht also sehr viel Sinn. Es ist auch für Bildungsanbieter wirtschaftlich von Interesse, dieser Kundengruppe ihre Bildungsangebote zielgruppenspezifischer anzubieten.
[…Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit…]
Viele Organisationen, die im Behindertenwesen tätig sind, unterstützen uns bei der Öffentlichkeitsarbeit.
Vielleicht können auch Sie in Ihrem privaten und beruflichen Umfeld diesen neuen und sinnvollen Service vom Bildungspool® bekannt machen.
  • Sie dürfen dazu gerne das oben verlinkte PDF-Dokument weiterleiten.
  • einen Link auf Ihrer Website zum Bildungspool® setzen.
  • zugängliche Bildungsanbieter informieren/uns melden.
  • kostenlos einen passenden Kurskatalog bei uns anfordern, so wie das schon 41 andere Internetportale getan haben: http://www.bildungspool.ch/leistungskatalog.pdf

4. Diese Jugendlichen suchen eine Lehrstelle

In der Rubrik „Gesuche“ auf unserer Plattform finden Sie Jugendliche, die derzeit auf der Suche nach einer Lehrstelle sind und ihren Wunsch auf unserer Plattform aufgeführt haben.
Eine übersichtliche Darstellung finden Sie im folgenden Blog-Beitrag:
Ob Sie dieses Angebot nutzen möchten, das entscheiden Sie. Vielleicht haben Sie bereits genügend Bewerbungen erhalten und Sie sind der Meinung, dass sich die Jugendlichen direkt an Sie wenden sollen.
Dieses Angebot soll die üblichen Bewerbungsschritte (Telefonische Anfrage, Bewerbung auf dem Postweg, Bewerbung auf Ihrer Online-Plattform, Vorstellungsgespräch) nicht ersetzen. Es soll den Jugendlichen vielmehr als Plattform dienen, ihren Wunsch einem breiteren Publikum zu kommunizieren.
Vielleicht stossen Sie in Ihrer Region auf ein interessantes Profil eines Bewerbers, der gar nicht wusste, dass Sie eine Lehrstelle anbieten. Dann kontaktieren Sie die betreffende Person doch gleich direkt via interner Nachricht, klären Sie vorgängig Ihre eigenen Fragen an die Person und verlangen Sie ein Bewerbungsdossier – oder laden Sie ihn oder sie an ein Vorstellungsgespräch ein.
Sie wurden bereits fündig?
Wenn Sie noch immer Bewerbungen auf eine bereits vergebene Lehrstelle erhalten, wären diese Jugendlichen sicher über eine konstruktive Absage erfreut, indem Sie auf unsere Plattform verweisen.
Für Empfehlungen an Ihre Geschäftspartner – vielleicht suchen die ja gerade Jemanden, weil Jemand abgesprungen ist oder eine Lehre abgebrochen wurde – sind wir Ihnen auch dankbar.

5. Hilfestellungen für Jugendliche und Lehrbetriebe

Für Jugendliche und Lehrbetriebe gibt es verschiedene Stellen, die bei Fragen und Problemen weiterhelfen können:
Chummerchaschte
Sorgenecke für Lernende
Tschau.ch
Helpline für Lehrbetriebe – 0800 44 00 88

6. Was weiss das Internet über Sie?

In dieser Woche ist auf www.futura.tv ein interessanter Beitrag veröffentlicht worden, der sich damit beschäftigt, wo man im Internet Spuren hinterlässt und welche Spuren gerade wenn man auf Stellensuche ist, nicht unbedingt von Vorteil sind.
Gestern erschien in der Fernsehsendung „Akte 09“ auf Sat1 ein Beitrag mit dem Titel „Hilfe, meine Kinder werden bedroht! Neues Extrem-Mobbing im Internet“
Aus diesem Grund erlauben wir uns zum Abschluss, kurz etwas vom Lehrstellenthema an sich, abzuschweifen:
Dort wurden unter anderem die folgenden beiden Plattformen genannt, welche andere Internetseiten nach Beiträgen, Bilder, Videos und anderen Dateien von Ihnen durchstöbern können:
b) Spuren im Netz – Gefahr für Bewerber
Es ist nachvollziehbar, dass es je nachdem von Nachteil ist, wenn der künftige Lehrmeister / Arbeitgeber private Dateien findet.
Da könnte man als Lehrstellensuchende/r ja gleich ein Partyfoto neben das Lehrstellengesuch setzen.
Im IT-Job-Blog widmet sich Herr Schwarzer in einer dreiteiligen Serie dem Thema „Spuren im Netz – Gefahr für Bewerber!“
c) Cyber-Mobbing
Wie bereits weiter oben zur Sat1-Sendung “Akte 09″ erwähnt, gibt es auch ein sog. „Cyber-Mobbing”.
Wie man der Plattform der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP/PSC) entnehmen kann, sind bekannte soziale Netzwerke gewillt, gegen Cyber-Mobbing vorzugehen:
d) Hilfestellen
Besorgte Eltern, Jugendliche und Opfer finden auf diesen Plattformen weitere Informationen und Hilfestellungen:
Wie es passend im Blog von Herrn Schwarzer steht, schliessen wir dieses Thema nun mit den Worten „Think before you post“.

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