Kapitel 2: Studien / Berichte

7 Dez

2. Studien / Berichte

Natürlich gibt es zum Lehrstellenmarkt und zu speziellen Themen in diesem Feld verschiedenste Berichte, Zahlen + Fakten, wie auch Studien. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit soll hier eine Auswahl mir bekannter Berichte aufgeführt werden:

2.1. Lehrstellenbarometer / Zahlen + Fakten / Publikationen BBT

Wie bereits unter „Kapitel 1.1.1. Bundesamt für Berufsbildung und Technologie“ erwähnt, veröffentlicht das BBT regelmässig Berichte und Mitteilungen zu Lehrstellenmarkt. Dazu gehört auch der Lehrstellenbarometer, welcher in Zusammenarbeit mit dem LINK-Institut jeweils April und August als Stichmonate hat.

a) Lehrstellenbarometer: http://www.bbt.admin.ch/themen/berufsbildung/00103/00321/index.html?lang=de

b) Zahlen + Fakten der Berufswelt

– auf Berufsbildungplus.ch: http://www.berufsbildungplus.ch/home/zahlen-und-fakten/

– auf SBBK.ch: http://www.sbbk.ch/sbbk/berufsbildung/bbch_uebersicht.htm

– beim Bundesamt für Statistik (BfS): http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15.html

c) Publikationen vom BBT

http://www.bbt.admin.ch/dokumentation/00335/00400/index.html?lang=de

wie z.B. :

Berufsbildung in der Schweiz 2007 – Fakten und Zahlen
Vertiefungsstudie Bildungsangebote im Übergang von der obligatorischen Schule in die Berufsbildung
Lehrlingsausbildung lohnt sich

2.2. Weitere Studien

Wie man der Seite http://www.lehrlingsselektion.de/links.html sehr schön entnehmen kann, gibt es eine Vielzahl an Studien (auch bereits etwas älterer) die in den letzten Jahren an den Universitäten durchgeführt wurden.

a) „Kosten und Nutzen der Berufsbildung aus der Sicht der Betriebe“

Eine Studie, welche erst kürzlich in den Medien war, trägt den folgenden Titel:

“Kosten und Nutzen der Berufsbildung aus der Sicht der Betriebe” (Universität Bern)

http://www.vwi.unibe.ch/content/abteilungen/bildungsoekonomie/forschung/berufsbildung/d/index_ger.html

b) TRansitions from Education to Employment TREE

Eine Studie, an welcher man nicht vorbei kommt, ist die TREE-Studie. TREE ist in der Schweiz die erste nationale Längsschnittuntersuchung zum Übergang Jugendlicher von der Schule ins Erwachsenenleben. http://www.tree-ch.ch/

c) Projekt LEVA – Lehrvertragsauflösungen

Im Kanton Bern wurde das Projekt LEVA durchgeführt, mit der Frage, warum Lehrverträge aufgelöst werden. Hier die wichtigsten Links dazu:

Ergebnisberichte

http://www.erz.be.ch/site/index/fachportal-bildung/biev-index/biev-evaluationen/biev-leva.htm

Weitere Publikationen:

Berufsbildungsbrief Juni 2007: “Wir wollen von den Erfolgreichen lernen” (PDF, 530 KB)

Berufsbildungsbrief Juni 2006: “Belastung für Lehrbetriebe und Lernende” (PDF, 389 KB)

Feedback-Broschüre für die Befragten (PDF, 188 KB)

Stalder, B. E., Schmid, E. (2006). Warum Lehrverträge aufgelöst werden (PDF, 105 KB). Panorama, 2, 13-14.

Interview im Einsteiger Juni 2006: „Mangelhafte Leistungen als häufigste Ursache“

d) Lehrlingsselektion in kleinen und mittleren Betrieben (KMU)

Eine davon ist die (zwar nicht repräsentative, aber doch lesenswerte) Studie mit dem Titel:

„Lehrlingsselektion in kleinen und mittleren Betrieben (KMU) – Integration und Ausschluss beim Übergang von der Schule in die Berufslehre“

http://www.nfp51.ch/d_module.cfm?Projects.Command=details&get=8 resp. direkt auf www.lehrlingsselektion.info

e) „Schulqualifikation und Lehrstellensuche unter besonderer Berücksichtigung von nationaler Herkunft und Geschlecht“

In der Vorgängeruntersuchung von „Lehrlingsselektion in kleinen und mittleren Betrieben (KMU) untersuchte man bereits 2000-2004 die These der Benachteiligung von ausländischen und von weiblichen Jugendlichen bei der Lehrstellensuche.

http://www.lehrlingsselektion.de/vorgaenger.html

Auch hier möchte ich auf weiterführende Quellen hinweisen:

„Probleme der Integration von Ausländerinnen und Ausländern in der Schweiz“ (Pdf-Datei)

Kapitel „Berufsbildung“ ab Seite 32: http://www.bfm.admin.ch/etc/medialib/data/migration/integration/berichte.Par.0001.File.tmp/Integrationsbericht_d.pdf

„Chancenungleichheit bei der Lehrstellensuche – Der Einfluss von Schule, Herkunft und Geschlecht“ (Urs Haeberlin, Christian Imdorf, Winfried Kronig)

http://www.nfp43.unibe.ch/documentation/synthesis.htm -> Synthesis 7

Buch:

„Von der Schule in die Berufslehre –

Untersuchungen zur Benachteiligung von ausländischen und von weiblichen Jugendlichen bei der Lehrstellensuche“ (Haeberlin, Urs / Kronig, Winfried / Imdorf, Christian)

http://www.haupt.ch/verlagsshop/oxid.php/sid/6944e7998551978aec735781e6d676f9/cl/details/anid/9783258067292/listtype/search/searchparam/imdorf

Buch:

“Fairness für Jugendliche fremder Herkunft in der Schule und bei der Lehrstellensuche” National Coalition Building Institute (NCBI): http://www.ncbi.ch/aktuell_fairnessbuch.html

Anonyme Bewerbungen: Neues Pilotprojekt des Kaufmännischen Verbandes

http://www.humanrights.ch/home/de/idart_4102-content.html?zur=79

Link:

Berufliche Integration von Migrantinnen und Migranten in der Schweiz

http://www.wege-zum-beruf.ch/

a) Weitere Studien:

Auflistung verschiedener Studien auf http://www.lehrlingsselektion.de/links.html

AMOSA

app Uni Bern: Berufswahlprozess bei Jugendlichen

BBT: Lehrstellenbarometer

ecce Gemeinschaft für Sozialforschung: Transition

ED Bern: TRansitions from Education to Employment TREE

ED Bern: Lehrvertragsauflösungen LEVA

FfB Uni Bern: Kosten und Nutzen der Lehrlingsausbildung aus der Sicht Schweizer Betriebe

Heilpädagogisches Institut (Uni Fribourg): Schulqualifikation und Lehrstellensuche unter besonderer Berücksichtigung von nationaler Herkunft und Geschlecht

HfH Zürich: Erschwerter Übergang Schule – Erwerbsleben

IFFP Lausanne: Identité professionnelle

Jacobs Center (Universität Zürich): FASE B

Kalaidos Fachhochschule Schweiz: Lehrlingsselektion auf dem Lehrstellenmarkt – Eine Vignettenanalyse

Nationales Forschungsprogramm Bildung und Beschäftigung (NFP43)

Universitäten Zürich & Konstanz: LIFE

Studien Universität Bern:

http://www.vwi.unibe.ch/content/abteilungen/bildungsoekonomie/publikationen/index_ger.html

Studien & Berichte beim skja (Schweizerisches Komitee gegen Jugendarbeitslosigkeit)

http://www.jugendarbeitslosigkeit.ch/de/downloads.php

Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung (SKBF):

http://www.skbf-csre.ch/4.0.html

Bundesamt für Statistik (BfS):

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15.html

2.3. Exkurs: Demographische Entwicklung

Ein eigenes, kleines Kapitel möchte ich für die Bevölkerungsentwicklung und der damit verbundenen Konsequenzen für den Lehrstellenmarkt öffnen.

Dass die Bevölkerungsentwicklung für unser Vorsorgewerk „Probleme“ aufwirft, ist hinlänglich bekannt. Eine weitere Tatsache ist aber auch, dass trotz der im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Schulabgängerzahlen die Anzahl SchulabgängerInnen gesamtschweizerisch mittel- bis langfristig entscheidend zurückgehen wird. Dies kann man den im September u. Oktober 2007 veröffentlichten Bildungsprognosen vom Bundesamt für Statistik entnehmen: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15/08.html

Hier ein kleiner Auszug:

„Die Anzahl Abgängerinnen und Abgänger der obligatorischen Schule wird dieses Jahr voraussichtlich ihren Höchststand erreichen (84’000; +1,8% gegenüber dem Vorjahr) und danach bis ins Jahr 2016 um 13% abnehmen.“ http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15/08/dos/blank/12.html

Unter dem Titel „Verschärfte Konkurrenz um gute Schülerinnen und Schüler“ berichtete Herr Stefan C. Wolter (Direktor der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung) – in Zusammenarbeit mit Samuel Mühlemann und Adrian Wüest – über die möglichen Folgen der demographischen Entwicklung – auch in Bezug auf das Angebot auf dem Lehrstellenmarkt. (http://www.skbf-csre.ch)

Unabhängig davon, ob sich am Ende eines Schuljahres mehr Jugendliche für eine Lehrstelle oder für eine weiterführende Schule entscheiden – Tatsache ist, dass Berufsverbände / Firmen künftig ein noch stärkeres Berufsmarketing betreiben müssen, um qualifizierten Nachwuchs zu finden – zum Teil aber auch, um den eigenen Berufsstand an sich, weiter erhalten zu können.

Dabei ist es verständlich, dass sich bei Vielen der Blick über die eigenen Grenzen hinaus aufdrängt. Man könnte ja versuchen, die unbesetzten Ausbildungsplätze mit Jugendlichen aus dem Ausland zu besetzen. Wie man dem Artikel im Tagesanzeiger „Wohnen im Ausland – Lehre in der Schweiz“ entnehmen kann, wird dies auch bereits zum Teil praktiziert.

[Auf der folgenden Seite erhält man im Übrigen Informationen, wenn man als Ausländer/-in an einem Ausbildungsplatz in der Schweiz interessiert ist: http://www.berufsberatung.ch/dyn/6195.asp ]

In Anbetracht dessen, dass viele Berufsgruppen – trotz den Forderungen nach mehr Lehrstellen auf der anderen Seite – künftig noch vermehrt Probleme haben werden, die Lehrstellen an den Mann / die Frau zu bringen, ist es nur logisch, dass vor Kurzem auch Frau Micheline Calmy-Rey mit der Idee aufkam, Lehrstellen in der Schweiz mit Jugendlichen ausserhalb der EU zu besetzen. Verständlicherweise wurde dem Vorschlag doch mit einiger Skepsis (pdf-Datei) begegnet.

Ich habe diesem Artikel nichts beizufügen.

Ich habe davon gesprochen, dass Berufsverbände / Firmen sich künftig aufgrund der sinkenden Zahl an Schulabgänger/-innen noch aktiver um die Lehrstellensuchenden (und damit auch Arbeitskräfte für die Zukunft) bemühen müssen.

Wenn man beispielsweise einen Blick in unser Nachbarland Österreich wagt, las man kürzlich eine Meldung mit dem Titel „Lehrlingsmangel statt Lehrstellenmangel“. Dort wird berichtet, dass in vier Bundesländern bereits ein „Lehrlingsmangel“ vorherrscht – es also zu wenig Lehrlinge für die angebotenen Ausbildungsplätze gibt. In unserem Blog habe ich zu diesem Thema noch zwei, drei weitere Stimmen aufgeführt.

Ein Grund für diesen Mangel an Lehrlingen kann einerseits das Image der beruflichen Grundbildung gegenüber den anderen Ausbildungsmöglichkeiten haben. Ein anderer Einfluss hat aber auch hier die sinkende Zahl an Schulabgänger/-innen.

Punkto Image der beruflichen Grundbildung in der Schweiz wurde diesen Sommer die Kampagne Berufsbildungplus.ch (s. „Kapitel 1.1.1 c)“) gestartet. Nebst der beruflichen Grundbildung an sich, werden dort derzeit vor allem auch die Lehrstellen im niederschwelligen Bereich forciert. Wie man der Vertiefungsstudie vom BBT entnehmen kann, gibt es jährlich rund 2’500-3’000 Jugendliche die keine Lösung finden. Gleichzeitig, wenn man ein Blick auf das Lehrstellenbarometer (Kurzbericht ab Seite 15; pdf-Datei) vom August 2007 wirft, standen dem rund 3000 Ausbildungsplätze gegenüber, die nicht besetzt werden konnten.

Kurzfristig und über die ganze Schweiz gesehen, kann man trotz den branchenspezifischen Überangeboten an Ausbildungsplätzen natürlich nicht von einem generellen Mangel an Lehrlingen in der Schweiz sprechen. Im Lehrstellenbarometer ist ersichtlich, dass per August die Firmen rund 79’000 Lehrstellen angeboten haben und davon voraussichtlich 76’000 besetzt wurden. Gleichzeitig – und das ist entscheidend – wird die sog. „Warteschlange“ auf rund 23’500 Jugendliche geschätzt.

23’500 Jugendliche, die mit den kommenden Schulabgänger/-innen um eine Lehrstelle für August 2008 konkurrieren werden. (Seite 17 im Kurzbericht)

So wird denn auch die Bevölkerungsentwicklung kurzfristig auf die Berufe, welche ohnehin einer grossen Nachfrage unterliegen, rein zahlenmässig keinen grossen Einfluss auf den Lehrstellenmarkt haben. Ob die nachfragenden Jugendlichen – zusammen mit den Jugendlichen aus der Warteschlange – den Anforderungen genügen werden, wird wohl eher die Frage sein.

Berufsgruppen, die bereits jetzt Mühe haben, die gewünschten Lehrlinge zu rekrutieren werden durch verbessertes Berufsmarketing sicherlich die einen oder anderen Lehrlinge für sich gewinnen können – auch deshalb, weil sie dem Einen oder der Anderen aus der Warteschlange eine Chance geben, welche/-r im Jahr zuvor noch eine Absage erhielt.

Andererseits wird es aber auch so sein, dass – wie man im Bericht von Herrn Wolter entnehmen kann – Firmen mangels qualifizierten Bewerbungen das Lehrstellenangebot reduzieren resp. ganz vom Markt nehmen. Fakt ist, dass der Betreuungsaufwand bei schwächeren Jugendlichen vielfach deutlich höher ist. Wenn wir ehrlich sind, ist es doch zum Teil durchaus verständlich, wenn Firmen mangels genügender Unterstützung (Staat? Elternhaus? Andere Stellen?) bei sog. „bildungsfernen“ Jugendlichen lieber auf ein Angebot verzichten, als diesen Aufwand auf sich zu nehmen. Dieser Bemerkung ausgeschlossen sind Jugendliche, die ohne eigenes Verschulden Hilfe benötigen.

An dieser Stelle ein grosses Dankeschön, an alle Lehrlingsbetreuer/-innen, die sich nicht unterkriegen lassen und oft etliche Zusatzstunden aufwenden, um die Jugendlichen zu unterstützen!

Aufgrund der bald vollends durchgeführten Umwandlung der Anlehrstellen in die Lehrstellen mit eidg. Berufsattest und damit verbundenen Abschlussprüfung werden die Anforderungen an die Jugendlichen im niederschwelligen Bereich auch nicht kleiner.

Doch kommen wir zurück zur Bevölkerungsentwicklung. Die Suche nach dem besten beruflichen Nachwuchs zeigt sich auch Heute schon im Lehrstellenmarkt. Einerseits wird kritisiert, dass viele Firmen oftmals immer früher mit der Lehrlingsrekrutierung beginnen und andererseits würden die Hürden in Form von Eignungstests und gestiegenen Forderungen der Berufsverbände immer höher gesteckt. (Ich kann dies so pauschal nicht beurteilen). Vergangenen Monat durfte ich einer Veranstaltung des BIZ Bern-Mittelland beiwohnen mit dem Titel „Selektion der Lernenden – Alle wollen nur die Besten“. Nach dem zahmen Podiumsgespräch wurde anschliessend in Gruppen und später beim Apéro angeregt diskutiert. Zahm war das Podiumsgespräch deshalb, weil alle Parteien einzusehen schienen, dass die berufliche Grundbildung eine Aufgabe ist, für dessen Gelingen es die Zusammenarbeit aller Parteien braucht. Dennoch muss ich sagen, dass der Titel der Veranstaltung sicherlich nicht willkürlich gewählt wurde. Das „Schöne“ am Lehrstellenmarkt ist doch, dass dieser, trotz zunehmenden Anforderungen an die Jungen – im Vergleich zum Arbeitsmarkt – doch immer noch etwas unter „Artenschutz“ steht. Es darf nicht vergessen werden, dass viele Lehrlinge in KMU’s, oftmals familiären Betrieben, ausgebildet werden. Die Bereitschaft vieler Firmen ist da, die Jugendlichen in den Betrieb aufzunehmen um die nötigen Lehrjahre, in Bezug auf den Arbeitsmarkt und auch auf das Erwachsenwerden zu vermitteln. Trotzdem möchte ich das zunehmende Eingreifen der Arbeitswelt in den Lehrstellenmarkt nicht verharmlosen. Auch wenn einige Jungen und Mädchen mit 16 Jahren schon recht weit und reif erscheinen, nebst der Berufswelt beschäftigen sie oftmals noch ganz andere Dinge. Wäre es da nicht angebracht, den Jugendlichen noch eine Schonfrist zu geben?

Nun, die Realität ist hart.

Der Arbeitsmarkt seinerseits wird dann – natürlich abhängig von der Branche / dem Umfeld – noch härter. Wenn man etwas über die Grenzen hinausblickt, wird die Suche nach den Besten auch über den Lehrstellenmarkt hinaus weitergehen. Ein Begriff, welcher die Suche nach hoch qualifizierten Talenten/Arbeitskräften beschreibt, ist „war for talents“. Da diese Suche, dieser Kampf um gut ausgebildete Arbeitskräfte vor allem Studien- und Fachhochschulabgänger/-innen betrifft, ist er zum jetzigen Zeitpunkt natürlich nicht relevant. Man sollte ihn aber meines Erachtens gehört haben.

Auch empfehle ich bei Gelegenheit einmal einen etwas weitsichtigeren Blick zu wagen um beispielsweise Mittels dem Buch „Angriff aus Asien“ von Herrn Wolfgang Hirn, zu erkennen, wie wichtig Bildung ist und sein sollte. Wie es meine Art ist, bin ich etwas abgeschweift und nutze nun Ihre Aufmerksamkeit um Ihnen ein Buch zu empfehlen, welches im engeren Sinn kein Beitrag zum Lehrstellenmarkt beiträgt – im weiteren Sinn ist es aber durchaus lesenswert, um nicht zu sagen Pflichtlektüre. (Einige Auszüge aus dem Buch findet man übrigens hier!)

Aber kommen wir ein letztes Mal zurück zur demographischen Entwicklung. Wie Sie diesem Link entnehmen können, tagte die SDK (Schweizerische Direktorinnen- und Direktorenkonferenz der Berufsfachschulen) und die SBBK (Schweizerische Berufbildungsämter-Konferenz) am 2. November 2007 in Solothurn zum Thema „Demographische Entwicklung und ihre prognostizierten Auswirkungen auf die Berufsbildung“.

Leider sind mir bis anhin nicht bekannt, was dort für Handlungsmöglichkeiten, Ergebnisse und Erkenntnisse gewonnen wurden. Ich bin aber sicher, dass wir künftig noch die eine oder andere Meldung in Bezug auf die Auswirkungen der Bevölkerungsentwicklung auf die Berufsbildung erfahren werden.

Hiermit möchte ich den kleinen Exkurs abschliessen und versuchen, kurzfristig den Jugendlichen, Eltern, Lehrkräften, Jugendarbeiter und Firmen mittels Angabe von verschiedenen Hilfestellungen etwas zu helfen – sei dies auch nur mit dem Versuch, ihnen einen etwas besseren Durchblick im Lehrstellendschungel der verschiedenen Angebote zu verschaffen.

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